-lang- Wie völlige Ignoranz überwinden?

Hallo an alle,

vielleicht können sich noch einige an mein Posting im November 2004 erinnern (Drei Frauen, ein Büro und ein grosses Problem).

Es ging darum das ich in einem Dreier-Team arbeite, mit noch zwei Kolleginnen. Wir sind zwischen 40 und 34 Jahre alt, zwei sind in Beziehungen, Kollegin A (um die es hier wieder geht) ist single, seit ewigen Zeiten…

Vor ca. einem Jahr finden die „Probleme„ an sehr offensichtlich zu werden, das Kollegin A scheints völlig überfordert ist in einem Team aus 3 Menschen zu arbeiten. Was vorher laut ihren Aussagen aber kein Thema war, denn sie selbst hatte unsere „neue“ Kollegin (nennen wir sie C, sie ist jetzt schon 2 ½ Jahre dabei) „ins Boot“ geholt, Kollegin C den freien Job in unserer Abteilung fast auf dem Tablett serviert.

Soweit so gut. Am Anfang hatte ich mich extrem zurückgezogen, da A und C traute Freundschaft feierten und C sich mir gegenüber sehr übervorsichtig verhielt. Da ich in keine kollegiale Zweisamkeit eindringen will, nicht zu intimen Bekanntschaften im Job neige, ließ ich die zwei einfach machen was sie wollten. Nun kam es das, nachdem sich C in unser Team einarbeitete und wir uns auch etwas kennenlernten, C mir einige Dinge erzählte, die A über mich verbreitete, die mich nicht nur sehr wütend machten, sie mich auch etwas entsetzten. A hatte allen Anschein nach bewusst ziemlich falsche und auch gemeine Dinge über mich an C gegeben (lacht nicht wenn ich den Vergleich ernst meine), damit C „mich bloß nicht lieber hat und nie im Leben genauso gerne mit mir spielen will, wie mit ihr selbst“.

Ich habs in dieser Kindersprache geschrieben, weil’s mir, gerade jetzt nachdem ich so lange auch über diese Dinge nachdenken konnte, so vorkommt – wie kindisches Zickenverhalten (Du bist meine aller-allerliebste Freundin, du darfst keine andere liebe Freundin neben mir haben)

Nachdem ich und C nun gemerkt haben das wir beide eigentlich ganz gut klarkommen und auch auf einer Welle liegen, habe ich den bewussten Abstand zu C auch fallen gelassen. A aber nie auf diese „albernen“ Dinge, die sie über mich gesagt hat (wie sind wohlgemerkt über 8 Jahre alt!!!) angesprochen – das ist mir echt zu albern!! A hat diese Annäherung bemerkt, aber keinen weiteren Versuch unternommen dies zu ändern, sie hat ihre negativen Bemerkungen über mich nur eingestellt. Ich denke ich habe mein Verhalten kaum geändert gegenüber A, außer das ich ihr ab und zu durch Bemerkungen zeigte, das ich weiss wie sie „über mich denkt, oder mal dachte“.

Da C von A zuerst in den Job eingewiesen wurde (A und ich haben zuviel zu tun um beide 100% der Arbeit des anderen zu wissen und zu können, darum kam C ja auch dazu), hat C im Laufe der Zeit nun auch bemerkt das sich A, obwohl sie das Image des Superhirns hat das alles kann, alles weiss und sich alles merken kann (das pflegt sie auch mit Gewissenhaftigkeit), viele ziemlich gravierenden Fehler macht. Das hatte mich sehr geschockt, da A immer bemüht war allen Kollegen zu zeigen wie „unzuverlässig und lax“ ich meine Aufgaben handhabe, bzw. das ich sooo viele Fehler mache - immer mit einem hell klingenden Lachen verziert (zur Not wars immer nur ein Spaß was sie sagte).

Fehler sind nicht schlimm, darum geht’s auch nicht, auch ich habe „Mut zur Lücke“. Es geht eher darum das A sehr seltsam reagiert wenn man sie anspricht. Anstatt einer „normalen“ Reaktion, kommt bei A hecktische Betriebsamkeit auf, ein Wasserfall an Erklärungsversuchen, sofortige Gelöbnisse alles wieder gutzumachen und ein ziemlich aufgesetztes Geziere. Seit einem halben Jahr ist nun ihr Standartspruch „Das habe ich vergessen“.
Nachdem wir uns den Satz 5 Monate anhörten, wollten wir A mal sanft (wirklich nett und sanft) ansprechen, ob ihr nicht auffällt das sie diesen Satz sehr oft benutzt. Daraufhin rastete sie fast aus und warf uns vor „das wir das ja auch machen“ (das war ja auch nicht das Thema, als würde es dadurch bei ihr besser). Sie ließ es nicht zu einem Gespräch kommen, behauptete sogar das sie „diesen Satz noch nie gesagt habe“ und wir uns das einbilden. Inzwischen sagte sie uns mal das sie nun Eisenpräparate nimmt gegen Vergesslichkeit!

Es gab noch zwei unliebsame Zwischenfälle mit A, bei denen unser Chef etwas ausfallend wurde gegen mich und meine Kollegin. Was für mich „normal“ ist, ich stehe für meine Fehler ein und wenn jemand meinen Teamkollegen ungerecht angeht, mische ich mich ein um das klarzustellen.

Nicht so bei A. Ich bekam zufällig mit das A vor unserem Chef ihren eigenen Fehler (der keinen Kopf kostet, so was passiert) erstmal nicht zugab, ihn mir in die Schuhe schob und auf seine Frage wo ich sei dreist log „die ist gerade im Clinch mit einem Kollegen“ (was nicht stimmte, ich hatte einfach ein Meeting) sei.

Ich sprach sie darauf an (vor Kollegin C), es kam zu einem RIESENKRACH. Sie konnte nicht erklären was das sollte. Sie schob zuerst alles auf die Erklärung „war doch nurn Spaß“, als ich ihr sagte das ich ihr das nicht abnehmen würde, griff sie mich und C an. Danach war die Stimmung ziemlich eisig – bis zum nächsten Eklat, der sich ähnlich entwickelte durch das Verhalten von A. Sie gab nichts zu, sie war nicht bereit an ihrem Verhalten einen Fehler zu sehen oder auch nur eine Entschuldigung zuzugeben, im Gegenteil sie fing an uns anzugreifen.

Zwar ist die Stimmung nicht mehr eisig, aber C und ich gehen nun ohne A „maln Kaffee trinken“ und wir besprechen nichts privates mehr untereinander, wenn A dabei ist. Es hat sich in den letzten Monaten herausgestellt das A ein „ich habe heute Kopfschmerzen“ sofort in ein „Frau C ist so oft krank“ dem Chef gegenüber darstellt, das wir solche Gefahren nicht mehr eingehen wollen.

Unter anderem bringt A es fertig nicht nur SEHR laut und rücksichtslos (wir alle telefonieren, aber sie hört man meilenweit durch den Flur) zu kommunizieren (als ob es nur sie im Büro gibt), sie verhält sich in allen Dingen völlig egozentrisch. Das geht los bei „ich mache nie Fehler“, bis zum plötzlichen Verlust der Sprache wenn es darum geht für das Team etwas zu tun, bis zu einer völligen Ignoranz von Situationen und Stimmungen (sie ist Einzelkind, ist das wichtig zu erwähnen?). Gerade A die sehr gerne redet und plaudert, kann zu einem Wunder des Schweigens werden wenn es draum geht Klärungen herbeizuführen. Man kann fast sehen wie sie die Ohren anlegt, die Luft anhält und betet das die dunkle Wolke bald weg ist. (Ich versteh sowas nicht!)

Wenn man sie anspricht wieso sie auf C einredet obwohl man doch sehen kann das C gerade konzentriert am PC arbeitet, erntet man nur ein Stirnrunzeln. Sie hat überhaupt keine Antennen für andere und sieht nur sich. Auch das sie sich nie mitteilt ist ein großes Problem… Wir müssen sie natürlich vertreten und JEDES MAL, obwohl wir ihr schon 100 Mal sagten, passiert etwas das sie uns vergessen hat zu sagen, an das sie nicht dachte. Obwohl wir schon eine alberne Liste mit Infos pflegen, kommen immer wieder Dinge hoch die A abgesprochen hat, die nicht mitgeteilt werden. Heute ist es wieder passiert das A mit einem Technicker telefonierte, dann in das Wochenende verschwand (mit dem Hinweis sie würde krankgeschrieben) ohne uns etwas von den Absprachen zu sagen. Langsam bekommt man dabei den Eindruck das es Absicht ist, was ich aber nicht wirklich glaube.

Wenn man sie anspricht, dann bekommt man höchstens ein „danke das du mir das sagst, erinner mich dran wenn ich’s wieder mache damit ich’s merke“ (Hallo? Bin ich ihre Kontrollbehörde?) zu hören oder einen Gegen-„Angriff“. Danach ist sie, wie ein kleines Kind (sie ist 38!!) eingeschnappt, zickig und schmollt.

