Laleh und Ladan

Hallo Kerbi,

Hilfreich ist auch, sich Gedanken über die Beweggründe des
eigenen Wirkens zu machen - möchte ich mich so sehen oder bin
ich so! Wenn ich so bin wie ich bin, werde ich das auch auf
mein Umfeld ausstrahlen.
Lüge ich mich in die eigene Tasche, dann werde ich mich bei
der geringsten anderen Meinung persönlich angegriffen fühlen.
Die ganze eigene Kraft wird für die Scheinaufrechterhalten
vergeudet…es ist dann keine Stärke mehr da für
Weiterentwicklung.

Damit sind wir einer Meinung.

Auch damit hast Du Recht. Starke Persönlichkeiten lachen über
ein *Du bist immer …*,

und lächeln über sich selber immer öfter :wink:

Sicher, ist doch auch manchmal zu komisch/witzig, sich auf dem eigenen Hosenboden wieder zu finden…:wink:

Wenn ich mir diesen Thread anschaue betreibt Frank
Verteidigung und Michaela greift an.
Für mich mit einer Stärke unter der Armutsgrenze…

Wer wann einmal was anfing, ist für mich nicht nachvollziehbar. Ich nehme hier lediglich wahr, daß hier ein *Sack* ausgepackt wird. Stärke wäre in meinen Augen, wenn einer der Beiden in der Lage wäre, diesen Sack einfach zu schließen.

Du glaubst wohl alle bekehren
zu müssen, weil du deine eigene Sucht bekämpft hast u. jetzt andere

berätst, unterstützt, wie auch immer(Visitenkarte

…aber sie kommt sich halt sehr stark vor, versucht sie zu
vermitteln.

Ist es nicht schlimm, wenn sich jemand so in die Ecke gedrängt fühlen muß, daß er meint, auf die Art zurück beißen zu müssen?

Dass für Michaela eine Antwort von Frank, die seine Meinung zu
einem Thema ausdrückt, ein persönlicher Angriff bedeutet - ist
ihr Problem…da war nichts persönlich an sie gerichtet.

Nein war nicht, stimmt. Aber, so wirklich abgeneigt, den Sack auch auszupacken, den Michaela da nun mitbrachte, war Frank schließlich auch nicht, oder? :wink:

Die „Nachtragende Runde“ hat sie eröffnet, es wäre einfacher
sie würde nachfragen wie etwas gemeint ist,
bevor sie übers Ziel schießt!

Nachfragen, richtig zuhören ist immer gut.

Ich schätze die Gedanken von Frank sehr, sie regen mich zum
Nachdenken an, zeigen einen offenen Blickwinkel…
zeigen oft eine nicht bedachte Seite seine Seite oder
beleuchten falsche gesellschafliche Reaktionen.

Ich schätze hier ganz viele Leute, einschließlich Frank. Es lag mir fern, ihn zu verurteilen, oder ihn zu maßregeln. Es ging mir um etwas ganz anderes, und ich schätze, er hat mich dahingehend auch verstanden.

Nein, das meinte ich nicht! Ich meine, wenn ich mir meiner
Meinung nicht sicher bin und die verschiedenen Meinungen auf
ein Thema nicht vertragen…dann ist es besser die Frage
nicht zu posten.

Dennoch kann sich durchaus eine Meinung durch eine Frage erst formieren. Und wenn ich eine Meinung habe, und kann andere Meinungen nicht ertragen, habe ich zwei Möglichkeiten:

  1. Ich halte den Mund (wäre unter Umständen vernünftig, dennoch schade)
  2. Ich vertrete diese Meinung, und versuche sie zu untermauern. Was unter Umständen zum richtigen Austausch führen kann.

Mir kommt es oft vor, dass auf Zustimmung heischend
gepostet wird…nach dem Motto ich bin so gut und edel! Bei
der geringsten Abweichung der erhofften Zustimmung wird ein
persönlicher Angriff empfunden und
der Krieg erklärt.

Ja, stimme ich Dir zu, ist aber kein Einzelfall…

Das kommt auf dich an, du liest was du willst und deine
Meinung sei dir heilig solange du mich nicht persönlich
angreifst. Meine Meinung darfst du bekriteln, je stärker
im Geist um so lieber :wink:) dann macht es auch mir Spaß
zu schreiben.

*g* liegt mir ganz fern, ich wüßte auch keinen vernünftigen Grund dazu, Dich persönlich anzugreifen. Ich bin für Wahrung der Persönlichkeit in jeder Hinsicht. Aber ein wenig feilen an Sichtweisen und Meinungen ist schon nicht schlecht, da bin ich recht offen.

Bei mir ist es so, dass ich zuerst einen Artikel lese der mich
anregt oder den ich daneben finde und wenn
ich den User noch nicht oft gelesen habe, werde ich neugierig
und lese vermehrt seine Artikeln in allen Brettern. Mit der
Zeit ergibt dieser User für mich ein
Bild, entweder ein stimmiges - das heißt er/sie kommt für mich
ehrlich rüber - oder unstimmig.

Was immer die Gefahr birgt, daß schnell ein Vorurteil entsteht, welches widerum ins Thema geschleppt wird.

Es gibt sehr viele User im w-w-w die ich sehr schätze, auch
oder gerade wenn`s mal gekracht hat! Die haben
sich meine Hochachtung verdient…auch in anderen Brettern.
Etwas Humor, keine Engstirnigkeit und viel Wissen und Gefühl
sind meine Favoriten…ob männlich oder weiblich! Wenn wer
austeilt ist es OK für mich -
wenn auch eingesteckt wird, soviel Harmonie muß sein!
:wink:)

Wenn austeilen und einstecken zurecht und fair ist und bleibt, ist es OK.

In dem Moment, in dem ich einen anderen das Recht auf
Selbstbestimmung streitig mache, greife ich ihn an.

Ja und was hat das mit Frank zu tun? Seine erste Antwort
begann mit

„es ist ja einiges dazu geschrieben worden. Persönlich finde ich diese…“

Bevor ich dazu geschrieben habe, lief der Threat schon eine ganze Weile. Es verging viel Zeit, um dem Inhalt die richtige Wende zu geben. Zum Streiten gehören zwei.

Frank hat das Recht
ihn anzugreifen, noch dazu auf Grund seiner
Vergangenheit, bestritten! Da fallen auch Späne, noch dazu wo
Frank damit kokettiert kein Heiliger zu sein.

Frank ist Frank, und ich sehe ihn, wie er sich heute zeigt. Alles andere ist für mich unrelevant.

Nehme ich
mir dann noch heraus, über ihn zu urteilen, beleidige ich ihn
unter umständen auch.

Wird das Opfer aber wenig kümmern :wink:)

Was wir beide im Vorfeld nicht wissen können.
Kennst Du die kleine Eva und ihr Lied des zerbrochen Geschirrs?
Nur weil Evas Mutter erwartet, daß Eva beim Abwasch Geschirr zerbrechen wird, wird Geschirr zerbrechen.

Michaela sollte Retourkutschen
einstecken lernen…wie kommt Frank dazu, durch
ihre überzogenen Reaktionen plötzlich als
„Selbstbestimmungs-Abschneider“ dazustehen?

Retourkutschen erzeugen Retourkutschen, ist wie eine Postkutsche, die immer hin und her fährt.
Hinweise sind Hinweise, sie können angenommen oder verworfen werden. Ich muß es den anderen überlassen, was er daraus macht.

Ich denke, daß ein jeder Mensch auch Chancen verdient, sich zu
entwickeln. Und wenn er gestern, heute und morgen daneben
tritt, muß es doch nicht heißen, daß es künftig immer so sein
wird.

Da denkst du klug, nur Michaela wirkt nicht sehr
weiterentwickelnd auf mich, das war ja nicht die erste Runde!

Siehe oben, ‚Eva‘.

Sie beißt auf seine Meinung hin und wundert sich über
seine Reaktion.
(sie ist eben >nicht nahe

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Hallo Malte,

Eben, wenn Feedback *Quatsch* ist, ist es kein Feedback mehr.

Die Beurteilung, ob etwas Quatsch ist oder nicht, ist
_meistens_ subjektiv. Ich hätte besser schreiben sollen „Ja
sogar, wenn der Betroffene es als Quatsch empfindet“. Davon ab
ist _jede_ Reaktion Feedback. Die Frage ist nur, ob Du es als
solches annimmst und ob Du es als hilfreich betrachtest -
diese Einschätzung ist jedoch widerum willkürlich und
subjektiv.

Feedback ist ein Ausdruck aus der Gesprächspsychologie. Es hat eine ganz bestimmte Bedeutung, und läuft nach ganz bestimmten Regeln ab. Was Du meinst ist lediglich eine negative und positive Reaktion der Umwelt. Und da kann es passieren, daß auf ein und die selbe Handlung (Aussagen) x verschieden Reaktionen folgen. Träger dieser Reaktionen sind dabei wohl erstlinig Sympathie und Antipathie, somit hast Du Recht, zumeist subjektiv. Wieviel Wert diese Zurufe haben, kann jeder für sich ermessen. Und wer sich dadurch scheuchen lassen will, kann dies auch tun. Nur mit Feedback hat das absolut nichts zu tun.

Du musst gar nichts. Trotzdem interessante (nicht-)Reaktion
auf diesen Absatz :smile:

Frei nach dem Motto: Auch Nicht- Handeln ist Handeln und erzeugt eine ganz bestimmte Reaktion.

„Klar kommen“ kann auch heißen, mich zu ignorieren. Fakt ist,
daß ich hier bin und schreibe. Diesen Fakt kannst Du nicht
ändern, insofern musst Du mit mir klar kommen, denn Du kannst
mir nicht verbieten auf wen auch immer was auch immer zu
antworten, solange es sich im Rahmen von AGB und Netiquette
bewegt.

Erschreckend, wie weit Du den Faden spinnst. Ich muß nicht mit Dir klarkommen, auch dann nicht, wenn ich Dich nicht ignoriere. Ebenso wenig wünsche ich mir, daß Du verstummst. Ich finds schön, daß Du da bist *g* auch wenn ich nicht mit Dir klarkommen muß, und Dich dennoch nicht ignorieren werde.

Bild != Fassade. Verstehst Du mich absichtlich falsch? „Sie
selbst sind das Bild“ ist unlogisch.

Nein für mich logisch, wenn Du sagst:

Weil jeder letztlich selbst verantwortlich ist für das Bild, welches
er liefert und die Reaktionen, die darauf kommen.

Dann kannst Du nur die Fassade meinen. Die eigene Darstellung, von dem, was jeder sein möchte, bewußt ein Bild entstehen soll, was ein anderer sehen soll. Diese Fassade (oder Maske) benötige ich nicht.

„Du“ bist hier (und auch
im realen Leben, dort ist es nur etwas komplizierter) nichts
anderes, als das Bild, welches sich andere Aufgrund Deiner
Texte machen. Das allein definiert Deine Existenz in diesem
Forum.

Du wirst es nicht schaffen, Dir ein Bild über meine ganze Persönlichkeit zu basteln, nur weil ich hier das ein oder andere Teilchen preis gebe. Dazu, und da bin ich doch etwas eingebildet, denke ich, bin ich zu komplex. Du kannst Dir lediglich hie und da ein Bild über meine Meinung zu einem bestimmten Thema machen, und als kleine Beigabe erhälts Du ab und an vielleicht eine kleine Info über mein Fühlen bezüglich des Themas. Und wenn in meinem Herzen der Weihnachtsbaum leuchtet, erzähle ich vielleicht auch eine kleine Geschichte aus meinem Leben.
So, und nu viel Spaß beim puzzeln.

der letzte Satz des o.g. Absatzes ist entweder
überflüsssig, oder ich habe ihn nicht verstanden.

Du meinst?

manche Reaktionen läßt sie schlicht kalt.

Damit meine ich, daß sie sich durch bestimmte Reaktionen (Äußerungen) nicht angreifbar machen.

Alle Dinge müssen in einen Zusammenhang eingeordnet werden, um
wenigstens hinreichend objektiv betrachtet werden zu können.
Es ist eben nicht egal, wer was warum schreibt - das wäre imho
ein Rückschritt vom Niveau der Kommunikation her gesehen.
Um konkret zu bleiben: Michaela hat Franks Reaktion auf sie
letztlich selbst zu verantworten. Wer sich weiterentwickeln
möchte, kann auch eine Reaktion, die er als „gegen sich“
empfindet als nützliches Feedback nutzen. Feedback muß nicht
immer schmusi-pusi-hach-was-haben-wir-uns-alle-lieb sein
(außer im Haustierbrett. Da muß das offenbar so sein. :wink:)

Lassen wir die Haustiere bei den Haustieren, oder wecheln wir das Brett.
Da Michaela hier subjektiv kritisiert wird, folgt eine subjektive Reaktion. Feedback ist objektive Kritik, die eine Verletzung der Persönlichkeit ausschließt, und keinerlei Erwartung an eine Verhaltensänderung knüpft. Diese folgt richtig angewandt zumeist automatisch, kann und darf aber nicht Bedingung sein. Der Feedbacknehmende entscheidet, inwiefern er was annimmt, und nicht der, der Feedback erteilt. Bringt dieser eine solche Erwartung ins Feedback wird eine Verhaltensänderung in der Regel von vornherein verhindert.
Zu den Regeln schreibe ich Dir bei Interesse.

