Hallo wissende Pflanzenfreunde,
ich hab da eine Frage, die wahrscheinlich ziemlich ungeschickt formuliert ist, aber ich kenne mich in der floralen Fachsprache so gar nicht aus.
Also folgendes: Wir haben momentan ein buntes Kapuzinerkresse-Meer auf dem WG-internen Wintergarten, und eine Hummel (naja, vielleicht waren es auch mehrere) hat sich emsig mit der Bestäubung beschäftigt. Jedenfalls entferne ich täglich die abgestorbenen Blütenblätter, und die – was weiß ich, wie die heißen, Samenknollen oder so wachsen beständig. Wir planen nun, diese natürlichen Ressourcen nächstes Jahr weiter zu nutzen. Kann man da eine Art Ernte betreiben? Beziehungsweise platzen diese Knollen irgendwann allein auf, so dass man dann die Blumensamen einsammeln kann oder muss man die abschneiden und den Winter über dunkel lagern? Oder sollte ich die toten Blütenblätter gar nicht entfernen? Oder entstehen da womöglich keine weiter verwertbaren Blumensamen?
Gespannte Grüße,
Annika
PS. für den Fall, dass diese Frage schon gestellt wurde: Ich bin einigermaßen faul nicht alle Artikel durchgegangen…