Und nun zum Punkt – A war die letzten 4 Wochen krank, eine Virus-Grippe (sagt sie). Ich habe das Gefühl das die Situation an ihren Nerven zerrt und sie das nicht wahrhaben will und ignoriert. Heute kam sie mit der freudigen Neuigkeit (nachdem sie gerade mal 4 Tage wieder gesund war) das sie warscheinlich eine Gürtelrose hat und uns heute Abend noch Bescheid gibt ob sie krankgeschrieben wird, oder obs nur ein Allergieschub ist (sie ist so ziemlich gegen alles was man essen, riechen und trinken kann allergisch, und findet das auch ganz witzig).

Mir ist es egal an was sie nun genau erkrankt ist, mein „Bauchgefühl“ sagt mir, da C und ich seit Wochen „nicht lockerlassen“, das dies sie wohl krankmacht.

Wieso verhalten wir uns „distanziert“ zu ihr? Weil sie ihr egozentrisches und blödes (und das ist es, glaubt mir!!!) Verhalten endlich erkennen und ändern soll. Sobald wir „nett“ zu ihr sind, sind all ihre „guten Vorsätze“ vergessen und sie fällt in ihre alten Spuren zurück. Wir haben das einige Male durchprobiert. Nachdem wir ihr zeigten „wie tragen nichts nach“, benahm sie sich prompt genauso „sicher, unfair, laut, geschäftig und zickig“ wie vor jedem Gespräch. Als ob alles was wir sagen und was passierte sich in LUFT auflösen würde! Also ob wir stundenlang gegen eine Wand gesprochen hätten! Da kommen wir uns schlicht verarscht vor!

Wir sind nun beide am Ende unseres Lateins. Einerseits will keiner von uns beiden eine Kollegin „nervlich fertig machen“, andererseits möchten wir hier nicht den „Friede Freude Eierkuchentanz“ um die Dame machen, damit sie sich bloß nicht zu ändern hat, nichts einsehen muss, sondern wir und von ihr weiter „nerven und unfair behandeln“ lassen dürfen.

Sie ist mit Sicherheit mit den Nerven am Ende, denn seit sie wieder da ist merken wir beide das im Büro eine hochnervöse Spannung liegt. Obwohl wir ja nicht „böse“ zu ihr sind! Wir plaudern – im Rahmen – völlig nett und kollegial, aber eben in „unserem Rahmen“.

Gibt es vielleicht eine weitere Möglichkeit A zu zeigen das wir sie ja nicht hassen, aber das A vielleicht mal anfangen müsste sich mit sich selbst zu beschäftigen? Immer wenn wir etwas in diese Richtung sagten kam eine komplette Verweigerung und völliges Unverständnis.

Irgendwie habe ich das Gefühl im Grunde weiss sie das sie an sich arbeiten müsste, ignoriert es und wird dadurch jetzt ständig krank (dazu sei gesagt das A seit JAHREN das Gesundheitspferd der Abteilung war, die selbst immer damit Werbung lief das ihre ganze Familie Pferdenaturen hat).

Wie kann man ihr beibringen das Medikamente auf Nebenwirkungen schmieren nicht der Zweck der Übung ist, sondern sich mit der Wurzeln des Problems auseinanderzusetzen? Und das sie es ist, die sich endlich mal mit sich selbst beschäftigen muss?

Können wir das überhaupt?

Danke!

Gruß
Helena

PS – bitte mutmaßt nicht das mich C gegen meine alte Kollegin A eingenommen hat. Ich denke da ist kein Motiv und wir wollen beide eigentlich nur einen guten Job machen und etwas Spaß und Ruhe im Büro haben. Auch fassen wir A nicht hart an, mobben sie nicht (wie sie es schon bei uns versuchte!) und geben ihr nicht das Gefühl das sie „minderbemittelt“ oder unerwünscht ist. Wir wollen ihr beide wirklich helfen und endlich wieder Spaß im Büro haben, ohne befürchten zu müssen das A das irgendwann bei Cheffe wieder „für ihre Zwecke“ einsetzt - gegen uns.

Liebe Helena,

wie lange hast Du an diesem Mammutposting geschrieben :wink: ?

Diese Kollegin A ist ein Kolleginnenmodell, das sich niemand wünscht. Das habe ich verstanden. Ich hatte übrigens, damals, als ich noch jung und optimistisch war *g*, absolut vergeblich versucht, im Zickenkrieg unserer Abteilung ausgleichend einzuwirken - vergiß es.

Nicht nur Kollegin A zeigt sich da recht unbeirrbar, auch DU stehst felsenfest auf Deinem Standpunkt. Was gibt Dir das Recht, eine Kollegin so grundlegend ändern zu wollen ? Was geht Dich ihre Krankheit eigentlich an, warum glaubst Du die Virusgrippe nicht ?

Du steigerst Dich meiner Laienmeinung nach viel zu sehr in das Kolleginnendreieck hinein und verlierst das Maß, was Dir zusteht.

Ich hau mal dazwischen, damit deutlicher wird, was ich meine.

Es ging darum das ich in einem Dreier-Team arbeite, mit noch
zwei Kolleginnen. Wir sind zwischen 40 und 34 Jahre alt, zwei
sind in Beziehungen, Kollegin A (um die es hier wieder geht)
ist single, seit ewigen Zeiten…

Was hat die Beziehungssituation und deren Dauer eigentlich mit dem Kolleginnenproblem zu tun ?

Soweit so gut. Am Anfang hatte ich mich extrem zurückgezogen,
da A und C traute Freundschaft feierten und C sich mir
gegenüber sehr übervorsichtig verhielt. Da ich in keine
kollegiale Zweisamkeit eindringen will, nicht zu intimen
Bekanntschaften im Job neige, ließ ich die zwei einfach machen
was sie wollten.

Na ja, „kollegiale Zweisamkeit“ klingt tatsächlich etwas eifersüchtig :wink:

Nun kam es das, nachdem sich C in unser Team

einarbeitete und wir uns auch etwas kennenlernten, C mir
einige Dinge erzählte, die A über mich verbreitete, die mich
nicht nur sehr wütend machten, sie mich auch etwas entsetzten.
A hatte allen Anschein nach bewusst ziemlich falsche und auch
gemeine Dinge über mich an C gegeben (lacht nicht wenn ich den
Vergleich ernst meine), damit C „mich bloß nicht lieber hat
und nie im Leben genauso gerne mit mir spielen will, wie mit
ihr selbst“.

Das ist natürlich blöd. Welche Motivation hat eigentlich B, Dich da „großzügig“ einzuweihen ? Manchmal ist Schweigen Gold…

Warum hast Du Kollegin C nicht zur Rede gestellt, Pippifax hin oder her ? So etwas rumort eben doch, wie man sieht.

Ich habs in dieser Kindersprache geschrieben, weil’s mir,
gerade jetzt nachdem ich so lange auch über diese Dinge
nachdenken konnte, so vorkommt – wie kindisches
Zickenverhalten (Du bist meine aller-allerliebste Freundin, du
darfst keine andere liebe Freundin neben mir haben)

So liest es sich auch.

Nachdem ich und C nun gemerkt haben das wir beide eigentlich
ganz gut klarkommen und auch auf einer Welle liegen, habe ich
den bewussten Abstand zu C auch fallen gelassen. A aber nie
auf diese „albernen“ Dinge, die sie über mich gesagt hat (wie
sind wohlgemerkt über 8 Jahre alt!!!) angesprochen – das ist
mir echt zu albern!! A hat diese Annäherung bemerkt, aber
keinen weiteren Versuch unternommen dies zu ändern, sie hat
ihre negativen Bemerkungen über mich nur eingestellt. Ich
denke ich habe mein Verhalten kaum geändert gegenüber A, außer
das ich ihr ab und zu durch Bemerkungen zeigte, das ich weiss
wie sie „über mich denkt, oder mal dachte“.

Siehste, es hat rumort.

Da C von A zuerst in den Job eingewiesen wurde (A und ich
haben zuviel zu tun um beide 100% der Arbeit des anderen zu
wissen und zu können, darum kam C ja auch dazu), hat C im
Laufe der Zeit nun auch bemerkt das sich A, obwohl sie das
Image des Superhirns hat das alles kann, alles weiss und sich
alles merken kann (das pflegt sie auch mit
Gewissenhaftigkeit), viele ziemlich gravierenden Fehler macht.
Das hatte mich sehr geschockt, da A immer bemüht war allen
Kollegen zu zeigen wie „unzuverlässig und lax“ ich meine
Aufgaben handhabe, bzw. das ich sooo viele Fehler mache -
immer mit einem hell klingenden Lachen verziert (zur Not wars
immer nur ein Spaß was sie sagte).

Dann nimm das als Anlass, weniger lax zu arbeiten.