Du hast gar nicht die Wahl. Du bist nicht in der Position, mir
ein Recht dazu einzuräumen, die Informationen, die von Dir
hier zur Verfügung stehen, zu nutzen, wie ich das gerade
möchte (im Rahmen der Gesetzgebung). Im Gegenteil, Du hast
weder das Recht noch die Möglichkeit, die Gedanken, die ich
mir über Dich mache oder ihre Grundlage in irgendeiner Form
einzuschränken.

Hört sich mutig an…dann mal los, laß Deine Gedanken Taten walten, und Du wirst sehen was passiert. :wink:

lieb gegrüßt,
fionny

Hallo Fionny,

Feedback ist ein Ausdruck aus der Gesprächspsychologie.

Feedback ist ein Ausdruck aus dem Leben.

Zwei wahre Aussagen, oder? :wink: Wie Du aus meiner Vika vermuten kannst, komme ich eher aus einer anderen Fachrichtung. Soll heißen, von Psychologie als Wissenschaft versteh ich nicht viel. Insofern sei meine Unwissenheit in diesen Dingen verziehen. Ich lasse mich aber gerne belehren, was Du mit diesem Begriff meinst. Also nehmen wir im weiteren „Dein“ Feedback.

Du musst gar nichts. Trotzdem interessante (nicht-)Reaktion
auf diesen Absatz :smile:

Frei nach dem Motto: Auch Nicht- Handeln ist Handeln und
erzeugt eine ganz bestimmte Reaktion.

Natürlich kann Nicht-Handeln auch Handeln sein. Trivial. :smile:

„Klar kommen“ kann auch heißen, mich zu ignorieren. Fakt ist,
daß ich hier bin und schreibe. Diesen Fakt kannst Du nicht
ändern, insofern musst Du mit mir klar kommen, denn Du kannst
mir nicht verbieten auf wen auch immer was auch immer zu
antworten, solange es sich im Rahmen von AGB und Netiquette
bewegt.

Erschreckend, wie weit Du den Faden spinnst. Ich muß nicht mit
Dir klarkommen, auch dann nicht, wenn ich Dich nicht
ignoriere. Ebenso wenig wünsche ich mir, daß Du verstummst.
Ich finds schön, daß Du da bist *g* auch wenn ich nicht mit
Dir klarkommen muß, und Dich dennoch nicht ignorieren werde.

Naja, „Faden spinnen“… Ich versuche, das zu lesen, was da steht. Wir scheinen einige Begriffe sehr unterschiedlich zu definieren (wenn man darauf achtet, stellt man erstaunlicherweise fest, daß sich unglaublich viele Diskussionen und Konflikte auf Begriffsdefinitionen zurückführen lassen. Sehr interessant, finde ich.)

Bild != Fassade. Verstehst Du mich absichtlich falsch? „Sie
selbst sind das Bild“ ist unlogisch.

Nein für mich logisch, wenn Du sagst:

Weil jeder letztlich selbst verantwortlich ist für das Bild, welches
er liefert und die Reaktionen, die darauf kommen.

Dann kannst Du nur die Fassade meinen. Die eigene Darstellung,
von dem, was jeder sein möchte, bewußt ein Bild entstehen
soll, was ein anderer sehen soll. Diese Fassade (oder Maske)
benötige ich nicht.

Nein. Ich meine den Ausschnitt eines Menschen, der für den jeweils anderen in Stücken verfügbar ist, und auf den sich seine Interaktion mit seinem Gegenüber gründet. Und dies kann nur ein Bild sein und nie „der Mensch an sich und in Gänze“. Das gilt im real life und im Netz noch verstärkt. Was davon Fassade und was real ist, spielt im Netz _zunächst erstmal_ überhaupt keine Rolle. Ich nehme das, was Du mir gibst. DAS ist für mich „fionny“. Ich weiß, daß das nicht der Mensch ist, der sich hinter diesem Nick verbirgt. Aber es ist alles, was ich hab, um meine Interaktion mit Dir zu steuern. Diese Einschränkung ist dem Internet inhärent, wenn ich sie nicht annehme, sollte ich es lieber bleiben lassen - es gehen genug Menschen genau daran kaputt.

„Du“ bist hier (und auch
im realen Leben, dort ist es nur etwas komplizierter) nichts
anderes, als das Bild, welches sich andere Aufgrund Deiner
Texte machen. Das allein definiert Deine Existenz in diesem
Forum.

Du wirst es nicht schaffen, Dir ein Bild über meine ganze
Persönlichkeit zu basteln, nur weil ich hier das ein oder
andere Teilchen preis gebe. Dazu, und da bin ich doch etwas
eingebildet, denke ich, bin ich zu komplex. Du kannst Dir
lediglich hie und da ein Bild über meine Meinung zu einem
bestimmten Thema machen, und als kleine Beigabe erhälts Du ab
und an vielleicht eine kleine Info über mein Fühlen bezüglich
des Themas. Und wenn in meinem Herzen der Weihnachtsbaum
leuchtet, erzähle ich vielleicht auch eine kleine Geschichte
aus meinem Leben.
So, und nu viel Spaß beim puzzeln.

Siehe oben, ich erhebe gar nicht den Anspruch, mir ein vollumfassendes Bild von Dir zu machen. Auch, wenn die Formulierung unglücklich ist, wage ich sie: Ein umfassendes Bild interessiert mich auch gar nicht - dieses Ziel wäre eh unerreichbar. Ich nehme das, was ich hab und gründe meinen Eindruck und meine (Re-)Aktionen lediglich darauf. Wie immer bei Kommunikation. Bis hierhin mal wieder trivial. Jedoch nehm ich alles, was ich hab, und blende nicht willkürlich alles außer dem JETZT aus.

der letzte Satz des o.g. Absatzes ist entweder
überflüsssig, oder ich habe ihn nicht verstanden.

Du meinst?

manche Reaktionen läßt sie schlicht kalt.

Damit meine ich, daß sie sich durch bestimmte Reaktionen
(Äußerungen) nicht angreifbar machen.

Ja, der eine mehr, die andere weniger.

Lassen wir die Haustiere bei den Haustieren, oder wecheln wir
das Brett.

Lassen wir sie dort. War nur ein kleiner Scherz am Rande.

Da Michaela hier subjektiv kritisiert wird, folgt eine
subjektive Reaktion. Feedback ist objektive Kritik, die eine
Verletzung der Persönlichkeit ausschließt, und keinerlei
Erwartung an eine Verhaltensänderung knüpft. Diese folgt
richtig angewandt zumeist automatisch, kann und darf aber
nicht Bedingung sein. Der Feedbacknehmende entscheidet,
inwiefern er was annimmt, und nicht der, der Feedback erteilt.
Bringt dieser eine solche Erwartung ins Feedback wird eine
Verhaltensänderung in der Regel von vornherein verhindert.
Zu den Regeln schreibe ich Dir bei Interesse.

Ja, Links oder Erläuterungen wären hilfreich. Achja, und erklär mir bitte, inwiefern sich das Leben in Regeln pressen lässt. Was nützen Regeln ohne authoritative Instanz, die ihre Einhaltung gewährleistet? Gar nichts. Graue Theprie - aber vielleicht hab ich das Prinzip noch nicht verstanden. Mal schauen.

Du hast gar nicht die Wahl. Du bist nicht in der Position, mir
ein Recht dazu einzuräumen, die Informationen, die von Dir
hier zur Verfügung stehen, zu nutzen, wie ich das gerade
möchte (im Rahmen der Gesetzgebung). Im Gegenteil, Du hast
weder das Recht noch die Möglichkeit, die Gedanken, die ich
mir über Dich mache oder ihre Grundlage in irgendeiner Form
einzuschränken.

Hört sich mutig an…dann mal los, laß Deine Gedanken Taten
walten, und Du wirst sehen was passiert. :wink:

Das tut jeder von uns hier ständig :smile: Was ich Dir davon explizit mitteile, ist ne andere Sache.

Bis dann,

Malte.

1 „Gefällt mir“

Hallo Malte,

Feedback ist ein Ausdruck aus dem Leben.

Sicher, die Psyche ist Bestandteil des Lebens. Und Feedback ist deswegen schon ein weit verbreiteter Begriff, weil in ganz vielen Betrieben (besonders bezüglich Ausbildungen)diese Art der Gesprächsführung Anwendung findet.
Mir sind schon Leute begegnet, die pflegen diese Form der Gesprächskultur, ohne jemals etwas von *Feedback* gehört zu haben. Sie haben von Kindsbeinen an keine andere Gesprächkultur erfahren, oder haben sich eine innere Überzeugung aufgebaut, die sie genau dort hin führte.
Du mußt also kein Psychologiestudium absolvieren, um eine Unterscheidung vornehmen zu können. Begegnen wird es Dir eh irgendwann, sei es in diesem Forum, wenn Du Dich irgendwann in einem entsprechenden Team wieder findest, spätestens aber dann, wenn Du selbst in Versuchung kommst, ein Team zu leiten.

Natürlich kann Nicht-Handeln auch Handeln sein. Trivial. :smile:

Nicht kann, IST :wink:

Naja, „Faden spinnen“… Ich versuche, das zu lesen, was da
steht. Wir scheinen einige Begriffe sehr unterschiedlich zu
definieren (wenn man darauf achtet, stellt man
erstaunlicherweise fest, daß sich unglaublich viele
Diskussionen und Konflikte auf Begriffsdefinitionen
zurückführen lassen. Sehr interessant, finde ich.)

*Faden spinnen* paßt schon. Ich habe Dir lediglich eine Aussage gegeben, die lautete: ‚Irrtum, ich muß nicht mit Dir klarkommen.‘ Wie das nun letztlich funktioniert, und welche Konsequenz daraus entsteht, habe ich Dir nicht mitgeteilt. Die potentiellen Rechnungen hast Du dann für Dich aufgestellt. Ich habe Dich einfach rechnen lassen. :wink: gemein, ich weiß.
Was Du sehr gut erkannt hast, und mich total freut, ist, daß es manchmal (meistens) sinnvoll ist, zu erfragen, wie der andere nun was genau meint. Manchmal löst dieses Erfragen selbst schon das Problem.

Nein. Ich meine den Ausschnitt eines Menschen, der für den
jeweils anderen in Stücken verfügbar ist, und auf den sich
seine Interaktion mit seinem Gegenüber gründet. Und dies kann
nur ein Bild sein und nie „der Mensch an sich und in Gänze“.

Die Ausschnitte, die Dir zur Verfügung stehen ergeben kein ganzes Bild.
Die fehlenden Teile werden interpretiert, somit gelangst Du sehr schnell zu einem falschen Bild. Automatisch bilden sich dadurch schnell mal Vorurteile über die Person des anderen. Deshalb ist es sinnvoll, nur die Sache, nur das Jetzt und Hier zu betrachten.

Das gilt im real life und im Netz noch verstärkt. Was davon
Fassade und was real ist, spielt im Netz _zunächst erstmal_
überhaupt keine Rolle. Ich nehme das, was Du mir gibst. DAS
ist für mich „fionny“. Ich weiß, daß das nicht der Mensch ist,
der sich hinter diesem Nick verbirgt.

:wink: sie ist.

Aber es ist alles, was
ich hab, um meine Interaktion mit Dir zu steuern. Diese
Einschränkung ist dem Internet inhärent, wenn ich sie nicht
annehme, sollte ich es lieber bleiben lassen - es gehen genug
Menschen genau daran kaputt.

Womit Du völlig Recht hast.

Siehe oben, ich erhebe gar nicht den Anspruch, mir ein
vollumfassendes Bild von Dir zu machen. Auch, wenn die
Formulierung unglücklich ist, wage ich sie: Ein umfassendes
Bild interessiert mich auch gar nicht - dieses Ziel wäre eh
unerreichbar. Ich nehme das, was ich hab und gründe meinen
Eindruck und meine (Re-)Aktionen lediglich darauf. Wie immer
bei Kommunikation. Bis hierhin mal wieder trivial. Jedoch nehm
ich alles, was ich hab, und blende nicht willkürlich alles
außer dem JETZT aus.

