Könnte mir bitte jemand erklären, was genau der Unterschied ist wenn 2 Laminatböden die gleiche Nutzungsklasse (31) haben, jedoch der eine 6mm stark und der Andere 7mm? abgesehen von der Stärke und Preis
Hallo!
Schaue es dir doch im Detail an, da muss ja stehen, wie die Schichten aufgebaut sind und wo sich der 1 mm Dickenunterschied versteckt.
Im Nutzbelag oder in den unteren Schichten.
NK 31(gewerblicher Bereich, geringe Belastung -kl. Büro ohne viel Publikumsverkehr etwa) beschreibt eine bestimmte Eignung, den Abrieb und das betrifft naturgemäß nur die Decklage.
Und ob die nun bei 1 mm Stärke den Abriebtest übersteht oder bei 2 mm Decklage ebenfalls, besagt ja nichts weiter. Denn offenbar bietet das 2 mm Laminat eben nicht den nächstbesseren Schritt NK 32, ist also nicht oberflächenhärter und hat so gesehen keinen Vorteil.
vielleicht in anderem Punkt, Lagestabilität oder Verlegung.
MfG
duck313
Na ja… Die Federverbindung der Paneele fällt bei dem 6 mm-Laminat entsprechend schwächer aus und kann bei zu hoher Belastung Schaden nehmen. Man sollte sich also schon recht genau überlegen, ob man da einen 150 Kilo-Schrank (gefüllt mit drei Tonnen Literatur) oder meinethalber einen Konzertflügel drauf stellt. 
Die Nutzungsklasse sagt übrigens nur etwas über den Schutz vor Abnutzung (Abrieb der Dekorschicht) aus. In wenig genutzten Räumen wie Gästezimmer genügt sicher eine niedrigere NK als beispielsweise im Flur, wo etwas regerer Verkehr herrscht.
Grüße
EP
Könnte mir bitte jemand erklären, was genau der Unterschied ist wenn 2 Laminatböden die gleiche Nutzungsklasse (31) haben, jedoch der eine 6mm stark und der Andere 7mm? abgesehen von der Stärke und Preis
Aus eigener Erfahrung:
Wenn dadrunter eine Fußbodenheizung ist, stellt sich das dünnere schneller auf und bildet „Blasen“.
Ich werd’s nächstes Jahr wieder rauswerfen und durch richtiges Parkett ersetzen. Also, vollflächig verklebtes. Sind zum Glück nur ~4 qm im Korridor…
lg, mabuse