Fehler sind nicht schlimm, darum geht’s auch nicht, auch ich
habe „Mut zur Lücke“.

Siehe oben…

Es geht eher darum das A sehr seltsam

reagiert wenn man sie anspricht. Anstatt einer „normalen“
Reaktion, kommt bei A hecktische Betriebsamkeit auf, ein
Wasserfall an Erklärungsversuchen, sofortige Gelöbnisse alles
wieder gutzumachen und ein ziemlich aufgesetztes Geziere. Seit
einem halben Jahr ist nun ihr Standartspruch „Das habe ich
vergessen“.
Nachdem wir uns den Satz 5 Monate anhörten, wollten wir A mal
sanft (wirklich nett und sanft) ansprechen, ob ihr nicht
auffällt das sie diesen Satz sehr oft benutzt. Daraufhin
rastete sie fast aus und warf uns vor „das wir das ja auch
machen“ (das war ja auch nicht das Thema, als würde es dadurch
bei ihr besser). Sie ließ es nicht zu einem Gespräch kommen,
behauptete sogar das sie „diesen Satz noch nie gesagt habe“
und wir uns das einbilden. Inzwischen sagte sie uns mal das
sie nun Eisenpräparate nimmt gegen Vergesslichkeit!

Ist es Eure Aufgabe, Kollegin A auf die Vergesslichkeit anzusprechen ?

Es gab noch zwei unliebsame Zwischenfälle mit A, bei denen
unser Chef etwas ausfallend wurde gegen mich und meine
Kollegin. Was für mich „normal“ ist, ich stehe für meine
Fehler ein und wenn jemand meinen Teamkollegen ungerecht
angeht, mische ich mich ein um das klarzustellen.

Hallo, bist Du Klassensprecher oder was ? Ich als Chef würde mich über Euch auch aufregen !

Nicht so bei A. Ich bekam zufällig mit das A vor unserem Chef
ihren eigenen Fehler (der keinen Kopf kostet, so was passiert)
erstmal nicht zugab, ihn mir in die Schuhe schob und auf seine
Frage wo ich sei dreist log „die ist gerade im Clinch mit
einem Kollegen“ (was nicht stimmte, ich hatte einfach ein
Meeting) sei.

Vielleicht meinte sie damit „meeting“ in scherzhafter Form ? Kann es sein, dass Du schon völlig überreagierst, wenn Kollegin A nur einen Ton sagt ?

Ich sprach sie darauf an (vor Kollegin C), es kam zu einem
RIESENKRACH. Sie konnte nicht erklären was das sollte. Sie
schob zuerst alles auf die Erklärung „war doch nurn Spaß“, als
ich ihr sagte das ich ihr das nicht abnehmen würde, griff sie
mich und C an. Danach war die Stimmung ziemlich eisig – bis
zum nächsten Eklat, der sich ähnlich entwickelte durch das
Verhalten von A. Sie gab nichts zu, sie war nicht bereit an
ihrem Verhalten einen Fehler zu sehen oder auch nur eine
Entschuldigung zuzugeben, im Gegenteil sie fing an uns
anzugreifen.

Ist doch eine logische Reaktion, wenn sie von zwei Kolleginnen gemeinsam angegriffen wird, übrigens wegen einer Kleinigkeit !

Zwar ist die Stimmung nicht mehr eisig, aber C und ich gehen
nun ohne A „maln Kaffee trinken“ und wir besprechen nichts
privates mehr untereinander, wenn A dabei ist. Es hat sich in
den letzten Monaten herausgestellt das A ein „ich habe heute
Kopfschmerzen“ sofort in ein „Frau C ist so oft krank“ dem
Chef gegenüber darstellt, das wir solche Gefahren nicht mehr
eingehen wollen.

DU selbst machst aus einer Virusgrippe der Kollegin A eine „angebliche“ Virusgrippe…

Unter anderem bringt A es fertig nicht nur SEHR laut und
rücksichtslos (wir alle telefonieren, aber sie hört man
meilenweit durch den Flur) zu kommunizieren (als ob es nur sie
im Büro gibt), sie verhält sich in allen Dingen völlig
egozentrisch.

Sie ist einfach eine unangenehme Person, wahrscheinlich schwitzt sie auch stark :wink: ?

Das geht los bei „ich mache nie Fehler“, bis zum

plötzlichen Verlust der Sprache wenn es darum geht für das
Team etwas zu tun, bis zu einer völligen Ignoranz von
Situationen und Stimmungen (sie ist Einzelkind, ist das
wichtig zu erwähnen?).

Klar, wenn sie Einzelkind ist *ggg* - Helena, Du verrennst Dich da völlig !!!

Gerade A die sehr gerne redet und

plaudert, kann zu einem Wunder des Schweigens werden wenn es
draum geht Klärungen herbeizuführen. Man kann fast sehen wie
sie die Ohren anlegt, die Luft anhält und betet das die dunkle
Wolke bald weg ist. (Ich versteh sowas nicht!)

Dein Posting hört sich so an, als ob Du und Kollegin C ständig die arme Kollegin A mit ihren zahlreichen Fehlern konfrontieren und zur Rede stellen. Das ist nicht Euer Job !!! Dazu habt Ihr einen Chef !

Wenn man sie anspricht wieso sie auf C einredet obwohl man
doch sehen kann das C gerade konzentriert am PC arbeitet,
erntet man nur ein Stirnrunzeln.

Geht Dich das etwas an ??? Hier muss Kollegin C sich wehren !

Sie hat überhaupt keine

Antennen für andere und sieht nur sich.

Sagst Du…

Auch das sie sich nie

mitteilt ist ein großes Problem… Wir müssen sie natürlich
vertreten und JEDES MAL, obwohl wir ihr schon 100 Mal sagten,
passiert etwas das sie uns vergessen hat zu sagen, an das sie
nicht dachte.

Passiert Dir das denn nie ? Kann ich nicht glauben, zumal Du oben eine gewisse Lässigkeit selbst zugibst.

Wenn man sie anspricht, dann bekommt man höchstens ein „danke
das du mir das sagst, erinner mich dran wenn ich’s wieder
mache damit ich’s merke“ (Hallo? Bin ich ihre
Kontrollbehörde?)

So führst Du Dich fast auf.

Und nun zum Punkt – A war die letzten 4 Wochen krank, eine
Virus-Grippe (sagt sie). Ich habe das Gefühl das die Situation
an ihren Nerven zerrt und sie das nicht wahrhaben will und
ignoriert.

Dann lass sie es ignorieren ! Das geht Dich nichts an !

Heute kam sie mit der freudigen Neuigkeit (nachdem

sie gerade mal 4 Tage wieder gesund war) das sie warscheinlich
eine Gürtelrose hat und uns heute Abend noch Bescheid gibt ob
sie krankgeschrieben wird, oder obs nur ein Allergieschub ist
(sie ist so ziemlich gegen alles was man essen, riechen und
trinken kann allergisch, und findet das auch ganz witzig).

Das geht Dich nichts an !

Mir ist es egal an was sie nun genau erkrankt ist, mein
„Bauchgefühl“ sagt mir, da C und ich seit Wochen „nicht
lockerlassen“, das dies sie wohl krankmacht.

Das möchte ich nicht ausschließen, aber es wirft kein gutes Licht auf Dich. Es steht Dir nicht zu, sich einer Kollegin gegenüber so zu verhalten.

Wieso verhalten wir uns „distanziert“ zu ihr? Weil sie ihr
egozentrisches und blödes (und das ist es, glaubt mir!!!)
Verhalten endlich erkennen und ändern soll.

Dass Ihr Euch distanziert, verstehe ich, das ist okay. Dass Ihr eine Änderung bei Ihr erzwingen wollt, geht zu weit.

Also ob wir stundenlang gegen eine Wand gesprochen hätten! Da
kommen wir uns schlicht verarscht vor!

Ihr habt Zeit, bei der Arbeit stundenlang zu diskutieren ???

Wir sind nun beide am Ende unseres Lateins. Einerseits will
keiner von uns beiden eine Kollegin „nervlich fertig machen“,
andererseits möchten wir hier nicht den „Friede Freude
Eierkuchentanz“ um die Dame machen, damit sie sich bloß nicht
zu ändern hat, nichts einsehen muss, sondern wir und von ihr
weiter „nerven und unfair behandeln“ lassen dürfen.

Macht Euren Job. Wehrt Euch gegen Intrigen oder falsche Vorwürfe, und zwar SACHLICH (nach dem Motto „lieber Chef, diese Idee war zunächst MEINE“ oder so). Diskutiert nicht ständig mit und über Kollegin A.

Sie ist mit Sicherheit mit den Nerven am Ende, denn seit sie
wieder da ist merken wir beide das im Büro eine hochnervöse
Spannung liegt. Obwohl wir ja nicht „böse“ zu ihr sind! Wir
plaudern – im Rahmen – völlig nett und kollegial, aber eben in
„unserem Rahmen“.

