Ich habe vor mir eine LAN-Festplatte zuzulegen. Diese möchte ich zusammen mit meinem Rooter und dem PC an eine Steckerleiste hängen.
Jetzt mache ich mir allerdings Gedanken, ob das evtl. schädlich für die Festplatte sein kann, wenn ich nach dem Herunterfahren des PCs einfach den Netzschalter ausmache…
Ich meine damit, dass evtl. die Mechanik in der Platte auf Dauer Schaden nehmen könnte, da ja kein Stom mehr da ist…
Ich hoffe auf nützliche Antworten. Vielleicht hat ja auch schon jemand mit selbigem Problem Erfahrung gemacht.
Jetzt mache ich mir allerdings Gedanken, ob das evtl.
schädlich für die Festplatte sein kann, wenn ich nach dem
Herunterfahren des PCs einfach den Netzschalter ausmache…
Ich meine damit, dass evtl. die Mechanik in der Platte auf
Dauer Schaden nehmen könnte, da ja kein Stom mehr da ist…
dann müsste ja die Festplatte im PC auch Schaden nehmen.
Was man immer vermeiden sollte, ist ein Ausschalten der Festplatte, ohne sie vorher zu unmounten, oder wie Windows es nennt „Hardware sicher entfernen“.
Beim herunterfahren des Betriebssystems passiert das natürlich automatisch.
d.h. solang kein pc auf die Festplatte zugreift, kann ich sie beliebig vom Netz nehmen oder?
Es muss nur darauf geachtet werden, dass ich die Festplatte jedes mal „sicher entferne“, sehe ich das richtig ???
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
d.h. solang kein pc auf die Festplatte zugreift, kann ich sie
beliebig vom Netz nehmen oder?
Es muss nur darauf geachtet werden, dass ich die Festplatte
jedes mal „sicher entferne“, sehe ich das richtig ???
Beim „Sicheren entfernen“ wird der Cache wieder zurückgeschrieben, und die FAT (sozusagen das Inhaltsverzeichnis der Platte) aktualisiert.
Machst du das nicht, stimmt die FAT evtl. nicht mit dem tatsächlichen Inhalt überein, was mit Datenverlust einhergeht.
dann müsste ja die Festplatte im PC auch Schaden nehmen.
Nein, falscher Ansatz: die Platte im PC wird zuerst per Befehl abgeschaltet und erst 2-3 Sekunden danach schaltet das Netzteil ab. Der ATA-Shutdown-Befehl bewegt die Köpfe in die Parkzone und läst die Platte runter drehen.
Wenn „einfachso“ der Strom weg ist kommt ein Notfallplan zum Einsatz. Die Rotationsenergie der Platte wird benutzt um den Plattenmotor als Generator zu missbrauchen. Die Energie wird mehr oder weniger ungesteuert auf den Kopfmotor gegeben. I.d.R. sollten die Köpfe dann bis zur Parkzone kommen bevor die Platte steht. Das hat 2 Nachteile:
die Köpfe schlagen jedesmal an der Begrenzung an (meistens hörbar)
der Plattenmotor geht irgendwann drauf.
Die Hersteller geben bei Notebookplatten inzwischen bei der Haltbarkeit 2 Start-Stop Zyklen an. Den normalen mit Befehl zum abschalten und das Abschalten per Notfallprogramm. Dazwischen liegt meistens eine Grössenordnung. Bei Desktopplatten ist die getrennte Angabe eher selten.
Zurück zum eigentlichen Problem: den meisten LAN-Gehäuse-Herstellern ist der Schaden an der Platte egal und man hat keine Wahl. Ein paar haben eine Standby-funktion die die Platte nach 5-10-30min Inaktivität abschaltet (einfach abwarten bis die Platte steht und danach Stecker ziehen). Ganz selten ist die Möglichkeit zum kontrollierten Abschalten. Für eine Handvoll Boxen gibt es alternative Firmwares die das per Webconfig machen können.
Was man immer vermeiden sollte, ist ein Ausschalten der
Festplatte, ohne sie vorher zu unmounten, oder wie Windows es
nennt „Hardware sicher entfernen“.
Das stimmt, spielt bei LAN-Platten aber kaum eine Rolle. Windows kann durch Verbindungsabbrüche keine Fehler in dem FS produzieren weil dazwischen ein Samba-Server hängt. Nur wenn in desen Cache was steht und die Platte hart abschaltet ist Sense.