Solange Du kein vollständiges Bild von mir hast, solange kannst Du Dir überhaupt kein Urteil über meine Person bilden. Das was Du meinst Dir bilden zu können, sind allenfalls Vorurteile und Vermutungen. ME eine schlechte Basis zur Urteilsfindung.
Ich sehe den Einzelnen bewußt jetzt und hier. Ganz einfach, weil ‚Malte‘ heute zu diesem Thema nicht unbedingt völlig daneben treten muß, nur weil ihm daß gestern bei x so passierte. Und hat er sich vorgestern zu einem anderen Thema ungeschickt ausgedrückt, oder ist völlig am Thema vorbei geschlittert, muß das nicht heißen, das er über das heutige Thema genauso wenig informiert ist. Davon ab, es sagt nichts über ‚Malte‘ selbst aus. Er kann auch dann, wenn er gestern wie ein Pulverfaß explodierte, und mit seinen Äußerungen heftig an der Schmerzgrenze prellte, ein ganz liebevoller einfühlsamer Mensch sein, der vielleicht gerade weil er so hochsensibel ist, Vertändnis für andere aufbringt.
Anders, auch wenn ich mehrfach mit jemanden dick einer Meinung war, heißt das nicht, daß nicht irgendwann ein Thema auftaucht, zu dem wir völlig verschiedener Meinungen sein werden.

Da Michaela hier subjektiv kritisiert wird, folgt eine
subjektive Reaktion. Feedback ist objektive Kritik, die eine
Verletzung der Persönlichkeit ausschließt, und keinerlei
Erwartung an eine Verhaltensänderung knüpft. Diese folgt
richtig angewandt zumeist automatisch, kann und darf aber
nicht Bedingung sein. Der Feedbacknehmende entscheidet,
inwiefern er was annimmt, und nicht der, der Feedback erteilt.
Bringt dieser eine solche Erwartung ins Feedback wird eine
Verhaltensänderung in der Regel von vornherein verhindert.
Zu den Regeln schreibe ich Dir bei Interesse.

Ja, Links oder Erläuterungen wären hilfreich. Achja, und
erklär mir bitte, inwiefern sich das Leben in Regeln pressen
lässt. Was nützen Regeln ohne authoritative Instanz, die ihre
Einhaltung gewährleistet? Gar nichts. Graue Theprie - aber
vielleicht hab ich das Prinzip noch nicht verstanden. Mal
schauen.

Das ganze Leben besteht aus Regeln, Du nimmst sie nur nicht unbedingt als solche wahr, weil Du nichts anderes kennst. Verstößt Du gegen eine Regel, bekommst Du auch mal eine zu spüren. Eine Gemeinschaft besteht durch die Regeln, die von ihr aufgestellt wurden. Sowas wird dann Zivilisation genannt. Aber auch, wenn Du dieser den Rücken kehrst, und glaubst, im tiefen Urwald den Platz zu finden, an dem Du keinen Regeln ausgesetzt bist, dann wirst Du einen Verstoß unter Umständen mit Deinem Leben bezahlen müssen.
Die autoritäre Instanz ist erst einmal jeder selbst. Willst Du ein sachliches Gespräch, liegt es an Dir, inwiefern Du Dich auf unsachliche Argumentationen des anderen einläßt. Nur dann, wenn zwei oder mehrere Gesprächsteilnehmer nicht in der Lage sind, ein Gespräch in sachliche Bahnen zu führen, ist es vorteilhaft jemanden hinzu zu fügen, der das Gespräch leitet. Dieser wird dann darauf achten, das bestimmte im Vorfeld aufgestellte Gesprächsregeln eingehalten werden, die für ihn selbst natürlich auch zählen.

Zumeist wird nach den Feedback- Regeln verfahren:
> Das Thema wird festgelegt.
> Wahrnehmungen, Vermutungen und Gefühle als solches identifizieren
und mitteilen.
->Ich- Botschaften nutzen.

  • sag was Du selbst fühlst, und nicht was der andere wohl fühlen mag
    (Ich habe das Gefühl, daß Du…ist nicht mein Gefühl, sondern eine
    Vermutung über das Gefühl des anderen)
  • Keine Begründung oder Erklärung der Gefühle, sie sind da und haben
    als solche Gültigkeit.
    > Keine Analyse oder Diagnose (z.B. Du bist…Sie sind…)der
    Persönlichkeit des anderen.
    > Auf konkret begrenztes Verhalten des anderen beziehen, und nicht auf
    die Persönlichkeit des anderen.
    ->Keine Generalisierung, kein immer, kein ständig, dauernd…es geht
    hier nur um eine konkret benannte Sache.
    > Direkte Rückmeldung, und nicht irgendwann die gesammelten Werke
    vorstellen.
    > Auch positive Wahrnehmungen und Gefühle mitteilen.
    > Umkehrbarkeit, alles was ich Dir sage, mußt Du auch mir sagen können
    und dürfen.
    > dazu bedingt es, daß ich Dir zuhöre,
    > Rückfrage, wenn ich etwas nicht verstanden habe,
    > daß ich keine Verteidigungshaltung einnehmen werde, mich nicht
    rechtfertige, oder irgend etwas klarstelle.
    > konstruktive Verhaltensrückmeldungen als förderlich für die
    Gesprächsbeziehung akzeptiere.

Es ist nicht einfach, stets und ständig die einzelnen Punkte im Gespräch zu berücksichtigen. Auch gehört etwas Übung dazu. Dennoch denke ich mir, wenn mir bewußt ist, daß mein Gegenüber ein menschliches Wesen ist, welches ich durchaus mit dem, was und wie ich es sage, verletzen kann, es mir nicht mehr so schwer fallen kann, zumindest ein paar Punkte zu berücksichtigen.

Das tut jeder von uns hier ständig :smile: Was ich Dir davon
explizit mitteile, ist ne andere Sache.

Solange Du kein Kunstwerk von mir in den Raum stellst, werde ich Deine Malereien nicht kritisieren. :wink:

lieben Gruß,
fionny

Hi Fionny,

Jain, denn bei mir hat das mit Bedürfnis wenig zu tun. Ich
setze noch einen drauf. Es ist für mich schlecht ertragbar,
mit anzusehen, wie ein anderer völlig in die Ecke gedrückt und
klein gemacht wird. Es betrifft mich dann, weil es meine
Lebensgrundsätze betrifft. Lebensgrundsätze haben nun mal ihre
Gültigkeit, nicht nur, wenn wir mal darüber reden, nicht nur,
wenn es um mich geht, nicht nur bei Nachbar x, sondern auch,
wenn es um y-unbekannt geht. Das bin ich, ganz bewußt. Die
Konsequenz daraus ist mir ebenso bewußt, ich habe sie oft
genug erfahren dürfen. Und trotzdem, dennoch…

und dennoch nenn` ich das „Bedürfnis“ Wo immer Menschen in die Enge getrieben werden, rufe ich als aller ERSTER: Stopp. Hier hat sich aber ein Mensch selbst in die Schußlinie gebracht, das schwerwiegende Problem des Menschen ist: Ich wundere mich, dass Frank so böse mit mir ist, wo ich ihm doch gar nichts getan habe. Ein Mensch der sich nicht kennt und nicht bei sich ist, macht manchmal eine unglückliche Handlung, die ihm nicht bewußt ist, eben weil er nicht bei sich ist.
Er wundert sich, warum alle Welt ihn nicht versteht, hat letztendlich aber selbst dafür gesorgt, dass die Umstände so sind.

Du kannst Dir sicher sein, dass ich tagtäglich und zwar AUSSCHLIEßLICH mit Menschen zu tun habe, die sich gekränkt, verfolgt, in die Enge getrieben, verurteilt, gedemütigt, schlecht behandelt u.s.w. fühlen.
Und ich krieg tagtäglich auf die Fresse!!
Wenn ich nicht jahrelange Erfahrungen in vielen, vielen Gesprächen gemacht hätte, würde ich mich an so was nicht ran wagen, denn auch ich bin KEIN EXPERTE und habe das auch nie behauptet. Ich behaupte aber und so arrogant bin ich dann auch, dass ich die Lebenserfahrung habe, weil ich eben in der Drogenberatung sehr viel mit Menschen zu tun habe, die überall, aber nicht bei sich sind.
So gesehen bin ich dann in gewisser Weise doch wieder Experte.

Eine viel wichtigere Erfahrung aber ist, dass aufgrund meiner Beharrlichkeit und meines Nachhakens und meines ewigen „darauf hinweisens“ etwas „zurückbleibt“, eingenistet im Gedächtnis. Nach einiger Zeit kommen dann die Leute zu mir und sagen: Frank, ich habe doch nochmal darüber nachgedacht. Dann krieg ich nicht mehr auf die Fresse, sondern man hat den Frank auf einmal richtigt lieb. Viele sagen: Danke! Das ist Grund für meine unaufhaltsame Beharrlichkeit!
Nicht falsch verstehen! Nicht das Danke ist wichtig, sondern es ist schön für mich zu sehen, dass die Leute wieder zufrieden mit sich sind!
Es ist NICHT MEIN VERDIENST, sondern das haben sie sich selbst erarbeitet, meine Beteiligung an solchen Dingen ist verschwindend gering.

Im Moment bedaure ich ein wenig und da bin ich teilweise mit verantwortlich, dass hier von schwachen, oder schwächeren Menschen geschrieben wird. Ich habe das Verhalten, dass jemand nicht bei sich ist (ich bin es ja sehr oft selbst nicht) nicht als ein FEHLVERHALTEN beschrieben. So was gibt es für mich grundsätzlich nicht. Jemand ist so, oder anders. Fertig.
Tatsache ist, dass Michaela es zu ihrer eigenen unangenehmen Schwäche ins Forum rausposaunt hat.
Wenn sich aber jemand selbst SCHWÄCHT und oben drein andere dafür verantwortlich macht und das erlebe ich halt in meiner täglichen Arbeit oft, dann hat er oftmals ein großes Problem damit.

Ich versuche sicherlich mit großer Beharrlichkeit, aber auch mit großer Gelassenheit, denjenigen soweit zu bringen, dass er selbst STOPP sagen kann, wenn es ihm zuviel wird. Kommt das Stopp von mir, oder Personen die das LEIDEN desjenigen nicht ertragen können, ist es bedeutungs- und wirkungslos. In die nächste Falle wird mit der selben Blindheit getappt. Damit keine Missverstaändnisse entstehen: Wenn MEINE SCHMERZGRENZE erreicht ist, dann ist auch für mich Schluß. Ich habe aber auch eine Selbstbeherrschung und kann deshalb nach Lust und Laune bestimmen, aber eben nur MEINE Verhaltensweise.

Scheitert mein Versuch denjenigen dort hinzubringen, dann ist er eben gescheitert. Ich erwarte nichts, ich will nichts, ich möchte nichts, bestenfalls bin ich neugierig was passiert, sonst nichts.

Genau das ist der Punkt, warum Michaela Deine lieb gemeinten
Hinweise nicht annehmen kann. Du sprichst ihr dieses Recht ab,
erklärst sie dadurch für unmündig. Das ist es, was weh tut.
Nicht Dein Rat, Hinweis oder auch Wink. Nicht Deine sachliche
Meinung über etwas läßt sie blockierend handeln.

Ich habe keine sachliche Meinung. (Du scheinst mich nicht richtig zu lesen, oder aber schlichtweg eine schlechte Menschenkenntnis zu haben) Ich bin alles andere als sachlich. Ich leide, ich fühle und ich fühle mich und ich fühle Michaela, wie sie leidet. Sie leidet wahnsinnig und belügt sich selbst.
Ich gebe niemals Ratschläge, auch keinen Wink. Ich sage NIEMALS, was richtig, oder falsch ist. Ich spreche NIE von richtigem Verhalten, was jemand tun sollte, oder nicht. Sollte es mir im Eifer eines Gefechtes (tatsächlich sind es manchmal Gefechte) dennoch passieren, dann bitte ich gnädigst um Verzeihung und sage den altberühmten Satz: Ich bin auch nur ein Mensch!

Ein Schwacher wird verstummt durch den Druck, den ein
Stärkerer auf ihn auslöst. Zumal der Kontrahent der stärkeren
Seite meist nicht lange allein steht, sondern sich sehr
schnell zur Gruppe formiert. Es liegt wohl im Wesen des
Menschen, sich in der Regel auf die stärkere Seite zu stellen.
Ich stelle nur ein Gleichgewicht her. Du findest mich neben
Michaela, nicht drüber, hinter oder vor. Sie kann für sich
weiter dazu sagen, was immer sie möchte. Ich lasse es ihr
frei.