So wirklich nett kommt Ihr aber auch nicht rüber, sorry.

Gibt es vielleicht eine weitere Möglichkeit A zu zeigen das
wir sie ja nicht hassen, aber das A vielleicht mal anfangen
müsste sich mit sich selbst zu beschäftigen? Immer wenn wir
etwas in diese Richtung sagten kam eine komplette Verweigerung
und völliges Unverständnis.

Nochmal - laßt Kollegin A sein, wie sie ist.

Irgendwie habe ich das Gefühl im Grunde weiss sie das sie an
sich arbeiten müsste, ignoriert es und wird dadurch jetzt
ständig krank (dazu sei gesagt das A seit JAHREN das
Gesundheitspferd der Abteilung war, die selbst immer damit
Werbung lief das ihre ganze Familie Pferdenaturen hat).

Kann schon sein, dass Euer Theater sie krank macht.

Wie kann man ihr beibringen das Medikamente auf Nebenwirkungen
schmieren nicht der Zweck der Übung ist, sondern sich mit der
Wurzeln des Problems auseinanderzusetzen? Und das sie es ist,
die sich endlich mal mit sich selbst beschäftigen muss?

Können wir das überhaupt?

NEIN !

Liebe Helena, ich mag etwas harsch klingen, aber ich verstehe schon, dass Du es aus Deiner Sicht nur gut meinst, aber Du schießt völlig über das Ziel hinaus. Wir reden von KOLLEGINNEN, nicht von einer Familie, nicht einmal von Freundschaft. Macht doch bitte einfach Euren Job und gut ist.

Viele Grüße,

Inselchen

Macht doch bitte einfach Euren Job und gut ist.

Inselchen, in der Theorie magst Du recht haben, aber es scheint doch recht deutlich, dass das beschriebene ‚Problemkind‘ ist, die eben NICHT nur ihren job tut.

Ich würde mal sagen: Ja, es belastet sie sehr, weil sie sehr wenig Selbstbewusstsein hat, und so selbst unter konstruktiver Kritik sehr leidet - im Gegensatz zu jmd mit einem gesunden Selbstbewusstsein.

Ja, sie scheint mittlerweile psychosomatische Erkrankungen zu haben - das heisst aber nicht, dass es ANGEBLICHE Erkrankungen sind, sondern legt nur die URSACHE einer TATSÄCHLICHEN Erkrankung dar.

Daraus sehen wir, dass sie unter der Situation leidet.

Falls sich das Problem nicht klärt, wird sie vielleicht kündigen - und dann meinen, aus dem Job gemobbt worden zu sein. Zum Teil mit Recht, aus ihrer Sicht. Denn sie kann nur subjektiv sehen.

Menschen mit einer starken Subjektivität und wenig Selbstvertrauen, die zudem meist noch Perfektionisten sind (was nicht heisst, dass sie alles richtig machen - aber ihnen fehlt eben der ‚Mut zur Lücke‘), vertragen Kritik ÜBERHAUPT nicht, sehen nicht das zu kritisierende AN ihnen, sondern SICH SELBST zutiefst kritisiert und verletzt.

Ihnen fehlt die Selbstsicherheit.

Wenn aber als ‚Waffe‘, also Schutz, solche Sachen wie die ihren eingesetzt werden, dann wird die Situation halt schwierig. Wie kann jemand von aussen das beeinflussen, ohne sie zu verletzten?
Eigentlich unmöglich.

Deshalb hatte ich Dir, der Fragestellerin, noch nciht geantwortet, weil ich da nicht weiter weiss.

Gruss, Isabel

3 „Gefällt mir“

Hallo!

Ich hab’ mir das Ganze mal durchgelesen, und glaube, es ist am besten, wenn ich das Ganze mal aus der Sicht von A ein wenig kommentiere; das kann nämlich meiner Meinung nach ein Außenstehender besser, als jemand, der direkt „betroffen“ ist.

Vor ca. einem Jahr finden die „Probleme„ an sehr
offensichtlich zu werden, das Kollegin A scheints völlig
überfordert ist in einem Team aus 3 Menschen zu arbeiten. Was
vorher laut ihren Aussagen aber kein Thema war, denn sie
selbst hatte unsere „neue“ Kollegin (nennen wir sie C, sie ist
jetzt schon 2 ½ Jahre dabei) „ins Boot“ geholt, Kollegin C den
freien Job in unserer Abteilung fast auf dem Tablett serviert.

„Als der Job frei geworden ist, hab’ ich ihn meiner guten Freundin C angeboten, damit ich auch mal mit netten Menschen zusammenarbeiten kann; das macht den Büroalltag sicher viel angenehmer. B is zwar auch ganz okay, aber mit C versteh ich mich echt super. *freu*“

Soweit so gut. Am Anfang hatte ich mich extrem zurückgezogen,
da A und C traute Freundschaft feierten und C sich mir
gegenüber sehr übervorsichtig verhielt. Da ich in keine
kollegiale Zweisamkeit eindringen will, nicht zu intimen
Bekanntschaften im Job neige, ließ ich die zwei einfach machen
was sie wollten. Nun kam es das, nachdem sich C in unser Team
einarbeitete und wir uns auch etwas kennenlernten, C mir
einige Dinge erzählte, die A über mich verbreitete, die mich
nicht nur sehr wütend machten, sie mich auch etwas entsetzten.
A hatte allen Anschein nach bewusst ziemlich falsche und auch
gemeine Dinge über mich an C gegeben (lacht nicht wenn ich den
Vergleich ernst meine), damit C „mich bloß nicht lieber hat
und nie im Leben genauso gerne mit mir spielen will, wie mit
ihr selbst“.

„Kann schon sein, dass ich ein bisschen übertrieben habe, aber im Grunde genommen stimmts schon irgendwie, was ich ihr über B erzählt hab’.“

oder, die etwas einsichtigere Variante:
„Ja, ich hab’ schon ziemlich übertrieben, aber ich hab’ halt Angst gehabt, dass ich am Ende wieder allein da stehe. Ich hab’ mir das sooo schön vorgestellt, mit C zusammenzuarbeiten, und jetzt läuft das alles nicht so ganz, wie ich es mir gedacht habe.“

Nachdem ich und C nun gemerkt haben das wir beide eigentlich
ganz gut klarkommen und auch auf einer Welle liegen, habe ich
den bewussten Abstand zu C auch fallen gelassen. A aber nie
auf diese „albernen“ Dinge, die sie über mich gesagt hat (wie
sind wohlgemerkt über 8 Jahre alt!!!) angesprochen – das ist
mir echt zu albern!! A hat diese Annäherung bemerkt, aber
keinen weiteren Versuch unternommen dies zu ändern, sie hat
ihre negativen Bemerkungen über mich nur eingestellt. Ich
denke ich habe mein Verhalten kaum geändert gegenüber A, außer
das ich ihr ab und zu durch Bemerkungen zeigte, das ich weiss
wie sie „über mich denkt, oder mal dachte“.

„Naja, vielleicht war’s echt ein bisschen unfair B gegenüber, das werd’ ich in Zukunft lieber lassen. Ich will ja eigentlich keinen Streit mit ihr, und vielleicht ist über die Sache eh bald Gras drüber gewachsen. Ich frage mich, wie lange sie mich noch damit aufziehen will…“

Da C von A zuerst in den Job eingewiesen wurde (A und ich
haben zuviel zu tun um beide 100% der Arbeit des anderen zu
wissen und zu können, darum kam C ja auch dazu), hat C im
Laufe der Zeit nun auch bemerkt das sich A, obwohl sie das
Image des Superhirns hat das alles kann, alles weiss und sich
alles merken kann (das pflegt sie auch mit
Gewissenhaftigkeit), viele ziemlich gravierenden Fehler macht.
Das hatte mich sehr geschockt, da A immer bemüht war allen
Kollegen zu zeigen wie „unzuverlässig und lax“ ich meine
Aufgaben handhabe, bzw. das ich sooo viele Fehler mache -
immer mit einem hell klingenden Lachen verziert (zur Not wars
immer nur ein Spaß was sie sagte).

„Ich möchte halt immer möglichst gut dastehen.“

bzw., in der Selbsterkenntnis-Variante:
„So lange niemand meine Fehler bemerkt, muss ich sie ja auch nicht mit der Nase draufstoßen. Und ich will beim Chef einen möglichst guten Eindruck machen, damit er weiß/glaubt, dass ich die _einzig_ zuverlässige Person hier bin.“

Fehler sind nicht schlimm, darum geht’s auch nicht, auch ich
habe „Mut zur Lücke“. Es geht eher darum das A sehr seltsam
reagiert wenn man sie anspricht. Anstatt einer „normalen“
Reaktion, kommt bei A hecktische Betriebsamkeit auf, ein
Wasserfall an Erklärungsversuchen, sofortige Gelöbnisse alles
wieder gutzumachen und ein ziemlich aufgesetztes Geziere. Seit
einem halben Jahr ist nun ihr Standartspruch „Das habe ich
vergessen“.

