Landeshundeverordnungen

Seit vorigem Jahr sind aufgrund der Tötung Volkans durch Hunde in Hamburg unterschiedliche Kampfhundeverordnungen in Kraft getreten.
Meine Beobachtung danach ist, das ein „gewieses Klientel“ sich Ihrer Hunde entledigt hat und nun die Hundebesitzer die ihren Hund ordnungsgemäß angemeldet haben, zur Kasse bzw. an den Pranger gestellt werden, weil Sie einen Listenhund haben.
Meine Frage dazu wie sehen es Nicht-Hundebesitzer, Nicht-Listen-Hundebesitzer. Im Gästebuch http://www.hundefreunde-kreis-neuss.de kann man seine Meinung schreiben.
Noch ein Nachsatz, ich habe den Prozeß gegen den Hamburger Hundebesitzer verfolgt und finde das er zu gering bestraft wurde. Denn er hat vorsätzlich den Hund gequält und abgerichtet.
Ach ja wir haben einen Bassett.

Hallo Happekotte,

es gab schon einige Diskussionen zum Thema Kampfhund, deshalb will ich mich kurz fassen.

Meine Beobachtung danach ist, das ein „gewieses Klientel“ sich
Ihrer Hunde entledigt hat und nun die Hundebesitzer die ihren
Hund ordnungsgemäß angemeldet haben, zur Kasse bzw. an den
Pranger gestellt werden, weil Sie einen Listenhund haben.

1.) Problematische Hunde findet man nicht nur bei „gewissen Klientel“, sondern bei den unterschiedlichsten Arten von Menschen.

2.) Hunderassen die auf kämpferische Fähigkeiten hingezüchtet werden, sind kein Weltkulturerbe. Wenn es langfristig keine Pitbulls, Bullterrier, usw. gibt, bedeutet das wirklich kein Verlust.

3.) Es wurde zu viel Rücksicht auf eine die alten traditionellen „Kampfhundrassen“ genommen, nämlich Schäferhund, Dobermann und Dänische Dogge. (Hat man schon mal von einem Basset gehört, der einen Menschen verstümmelt oder getötet hat. Ich glaube nicht.)

Meine Frage dazu wie sehen es Nicht-Hundebesitzer,
Nicht-Listen-Hundebesitzer.

Die Landeshundeverordnungen sind aus purem Aktionismus geboren. Dennoch begrüße ich sie, weil sie eine lange überfällige Richtung zeigen.

Wenn Tiere eine reale Bedrohung für Menschen darstellen, dann haben sie meiner Meinung nach nichts in der Öffentlichkeit zu suchen. Andererseits sind ja bestimmte Hunderassen deshalb so beliebt, weil sie eine Bedrohung ausstrahlen.

Noch ein Nachsatz, ich habe den Prozeß gegen den Hamburger
Hundebesitzer verfolgt und finde das er zu gering bestraft
wurde. Denn er hat vorsätzlich den Hund gequält und
abgerichtet.

Stimmt.

Gruß
Carlos

Nur zur Information: Schäferhunde sind auf keiner Liste und sind statistisch gesehen die Beißer der Nation.
Ich gebe Ihnen recht das es auch problematische Hunde gibt, die ordnungsggemäß gemeldet sind. Ich hoffe nur für die Besitzer das diese sich ordnungsgemäß um Ihre Hunde kümmern.

Hallo, happekotte,

Ach ja wir haben einen Bassett.

Was? Eine Kampfratte? Hast Du auch den Drahtbeisskorb?
Oder ist es mehr ein Kampfmops mit 2 langen Kompressen?
Habe auch so eine Kampfratte, allerdings eine gemischte!
Aber Spaß beiseite: eine Bekannte vo´n mir ging mit ihrem Hund (irgend so eine Dickerchenmischung) in der Stadt spazieren. Sie wurde beschimpft und bespuckt und man warf steine nach dem armen Hund. Ein absolut friedfertiger. Der Froh ist, dass man ihm nichts tut. Und dem man ansieht, dass er niemanden etwas tut.
Die Welt ist verrückt. sie bekämpfen ihren besten Freund, einen, ohne den die Menschen vermutlich noch auf den Bäumen leben würde!
Der Hund ist mit dem Menschen zusammen, seit er einigermaßen denken kann.
Grüße
Raimund