Die Mehrzahl der Menschen, die ich kenne, stellen sich auf die Seite der Schwächeren, der scheinbar Unterlegenen. Dabei muss jeder für sich erst mal „SCHWÄCHE“ definieren.
Bsp: Ich bin sensibel. Kann für jemanden eine Schwäche sein, für jemanden anders eine Stärke.
Geh mal zum Sport, da kannst Du solche Erfahrungen zur Genüge machen, wenn 50000 Menschen zum Schwächeren Team überlaufen und es anfeuern (eines von zig Beispielen die ich anführen könnte)
Mich erstaunt schon, woher Du Deine Weisheiten nimmst. Meine Erfahrungen dahin gehend sind völlig anders.

Mit ihrem Ausgangspost versucht sie, sich bewußt zu machen,
daß es da durchaus andere gibt, die Probleme haben. Sie hat
ihre Gedanken und Gefühle in den Raum gestellt, und ich traue
ihr einfach zu, anderen Gedanken und Gefühle zu folgen. Was
sie letztlich davon für sich mitnehmne kann, ist wieder ihr
Ding.
Davon ab, ich kenne sehr viele Menschen, die ihre SCHWÄCHEN
leben, sich auch entsprechend schwach zeigen. Ich habe bislang
nicht erfahren, daß sie es dadurch unbedingt schwerer haben.
Im Gegenteil, ich würde eher sagen, die Umgebung hat es
dadurch schwer, da es eine gewisse Schwäche gibt, gegen die so
leicht keiner ankommt.

Ja da stimme ich Dir zu. Im Übrigen sind mir die Menschen mit den sogenannten Schwächen (ich versuche immer noch ein anderes Wort zu finden, was nicht so negativ belastet ist) symphatisch. Ein Mensch ohne Schwächen (bzw. das, was er als „seine Schwäche“ definiert hat), wär für mich einfach kein Mensch.
So sehen es fast alle Menschen, die ich kenne und ich kenne verdammt viele, insofern sind manche Deiner Aussagen für mich fast unglaubwürdig!! Zumindest aber merkwürdig sonderbar, von welcher Seite aus Du die Dinge siehst!!

Es bedarf wohl keiner
besonderen Intelligenz festzustellen, dass man es auf diese
Art und Weise im Leben schwer haben wird! Mach doch mal die
Augen auf und lies das, was da steht und nicht das was Du
gerne lesen möchtest. Das wäre auch hilfreich für den, den Du
unterstützen möchtest.

Ich habe die Posts hier im Threat gelesen. Was ich erkennen
kann, ist daß Michaela Gedanken in den Raum stellte. Gedanken,
die Dich getroffen haben müssen. Du sagst es im Grunde selbst:
Warum bei den Zwillingen schauen, wenn wir hier miteinander
das selbe Problem gleich vor der Haustür haben. Was Du da von
Michaela erwartest, nämlich die Zwillinge Zwillinge sein zu
lassen, und mal schauen, was Nahe liegt, betrifft Dich, weil
Du nicht Michaela Michela sein lassen kannst, und Dich um
Deins kümmern kannst. Im Grunde kann ich sagen, Dich stört
Dein Zwilling.

ICH ERWARTE NICHTS, Herrgott lieber Herrgott VERSTEHST Du mich denn nicht.
Du VERTEIDIGST in einem Eifer, der Deinen Blickwinkel einschränkt. Nüchtern lesen und nachdenken.
Lies es doch bitte ICH ERWARTE nichts. Es ist zum Haare raufen. Du schreibst im selben Absatz Du hättest alles gelesen und im Nächsten, dass ich von Michaela etwas ERWARTE. Dem ist nicht so!! Ich habe ihr dass nicht nur bei diesem Thema, sondern des Öfteren schon bekundet. Ich erfülle keine Missionen und ich kann wunderbar damit leben.

Wenn ich es mir zur Aufgabe machen würde, dass ich Menschen soweit bringe, dass sie meine Erwartungen erfüllen. Na dann Gute Nacht!!
Das halte ich für KRIMINELL und deshalb reagiere ich bei solchen Unterstellungen auch sehr EMPFINDLICH Das trifft mich wirklich knallhart. Ich bin nicht kriminell. Also pass´ auf was Du sagst, ich geb mir auch Mühe!

Ich hatte in meiner Antwort geschrieben :Für mich muss es kein Ergebnis geben!! Was soviel heißen soll, wie ICH erwarte nichts. Es muss kein Resultat geben. Kein Ende. Kein Erfolg. Kein Mißerfolg. Für mich ist das Ende immer offen. Ist das denn so schwer zu verstehen.

Austreten aus eingefahrenen Denkweisen könnte Dir vielleicht auch hilfreich sein.

Was heute ein gutes Ergebnis sein könnte, kann Morgen schon wieder negativ sein, da niemand wissen kann was Morgen ist, solten wir es mit den Ergebnissen nicht so ernst nehmen. Ich bin da sehr gelassen.

Es ist nicht hilfreich für Michaela, wenn Du die Realität nur aufgrund dessen aus den Augen verlierst, weil Du das BEDÜRFNIS hast Schwächere zu stärken. Du bist dann nämlich nicht nur ungerecht, sondern Du ignorierst, verdrehst und verstehst am Ende selbst nichts mehr. Augen auf!

Ich kenne aber jemandem der nach den Erwartungen Anderer lebt und drei mal darfst Du raten, wer das wohl sein könnte.
Das geht soweit, dass hier gepostet wird und eine bestimmte (eine schöne) Antwort wird erwartet, kommt die nicht, ist die Reaktion: Wie kann der denn aus der reihe tanzen!
Weil ich das Leben liebe, weil es so schön ist anders zu denken, weil ich gerne Leute vor den Kopf stosse und sie raushole aus ihren Mottenkisten, mit ihren verstaubten Ansichten und angelernten Verhaltensweisen: immer schön artig sein! Ich schei… drauf!
Gedankenspiele! Gedanken sind frei und niemals gefährlich. Jeder kann seine haben, so wie er möchte. Ich teile manche in diesem Forum mit, was ihr damit anstellt ist manchmal spannend und manchmal ist es mir einfach EGAL.

Und noch etwas, was das Erkennen von Menschen betrifft, wie sie sich äußern, in diesem Forum. Bleiben wir hier: Ich bin noch nicht so lange dabei und wenn ich etwas schreibe zu einem Thema, jemandem antworte, dann schau ich nicht nach Namen, oder Vika. Das Michaela, Michaela ist, hab ich erst bei ihrer Antwort geschnallt und trotzdem, egal zu welchem Thema sich jemand wie aüßert: Ich kann, und zwar ohne Wundermensch zu sein, sehr sehr oft schon erahnen, wer, auf welches Posting, wie antwortet. Zuerst lese ich und denke dann: das könnte von… und Treffer!!Da staunst Du wohl und es wird sicher nicht lange dauern, bis ich auch Fionny DURCHSCHAUT habe (kleiner Scherz :smile:)

Und sollte sich dennoch jemand so große Mühe machen und sich verstellen wollen. Es wird nicht gelingen! STAUN?? Frag mal die richtigen Experten, warum man Fionny trotzdem erkennen könnte, auch wenn hier nichts aus der Schrift zu deuten wäre und auch wenn Du Dir einen anderen Nick zulegen würdest!

LG
Frank

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Hallo Fionny,

Ist es nicht schlimm, wenn sich jemand so in die Ecke gedrängt
fühlen muß, daß er meint, auf die Art zurück beißen zu müssen?

Ursache und Wirkung, das hat Frank schon zu erklären versucht…aber ich wiederhole mich gerne. Also, der Satz über den wir herziehen war ein >>hinbeißendich siehst, das wäre sehr relevant!

Nehme ich
mir dann noch heraus, über ihn zu urteilen, beleidige ich ihn
unter umständen auch.

Wird das Opfer aber wenig kümmern :wink:)

Was wir beide im Vorfeld nicht wissen können.

Wir müssten uns mal einigen, ob wir lesen was dasteht
>>das heute>>>ironie an>>>ironie ausnicht nahedu unter die Gürtellinie.

Der Grund unsers Meinungsaustausches mag für dich eine
Möglichkeit sein, deine unsachlichen und verdrehten Theorien zu verbreiten, denn bei den Tatsachen bist du nicht!
Wenn du nachschaust, habe ich mich in diesem Thread erst
auf deine „Autonomierechte“ eingeschaltet, aber sicher nicht weil sie so richtig sind.

nur wie kommt Frank dazu

ihren Frust auszubaden?

Indem er sich Michaela zur Verfügung stellt.

Ach und dir auch ? Mit Unterstellungen seit ihr beide
gut.

Sie hat auch nicht dich gemeint, du gibst ihr ja Recht.
Ob es für Michaela sehr hilfreich ist, bezweifle ich
persönlich mal.

Ich gebe niemanden Recht, nur weil ich mich nicht angesprochen
fühle. Ich mach mich nur nicht zum Fußabtreter, daß ist alles.

Bist du so naiv oder tust du so?

Es gibt einen Meinungsaustausch von dir und Michaela
in diesem Thread, da bist du kein Fußabstreifer sondern
der Rote Teppich!

Ich kann immer noch nicht erkennen, was verwerflich an
‚Schwach‘ und ‚neben sich‘ sein soll. Wie soll Michaela denn
sein, in welche Form soll sie denn gebracht werden?

Wie kommst du auf verwerflich ?
Warum soll sie in eine Form gebracht werden?

Sie soll sich nicht angegriffen fühlen, wo sie nicht angegriffen wird…aus dem Grund, dass sie nicht angreift wo kein Feind ist.

Sie sollte auch nicht auf die liebe „fionny“ hören, denn es nimmt ihr im I-Net niemand das Recht/ein Recht/ihr Recht auf Autonomie!( dein übers Ziel schießen)

Es ist auch nichts schlimm…warum schlimm für dich?

Ist es nicht schlimm, wenn sich jemand so in die Ecke gedrängt fühlen muß, daß er meint, auf die Art zurück beißen zu müssen?

Du förderst das „Drama“ von Michaelas w-w-wSelbstbildnis geradezu, liest du Frank oder liest du ihn

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Hallo Fionny,

Du mußt also kein Psychologiestudium absolvieren, um eine
Unterscheidung vornehmen zu können. Begegnen wird es Dir eh
irgendwann, sei es in diesem Forum, wenn Du Dich irgendwann in
einem entsprechenden Team wieder findest, spätestens aber
dann, wenn Du selbst in Versuchung kommst, ein Team zu leiten.

Oh, die von Dir weiter unten erklärte Form der Gesprächsführung ist mir wohlbekannt, bloß den Begriff Feedback hierauf zu beschränken, ist mir noch nicht eingefallen. Menschenführung hab ich vor einiger Zeit mal ein paar Jahre betrieben.

Natürlich kann Nicht-Handeln auch Handeln sein. Trivial. :smile:

Nicht kann, IST :wink:

Nein, SEIN KANN :wink:

Naja, „Faden spinnen“… Ich versuche, das zu lesen, was da
steht. Wir scheinen einige Begriffe sehr unterschiedlich zu
definieren (wenn man darauf achtet, stellt man
erstaunlicherweise fest, daß sich unglaublich viele
Diskussionen und Konflikte auf Begriffsdefinitionen
zurückführen lassen. Sehr interessant, finde ich.)

*Faden spinnen* paßt schon. Ich habe Dir lediglich eine
Aussage gegeben, die lautete: ‚Irrtum, ich muß nicht mit Dir
klarkommen.‘ Wie das nun letztlich funktioniert, und welche
Konsequenz daraus entsteht, habe ich Dir nicht mitgeteilt. Die
potentiellen Rechnungen hast Du dann für Dich aufgestellt. Ich
habe Dich einfach rechnen lassen. :wink: gemein, ich weiß.

Keineswegs gemein - wie schon erwähnt, ich nehm das, was ich bekomme. Im Zweifelsfall geh ich dann von meiner Sicht der Dinge aus. Wenn die mit in diesem Fall Deiner nicht übereinstimmt, ist das kein Problem für mich :smile: Deshalb nach wie vor: Und wie Du mit mir klarkommen musst, wenn Du Dich hier rumtreibst! :smile:

Was Du sehr gut erkannt hast, und mich total freut, ist, daß
es manchmal (meistens) sinnvoll ist, zu erfragen, wie der
andere nun was genau meint. Manchmal löst dieses Erfragen
selbst schon das Problem.

Wenn man das erstmal erkannt hat, ist es trivial und begegnet einem ständig. Letztlich kann man daraus folgern, daß „die Menschen“ einander meist nicht gut genug zuhören bzw. sich keine Gedanken beim reden machen über das, was sie da eigentlich sagen.