„Mir is das total peinlich, wenn jemand bei mir einen Fehler entdeckt, das würde ich am liebsten sofort ungeschehen machen, und wenn das nicht geht, dann rede ich mir (und anderen) halt ein, dass es eh nicht so schlimm ist.“

Nachdem wir uns den Satz 5 Monate anhörten, wollten wir A mal
sanft (wirklich nett und sanft) ansprechen, ob ihr nicht
auffällt das sie diesen Satz sehr oft benutzt. Daraufhin
rastete sie fast aus und warf uns vor „das wir das ja auch
machen“ (das war ja auch nicht das Thema, als würde es dadurch
bei ihr besser). Sie ließ es nicht zu einem Gespräch kommen,
behauptete sogar das sie „diesen Satz noch nie gesagt habe“
und wir uns das einbilden. Inzwischen sagte sie uns mal das
sie nun Eisenpräparate nimmt gegen Vergesslichkeit!

„Unlängst haben mich die beiden auch darauf angesprochen. Mir ist das echt total unangenehm, und ich hab’ Angst davor, dass jemand schlecht über mich denkt. Und noch dazu zu zweit! Ich bin mir wie in einem Verhör vorgekommen, und zwar mit dem Rücken zur Wand. Kann schon sein, dass ich die beiden dann ziemlich angeschrien habe, aber … ich hab’ einfach die Panik bekommen.“

Nicht so bei A. Ich bekam zufällig mit das A vor unserem Chef
ihren eigenen Fehler (der keinen Kopf kostet, so was passiert)
erstmal nicht zugab, ihn mir in die Schuhe schob und auf seine
Frage wo ich sei dreist log „die ist gerade im Clinch mit
einem Kollegen“ (was nicht stimmte, ich hatte einfach ein
Meeting) sei.

„Jetzt denkt auch noch mein Chef schlecht über mich, aber irgendwie hab’ ich mich doch rechtfertigen müssen. Ich weiß ja, dass es total unfair war, und ich sollte mich schon wieder entschuldigen, aber dann müsste ich ja zugeben, einen Fehler gemacht zu haben. Außerdem, wenn ich will, dass sie die Entschuldigung ernst nimmt, dann müsste ich ja auch dem Chef die Wahrheit sagen, und dann… Um Himmels willen, nein. *Panikbekomm*“

Ich sprach sie darauf an (vor Kollegin C), es kam zu einem
RIESENKRACH. Sie konnte nicht erklären was das sollte. Sie
schob zuerst alles auf die Erklärung „war doch nurn Spaß“, als
ich ihr sagte das ich ihr das nicht abnehmen würde, griff sie
mich und C an. Danach war die Stimmung ziemlich eisig – bis
zum nächsten Eklat, der sich ähnlich entwickelte durch das
Verhalten von A. Sie gab nichts zu, sie war nicht bereit an
ihrem Verhalten einen Fehler zu sehen oder auch nur eine
Entschuldigung zuzugeben, im Gegenteil sie fing an uns
anzugreifen.

„Super, jetzt hassen mich endgültig alle hier. Was hab’ ich bloß falsch gemacht? Und wegen so einer kleinen Flunkerei können die beiden doch nicht so sauer auf mich sein, oder? Und nicht einmal C ist mehr auf meiner Seite. *heul*“

Zwar ist die Stimmung nicht mehr eisig, aber C und ich gehen
nun ohne A „maln Kaffee trinken“ und wir besprechen nichts
privates mehr untereinander, wenn A dabei ist. Es hat sich in
den letzten Monaten herausgestellt das A ein „ich habe heute
Kopfschmerzen“ sofort in ein „Frau C ist so oft krank“ dem
Chef gegenüber darstellt, das wir solche Gefahren nicht mehr
eingehen wollen.

„Wenigstens lassen sie mich jetzt endlich in Ruhe. Sollen sie doch ihren Spaß miteinander haben, mir ist das ja (vorgeblich) völlig egal. Seltsam, ich hab’ gedacht, das wird so toll sein, wenn C auch da ist, und jetzt ist es eigentlich schlimmer als vorher. Früher bin ich irgendwie noch gerne zur Arbeit gegangen, da bin ich immer respektiert worden. Und da haben alle gewusst, was sie an mir haben. Aber jetzt sehen sie sowieso nur noch meine Fehler, der Chef hat seine zwei neuen Lieblinge, und die beiden amüsieren sich auch bestens ohne mich. Was soll ich dort überhaupt noch? Ich komme mir richtig unnütz vor.“

Unter anderem bringt A es fertig nicht nur SEHR laut und
rücksichtslos (wir alle telefonieren, aber sie hört man
meilenweit durch den Flur) zu kommunizieren (als ob es nur sie
im Büro gibt),

„Vielleicht kann ich sie ja doch noch überzeugen, wie fleißig ich arbeite.“

sie verhält sich in allen Dingen völlig
egozentrisch. Das geht los bei „ich mache nie Fehler“, bis zum
plötzlichen Verlust der Sprache wenn es darum geht für das
Team etwas zu tun, bis zu einer völligen Ignoranz von
Situationen und Stimmungen (sie ist Einzelkind, ist das
wichtig zu erwähnen?). Gerade A die sehr gerne redet und
plaudert, kann zu einem Wunder des Schweigens werden wenn es
draum geht Klärungen herbeizuführen. Man kann fast sehen wie
sie die Ohren anlegt, die Luft anhält und betet das die dunkle
Wolke bald weg ist. (Ich versteh sowas nicht!)

„Und wenn’s Ärger gibt, dann soll plötzlich ich alles lösen. Wieso soll ich was für’s Team tun? Was für ein Team? Die zwei verstehen sich eh prächtig, die brauchen mich doch gar nicht. Die machen ja bloß wieder auf ‚wir sind ja eh ganz lieb‘, um ihr schlechtes Gewissen zu beruhigen. Und dann meckern sie eh wieder nur über mich. Mir ist’s mittlerweile egal, nach einiger Zeit lassen sie mich dann eh wieder in Ruhe damit. Einfach ignorieren, das funktioniert immer noch am besten.“

Wenn man sie anspricht wieso sie auf C einredet obwohl man
doch sehen kann das C gerade konzentriert am PC arbeitet,
erntet man nur ein Stirnrunzeln. Sie hat überhaupt keine
Antennen für andere und sieht nur sich. Auch das sie sich nie
mitteilt ist ein großes Problem… Wir müssen sie natürlich
vertreten und JEDES MAL, obwohl wir ihr schon 100 Mal sagten,
passiert etwas das sie uns vergessen hat zu sagen, an das sie
nicht dachte. Obwohl wir schon eine alberne Liste mit Infos
pflegen, kommen immer wieder Dinge hoch die A abgesprochen
hat, die nicht mitgeteilt werden. Heute ist es wieder passiert
das A mit einem Technicker telefonierte, dann in das
Wochenende verschwand (mit dem Hinweis sie würde
krankgeschrieben) ohne uns etwas von den Absprachen zu sagen.
Langsam bekommt man dabei den Eindruck das es Absicht ist, was
ich aber nicht wirklich glaube.

„Da war ich grad mit den Gedanken ganz wo anders, ich kann mich seit neuestem gar nicht mehr richtig konzentrieren, wenn ich im Büro bin. Ich wär ja auch gern woanders, da ist’s nicht verwunderlich, wenn die Gedanken manchmal dorthin abschweifen.“

Wenn man sie anspricht, dann bekommt man höchstens ein „danke
das du mir das sagst, erinner mich dran wenn ich’s wieder
mache damit ich’s merke“ (Hallo? Bin ich ihre
Kontrollbehörde?) zu hören oder einen Gegen-„Angriff“. Danach
ist sie, wie ein kleines Kind (sie ist 38!!) eingeschnappt,
zickig und schmollt.

„Wenn sie meckern, versuch ich einfach, sie zu ignorieren oder abzuwimmeln, dann geht’s am schnellsten vorbei. Aber manchmal kann ich halt nicht anders, manchmal explodier ich einfach.“

Und nun zum Punkt – A war die letzten 4 Wochen krank, eine
Virus-Grippe (sagt sie). Ich habe das Gefühl das die Situation
an ihren Nerven zerrt und sie das nicht wahrhaben will und
ignoriert. Heute kam sie mit der freudigen Neuigkeit (nachdem
sie gerade mal 4 Tage wieder gesund war) das sie warscheinlich
eine Gürtelrose hat und uns heute Abend noch Bescheid gibt ob
sie krankgeschrieben wird, oder obs nur ein Allergieschub ist
(sie ist so ziemlich gegen alles was man essen, riechen und
trinken kann allergisch, und findet das auch ganz witzig).

