Liebe Freunde,
nehmen wir Mal an, eine Erbengemeinschaft plant, gemeinsamen Grundbesitz (~ 10 ha. landwirtschaftlich genutzte Flächen) zu verkaufen - wie würde man da vorgehen: Makler, Zeitungsinserat, Bank(en) . . .?
Nehmen wir zudem an, ein Makler, welcher in fraglicher Region auf landwirtschaftliche Objekte spezialisiert ist, hat eine marktbeherrschende Position und man möchte seitens der Erbengemeinschaft gern Wettbewerb . . .
Wie würde man bei der Konstellation kluger Weise vorgehen?
Nun, bei landw. Fläche sollte man es zuerst in den Landwirtschaftlichen Fachblättern versuchen…
Für Niedersachsen z.B. in der „LandundForst“.
Oder bei den momentanen Bewirtschaftern ??? Die haben ja meist Interesse daran das die Flääche bei Ihnen bleibt.
Makler sollte man als letztes in Betracht ziehen, die wollen ja nun mal damit Geld verdienen
.
Zum Schluss sollte man noch bedenken: Verkaufen kann man nur einmal… warum also nicht verpachten ???
Hallo,
Oder bei den momentanen Bewirtschaftern ??? Die haben ja meist
Interesse daran das die Flääche bei Ihnen bleibt.
Gute Idee.
Bedenken sollte man, daß der „ländliche Raum“ manchmal „große Ohren“ hat. Wie wäre es, bei den „örtlichen Multiplikatoren“ das eine oder andere Wort fallen zu lassen?
Je nach Lage und Quallität der Flächen könnte es „richtig ab gehen“. Wenn nicht - ja dann kann ein Makler möglicherweise auch nicht viel tun…
Zum Schluss sollte man noch bedenken: Verkaufen kann man nur
einmal… warum also nicht verpachten ???
Auch zu überlegen. Aber bei einer Erbengemeinschaft kann ich mir gut vorstellen, daß der Wunsch „auseinander zu sein“ recht groß ist.
Gruß
Jörg Zabel
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Hallo Ulrich,
Nun, bei landw. Fläche sollte man es zuerst in den
Landwirtschaftlichen Fachblättern versuchen…
Für Niedersachsen z.B. in der „LandundForst“.
Das ist eine gute Idee - gibt es außer der von Dir genannten Zeitschrift weitere relevante Postillen? Zudem könnte es auch sehr interessant sein, die Flächen im benachbarten NL anzubieten . . .
Oder bei den momentanen Bewirtschaftern ??? Die haben ja meist
Interesse daran das die Flääche bei Ihnen bleibt.
Man darf davon ausgehen, dass die vom Versterben des vorherigen Eigentümers ebenso wissen wie von der aktuellen Situation (Erbengemeinschaft): Allerdings wurde diese Gruppe bisher noch nicht konkret auf „Kauf“ angesprochen und das sollte schleunigst nachgeholt werden.
Makler sollte man als letztes in Betracht ziehen, die wollen
ja nun mal damit Geld verdienen
.
Logisch - andererseits hätte damit die Erbengemeinschaft EINEN kompetenten Ansprechpartner, der die Dinge sach- und fachkundig (natürlich gegen Entgelt, oder arbeitest Du gratis?) abwickelt.
Zum Schluss sollte man noch bedenken: Verkaufen kann man nur
einmal… warum also nicht verpachten ???
Eine immer wieder gern gehörte Plattitüde, auf die kein Mensch sonst käme 
Es geht nicht um einen „Notverkauf“ von heute auf morgen, sondern um wohlüberlegtes Handeln: Da keiner der Erbengemeinschaft vor Ort sich um die Dinge kümmern kann/will, müsste dafür jemand (z. B. ein Makler - und was die wollen, weisst Du [siehe oben] nur allzu genau: Geld verdienen) engagiert werden. Zudem hat kein Mitglied der Erbengemeinschaft irgendwas mit Landwirtschaft zu tun, sprich: Keine Ahnung von der Materie und somit wäre diese ein gefundenes Fressen für „Bauernschlaue“ . . .
Fazit: Ein Verkauf ohne Not scheint zurzeit aufgrund des hohen Flächenbedarfs in der Landwirtschaft (man muss kein Freund von Biogasanlagen sein) nicht unattraktiv (für Verkäufer wie Käufer).
Hallo Joerg,
Bedenken sollte man, daß der „ländliche Raum“ manchmal „große
Ohren“ hat. Wie wäre es, bei den „örtlichen Multiplikatoren“
das eine oder andere Wort fallen zu lassen?
Klar - man muss allerdings bedenken, dass dieses Thema nur noch für wenige (die noch als Landwirte arbeiten und Subventionen kassieren) von Interesse ist und die den Ball aus Eigeninteresse flachhalten. In diesen Kreis fallen auch die aktuellen Pächter - keiner von denen könnte ein Interesse daran haben, dass der Verkauf schnell über die Bühne geht, geschweige denn ein guter Preis erzielt wird (Da widersprechen sich halt die Interessen).