Nein. Ich meine den Ausschnitt eines Menschen, der für den
jeweils anderen in Stücken verfügbar ist, und auf den sich
seine Interaktion mit seinem Gegenüber gründet. Und dies kann
nur ein Bild sein und nie „der Mensch an sich und in Gänze“.

Die Ausschnitte, die Dir zur Verfügung stehen ergeben kein
ganzes Bild.

Interpretations- bzw. Formulierungssache :smile: Man kann auch sagen, sie ergeben ein Bild, jedoch ein unscharfes. Wenn mich jemand interessiert, strebe ich jedoch ein im Rahmen meiner Möglichkeiten scharfes bzw. vollständiges Bild an.

Die fehlenden Teile werden interpretiert, somit gelangst Du
sehr schnell zu einem falschen Bild.

Das ist trivial.

Automatisch bilden sich
dadurch schnell mal Vorurteile über die Person des anderen.

Das ist falsch. Vorurteile sind Fehleinschätzungen bzw. oder unbegründete Meinungen, die man nicht in Frage stellt. In dem Moment, wo ich unter Vorbehalt eine Meinung habe, aber bereit bin, sie zu revidieren, sofern neue Fakten auftauchen, die das erfordern, ist es in meiner Nomenklatur kein Vorurteil, sondern lediglich eine Meinung oder Vermutung.

Deshalb ist es sinnvoll, nur die Sache, nur das Jetzt und Hier
zu betrachten.

Das ist insofern nicht sinnvoll, weil es das (unscharfe oder nur teilweise) Bild von jemandem noch mehr einschränkt, d.h., Du kannst noch schlechter Aussagen einordnen und verstehen. Du legst Dir selbst Scheuklappen auf. Darin kann ich keine Vorteile erkennen.

Das gilt im real life und im Netz noch verstärkt. Was davon
Fassade und was real ist, spielt im Netz _zunächst erstmal_
überhaupt keine Rolle. Ich nehme das, was Du mir gibst. DAS
ist für mich „fionny“. Ich weiß, daß das nicht der Mensch ist,
der sich hinter diesem Nick verbirgt.

:wink: sie ist.

Oh, sie ist sicher mehr als das, was ich hier sehe. Vielleicht ist sie auch was ganz anderes. Ich weiß das nicht.

Solange Du kein vollständiges Bild von mir hast, solange
kannst Du Dir überhaupt kein Urteil über meine Person bilden.
Das was Du meinst Dir bilden zu können, sind allenfalls
Vorurteile und Vermutungen. ME eine schlechte Basis zur
Urteilsfindung.

Es ist mir unmöglich, mir via Internet ein vollständiges Bild zu machen. Wie Du selbst bestätigt hast, liegt das in der Natur der Sache.
Nun, und ich urteile trotzdem. Weil es mir in diesem Rahmen völlig ausreicht, was ich zur Verfügung habe. Das Risiko, ein Fehlurteil zu fällen, ist zwar höher als im real life, aber das hat keine signifikanten Auswirkungen auf mich. Dann irre ich mich halt - na und?

Ich sehe den Einzelnen bewußt jetzt und hier. Ganz einfach,
weil ‚Malte‘ heute zu diesem Thema nicht unbedingt völlig
daneben treten muß, nur weil ihm daß gestern bei x so
passierte.
Davon ab, es sagt nichts über ‚Malte‘ selbst aus.

Nun, Tendenzen sind oft zu erkennen und bestätigen sich im folgenden :smile: Und das Wissen, daß „Fionny“ gestern voll danebengehauen hat, hilft mir mitunter, ihre Reaktionen heute besser einzuordnen - kaum bestreitbar, oder? Und selbstverständlich sagt es etwas über „Fionny“ aus - über die virtuelle Identität „Fionny“, die genau die ist, mit der ich es hier zu tun habe. Das kann eine Teilmenge der realen Fionny sein, oder es kann eine Schnittmenge existieren, aber das spielt für mich keine Rolle. Es ist mir egal, wer die ganze „Fionny“ ist, weil mich nur die interessiert, die hier präsent ist. Das ändert sich in dem Moment, wo andere Medien ins Spiel kommen. Dann verschieben sich die Identitäten, die Mengen werden neu gebildet.

Anders, auch wenn ich mehrfach mit jemanden dick einer Meinung
war, heißt das nicht, daß nicht irgendwann ein Thema
auftaucht, zu dem wir völlig verschiedener Meinungen sein
werden.

Trivial. Aber es ist in der Kommunikation ungeheuer hilfreich, zu wissen, in welchen Punkten wir uns einig waren/sind und in welchen nicht.

Zu den Regeln schreibe ich Dir bei Interesse.

Ja, Links oder Erläuterungen wären hilfreich. Achja, und
erklär mir bitte, inwiefern sich das Leben in Regeln pressen
lässt.

Das ganze Leben besteht aus Regeln, Du nimmst sie nur nicht
unbedingt als solche wahr, weil Du nichts anderes kennst.

Das ist eine Behauptung :smile:

Verstößt Du gegen eine Regel, bekommst Du auch mal eine zu
spüren. Eine Gemeinschaft besteht durch die Regeln, die von
ihr aufgestellt wurden. Sowas wird dann Zivilisation genannt.

Die autoritäre Instanz ist erst einmal jeder selbst. Willst Du
ein sachliches Gespräch, liegt es an Dir, inwiefern Du Dich
auf unsachliche Argumentationen des anderen einläßt. Nur dann,
wenn zwei oder mehrere Gesprächsteilnehmer nicht in der Lage
sind, ein Gespräch in sachliche Bahnen zu führen, ist es
vorteilhaft jemanden hinzu zu fügen, der das Gespräch leitet.
Dieser wird dann darauf achten, das bestimmte im Vorfeld
aufgestellte Gesprächsregeln eingehalten werden, die für ihn
selbst natürlich auch zählen.

Eben. Es ist doch immer dasselbe: Was will ich, was muß ich dafür tun, ist es mir das wert, zuletzt die Entscheidung.

(Regeln)

Es ist nicht einfach, stets und ständig die einzelnen Punkte
im Gespräch zu berücksichtigen. Auch gehört etwas Übung dazu.
Dennoch denke ich mir, wenn mir bewußt ist, daß mein Gegenüber
ein menschliches Wesen ist, welches ich durchaus mit dem, was
und wie ich es sage, verletzen kann, es mir nicht mehr so
schwer fallen kann, zumindest ein paar Punkte zu
berücksichtigen.

Immer vorausgesetzt, daß das in meinem Interesse liegt.

Insgesamt hört sich das alles so an, als wär’s aus nem Lehrbuch abgeschrieben. Es werden Annahmen als gültig vorausgesetzt, die keineswegs selbstverständlich sind.
Die (Lebens-)Erfahrung hat gezeigt, daß sich digitale (=starre) Konzepte normalerweise nicht auf analogen Szenarien umsetzen lassen. Ich glaube, letztlich sind Dinge wie Krisenintervention, Teamführung u.ä. nichts, was man lernt - entweder Du bist es oder Du warst es nie. Auch das eine Erfahrung zahlreichen entsprechenden Erlebnissen :smile:

Das tut jeder von uns hier ständig :smile: Was ich Dir davon
explizit mitteile, ist ne andere Sache.

Solange Du kein Kunstwerk von mir in den Raum stellst, werde
ich Deine Malereien nicht kritisieren. :wink:

Täte ich sowas, wäre mir Deine Kritik vermutlich egal :wink:

Gruß,

Malte.

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Hallo Fionny,

…und schon mischt er sich wieder ein…sorry, aber das muss ich zu Deinen Äußerungen noch los werden!

Feedback ist ein Ausdruck aus der Gesprächspsychologie. Es hat
eine ganz bestimmte Bedeutung, und läuft nach ganz bestimmten
Regeln ab. Was Du meinst ist lediglich eine negative und
positive Reaktion der Umwelt. Und da kann es passieren, daß
auf ein und die selbe Handlung (Aussagen) x verschieden
Reaktionen folgen. Träger dieser Reaktionen sind dabei wohl
erstlinig Sympathie und Antipathie, somit hast Du Recht,
zumeist subjektiv. Wieviel Wert diese Zurufe haben, kann jeder
für sich ermessen. Und wer sich dadurch scheuchen lassen will,
kann dies auch tun. Nur mit Feedback hat das absolut nichts zu
tun.

Feedback ist AUCH ein Ausdruck aus der Gesprächspsychologie. FÜR MICH ist Feedback aber auch jede Antwort und jede Reaktion, die ich bekomme. Ich übersetze es einfach mit Rückmeldung. Eine Antwort auf ein Posting ist eine RÜCKMELDUNG. Für mich ist aus einer solchen Rückmeldung ersichtlich, ob mich jemand verstanden hat, oder nicht.
Sie ist in jedem Fall immer für mich hilfreich, wenn ich sie offen und unbelastet annehmen kann. Je mehr ich bekomme, um so klarer wird mir, wie ich von Anderen gesehen werde.
Wenn in einem Feedback eine Symphatie, oder Antisymphatie eine Rolle spielt, wenn ich also die Dinge so auslege, dass ich mich auf eine bestimmte Seite schlage, dann hat das nichts mehr mit ehrlicher Rückmeldung zu tun.

Ich bin sehr dankbar, dass ich in diesem Forum erleben konnte (ich spreche jetzt von anderen Themen) dass eine Reihe von Personen es sehr ehrlich mit mir meinen. Deshalb schreibe ich gerade in diesem Brett gerne. Mein Eindruck ist eben nicht, dass sich jemand aus Symphatie auf meine Seite stellt, sondern vielmehr, dass meine Zeilen kritisch und unvoreingenommen betrachtet werden.

Es wäre jämmerlich wenn hier irgenjemand auf die Idee käme, hilfreiche Antworten hätten etwas mit Symphatie zu tun. Nur neutrale, offene, selbstkritische, sich hinterfragende Menschen, können unvoreingenommen Rückmeldungen geben und empfangen. Die gibt es hier zweifellos. Ich habe gelernt mich nicht von Eindrücken und Stimmungen, die Menschen hinterlassen, beeinflussen zu lassen, sonst ging mein ganzes Engagement in Sachen Beruf den Bach runter. Nicht nur da, bei Freundschaften ist das ja noch viel wichtiger. Der Beste Freund muss eine negative Rückmeldung: „Das hast Du weniger gut gemacht in meinen Augen“ hinnehmen können.

Wieder eine Sichtweise von Dir, die nicht meinen Erfahrungen entspricht. Mein Eindruck und das ist auch gleichzeitig eine Rückmeldung an Dich: Du überträgst Dein eigenes Verhalten (aus Symphatie schlage ich mich mal auf Michaelas Seite) auf die Anderen. Die Menschen sind aber verschieden, manchmal haben sie aber ähnliche Gedanken und Ansichten und dann sind sie automatisch in der Mehr- oder Unterzahl, in jedem Falle aber haben sie eine EIGENE Ansicht, die sich zu einer anderen gesellt, oder davon abweicht. Das Entscheidende ist aber die EIGENE Ansicht.

Nur der Vorsicht halber,ich betone: es ist MEIN EINDRUCK, eine Vermutung, keine Unterstellung!

Du hast mich auf ein Neues ERSTAUNT mit Deinen Ansichten. Das ist das Feedback, was Du ehrlich von mir bekommst, weil ich, so lange ich auch überlege, in meinem näheren Umfeld niemanden kenne, der Deine Ansichten teilt. Was Du nun mit dieser Rückmeldung machst, ist mir wiederum völlig piep. Auch in diesem Fall erwarte ich wie immer nichts.

Liebe Grüße

Frank

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Hallo Kerbi,

Ursache und Wirkung, das hat Frank schon zu erklären
versucht…aber ich wiederhole mich gerne.

Wieso wiederholst DU Dich, wenn Frank das zu erklären versucht hat?
Identifizierst Du Dich mit Frank?

Also, der Satz
über den wir herziehen war ein >>hinbeißen> ins persönliche.

‚Sie verliert sich‘ ist eine Interpretation von Zaungästen, die die Ausdrucksweise der Seite annehmen, mit der sie sympathisieren.
Objektiv wäre, ‚sie wird/wurde persönlich‘.

Wenn man so ungerecht angegriffen wird, versucht man
zuerst mal zu erklären…

Wenn man…meinst Du Dich?
Versucht man, warum also ich?

nur Michaela ist zu nahe am
Thema und bei Frank geblieben.

Bitte um Erläuterung Deiner Kritik, warum genau kritisierst Du, wenn jemand beim Thema bleibt? Und was genau ist so schlimm daran, bei jemanden zu sein, mit dem gerade ein Gespräch geführt wird?