„Die vier Wochen waren total angenehm, und jetzt soll ich wieder jeden Tag ins Büro. Die verarschen mich doch eh nur den ganzen Tag, und brauchen tut mich dort sowieso niemand mehr. Die waren sicher heilfroh, sich nicht mit mir abplagen zu müssen. Ich weiß ja, dass es manchmal nicht leicht ist, mit mir zu leben. Am schönsten wär’s, wenn ich noch eine Zeit lang daheim bleiben könnte… *seufz*“

Wieso verhalten wir uns „distanziert“ zu ihr? Weil sie ihr
egozentrisches und blödes (und das ist es, glaubt mir!!!)
Verhalten endlich erkennen und ändern soll. Sobald wir „nett“
zu ihr sind, sind all ihre „guten Vorsätze“ vergessen und sie
fällt in ihre alten Spuren zurück. Wir haben das einige Male
durchprobiert. Nachdem wir ihr zeigten „wie tragen nichts
nach“, benahm sie sich prompt genauso „sicher, unfair, laut,
geschäftig und zickig“ wie vor jedem Gespräch. Als ob alles
was wir sagen und was passierte sich in LUFT auflösen würde!
Also ob wir stundenlang gegen eine Wand gesprochen hätten! Da
kommen wir uns schlicht verarscht vor!

„Ein Mal haben sie gemeint, wir sollten doch wieder versuchen, gut zusammenzuarbeiten. Da hab’ ich mich total gefreut. Und irgendwie wollte ich das alles wieder aufholen, was ich in den letzten Wochen verabsäumt habe. Ich hatte halt eine schlechte Phase, das hat doch jeder mal. Aber ich wollte einfach zeigen, dass ich nach wie vor engagiert bin und mich anstrenge. Aber ich hätte es eh wissen müssen, dass das eh nicht lange dauert, bis die wieder anfangen, mich fertig zu machen.“

Irgendwie habe ich das Gefühl im Grunde weiss sie das sie an
sich arbeiten müsste, ignoriert es und wird dadurch jetzt
ständig krank

… und das sie es ist,
die sich endlich mal mit sich selbst beschäftigen muss?

Ich glaube, da müsstet eher ihr alle euch mal mit der Situation beschäftigen, denn wie’s aussieht, leidet ihr gleichermaßen darunter. Ich kann nicht wirklich viele Ratschläge geben, aber ich hoffe, dass „die andere Sichtweise“ euch auch mal weiterhilft. Ich glaube, das Problem ist, dass bei manchen Leuten das Selbstwertgefühlt zu sehr auf die Anerkennung durch andere aufbaut (das kenne ich zumindest aus eigener Erfahrung). Wenn ihr sie auf Fehler ansprecht, oder noch schlimmer, anderen über ihre Fehler berichtet, dann zieht ihr ihr sozusagen den Boden unter den Füßen weg. Ich glaube nicht, dass das Absicht ist; aber manchmal ist es hilfreich, zu wissen, worauf der andere empfindlich reagiert.

Ein Tipp zum Schluss:
Ladet sie mal zum Essen/Ausgehen/etc. ein, so a la „Möchtest du nächste Woche mal mitkommen zu … ? Ich finde, die Situation hier ist für uns alle nicht angenehm, und vielleicht könnten wir mal drüber reden, was wir gemeinsam daran verändern könnten?“

lG Alpha

Hi Inselchen,

ich gehe jetzt nicht auf alle einzelnen Punkte ein in deinem Posting. Das würde zu lange dauern, aber nur zum besseren Verständniss noch ein paar Erklärungen.

„Unser“ Chef ist ein Chef den niemand haben will, seine Lieblingssätze sind „kommen sie proaktiv auf mich zu“ und ähnlicher Blödsinn. Der Mann ist völlig desinteressiert an den Vorgängen in der Abteilung, fühlt sich mit solchen Dingen belästigt. Für ihn müssen „Ressourcen“ funktionieren. Aufgaben hat nicht er, die haben wir. Daher vergiß alles in Zusammenhang mit „das ist Aufgabe von Chef“. Den Typ interessiert nur seine Karriere.

Zu Kollegin A habe ich persönliche Dinge geschrieben (lange Single, Einzelkind) weil ich sie wichtig und bezeichnend finde. Nicht weil sie mir so schön ins „Blöde Kuh“ Bild passen.

Kollegin C bremse ich schon ein und versuche selbst ihr mal den „anderen Aspeckt“ zu zeigen, auch wenn das in meinem Posting nicht herauskommt - mache ich das sogar!!! Auch die Position von A sehen und sie auch zu verteidigen oder erklären.

Um was es mir wirklich geht ist, mal abgesehen von gekränkten Eitelkeitchen und heissen Mütchen unter Kolleginnen, das Kollegin A seit Jahren ihr „DING“ durchgezogen hat. Wir sind seit ca. 7 Jahren zusammen (nicht die ganzen Jahre, mind 5 davon in einem Büro) und all die Jahre hat sie keine Probleme gehabt jeden Tag und mit wachsender Begeisterung KEINE RÜCKSICHT auf mich oder andere zu nehmen, keine Grenzen anzuerkennen (auch wenn sie 100 mal gezeigt wurden) und sich jeden Tag selbst zu feiern.

Meine „laxe“ Art habe ich sogar verbessert indem ich mir ihren Perfektionismus zu Herzen nahm!!!

Ich bin jetzt nicht beleidigt und freue mich ob der neuen KOnstellation mal endlich „Rache“ nehmen zu können. („Au fein, jetzt geb ich mal den Druck zurück…“) Ich bin ihr auch nicht böse! Ich denke nicht an die „Dinge“ die ich aus zweiter Hand gehört habe!!! Kann sein das es mich trotzdem beeinflusst, aber ich versuche so gut wie möglich fair zu sein und immer beide Seiten zu beachten!! SO SEHR ES EINEM MENSCHEN MÖGLICH IST! Ich bin nicht Superwoman!

Mir geht es darum das die Situation so nicht weiterführt!

Weder mit Gesprächen komme ich weiter noch mit Reaktionen.

Und wir waren essen, weg, zu dritt, abends, nett einen trinken, haben geplauscht, haben das Thema aufgegriffen, haben zusammen (zu dritt) einen Beschluß gefasst, haben uns ausgetauscht.

Ich dachte z.B. nach diesem letzten „Essen“ das wir uns wirklich einig sind - aber was kam genau 1 Tag nach diesem Essen - Kollegin A macht einen „Spaß“ über mich, der nun wirklich keiner ist und schafft es nichtmal mir den „Spaß“ zu erklären. Nein, sie greift mich an indem sie mir unterstellt ich hätte „Umgang mit asozialen Menschen“, wenn ich ernsthaft vermute das es Absicht wäre wenn sie meinem Chef gegenüber „spaßig“ sagt das ich gerade im Clinch mit einem Kollegen wäre, anstatt einfach zu sagen ich bin im Meeting!! Wie ich das bei ihr auch sage! Fairness gegen Fairness - oder?

Und es geht auch nicht darum das ich meine „laxe“ Art und meine Fehler minimieren muss, es geht darum das hier eine Dame die Vorturnerin macht die nicht nur ne Kür hinlegt, sondern für diese Kür auch noch mit rosa Schleifchen, Küsschen, Extra-Bonbons und ihrer Telefonnummer um sich wirft - ohne sich vorher abzusprechen ob das „im Team“ denn okay ist.

Ich fühle mich mit der Sitauation auch nicht gut!

Aber - trotz unserer vielen Gespräche (nicht einmal stundenlang, sondern zusammengefasst sind es STUNDEN), zeigt sich bei A nichts, einfach nichts.

Alles was wir schon so oft besorpchen haben scheint sie 4 Tage maximal zu beachten, danach ist das vollkommen vergessen…

Die „kollegiale Zweisamkeit“ zwischen C und A habe ich nie beneidet, IM GEGENTEIL! Ich war froh das A ihr Super-Neugier Interesse mal von mir abwandte und ein anderes Opfer hatte das sie ausfragen und aushorchen kann. Denn jahrelang musste ich mir ihr Geplapper anhören und mir ziemlich persönliche Fragen und Behauptungen über mich (C ist eben so…, C meint das ist …, Was issn das jetzt für ne OP die du da am Unterleib hattest…, etc.) anhören.

Ich glaube ja das ich das Ganze nicht auflösen kann!
Ich will auch nicht die Heilige sein die alle Wellen befriedet und auch ich bin auch nur ne Kollegin (wei A und C und X und Y) die ihre Fehler und Macken hat.

A ist es gewohnt das (so scheint es mir) das sich alles nach ihr zu richten hat, sie kann weder zugeben noch ZUgeständnisse machen oder Konflickte auflösen.

Wie soll das denn überhaupt weitergehen? Denn C wird nicht nachlassen, da bin ich ja noch eher der Friedensrichter und nicht die böse Kollegen-Hexe, wie du mich (ich weiss, nicht ernst gemeint) siehst.

Was räts du mir? Einfach nix tun und laufen lassen???