Je nach Lage und Quallität der Flächen könnte es „richtig ab
gehen“. Wenn nicht - ja dann kann ein Makler möglicherweise
auch nicht viel tun…
Das sehe ich genau so - die Flächen sind attraktiv.
Zum Schluss sollte man noch bedenken: Verkaufen kann man nur
einmal… warum also nicht verpachten ???
Auch zu überlegen. Aber bei einer Erbengemeinschaft kann ich
mir gut vorstellen, daß der Wunsch „auseinander zu sein“ recht
groß ist.
Nicht nur das - Der Ertrag von ca. 2% des aktuellen Marktwertes der Flächen ist absolut unattraktiv, zumal wenn eigenen Verbindlichkeiten mit mehr als dem doppelten zu verzinsen wären . . .
Das ist eine gute Idee - gibt es außer der von Dir genannten
Zeitschrift weitere relevante Postillen? Zudem könnte es auch
sehr interessant sein, die Flächen im benachbarten NL
anzubieten . . .
Evtl. in überregionalen Landw. Fachzeitschriften wie der TopAgrar, Profi, DLZ-Magazin o.Ä…
Regionale Tageszeitung wäre auch eine Möglichkeit.
Evtl. sucht ja auch die NLG (Nieders. Landentwicklung) Flächen, dort könnte man auch noch anfragen.
Oder bei der Landwirtschaftskammer, die helfen sicher auch gerne.
Zum Schluss sollte man noch bedenken: Verkaufen kann man nur
einmal… warum also nicht verpachten ???
Eine immer wieder gern gehörte Plattitüde, auf die kein Mensch
sonst käme 
Es geht nicht um einen „Notverkauf“ von heute auf morgen,
sondern um wohlüberlegtes Handeln: Da keiner der
Erbengemeinschaft vor Ort sich um die Dinge kümmern kann/will,
müsste dafür jemand (z. B. ein Makler - und was die wollen,
weisst Du [siehe oben] nur allzu genau: Geld verdienen)
engagiert werden. Zudem hat kein Mitglied der
Erbengemeinschaft irgendwas mit Landwirtschaft zu tun, sprich:
Keine Ahnung von der Materie und somit wäre diese ein
gefundenes Fressen für „Bauernschlaue“ . . .
Fazit: Ein Verkauf ohne Not scheint zurzeit aufgrund des hohen
Flächenbedarfs in der Landwirtschaft (man muss kein Freund von
Biogasanlagen sein) nicht unattraktiv (für Verkäufer wie
Käufer).
*lach* Ok, ich wollte dir damit sicher nichtauf den Schlips treten.
Inflationssichere Geldanlage mit zugegebenerweise nicht wirklich attraktiver Verzinsung
.
Klar - man muss allerdings bedenken, dass dieses Thema nur
noch für wenige (die noch als Landwirte arbeiten und
Subventionen kassieren) von Interesse ist und die den Ball aus
Eigeninteresse flachhalten.
Tztztz… das mit den Subventionen ist aber etwas böse 
In diesen Kreis fallen auch die
aktuellen Pächter - keiner von denen könnte ein Interesse
daran haben, dass der Verkauf schnell über die Bühne geht,
geschweige denn ein guter Preis erzielt wird (Da widersprechen
sich halt die Interessen).
Stimmt, pachten ist billiger als kaufen. Aber bevor man die Fläche verliert kauft man lieber.
Je nach Lage und Quallität der Flächen könnte es „richtig ab
gehen“. Wenn nicht - ja dann kann ein Makler möglicherweise
auch nicht viel tun…
Das sehe ich genau so - die Flächen sind attraktiv.
Zum Schluss sollte man noch bedenken: Verkaufen kann man nur
einmal… warum also nicht verpachten ???
Auch zu überlegen. Aber bei einer Erbengemeinschaft kann ich
mir gut vorstellen, daß der Wunsch „auseinander zu sein“ recht
groß ist.
Nicht nur das - Der Ertrag von ca. 2% des aktuellen
Marktwertes der Flächen ist absolut unattraktiv, zumal wenn
eigenen Verbindlichkeiten mit mehr als dem doppelten zu
verzinsen wären . . .
Naja, klar ist der Rohertrag nicht der Renditehit, aber es ist immerhin Inflationssicher 
Hallo,
noch etwas wäre zu bedenken.
Ein „kompletter“ Besitzstand hat meist attraktive und unattraktive Flächen. Wichtig wäre nach meiner Meinung, daß alle Flächen veräusert werden, auch die nicht ganz so schönen. Meist werden die „Rosinen“ zu einem guten Preis rausgepickt, auf den schlechteren Flächen bleibt man dann sitzen.
Gruß
Jörg Zabel
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