Dennoch kann sich durchaus eine Meinung durch eine Frage erst formieren.

Klar, wenn man auf der Suche ist und Antworten nicht
persönlich nimmt.

Irgendwie ist es hier heute so heiß, macht sich an meinen Gehirnzellen bemerkbar. :wink: Verzeih bitte, daß ich heute etwas begriffsstutzig bin. :wink:
Wer bitte konkret entscheidet, ob jemand eine Antwort persönlich nimmt?

Ich urteile garnicht, ich lasse mich überraschen wie
sich meine Bilder mit jedem Artikel des Users entwickeln, das
ist viel interessanter.
Es sind Fragen, Wissen, Meinungen von Usern und ich
mag sowieso die Vielfalt der Emotionen, das macht ein
Wesen, ob im Forum oder im realen Leben für mich erst
liebenswert.

Wenn dem dann so ist, ist es aus meiner Sicht eine lobenswerte Einstellung.

In dem Moment, in dem ich einen anderen das Recht auf
Selbstbestimmung streitig mache, greife ich ihn an.

Und wie geht das ?

Indem ich anderen Abspreche in der Lage zu sein, über die eigenen Gefühle zu urteilen und ihm zusätzlich einrede, was und wie er gerade fühlt. Indem ich jemanden einrede Hilfe zu brauchen, und die er gefälligst auch anzunehmen hat. Indem ich für ihn entscheide, wie er sein ‚soll‘.

Man braucht doch nur den PC abzuschalten.

Ich gehe davon aus, daß Du weißt, wie unrealistisch diese Aussage ist.

Es bestimmt doch ein jeder User selbst
was er schreibt, was er liest und wie viel persönliches
in seinen Artikeln und Vika steht.

Konkret bitte, worauf willst du hinaus?
Vermutung:
Ist es gewollt, daß unangenehme User hier verstummen?

Es ist seltsam dass oft die anonymen User die empfindlichsten
sind, die haben zwar einen Nick
aber nicht mal der schützt sie vor ihrer Angst des
persönlichen.

Ich nehme an, Du möchtest mich damit persönlich ansprechen. Stimmt, ich habe einen Nick. Stimmt, meine Vika ist nicht ausgefüllt. Und, deswegen habe ich dennoch keine Angst persönlich zu werden, obwohl ich außerdem hochsensibel bin.
Also bitte, was genau willst Du? Meine Personalausweisnummer? Ein Bild? Meinen Lebenslauf? Steckt da vielleicht die Angst bei Dir hinter, ich könnte Michaela sein?

Welche richtige Wende meinst du jetzt, die von Frank oder die
von Michaela, oder die deine?

Unsere?

Frank ist Frank, und ich sehe ihn, wie er sich heute zeigt.
Alles andere ist für mich unrelevant.

Schreibe wenigstens wie du ihn für dich siehst , das
wäre sehr relevant!

Ich sehe keinen Grund, warum ich DIR schreiben sollte, wie ich jemand anderen sehe. Wünscht sich jemand von mir ein Feedback, muß derjenige mich schon selbst drum bitten.

Nehme ich
mir dann noch heraus, über ihn zu urteilen, beleidige ich ihn
unter umständen auch.

Wird das Opfer aber wenig kümmern :wink:)

Was wir beide im Vorfeld nicht wissen können.

Wir müssten uns mal einigen, ob wir lesen was dasteht
>>das heute>>>ironie an>>>ironie ausdu unter die
Gürtellinie.

Warum mußte ich dann mehrere Sätze weg löschen? Aber egal, dann waren es Stationen, unvollständige, da aus den Zusammenhang gerissen. Wenn Du da gern etwas analysieren willst, bitte, dann dort wo das jeweilige Post ist.
Ansonten bitte jeweilige weitere Diskussion sachlich über grundsätzliche Verhaltensmuster. Alles andere empfinde ich von Deiner Warte aus zu subjektiv verwässert, und das läßt m. E. nur unzufriedene Ergebnisse zu.

Der Grund unsers Meinungsaustausches mag für dich eine
Möglichkeit sein, deine unsachlichen und verdrehten Theorien
zu verbreiten, denn bei den Tatsachen bist du nicht!

Weißt Du, die Gesprächstaktik, die Du anwendest, zieht bei mir nicht. Da kann ich nur drüber lachen.

Wenn du nachschaust, habe ich mich in diesem Thread erst
auf deine „Autonomierechte“ eingeschaltet, aber sicher nicht
weil sie so richtig sind.

Nein? Dann befasse Dich doch mal damit. Villeicht können wir dann darüber weiter reden.

Ach und dir auch ? Mit Unterstellungen seit ihr beide
gut.

Du nicht?

Ich gebe niemanden Recht, nur weil ich mich nicht angesprochen
fühle. Ich mach mich nur nicht zum Fußabtreter, daß ist alles.

Bist du so naiv oder tust du so?

Habe ich Dir schon wieder ein Spiel verdorben? Hinterfrage doch mal, warum Du ausgerechnet diese Aussages des Users so arg auf Dich beziehst. Ist Deine Identifizierung mit diesem Brett oder dem Forum so stark, daß Du Dich persönlich angesprochen fühlst?

Es gibt einen Meinungsaustausch von dir und Michaela
in diesem Thread, da bist du kein Fußabstreifer sondern
der Rote Teppich!

Ich habe nicht behauptet, ein Fußabstreifer zu sein. Und wenn Du in mir einen roten Teppich siehst, OK, kann ich mit leben.

Wie kommst du auf verwerflich ?
Warum soll sie in eine Form gebracht werden?

Tja, daß frage ich Dich ja!

Sie soll sich nicht angegriffen fühlen, wo sie nicht
angegriffen wird…aus dem Grund, dass sie nicht angreift wo
kein Feind ist.

Sie soll sich nicht angegriffen fühlen?
Bitte Kerbi, Du sollst Dich nicht angegriffen fühlen, ich bin doch nicht Dein Feind! Im Gegenteil, ich bin Dein bester Freund, meine es nur gut mit Dir, weil ich Dir doch nur helfen will. Ich weiß, daß Du diese Hilfe dringend brauchst, weil Du nicht bei Dir bist. Ich weiß das, weil ich fühlen kann, wie unglücklich Du bist. Ich fühle Dich, und Du kannst mir nichts vormachen. Du wirst mir nicht entkommen.

Sie sollte auch nicht auf die liebe „fionny“ hören, denn es
nimmt ihr im I-Net niemand das Recht/ein Recht/ihr Recht auf
Autonomie!( dein übers Ziel schießen)

Um beurteilen zu können, ob ich übers Ziel schieße, mußt du Dich erst einmal mit der Thematik befassen.
Von wem hier welcher User was annimmt, wirst Du dem einzelnen User überlassen müssen.

Es ist auch nichts schlimm…warum schlimm für dich?

Ist das die Frage, die Dich beschäftigt?

Du förderst das „Drama“ von Michaelas w-w-wSelbstbildnis
geradezu, liest du Frank oder liest du ihn

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Hallo Frank,

Jain, denn bei mir hat das mit Bedürfnis wenig zu tun.

und dennoch nenn` ich das „Bedürfnis“ Wo immer Menschen in die
Enge getrieben werden, rufe ich als aller ERSTER: Stopp.

Für Dich kannst Du das Ding nennen, wie immer Du es für Dich empfindest.

Hier
hat sich aber ein Mensch selbst in die Schußlinie gebracht,
das schwerwiegende Problem des Menschen ist: Ich wundere mich,
dass Frank so böse mit mir ist, wo ich ihm doch gar nichts
getan habe. Ein Mensch der sich nicht kennt und nicht bei sich
ist, macht manchmal eine unglückliche Handlung, die ihm nicht
bewußt ist, eben weil er nicht bei sich ist.

Und deswegen, weil ein Mensch sich in die Schußlinie stellt, darf drauf geschossen werden. Und wenn er dann verletzt am Boden liegt, darf noch mal heftig draufgetrampelt werden. Sag mir bitte mal, was ist das für ein Gefühl? Wächst einem da die Schulter breiter, läßt es mal richtig durchatmen, oder macht es selbst stark? Wie fühlst Du Dich dabei?

Er wundert sich, warum alle Welt ihn nicht versteht, hat
letztendlich aber selbst dafür gesorgt, dass die Umstände so
sind.

Mal auf den Boden geholt. Dieses Forum ist nicht alle Welt, und ich sehe hier von dieser Welt nur wenige, die das interessiert.

Du kannst Dir sicher sein, dass ich tagtäglich und zwar
AUSSCHLIEßLICH mit Menschen zu tun habe, die sich gekränkt,
verfolgt, in die Enge getrieben, verurteilt, gedemütigt,
schlecht behandelt u.s.w. fühlen.
Und ich krieg tagtäglich auf die Fresse!!

Hallo, wir sind hier im Psy- Brett des w-w-w, und nicht in Deiner Be’rat’ungsstelle!

Wenn ich nicht jahrelange Erfahrungen in vielen, vielen
Gesprächen gemacht hätte, würde ich mich an so was nicht ran
wagen, denn auch ich bin KEIN EXPERTE und habe das auch nie
behauptet. Ich behaupte aber und so arrogant bin ich dann
auch, dass ich die Lebenserfahrung habe,

Deine Lebenserfahrung spricht Dir niemand ab, auch wenn andere selbst auch Lebenserfahrung haben. Dennoch entspricht meine Erfahrung, daß der Mensch bis zu seinem Ende immer wieder Erfahrungen dazu gewinnen kann (wenn er es zuläßt). Ich behaupte für mich, daß ich sehr viel von Menschen erfahren kann, denen wohl allgemein sehr wenig Erfahrung zugesprochen wird.

weil ich eben in der
Drogenberatung sehr viel mit Menschen zu tun habe, die
überall, aber nicht bei sich sind.
So gesehen bin ich dann in gewisser Weise doch wieder Experte.

Sorry, aber ich sehe ‚hier‘ keine User, die ich Deinem Klientel zuordnen würde. Aber hier gibt’s ein Brett, was sich eingehender mit Süchten befaßt, vielleicht wäre dort ergänzend eine Möglichkeit für Dich, Deine Erfahrungen einzubringen. Nur eine Idee.

Eine viel wichtigere Erfahrung aber ist, dass aufgrund meiner
Beharrlichkeit und meines Nachhakens und meines ewigen „darauf
hinweisens“ etwas „zurückbleibt“, eingenistet im Gedächtnis.

Verstehen und begreifen ist m. E. der bessere Weg. Zugegeben, es ist der längere Weg, der sehr viel mehr Kraft kostet, aber auf Dauer mehr bringt.

Nach einiger Zeit kommen dann die Leute zu mir und sagen:
Frank, ich habe doch nochmal darüber nachgedacht. Dann krieg
ich nicht mehr auf die Fresse, sondern man hat den Frank auf
einmal richtigt lieb. Viele sagen: Danke! Das ist Grund für
meine unaufhaltsame Beharrlichkeit!

Forschungsberichte haben ergeben, daß in Krankenhäusern, in denen ruppig mit Menschen umgegangen wird, die Gesundung der Pat. sehr viel schneller erfolgt. Ob die wohl alle wirklich so gesund sind, wenn sie aus dem KH flüchten? :wink:

Nicht falsch verstehen! Nicht das Danke ist wichtig, sondern
es ist schön für mich zu sehen, dass die Leute wieder
zufrieden mit sich sind!

Sind sie wirklich zufrieden, oder einfach nur gebrochen, willenlos, ergeben?

Es ist NICHT MEIN VERDIENST, sondern das haben sie sich selbst
erarbeitet, meine Beteiligung an solchen Dingen ist
verschwindend gering.

Sehe ich für mich etwas anders. Ich denke schon, daß ich eine Menge zu beigetragen habe, wenn es einem Menschen wieder besser geht. Wenn ich mir überlege, wieviel Kraft, Einfühlungsvermögen und Zeit ich in diesen Menschen investiert habe. Natürlich freut es mich, wenn dann eine Dankbarkeit zum Ausdruck kommt (muß nicht zwingend in Worte gefaßt sein), und wenn’s dann doch mal ausbleibt, klopft ich mir auch mal selbst auf’s Schulterchen, und sag mir, ‚hast Du gut gemacht‘.

Im Moment bedaure ich ein wenig und da bin ich teilweise mit
verantwortlich, dass hier von schwachen, oder schwächeren
Menschen geschrieben wird. Ich habe das Verhalten, dass jemand
nicht bei sich ist (ich bin es ja sehr oft selbst nicht) nicht
als ein FEHLVERHALTEN beschrieben. So was gibt es für mich
grundsätzlich nicht. Jemand ist so, oder anders. Fertig.

