Lammbraten

Moinmoin,

ich habe es mir Weihnachten zur Aufgabe machen lassen, Lammbraten für 12 personen zuzubereiten.
Mich würde dazu einmal die Niedrigtemperaturmethode ausprobieren. Bislang hätte ich das Fleisch angebraten, 60 Minuten auf 200°, dann weitere 90 Minuten auf 180°gegart, dabei mit Fond beschöpft. Dann noch 60 Minuten auf 160°.
Wie gehts denn nun besser?
Fleisch wollte ich ohne Knochen garen, die Knochenhöhle mit Kräutern, Knoblauch und sonnengetrockneten Tomaten, Salz und Pfeffer füllen.
An Gewürze dran sollte Pfeffer, Salz, Knoblauch (gespickt), evtl. kurz vor gar mit verdünntem Honig bepinseln.
Jemand bessere Rezepte?
Bin auf Eure Vorschläge gespannt:smile:

Liebe Grüße,

Marcus

Hallo Marcus,

am besten du benutzt ein Bratenthermometer. Das ist die sicherste Methode. Ansonsten habe ich die Erfahrung bei Niedrig-Temperatur-Garen gemacht, daß bei Backofeneinstellung 95ºC (jedenfalls bei meinem Ofen) das Fleisch nach dem Anbraten etwa 70 min pro Pfund Fleisch (ohne Knochen) an Garzeit braucht. Eine ausgebeinte Lammkeule mit 1500g dann also 3,5 Stunden. Kommt natürlich auf die Form des Fleischbrockens an. Aber als Richtwert ist das, denke ich mal, ganz brauchbar.

Sei dir bewußt, daß es bei der Niedrig-Temperatur-Methode keine Röststoffe gibt. Du bekommst also keine Soße!

Ich wünsche dir gutes Gelingen.

Liebe Grüße,

Thomas.

hi marcus,

95°C sind keine niedriggarmethode sondern viel zu viel!!!
also, rundrum knusprig anbraten.
dann ab in die röhre. bei ca.70°C garen lassen.
am besten du machst das abends und gehst dann schlafen.
denn 7-8h kannst du rechnen.
dann mittels lammknochen und abschnitten und gutem(!) rotwein eine sauce ziehen. da kannst du dann mit röstgemüse und wildfond arbeiten und bekommst eine sauce zum reinlegen!

strubbel
L:open_mouth:)

Gedanken, einfach so
Hi Blauschatten und …

6 Leute kommen zum Essen. Nachmittags rufen noch 4-5 an. Ok ich habe ja genug gemacht.
18 Uhr kommen Oma, Opa, Tante Else, Onkel soundso uns noch 2 oder 3.
Sollen die nun 7-8 Stunden auf das Essen warten oder bekommen alle supermini Portionen?
Mag zwar alle in Mode in zu sein, Tauglich weder im Haushalt oder in der Gastronomie.
Angenommen ich stelle alles in den Backofen um 20 Uhr. Um 1 Uhr fällt der Strom für 1-2 Stunden aus oder der Backofen gibt seinen Geist auf. Was nun?
ICH habe Bedenken zu dieser garen Methode. Wie Gesagt, kein Strom oder was weiß der Geier. Mein Fleisch kommt danach in die braune Tonne, Ich habe Stress, mein Magen macht Jojo, die Frau fängt an …. Und der Besuch steht auf der Matte.
Seit mir nicht Böse wenn ich diese Theorie (ist das Theorie?) hier aufstellen. Dass aber alles passieren kann ist sicherlich nicht zu vermeiden. Nur, Fernseher etc. haben immer die Gewohnheit am Wochenende den Geist aufzugeben und nicht nur die. Warum soll ein Backofen, Thermostat oder so das auch nicht machen?

Schmeißt mich in die Tonne, verbrennt mich oder macht was ihr wollt. Aber, lasst mich noch am Leben.
Frohres Fest und guten Rutsch.
Claude (WC-Do)

Sei dir bewußt, daß es bei der Niedrig-Temperatur-Methode
keine Röststoffe gibt. Du bekommst also keine Soße!

Stimmt nicht ganz: ich brate mein Fleisch im Bräter in heißem Fett vorher rundum kurz scharf an, erstens damit es eben diesen Röstgeschmack gibt, zweitens damit sich die Poren schließen, gebe reichlich Gewürze und Suppengemüse zu und schiebe es dann in den 80 °C warmen Ofen. Nach dem Garen nehme ich das Fleisch heraus, lösche den Fond mit etwas Fleischbrühe und evtl. Wein ab, koche ihn los, seihe ihn durch ein Sieb und bekomme ein feines Sößchen, das ich dann noch nach Geschmack andicke.

Grüßle

Regina