Seit einigen Monaten bin ich auf Suche nach einer Anleitung für eine Lamellenkarte. Ein Herr Meggendorf hat sie einmal entwickelt. Man sagt dazu auch „lebende Karte“ oder " Jalousienkarte". Gibt es irgendwo jemanden der mir weiterhelfen kann. Hinweise zu einer Seite im Netz, ein Buch oder sogar eine Anleitung???
Ich wäre wirklich dankbar.
Hallo, ich bin mir nicht ganz sicher, ob es das ist, aber hier mal der link, denn ich habe mir in dem Museumsshop der Camera Obscura in Mülheim an der Ruhr so eine mal gekauft und selber auch mal gebastelt, hoffe ich konnte helfen. hier der link:
Guten Tag Dickwienix,
die meisten Adressen die du mir ausgewiesn hast kenne ich. Sie führen nicht zu dem was ich machen möchte. Entweder kann man die Schiebekarte bestellen oder aber die Anleitung ist für ein System das ich nicht haben möchte. Du hast ganz schön im Netz gewuselt. Ich danke dir herzlichst dafür. Wenn ich mal helfen kann … jeder Zeit. Sollte aber doch noch von irgendeiner Seite Hilfe kommen, wäre ich glücklich.
An deine Adresse noch einmal ein Dankeschön
wenn Du die dort als „lebende Karte“ bezeichneten Karten meinst, ist das Prinzip eigentlich recht einfach. Du hast zwei Bilder mit etwas Rahmen drum herum, und einen Boden. Der Rahmen des oberen Bildes und des Bodens müssen etwas größer als der Rahmen des dazwischen zu schiebenden unteren Bildes sein.
Das obere Bild wird einfach in regelmäßigen Abständen mit Querschnitten versehen, die man ein wenig so aufbiegen sollte, dass man die eine Kante nach unten und die andere nach oben biegt. Das erleichtert es dann, dass die Lamellen des unteren Bildes da gut durch gehen.
Das untere Bild im selben Abstand mit „U“-Schnitten versehen, so dass Lamellen entstehen, die dann durch die Querschnitte des oberen Bildes passen. Die etwas hochbiegen, dann einen kleinen Griff an das untere Bild, und dann alles passend aufeinander legen, also die Lamellen des unteren Bildes genau an den Schitten des oberen Bildes anliegen, und sich bei einem Zug am unteren Bild durch die Schnitte schieben.
Jetzt vorsichtig oberes Bild und Boden so verkleben, dass sich das untere Bild durch den Griff frei bewegen lässt.
Wichtig ist eben der Rand an beiden Bildern, damit die Schnitte nichts abschneiden, sondern beide Bilder für sich komplett bleiben.
ich habe mir von einer Druckerei in Münster zwei Musterkarten schicken lassen. Die nehme ich bei nächstbester Gelegenheit auseinander und dann geht es in die Versuchsreihe.
Lieben Dank für deine Stöberstunden im Netz