Sehe ich nicht so eng, es wäre bezüglich diesem Threat durchaus die Definition Verlierer- und Gewinner- Seite möglich. Wenn Du Schwach in Bezug auf Fehlern siehst, so denke ich sind wir einer Meinung.
*Ein fehlerfreier Mensch hat und macht den größten Fehler überhaupt*

Tatsache ist, dass Michaela es zu ihrer eigenen unangenehmen
Schwäche ins Forum rausposaunt hat.

Dann ist es demnach falsch Schwäche (=Fehler) zu zeigen? Ehrlich gesagt, sind mir Leute, die ihre Schwachstellen hinter vorgetäuschter Stärke verstecken sehr viel unangenehmer. Zumal sie meist ein völlig überzogennes Selbstbild demonstrieren.

Wenn sich aber jemand selbst SCHWÄCHT und oben drein andere
dafür verantwortlich macht und das erlebe ich halt in meiner
täglichen Arbeit oft, dann hat er oftmals ein großes Problem
damit.

Und Leute, die ihre Kompetenzprobleme damit komprimieren, daß sie sich aus der Schwäche eines anderen stärken, haben die kein großes Problem?

Ich versuche sicherlich mit großer Beharrlichkeit, aber auch
mit großer Gelassenheit, denjenigen soweit zu bringen, dass er
selbst STOPP sagen kann, wenn es ihm zuviel wird.

Dann gehe die ‚Streit- Posts‘ noch mal durch, vielleicht gelingt es Dir, mit etwas Abstand zu sehen, wie oft dieses Stop kam. Mich würde nun mal interessieren, wie ein solches Stop bei Dir aussehen müßte?

Kommt das
Stopp von mir, oder Personen die das LEIDEN desjenigen nicht
ertragen können, ist es bedeutungs- und wirkungslos. In die
nächste Falle wird mit der selben Blindheit getappt.

Das hast Du so erfahren. Meine Erfahrungen liegen eben etwas anders.

Damit
keine Missverstaändnisse entstehen: Wenn MEINE SCHMERZGRENZE
erreicht ist, dann ist auch für mich Schluß. Ich habe aber
auch eine Selbstbeherrschung und kann deshalb nach Lust und
Laune bestimmen, aber eben nur MEINE Verhaltensweise.

dieto

Scheitert mein Versuch denjenigen dort hinzubringen, dann ist
er eben gescheitert. Ich erwarte nichts, ich will nichts, ich
möchte nichts, bestenfalls bin ich neugierig was passiert,
sonst nichts.

Da fällt mir nur ein, selbstloser Samariter? Mit oder ohne Heiligenschein? :wink:

Ich habe keine sachliche Meinung. (Du scheinst mich nicht
richtig zu lesen, oder aber schlichtweg eine schlechte
Menschenkenntnis zu haben) Ich bin alles andere als sachlich.

Hupps, hast Du nicht irgendwo von Objektivität gesprochen? Wie willst Du objektiv sein, wenn Du alles mit einer emotionalen Sichtweise erfaßt?

Ich leide, ich fühle und ich fühle mich und ich fühle
Michaela, wie sie leidet. Sie leidet wahnsinnig und belügt
sich selbst.

Mal ganz objektiv? Du leidest, weil Du glaubst, daß dieser Mensch leidet. Dein Leiden kannst Du beenden, indem Du die Aussage des Menschen ernst nimmst, und akzeptierst, daß dem nicht so ist.

Ich gebe niemals Ratschläge, auch keinen Wink. Ich sage
NIEMALS, was richtig, oder falsch ist. Ich spreche NIE von
richtigem Verhalten, was jemand tun sollte, oder nicht. Sollte
es mir im Eifer eines Gefechtes (tatsächlich sind es manchmal
Gefechte) dennoch passieren, dann bitte ich gnädigst um
Verzeihung und sage den altberühmten Satz: Ich bin auch nur
ein Mensch!

Im ersten Teil steht, wie Du Dich selbst siehst. Im zweiten Teil hast Du erkannt, wie unrealistisch das ist, müssen deshalb Schutzbehauptungen her?
Ich bin jetzt richtig neugierig, was macht ein Berater, in einer beratenen Tätigkeit, wenn er nicht berät?

Die Mehrzahl der Menschen, die ich kenne, stellen sich auf die
Seite der Schwächeren, der scheinbar Unterlegenen. Dabei muss
jeder für sich erst mal „SCHWÄCHE“ definieren.

Ich denke, es ist hierzu klar verdeutlicht worden (wie Du durch Dein Beispiel bestätigst auch verstanden), daß Schwäche und Stärke mit Verlierer und Gewinner gleichgesetzt wurde.

Geh mal zum Sport, da kannst Du solche Erfahrungen zur Genüge
machen, wenn 50000 Menschen zum Schwächeren Team überlaufen
und es anfeuern (eines von zig Beispielen die ich anführen
könnte)

Ich habe zwar noch nicht gehört, daß 50 000 Menschen mal eben einen verlierenen Verein zujubeln, aber egal.
Realität: Was denkst Du, warum Mobbing so verbreitet ist? Weil Mobber so wenig Erfolg haben? Weil so viele Menschen sich auf die Seite des Gemobbten (Schwachen = Unerfahrenen) stellen? Gerade deswegen, weil der Gemobbte allein steht, zerbricht er. Warum denkst Du, ist die Selbstmordrate hier bedenklich steigend?

Mich erstaunt schon, woher Du Deine Weisheiten nimmst. Meine
Erfahrungen dahin gehend sind völlig anders.

Und? Meine sind anders als Deine, was sagt das aus?

Mit ihrem Ausgangspost versucht sie, sich bewußt zu machen,
daß es da durchaus andere gibt, die Probleme haben. Sie hat
ihre Gedanken und Gefühle in den Raum gestellt, und ich traue
ihr einfach zu, anderen Gedanken und Gefühle zu folgen. Was
sie letztlich davon für sich mitnehmne kann, ist wieder ihr
Ding.
Davon ab, ich kenne sehr viele Menschen, die ihre SCHWÄCHEN
leben, sich auch entsprechend schwach zeigen. Ich habe bislang
nicht erfahren, daß sie es dadurch unbedingt schwerer haben.
Im Gegenteil, ich würde eher sagen, die Umgebung hat es
dadurch schwer, da es eine gewisse Schwäche gibt, gegen die so
leicht keiner ankommt.

Ja da stimme ich Dir zu. Im Übrigen sind mir die Menschen mit
den sogenannten Schwächen (ich versuche immer noch ein anderes
Wort zu finden, was nicht so negativ belastet ist)
symphatisch. Ein Mensch ohne Schwächen (bzw. das, was er als
„seine Schwäche“ definiert hat), wär für mich einfach kein
Mensch.

Da Du im ersten Absatz meine Aussage zustimmst, nehme ich mal an, daß Deine weitere Aussage damit nichts zu tun hat.

So sehen es fast alle Menschen

was konkret sehen alle anderen Menschen?

, die ich kenne und ich kenne
verdammt viele,

egal, die kenne ich nicht!

insofern sind manche Deiner Aussagen für mich
fast unglaubwürdig!! Zumindest aber merkwürdig sonderbar, von
welcher Seite aus Du die Dinge siehst!!

Insofern andere eine Ansicht haben, oder Du?

Ich habe die Posts hier im Threat gelesen. Was ich erkennen
kann, ist daß Michaela Gedanken in den Raum stellte. Gedanken,
die Dich getroffen haben müssen. Du sagst es im Grunde selbst:
Warum bei den Zwillingen schauen, wenn wir hier miteinander
das selbe Problem gleich vor der Haustür haben. Was Du da von
Michaela erwartest, nämlich die Zwillinge Zwillinge sein zu
lassen, und mal schauen, was Nahe liegt, betrifft Dich, weil
Du nicht Michaela Michela sein lassen kannst, und Dich um
Deins kümmern kannst. Im Grunde kann ich sagen, Dich stört
Dein Zwilling.

ICH ERWARTE NICHTS, Herrgott lieber Herrgott VERSTEHST Du mich
denn nicht.
Du VERTEIDIGST in einem Eifer, der Deinen Blickwinkel
einschränkt. Nüchtern lesen und nachdenken.
Lies es doch bitte ICH ERWARTE nichts. Es ist zum Haare
raufen. Du schreibst im selben Absatz Du hättest alles gelesen
und im Nächsten, dass ich von Michaela etwas ERWARTE. Dem ist
nicht so!! Ich habe ihr dass nicht nur bei diesem Thema,
sondern des Öfteren schon bekundet. Ich erfülle keine
Missionen und ich kann wunderbar damit leben.

Whou, jetzt habe ich aber den linken erwischt…
Du schreist Dein NICHTerwarten dermaßen raus, daß ich nun verstanden habe, daß Du nicht erwartest, sondern verlangst. Asche auf mein Haupt, ich wollte Dich nicht quälen, hab’s nur nicht gleich gehört. :wink:

Wenn ich es mir zur Aufgabe machen würde, dass ich Menschen
soweit bringe, dass sie meine Erwartungen erfüllen. Na dann
Gute Nacht!!
Das halte ich für KRIMINELL und deshalb reagiere ich bei
solchen Unterstellungen auch sehr EMPFINDLICH Das trifft mich
wirklich knallhart. Ich bin nicht kriminell. Also pass´ auf
was Du sagst, ich geb mir auch Mühe!

Keine Unterstellung, nur natürlch. Was ist kriminell daran, zu erwarten, daß der Chef den Lohn pünktlich zahlt? Was ist kriminell daran, zu erwarten, daß der Partner sich partnerschaftlich verhält? Was ist kriminell daran, zu erwarten, daß der Sproß zur Schule geht, und sich dort entsprechend seiner Erziehung verhält? Was ist kriminell daran, wenn der Chef für den Lohn die Leistung erwartet? Müssen all die Menschen verurteilt werden? Weil sie zu schwach sind, und erwarten (warten), daß ihr Anspruch erfüllt wird, weil sie nicht begreifen, daß die Dinge verlangt und eingefordert werden müssen? Nicht jeder ist in seiner Erfahrung schon so weit wie Du, vergessen? :wink:

Ich hatte in meiner Antwort geschrieben :Für mich muss es kein
Ergebnis geben!! Was soviel heißen soll, wie ICH erwarte
nichts. Es muss kein Resultat geben. Kein Ende. Kein Erfolg.
Kein Mißerfolg. Für mich ist das Ende immer offen. Ist das
denn so schwer zu verstehen.

Gar nicht! Nur kann ein Mißerfolg unter Umständen mehr wiegen als ein Erfolg. Und Du kannst mir nicht erzählen, daß die Dinge einfach so an Dir vorbei gehen, und Dich nicht berühren. Dazu müßtest Du gefühlslos, absolut sachlich (digital) sein. Und wie Du sagst, bist Du ja eben überhaupt nicht sachlich.

Austreten aus eingefahrenen Denkweisen könnte Dir vielleicht
auch hilfreich sein.

Schöner Satz, ist an Deinem Spiegel noch ne Ecke frei?

Was heute ein gutes Ergebnis sein könnte, kann Morgen schon
wieder negativ sein, da niemand wissen kann was Morgen ist,
solten wir es mit den Ergebnissen nicht so ernst nehmen. Ich
bin da sehr gelassen.

Damit sind wir überein. Was heute Schwarz ist morgen Weiß, und umgedreht. Nur gibt es Dinge, die haben Gültigkeit, und das schon seit sehr langer Zeit.

Es ist nicht hilfreich für Michaela, wenn Du die Realität nur
aufgrund dessen aus den Augen verlierst, weil Du das
BEDÜRFNIS hast Schwächere zu stärken.

Erwartest Du jetzt, daß ich nachgebe? Ich werde Deiner Erwartung nicht entsprechen, da ich das Ding für mich nicht als Bedürfnis fühle. Willst Du wissen, was es für mich ist, dann lies es im letzen Post noch einmal nach!

Du bist dann nämlich
nicht nur ungerecht, sondern Du ignorierst, verdrehst und
verstehst am Ende selbst nichts mehr. Augen auf!

Ist das Deine Selbstbeschreibung? Oder wunderst Du Dich gerade, warum ‚alle Welt‘ Dich nicht versteht?
Kleiner Tip, ehrlich, nimm die Rosarotbrille ab, und betrachte die Geschichte von der sachlichen Ebene aus.

Ich kenne aber jemandem der nach den Erwartungen Anderer lebt
und drei mal darfst Du raten, wer das wohl sein könnte.

Du, Dein Bekanntenkreis interessiert mich überhaupt nicht.