Gruß
Helena

Hi Alpha,

danke für den anderen Standpunkt!
Das war gut, einige Dinge auf die kam ich noch nicht, einige hatte ich mir auch schon gedacht!

Nur - dein Tipp mit dem essen gehen!

GLAUBE MIR WIR HABEN DAS SCHON 4 x durchgemacht!

Wir waren essen, haben ohne Stress und wirklich offen und konstruktiv geredet, hatten uns auf eine Art „Teamgeist“ geeinigt und was passierte immer, wirklich IMMER kurz nach diesen Gesprächen?

Dabei fällt mir gerade ein, wir haben an diesem Abenden nicht nur zu zwei A „fertig gemacht“ - wir haben uns alle von jedem Kritik einstecken müssen! Es war mein Kampf nur gegen A - nicht das du das denkst! Es war ein offenes faires Gespräch. Nur fällt mir ein das, okay wer mag schon unangenehme Sachen hören…, A bei allem sehr schnell agressiv und laut wurde wenn man nur was sagte in die Richtung „…du es wäre schön wenn du das mal kontrollierst, es stört mich ehrlich wenn du…“. (Na ja, vielleicht bin ich nur mehr Kummer gewohnt und kann damit besser umgehen.)

Was ich sagen will ist:
A war diejenige die genau das was sie am Abend vorher noch aussprach als Wunsch, oder abnickte und gut fand ab absurdum führte indem sie genau das Gegenteil tat!

Da kommt man sich nach dem 2. Mal wirklich verarscht vor.

Ich bin einfach am Ende mit meinem Latein!

Wir haben schon so viel geredet und besprochen was A nie einhielt - vor allem der Ansatz „komm lass uns mal essen gehen und quatschen“ der kam immer von mir oder C, nie von A. Sie scheint die Sitauation auch blöd zu finden, aber sie scheint nie drüber reden wollen zu müssen oder es „nötig“ zu haben. Wobei ich nicht den Eindruck habe das wir soe gezwungen haben mit uns wegzugehen…

Any hints???

Oder einfach Augen zu und durch???

Gruß
HElena

Hallo Helena,

ich habe mich selten so anstrengen müssen, etwas zu lesen!
Das alles beschäftigt Dich in einem solchen Maße, dass Du es hier niederschreibst? Du beschäftigst Dich ausgiebig mit den Problemen Deiner Kolleginnen und den damit verbundenen Auswirkungen auf Deine Person und noch auf die anderer Beteiligter.

Da hast Du ja ne ganze Menge zu tun…
Ich hab mal so überlegt und ich weiß ja auch so einiges über meine Arbeitskollegen- aber das würde meinen Kopf sprengen!
Ich mag mir nicht vorstellen was in Deinem Kopf los ist!

Ich habe „vereinfacht übersetzt“ folgendes gelesen:

Du wünschst Dir, dass die Dinge doch bitte so laufen mögen wie Du es Dir vorstellst. Du wünschst Dir (oder forderst Du gar?), dass A sich mit sich selbst beschäftigen „an sich arbeiten“ soll?

Wer gibt Dir das Recht dazu?

Ich kann keine anderen Menschen ändern und sie so drehen und wenden, wie ich sie gerne hätte- und ich habe auch gar kein Recht dazu. Ob sie zicken, mich verärgern, mich bei anderen schlecht machen, oder sonst noch was. Menschen sind wie sie sind und wie sie erzogen und geprägt wurden.

Alles was wir tun in so einem System hat Auswirkungen auf unsere Mitmenschen und deshalb gilt die Devise durch ändern meines EIGENEN Verhaltens kann ich bei anderen etwas bewirken- und nur dadurch.

Deine Konzentration liegt auf den Fehlern und Schwächen Deiner Mitmenschen- ich finde das sehr schade. Bei dieser Sichtweise würde ich mich auch nicht wohlfühlen. Mein Eindruck ist sogar, dass Dich die Schwächen (oder sagen wir die „Makel“ einer bestimmten Person) NERVEN, AUFREIBEN, in RAGE versetzen!

Wo ist Dein Gleichgewicht? Kann A Dein Leben dermassen beeinflussen? Schade!

Solange alle Beteiligten darauf achten, was die ANDEREN tun (vor allem was sie ihrer Meinung nach „falsch“ machen), sehe ich keine Möglichkeiten, dass sich etwas ändert. Du könntest Dich auf Deine Arbeit konzentrieren- wenn Du sie gut machst und mit Freude machst kannst Du stolz auf Dich sein und zufrieden mit Dir- Du hättest es nicht nötig an den Schwächen Anderer „rum zu machen“

Sorry- klingt vielleicht ein wenig hart- ist mir auch nicht leicht gefallen. Es ist MEINE Sicht der Dinge und ich möchte einfach, dass Du auch diese Sicht mitbekommst.
Wenn es Dir gelingt nicht böse mit mir zu sein und Dir nicht die Frage stellst warum ich so unverschämt sein kann, Dir sowas zu schreiben und was ich mir eigentlich einbilde- ist es vielleicht (hoffentlich) hilfreich.

LG
Frank

Hi Frank,

danke für deine Antwort.

Nur zur Erklärung:

Ich habe mich so episch ausgelassen um möglichst viele Infos zu geben, nicht weil ich so viel Zeit habe und es mir keine Ruhe lässt ich Tag und Nacht nur daran denke.

Ich habe kein Recht jemanden zu ändern, ich habe kein Recht in zu be- oder verurteilen. Ich glaube auch nicht das ich das kann.

Aber ich hatte gehofft das ich etwas beeinflussen kann, das ich jemanden etwas aufzeigen kann.

Ich werde mich nie erdreisten meine Sichtweise als die allein richtige anderen überzustülpen.

Es geht mir nicht um richtig oder falsch! Oder Fehler die gemacht werden.

Habe ich mich so falsch ausgedrückt?

Ich habe das alles nur geschrieben weil ich dachte es gibt einen Weg für mich meiner Kollegin (die ich ja nicht hasse!!! ich will ihr helfen - hat das keiner gelesen?) beizubringen, ohne irgendwelche Grenzen zu überschreiten, das ich nicht glaube das sie mit Ärzten und Medikamenten weiterkommt, sondern vielleicht einfach mal an sich arbeiten sollte.

Die Situation an sich kann ich nicht verändern, außer Ruhe zu bewahren. Die Konflikte gehen zwischen A und C ab! Mich betrifft es nichtmal direkt!!!

Aber ich möchte nicht das jemand irgendwelche Dinge in sich hineinstopft die ihm nicht helfen!! Wie kann ich das bewegen?

Ich habe aber eher das Gefühl das derjenige der hier etwas schreibt (wie in meinem Fall - ansprechen will) der „zu therapierende“ (sprich Kranke) ist, als das man einfach mal annimmt das die beschriebene Situation stimmt.

Kritik in allen Ehren - aber das ich helfen will und nicht andere Menschen umdrehen oder unterdrücken, das hat keine bemerkt???

Gruß
Helena

Hi nochmal!

Wir waren essen, haben ohne Stress und wirklich offen und
konstruktiv geredet, hatten uns auf eine Art „Teamgeist“
geeinigt und was passierte immer, wirklich IMMER kurz nach
diesen Gesprächen?
A war diejenige die genau das was sie am Abend vorher noch
aussprach als Wunsch, oder abnickte und gut fand ab absurdum
führte indem sie genau das Gegenteil tat!

Hmmm, grübel, grübel. Wie wär’s, wenn ihr das nicht nur besprecht, sondern mal eine Checkliste schreibt; so mit verschiedenen Verhaltensregeln, an die sich _alle_ zu halten haben. z.B.:

  1. Niemanden beleidigen
  2. Am Telefon so leise reden, dass niemand gestört wird
  3. Über niemanden schimpfen, der gerade nicht dabei ist
  4. Keine eigenen Fehler auf andere abschieben

Und wer dagenen verstößt, macht Kaffee für alle, 10 Liegestütz, und zahlt 5 Euro in die Gemeinschaftskasse. Oder so.

lG Alpha

Hi Frank,

danke für deine Antwort.

Nur zur Erklärung:

Ich habe mich so episch ausgelassen um möglichst viele Infos
zu geben, nicht weil ich so viel Zeit habe und es mir keine
Ruhe lässt ich Tag und Nacht nur daran denke.

Das habe ich auch nicht behauptet. Du hast Dir sehr viel Zeit genommen und Mühe gemacht für andere Menschen (denn Dich betrifft es ja, Deiner Aussage nach, nicht direkt) eine Lösung zu finden. Für mein Empfinden ist das mächtig- das wollte ich herausstellen. Anscheinend hattest Du doch die Zeit.

Ich habe kein Recht jemanden zu ändern, ich habe kein Recht in
zu be- oder verurteilen. Ich glaube auch nicht das ich das
kann.

