bin derzeit auf der Suche nach einem guten Lmainatboden. Dabei fiel mir auf, dass vermehrt Lmainat mit eingebauter Trittschalldämmung angboten wird (z.B. 8 mm Laminat plus 3 mm Schalldämmung aus Kork / Holzspänen / Schaumtsoff).
In einigen Fällen ist dies deutlich günstiger als der separate Kauf von Laminat und Schalldämmung.
eigentlich ist das egal. Nur, wenn du Dämmung und Laminat separat verlegst, dann kannst du die Dämmung selbst bestimmen. Denn es gibt Unterschiede zwischen schnöder Schaumstoff- und Korkdämmung (Thema Fußbodenheizung, Haltbarkeit, Dämmfähigkeit). Außerdem ist es meiner Erfahrung nach einfacher, erst die Dämmung, dann das Laminat einzeln zu verlegen (Ecken und Kanten lassen sich einfacher verarbeiten).
Die Fachleute hier können dir sicher noch etwas zur Dämmung in Sachen Feuchtigkeit sagen. Es ist bestimmt nicht egal, ob die Feuchtigkeitssperre ganz unten (unter Dämmung) oder direkt unters Laminat kommt.
ich würde Laminat und Trittschalldämmung einzeln verlegen.
Grund - Du kannst die stärke der Trittschalldämmung selber bestimmen. Je dicker die Trittschalldämmung desto mehr Dezibel werden geschluckt.
Bei einer sehr dünne Trittschalldämmung sind die typischen Laminatlaufgeräusche sehr stark zu hören. Das klacken kann auf die dauer gesehen ganz schön auf die Nerven gehen.
Des Weiteren rate ich Dir dazu ein Laminat mit einer hohen Abriebzahl zu nehmen. Je höher - desto Wiederstandsfähiger ist das Laminat.
Auch bei Laminat unter Stühle, Tisch, Möbel … etc Filzgleiter befestigen. Schont auf dauer das Laminat und man hat es einfacher mal einen Schrank zu schieben.
Achtet beim Feuchtwischen darauf, dass Ihr eher Nebelfeucht wischt. Denn wenn Ihr mit zu viel Wasser wischt, könnte es passieren das Wasser zwischen die Fugen läuft und das Laminat dort aufquellt. Auch die Gefahr von Schimmelbildung unter dem Laminat wird verhindert.
Die Feuchtigkeitsspere kommt unter die Trittschalldämmung. Wobei es darauf ankommt (lt meinem Parkettverleger)wie neu der Estrich ist. Da neuer / frischer Estrich noch Feuchtigkeit ausdünstet, sollte man immer eine Feutigkeitssperre verlegen. Bei älteren Estrich ist es eine Feuchtigkeissperre nicht unbedingt zwingend nötig. Ich persönlich würde zur Sicherheit immer eine Verlegen.
Schaut Euch z.B. im Baumarkt mal an, wie das Verlegebild von einigen Laminatböden ist. Es gibt Böden da sieht man extrem die Fugen und bei anderen sieht man fast gar nichts. Auch mal testen wie einfach das Klick funktioniert.
Fußleisten würde ich die Version zum stecken und mit Kabelkanal nehmen. Diese Leisten haben den riesenigen Vorteil beim späteren Tapezieren. Die Leisten müssen nur abgezogen werden. Nichts mehr mit schrauben oder Tapette dirket über der Leiste abschneiden
Ich kann dir erzählen wie wir es gemacht haben: Also wir haben uns für einen Laminat mit integrierter Trittschalldämmung entschieden, weil es besser und schneller zu verlegen geht. Obwohl das Haus schon über 20 Jahre steht und logischerweise auch der Estrich so alt ist, haben wir eine Dampfsperre in Form einer Folie untergelegt (gibts in verschieden Stärken - beim verlegen an der Wand 20 cm überstehen lassen und danach abschneiden) und dann das Klick-Laminat (von einer bekannten Baumarktkette die mit O anfängt)mit integrierter Trittschalldämmung darüber. Es ging wirklich sehr einfach, obwohl wir keinen Marken-Laminat genommen haben. Das mit den Geräuschen wird meiner Meinung nach immer zu übertrieben dargestellt. Zu Hause laufen wir sowieso nie mit Stöckelschuhen herum und die Geräusche mit „normalen“ Schuhen heben sich nicht von denen mit Fliesen z. B. ab. Also ich würde immer wieder zu Laminat greifen. Allerdings haben wir schon nach einer hohen Abriebklasse geschaut. Das war uns wichtig.