Das geht soweit, dass hier gepostet wird und eine bestimmte
(eine schöne) Antwort wird erwartet, kommt die nicht, ist die
Reaktion: Wie kann der denn aus der reihe tanzen!

Auch schon festgestellt?

Weil ich das Leben liebe, weil es so schön ist anders zu
denken, weil ich gerne Leute vor den Kopf stosse und sie
raushole aus ihren Mottenkisten, mit ihren verstaubten
Ansichten und angelernten Verhaltensweisen: immer schön artig
sein! Ich schei… drauf!

Du hast soviel Verlangen, daß es fast schon Leidenschaft ist. Kannst Du nun nachvollziehen , daß es mir kein Bedürfnis sein kann anderen zu helfen? Meine Leidenschaft ist, Leuten, die meinen, für sich alles in Anspruch nehmen zu können, und einem anderen eben genau diese Rechte nicht zugestehen, ein liebstes Spielzeug zu nehmen.

Gedankenspiele! Gedanken sind frei und niemals gefährlich.

Solange die Gedanken sich nicht verselbständigen, und zu Worte/Taten werden.

Jeder kann seine haben, so wie er möchte. Ich teile manche in
diesem Forum mit, was ihr damit anstellt ist manchmal spannend
und manchmal ist es mir einfach EGAL.

Eben, manchmal sind die Gedanken eines anderen wirklich egal.

Und noch etwas, was das Erkennen von Menschen betrifft, wie
sie sich äußern, in diesem Forum. Bleiben wir hier: Ich bin
noch nicht so lange dabei und wenn ich etwas schreibe zu einem
Thema, jemandem antworte, dann schau ich nicht nach Namen,

In dem Moment, in dem Du auf ein Post klickst, liest Du automatisch den Namen. Das ist etwas, wogegen weder Du noch sonstwer sich wehren kann.

oder Vika.

Die sind mir auch schnurz.

Das Michaela, Michaela ist, hab ich erst bei ihrer
Antwort geschnallt und trotzdem, egal zu welchem Thema sich
jemand wie aüßert: Ich kann, und zwar ohne Wundermensch zu
sein, sehr sehr oft schon erahnen, wer, auf welches Posting,
wie antwortet.

Super, hellsichtig? :wink:

Zuerst lese ich und denke dann: das könnte
von… und Treffer!!Da staunst Du wohl

Gar nicht, hat was mit der Wahrnehmung zu tun, die wir nicht bewußt beeinflussen können. D. h., wir nehmen Dinge wahr, ohne das es uns bewußt ist. Siehe Klick auf Post.

und es wird sicher
nicht lange dauern, bis ich auch Fionny DURCHSCHAUT habe
(kleiner Scherz :smile:)

Tja, bin ich schneller, hab Dich schon durchschaut! :wink:

Und sollte sich dennoch jemand so große Mühe machen und sich
verstellen wollen. Es wird nicht gelingen! STAUN??

Gar nicht. Diesbezüglich wirst Du das letzte Post an Kerbi wohl schon gelesen haben.

Frag mal
die richtigen Experten, warum man Fionny trotzdem erkennen
könnte, auch wenn hier nichts aus der Schrift zu deuten wäre
und auch wenn Du Dir einen anderen Nick zulegen würdest!

Du muß ich nicht, ich weiß, daß ich eine einzigartige Art (Stil) habe. Weißt Du Frank, ob Du es glaubst oder nicht, ich habe es nicht nötig, solch (für mich ‚kranke‘/ nicht bei sich seiende) Gedanken nachzuhängen, warum also sollte ich so handeln?

lieben Gruß,
fionny

MOD: Und hier ist das Ende dieses Threads erreicht
Hallo,

da die Diskussion inzwischen schon gar nichts mehr mit der gestellten Frage zu tun hat, beende ich hier den Thread. Wenn alle so nett wären und sich daran halten würden, wäre ich dankbar.

Herzliche Grüße

Thomas Miller (MOD)

Hallo Frank,

…und schon mischt er sich wieder ein…sorry, aber das muss
ich zu Deinen Äußerungen noch los werden!

Na, dann will ich Dich mal nicht länger im Raum stehen lassen. :wink:

Feedback ist ein Ausdruck aus der Gesprächspsychologie. Es hat
eine ganz bestimmte Bedeutung, und läuft nach ganz bestimmten
Regeln ab. Was Du meinst ist lediglich eine negative und
positive Reaktion der Umwelt. Und da kann es passieren, daß
auf ein und die selbe Handlung (Aussagen) x verschieden
Reaktionen folgen. Träger dieser Reaktionen sind dabei wohl
erstlinig Sympathie und Antipathie, somit hast Du Recht,
zumeist subjektiv. Wieviel Wert diese Zurufe haben, kann jeder
für sich ermessen. Und wer sich dadurch scheuchen lassen will,
kann dies auch tun. Nur mit Feedback hat das absolut nichts zu
tun.

Feedback ist AUCH ein Ausdruck aus der Gesprächspsychologie.

IST, aber egal, Du mußt wissen, was für Dich wissenswert ist.

FÜR MICH ist Feedback aber auch jede Antwort und jede
Reaktion, die ich bekomme. Ich übersetze es einfach mit
Rückmeldung. Eine Antwort auf ein Posting ist eine
RÜCKMELDUNG. Für mich ist aus einer solchen Rückmeldung
ersichtlich, ob mich jemand verstanden hat, oder nicht.
Sie ist in jedem Fall immer für mich hilfreich, wenn ich sie
offen und unbelastet annehmen kann. Je mehr ich bekomme, um so
klarer wird mir, wie ich von Anderen gesehen werde.

Und wenn dann x verschiedene subjektive Meinungen/Sichtweisen über Deine Aussage zurück kommen, was dann? Spießrutenlauf, Mehrheitsrecht, oder im eingefahrenem Selbstbild sonnen, weil keine der Meinungen mit Deiner übereinstimmt?

Wenn in einem Feedback eine Symphatie, oder Antisymphatie eine
Rolle spielt, wenn ich also die Dinge so auslege, dass ich
mich auf eine bestimmte Seite schlage, dann hat das nichts
mehr mit ehrlicher Rückmeldung zu tun.

Ist Deine Aussage richtiger als meine?

Ich bin sehr dankbar, dass ich in diesem Forum erleben konnte
(ich spreche jetzt von anderen Themen) dass eine Reihe von
Personen es sehr ehrlich mit mir meinen. Deshalb schreibe ich
gerade in diesem Brett gerne. Mein Eindruck ist eben nicht,
dass sich jemand aus Symphatie auf meine Seite stellt, sondern
vielmehr, dass meine Zeilen kritisch und unvoreingenommen
betrachtet werden.

Hast Du richtig lieb gesagt, dafür bekommst Du von mir jetzt auch ein Sternchen.

Es wäre jämmerlich wenn hier irgenjemand auf die Idee käme,
hilfreiche Antworten hätten etwas mit Symphatie zu tun.

Du bist wirklich noch nicht lange dabei. Du glaubst gar nicht, wofür die ‚Hilfreich‘ Sternchen alles gegeben werden. Die meisten kannst Du bekommen, wenn Du so richtig mit jemanden streitest, dabei mächtig unter die Gürtellinie gehst, und keine direkten Beleidigungen losläßt. Wenn Du dann noch lernst, Sachtexte durch den Kakao zu ziehen, dabei die Kunst beherrscht, richtig viel Witz zu haben, dann hast Du bald schon einen richtigen Sternenhimmel. :wink:
Bedenke den Unterhaltungswert, der auch immer irgendwie gegeben ist.
Aber ich will nicht ganz so ungerecht sein, es gibt hier wirklich total tolle Beiträge. Manche haben ‚komischer Weise‘ keine Sternchen, manche so den Schnitt, und manche ganz viele. Meistens handelt es sich um sehr sachbezogene Beiträge (finden sich dann vielleicht in den FAQs wieder).
Ich würde also nicht so arg viel darauf geben.

Nur
neutrale, offene, selbstkritische, sich hinterfragende
Menschen, können unvoreingenommen Rückmeldungen geben und
empfangen.

Denkst Du, daß Du unvoreingenommen bist?

Die gibt es hier zweifellos. Ich habe gelernt mich
nicht von Eindrücken und Stimmungen, die Menschen
hinterlassen, beeinflussen zu lassen, sonst ging mein ganzes
Engagement in Sachen Beruf den Bach runter. Nicht nur da, bei
Freundschaften ist das ja noch viel wichtiger. Der Beste
Freund muss eine negative Rückmeldung: „Das hast Du weniger
gut gemacht in meinen Augen“ hinnehmen können.

Mein bester Freund darf mir sagen, daß ich ein Paddelkopf bin. Du darfst das eben nicht, ganz einfach, weil ich meinen besten Freund kenne, und genau weiß wie er es meint (auch wenn er gar nicht unvoreingenommen sein kann), und Du mir eben fremd bist. Du hast also einen ganz bestimmten Raum zu wahren. Ich bestimme, wie nah Du mir kommen darfst, hälst Du Dich nicht daran, gibst wie im realen Leben mächtig was auf die Fingerchen.

Wieder eine Sichtweise von Dir, die nicht meinen Erfahrungen
entspricht.

Weißt Du Frank, sie kann Deiner Sichtweise auch nicht entsprechen, weil Du die Dinge nicht trennst, und und so wie ich das sehe, auch nicht zuende denkst (auch wohl nicht willst?).

Mein Eindruck und das ist auch gleichzeitig eine
Rückmeldung an Dich:

Du kannst mir keine Rückmeldung geben, weil Du mir gegenüber nicht unvoreingenommen sein kannst, vergessen?

Du überträgst Dein eigenes Verhalten (aus
Symphatie schlage ich mich mal auf Michaelas Seite) auf die
Anderen.

Ich nehme mal an, der Klammerinhalt stellt Deine Vermutung dar. Nein, nicht aus Symphatie, sondern aus Überzeugung. Aber nicht auf Michaelas Seite, sondern zwischen Euch, damit sie frei kommt. Dumm gelaufen, aber so ist daß, wenn jemand zu sehr damit los zieht, daß er genau weiß, wo der andere sich gerade befindet. Und nun?
So, und auf wem konkret übertrage ich mein Verhalten noch? Außerdem, was ist daran so schlimm, wenn andere durch mein Verhalten lernen?

Die Menschen sind aber verschieden, manchmal haben
sie aber ähnliche Gedanken und Ansichten und dann sind sie
automatisch in der Mehr- oder Unterzahl, in jedem Falle aber
haben sie eine EIGENE Ansicht, die sich zu einer anderen
gesellt, oder davon abweicht. Das Entscheidende ist aber die
EIGENE Ansicht.

Ne, doch?

Nur der Vorsicht halber,ich betone: es ist MEIN EINDRUCK, eine
Vermutung, keine Unterstellung!

Ok, ich schließe aus einer Vermutung, daß ich eben nicht genau weiß, ob das, was ich wahrnehme, glaube wahrzunehmen, zutrifft. Für mich folgt daraus, daß eine Vermutung eine Frage ist. Folgt das für Dich auch daraus?
Eine Frage wird als solche gewöhnlich gekennzeichnet, hast Du das auch so kennen gelernt?
Eine Frage läßt sich aber gelegentlich auch in einer Aussage verstecken! Hast Du das auch so erfahren dürfen?
Dennoch wird dann mit bestimmten Worten (Ausdrücken) darauf hingewiesen, daß es sich hier eigentlich um eine Frage handelt. Ist dem so?

Du hast mich auf ein Neues ERSTAUNT mit Deinen Ansichten. Das
ist das Feedback, was Du ehrlich von mir bekommst, weil ich,
so lange ich auch überlege, in meinem näheren Umfeld niemanden
kenne, der Deine Ansichten teilt.

Ist das nun Deine Vermutung? Tut mir jetzt ganz fürchterlich leid, aber mit Deinem Feetback kann ich überhaupt nichts anfangen. Was soll ich jetzt daraus schließen können? Daß Du Dir wünscht, daß ich meine Ansichten die Deiner näheren Umgebung anpasse, damit’s für Dich wieder stimmt? Hilft mir das?

Was Du nun mit dieser
Rückmeldung machst, ist mir wiederum völlig piep. Auch in
diesem Fall erwarte ich wie immer nichts.

Und warum ist’s Dir dann so wichtig, daß Du Dir sogar die Mühe machst, ein Feetback umzusetzen?

lieben Gruß,
fionny

MOD: Es ist Schluss!
Hallo,

mit der obigen Schließung war der GESAMTE Thread gemeint. Wenn ihr euch weiter streiten wollt, dann tut das per Mail.

Thomas Miller (MOD)