ein paar Gedanken dazu, das meiste wurde ja schon geschrieben.
Wichtig ist, daß sich im Tank kein Wasser sammeln kann.
Luftdicht verschließen geht ja nicht, eine Belüftungsstutzen ist am Tank und muss da auch bleiben.
Bleibt Wassereintrag durch das „Atmen“ - Ausdehnen und Zusammenziehen der Luft im Tank durch Temeperaturwechsel.
Unser Brennstoff-Papst hält grundsätzlich erstmal garnichts
von Additiven, die machen nur die Hersteller reich.
Ich ergänze: von ZUSÄTZLICHEN Additiven. Vernünftiger Kraftstoff hat doch immer schon ein paar Zusätze drin, soweit ich weiß.
Bei Bakterien im Diesel allerdings sind Additive manchmal
erforderlich. Allerdings nicht prophylaktisch, weil sich die
kleinen Krabbeltierchen dran gewöhnen und immun werden. 
Ein richtig dosiertes Desinfektionsmittel macht hammerhart alles platt, da bleiben keine Keime mehr übrig, die Resistenzen entwickeln.
Zumindest gilt das im medizinischen Bereich bei Desinfektionsmitteln: Volle Dosierung oder bleiben lassen. Nichts ist gefährlicher als über längere Zeit halbherzig zu dosieren.
Was wäre denn, wenn der Hatz nicht vierteljählich, sondern in
kürzeren Zeitintervallen geprüft wird? Ich kann mich erinnern,
die Rettungsbootsdiesel jede Woche ausprobiert zu haben.
Um nennenswerten Durchsatz zu haben, müsste das praktisch wöchentlich gemacht werden. Zudem sollte man dann nicht allzu regelmäßig nachfüllen, sondern z.B. erst bei 75% Tankfüllung. Dann erreeiche ich die bessere Erneuerung.
Zum Thema Zirkulations/ Entnahmeleitung: Wenn da tatsächlich
soviele Arbeitsplätze dran hängen sollte der Unternehmer
eventuell doch über eine zusätzliche Rohrleitung nachdenken.
Nun, zunächst mal haben wir die USV.
Die alleine puffert beim bisherigen Auslastungsgrad etwa 50min ab.
Längere Ausfälle sind sehr unwahrscheinlich - aber natürlich denkbar.
Mit dem Grundwasser bekommen wir nach etwa 10h ein massives Problem, aber dann hat der Wachdienst schon den Technikalarm bekommen.
Der Diesel ist ein Notnagel für den unwahrscheinlchen Fall der Fälle.
Aber trotzdem:
Er ist da und er soll, wenn bezahlt, auch sicher funktionieren.
Zum Anschauen und Bestaunen war der zu teuer.
Und nun noch was anderes, aber dazu müsste man die
Gegebenheiten kennen: Du schreibst Spedition. Habt Ihr keinen
Tank aus dem die LKW bebunkert werden und könnte man von dem
nicht auch den Hatz direkt versorgen und den 100 l-Tank ausser
Betrieb nehmen? So hätte der kleine immer frischen Sprit.
Leider nicht an diesem Standort.
Der nächste Dieseltank hat zwar 30m³ - ist aber 2km Luftlinie weit weg.
Ich habe momentan Anfragen an Kirsch und Shell am laufen, die sollten die Erfahrungswerte haben.
Fakt ist, dass der Generator 25 Jahre auf dem Buckel hat, der diente eigentlich nur der Notstromversorgung einer Umschlaghalle (Pumpen und Notlicht), welche jetzt nur noch Lagerhalle ist und in deren Kellerraum von dickem Stahlbeton umgeben der Serverraum neu eingerichtet wurde.
Der Diesel wurde in den ersten Jahren regelmäßig zur Probe angemacht, aber das wurde irgendwann eingestellt und er wurde vergessen.
Bei Vorfinden voriges Jahr befand sich nur ein Rest „Diesel“ (mehr so eine Art Schlamm) im Tank. Die Einspritzpumpe war vergammelt und der Starterakku vollkommen ausglaugt.
Nun ist der Tank gereinigt, die Pumpe erneuert, das Öl gewechselt und die Elektrik gewartet worden und das Kätzschen schnurrt wieder (genau genommen macht der einen Höllenlärm in dem 5m² Raum (keine Sorge, aktiv belüftet).
Auf dem Betriebsstundenzähler stehen momentan gerade mal 35h an.
Also ein regelrecht neuer Motor.