Amerikaner und Briten sind im September 1943 bei Salerno in Italien gelandet und sind dann ewig am Monte Cassino nicht durchgekommen.
Warum sind die denn eigentlich nicht nördlich von Rom gelandet, dann wären doch die deutschen Truppen da unten abgeschnitten gewesen und die verlustreichen Kämpfe um Monte Cassino hätten sie sich sparen können? fragt Hobbystratege Wolli
Anzio
Hallo Wolli,
gut gedacht, schlecht gemacht. Die Amerikaner sinc bei Rom (Anzio) gelandet und hätten problemlos nach Rom spazieren können; denn die Deutschen waren in der Tat südlich gut beschäftigt.
Nun aber erweist sich die Überlegenheit der Auftragstaktik gegenüber der Befehlstaktik, mit der die Amerikaner noch heute arbeiten. Der kommandieren General im Landungsgebiet sollte warten, bis Verstärkung eintraf. Die Alliierten erwarteten nämlich heftige Gegenwehr. Nur - da waren keine Deutschen. In vergleichbarer Lage hätte ein deutscher General die Initiative ergriffen und die Lage ausgenutzt. Ich behaupte mal, ein Erfolg in Anzio hätte den Krieg um sechs Monate abgekürzt, weil zwischen Rom und München nichts mehr stand.
Andreas
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Hi,
Amerikaner und Briten sind im September 1943 bei Salerno in
Italien gelandet
Ja, weil sie im Juli 43 nebenan auf Sizilien gelandet
waren. (Selbst das war sehr schwierig, Montgomerys Route
wurde z.B. von der Hermann-Göring-Division verteidigt.)
und sind dann ewig am Monte Cassino nicht
durchgekommen.
Logisch. Der wurde ja von erholten
Wehrmachtseinheiten verteidigt. Das
kann Jahre dauern, da durchzukommen …
Warum sind die denn eigentlich nicht nördlich von Rom
gelandet, dann wären doch die deutschen Truppen da unten
abgeschnitten gewesen und die verlustreichen Kämpfe um Monte
Cassino hätten sie sich sparen können? fragt Hobbystratege
Wolli
Am 25. Juli 43 wurde die Mussolini-Regierung gestürzt,
die Deutschen mussten militärisch eingreifen und die
Kontrolle über Italien übernehmen. Die Alliierten konnten
diesen Zug Deutschlands vorhersehen. Landung weitab eigener
Basen (also nördl. Rom) war für die Alliierten daher völlig
ausser Frage (afaik).
Euer CMБ
Hallo Wolli,
gut gedacht, schlecht gemacht. Die Amerikaner sinc bei Rom
(Anzio) gelandet und hätten problemlos nach Rom spazieren
können; denn die Deutschen waren in der Tat südlich gut
beschäftigt.
Afaik Mythos. Das war im JANUAR 44! Diese kleine Truppe
hätte ohne einen Durchbruch der Allliierten durch die Gustav
Linie vielleicht auf-sich-gestellt Rom erreicht, wäre dann
aber mit Sicherheit auch vernichtet worden.
Seine (General Lucas) einzige Chance war: warten und
zusehen, dass er nicht vernichtet wird.
Nur - da waren keine Deutschen.
Die waren schon da. Nur nicht direkt im Landungsgebiet.
Und der deutsche militärische Abwehrdienst hatte nichts
von der Landung gewusst. Sehr gute Vorbereitung.
Soweit so gut.
In vergleichbarer Lage hätte ein deutscher General die Initiative
ergriffen und die Lage ausgenutzt. Ich behaupte mal, ein
Erfolg in Anzio hätte den Krieg um sechs Monate abgekürzt,
weil zwischen Rom und München nichts mehr stand.
Zwischen Rom und Münschen liegt z.B. die „Gotenlinie“
(nördl. Florenz). Kein Pappenstück 
Euer CMБ
Ich weis nicht ob das strategisch gut ist sich mit schweren Gerät über die Alpen zu kämpfen wenn im Nacken ein Starker Gegener sitzt.
Das nächste Problem hier its auch das sie wenn sie über die Alpen kommen mit Giftgasangriffen rechnen mussten, das wurde in Geretsried gelagert. Im Gelände um München benötigt man viele Panzer und viele Jäger (Wiesen / Ackerland, Wald und Sümpfe, Moore) und es waren um München und Landsberg einige Bunkeranlagen und viele kleine Geschützbunker an übersichtlichen Stellen. Die Panzer hätten alle über die alpen müssen. Solange die Armee in Italien da ist hätten sich die Verbände um München bis auf das letzte Verteidigt, da sie wussten das nach den Aliirten Stosstrup erst mal nichts mehr kommt und die keinen Nachschub haben. also erst einmal bis vor die Haustüre kommen lassen und dann den Gegner in lange aufreibende Gefächte verwickeln. Strategisch würde ich sagen das man vor München erst Landsberg und Augsburg braucht. Dann Bodenverbände von Augsburg nach Ingolstadt und Luftverbände von Landsberg nach Fürstenfeldbruck. Bodenverbände von Landsberg nach Fürstenfeldbruck ist da extrem schwer, da der Amemrsee mit seien grossen Moor im weg ist, nördlich des Moores kleine Geschützbunker und im Wald eine grosse Bunkeranlage.
Erst wenn du Luftwaffe in Fürstenfeldbruck ausgeschaltet ist und Truppen bei Ingolstadt stehen und dort die Versorgungs, Nachschubwege kontrollieren kann man München recht leicht einnehmen / belagern und dann sich den Bunkeranlagen in Geretsried von Süden und Norden (Besser Norden, dann keien Giftgasangriffe) mit Bdentruppen nähern.
Ein direkter vorstoss über die Alpen nach München halte ich wegen der anlagen in Landsberg und den verückt horenden Massen an Giftgas in Geretsried für nicht möglich.
(Bin kein Strategieexperte, kenen aber die ganzen Bunker aus meiner Jugend (Die stehen alle noch, bzw. die Überreste.)
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