Das waren Deine Worte:
Wieso verhalten wir uns „distanziert“ zu ihr? Weil sie ihr egozentrisches und blödes (und das ist es, glaubt mir!!!) Verhalten endlich erkennen und ändern soll.

Aber ich hatte gehofft das ich etwas beeinflussen kann, das
ich jemanden etwas aufzeigen kann.

Das tust Du doch ständig. Vor Menschen, die mir ständig zeigen wie es geht würde ich reißaus nehmen („A“ tut es ja auch)

Ich werde mich nie erdreisten meine Sichtweise als die allein
richtige anderen überzustülpen.

und dennoch tust Du es, vielleicht unbewusst
Deine Worte:
Gibt es vielleicht eine weitere Möglichkeit A zu zeigen das wir sie ja nicht hassen, aber das A vielleicht mal anfangen müsste sich mit sich selbst zu beschäftigen? Immer wenn wir etwas in diese Richtung sagten kam eine komplette Verweigerung und völliges Unverständnis.

Von mir käme das auch- nämliche die komplette Verweigerung und eine Krankmeldung- vor Euch würde ich FLÜCHTEN das ist doch glasklar.

Du sprichst von Gegenangriffen die gefahren werden- das setzt einen Angriff voraus- Du sprichst von Sachen die Du Ihr 100mal gesagt hast.
Du handelst sanft, nicht böse, nett, plauderst „im Rahmen“ bist nicht wirklich böse.
Sie ist zickig, krank, müsste an sich arbeiten (im Grunde weisst Du es ja)rastet völlig aus u.s.w

Du schilderst einen KAMPF zwischen Gut und Böse.

Menschen, die mir 100mal etwas sagen, Menschen die im Grunde wissen was mir gut tut, Menschen die keine Situation auslassen, mich als Looser hinzustellen, Menschen die für mich Lösungen suchen-
mit denen möchte ich nichts zu tun haben- im Fall von A ist ausser Flucht in die Krankheit wohl nichts anderes möglich. Ihr müsst ja zunächst mal zusammen arbeiten.

Es geht mir nicht um richtig oder falsch! Oder Fehler die
gemacht werden.

Habe ich mich so falsch ausgedrückt?

Ich weiß nicht ob Du Dich „falsch“ ausdrückst. Deine Frage bestätigt aber, dass es Dir anscheinend doch darum geht.

Du schreibst etwas und ich sage Dir wie es bei mir ankommt. Fertig.
Habe mir die Mühe gemacht das Ganze noch mal zu lesen und festgestellt, dass es fast ausschließlich um FEHLER geht. Fehler, die andere machen- gravierende Fehler- Fehler die keinem den Kopf kosten- eigene Fehler- Fehler die man versucht anderen unterzuschieben…u.s.w

Ich habe das alles nur geschrieben weil ich dachte es gibt
einen Weg für mich meiner Kollegin (die ich ja nicht hasse!!!
ich will ihr helfen - hat das keiner gelesen?) beizubringen,
ohne irgendwelche Grenzen zu überschreiten, das ich nicht
glaube das sie mit Ärzten und Medikamenten weiterkommt,
sondern vielleicht einfach mal an sich arbeiten sollte.

Meiner Auffassung nach, hast Du die Grenze schon weit überschritten. Von mir dürftest Du Dir etwas wünschen- vielleicht würde ich auch einen Rat von Dir annehmen, wenn Du mich VORHER fragen würdest, ob Du mir ihn geben darfst…helfen lassen würde ich mir von Dir DEFINITIV nicht- das würde ja bedeuten, dass mit mir etwas nicht in Ordnung ist und ich selber nicht zurecht komme. A muss sich schon fühlen wie ein armes Schwein…

Die Situation an sich kann ich nicht verändern, außer Ruhe zu
bewahren. Die Konflikte gehen zwischen A und C ab! Mich
betrifft es nichtmal direkt!!!

Natürlich betrifft es Dich- Du steckst MITTENDRIN. Ruhe bewahren würde bedeuten, dass alles so weitergehen kann- dann kann ja auch jeder genüßlich seine Rolle weiterspielen. (ganz bewußt überspitzt ausgedrückt)

Aber ich möchte nicht das jemand irgendwelche Dinge in sich
hineinstopft die ihm nicht helfen!! Wie kann ich das bewegen?

Gar nicht

Ich habe aber eher das Gefühl das derjenige der hier etwas
schreibt (wie in meinem Fall - ansprechen will) der „zu
therapierende“ (sprich Kranke) ist, als das man einfach mal
annimmt das die beschriebene Situation stimmt.

Ich glaube Dir 100% das die Situation stimmt.
Das setzt voraus, dass Deiner Meinung nach, die von Dir beschriebenen Personen (speziell „A“) krank sind. Das ist die ganze Zeit mein Eindruck- die Anderen machen falsch und sind krank- Du machst richtig und bist gesund.
So siehst Du doch die Situation- oder nicht? Damit bin ich eben nicht einverstanden!
Du denkst schwarz weiß und Du schreibst schwarz weiß: richtig-falsch; lieb-böse; sanft-ausrasten; krank-gesund.

Wie wäre es denn mal ohne WERTUNG?? Kann man nicht etwas machen und kann man es nicht vielleicht auch ANDERS machen?

Kritik in allen Ehren - aber das ich helfen will und nicht
andere Menschen umdrehen oder unterdrücken, das hat keine
bemerkt???

Meine ganz ehrliche Antwort lautet: Ich glaube Dir 100%, dass Du helfen möchtest und es wirklich nur gut meinst- Du würdest Dir sonst nicht die Mühe machen- Dein Handeln aber spricht dagegen. Was es so schwierig macht, ist ME Dein Wertesystem, das keinen Platz lässt zwischen gut und böse; lieb und nett u.s.w. Es gibt noch etwas DAZWISCHEN und auch etwas- was Dir nicht passt könnte BERECHTIGUNG haben- auch etwas, was Dir nicht gefällt, könnte anderen gefallen…

Das waren Deine Worte:
Wie kann man ihr beibringen das Medikamente auf Nebenwirkungen schmieren nicht der Zweck der Übung ist, sondern sich mit der Wurzeln des Problems auseinanderzusetzen? Und das sie es ist, die sich endlich mal mit sich selbst beschäftigen muss?

Meine Antwort: Gar nicht. Ich würde mir als erwachsener Mensch nichts von Dir BEIBRINGEN lassen. Bist Du etwa meine Lehrerin?
Du dürftest Dir bestenfalls WÜNSCHEN, wie ich mich verhalten soll.
Du dürftest im günstigsten Fall vielleicht einen VORSCHLAG machen (die Art und Weise wie Du das machen darfst würde auch noch eine Rolle spielen). BELEHREN oder BEIBRINGEN - oder gar RATSCHLÄGE- das käme bei mir nicht in Frage.

Vielleicht liest Du noch mal Dein eigenes Ausgangs-Posting.
Du hast etwas geschrieben- vielleicht in Rage- und nach meiner Antwort schreibst Du, das das alles ja so gar nicht stimmt.
Genau das, liebe Helena, ist mein Eindruck Du möchtest etwas „richtig gut“ machen, auch im Umgang mit A- und tritts in den Fettnapf, das es nur so spritzt.

In meinem Leben gibt es Menschen die mir ihre Sichtweise mitteilen und manchmal zeichnen sie ein Bild von mir, dass mir persönlich nicht passt. Bevor ich darauf antworte schlafe ich 'ne Nacht drüber, damit es sich setzen kann und ich die Möglichkeit habe zu überlegen, ob nicht vielleicht doch was wahres dran ist. Manchmal tut so was ganz schön weh (mir jedenfalls) Weh tun möchte ich Dir nicht- ich wollte nur meinen EHRLICHEN Eindruck geben und dazu -finde ich- hast Du das Recht.

Ein lieber Gruß

Frank

1 „Gefällt mir“

Den Typ
interessiert nur seine Karriere.

daran solltest du dir ein beispiel nehmen!

was interessiert dich das pubertäre herumgezicke von diesen kindischen frauen? wie in der schule! warum erzählst du überhaupt private dinge? was geht dich das an, wer single ist und wer nicht, wer welche krankheiten hat usw usf.? unbegreiflich. es hat keinen sinn, wenn du drauf hin arbeitest, daß dich alle mögen müssen. das sind keine freundinnen sondern kolleginnen! erzähle nichts privates, außer nur die besten dinge, wenn du gefragt wirst. du hast ein perfektes leben und null probleme! so bietest du keine angriffsfläche für klatsch und ähnliches.

vergiß nicht: dein chef ist es, der dir den scheck schreibt und sonst niemand!

gruß
dataf0x

1 „Gefällt mir“

Hi Frank,

ich muss da jetzt wirklich drüber schlafen.

Ich glaube ich weiss was du meinst, aber ums wirklich zu begreifen muss ich auch meine Sichtweise „ändern“.

Danke jedenfalls!

Gruß
Helena