ich habe ein CControl als kleines „Hausleitsystem“. Die Analog- und auch Digitalein-/-ausgaben sind über ca. 15 m lange Leitungen (Klingeldraht!) an die Sensoren bzw. zwischengeschaltete TTL-Logik angeschlossen.
Eigentlich läuft alles ohne Probleme, vielleicht weil ich keine steilen Flanken erfassen muss und keine „Frequenzen“ übertrage.
Was aber wäre eine „richtige, saubere“ Art, die langen Leitungen anzuschließen? Ich meine die Beschaltung mit z.B. Kondensatoren oder spezielle Eingänge zur Impulsformung usw.
Hallo,
das Thema „lange Leitungen“ hatten wir vor kurzem hier.
Ohne die Randbedingungen zu betrachten wird’s aber ein
Roman, weil’s eben sehr viele Parameter gibt.
Deshalb nur paar Stichpunkte.
Was ist optimal:
1. Möglichst twistet pair (paarig verdrillte) Kabel nehmen
2. geschrimte Kabel verwenden
3. wenn möglich Leitungen mit Abschlußwiderstand betreiben
4. Signale langsam machen und HF mittels Tiefpaß wegfiltern
-\> bei Bedarf mit nachgeschalteten Signalaufbereitung
5. für schnellere dig. Sign. Leitungstreiber verwenden
-\> mit Leitungsabschluß arbeiten
6. Signale symetrieren -\> z.B. RS485, CAN
7. Leistung übertragen, nicht bloß Spannung
-\> z.B.: TTY , 0-20mA-Stromschleife, RS422/RS485
Bestimmt fällt den Kollegen noch was ein
Gruß Uwi
ich habe ein CControl als kleines „Hausleitsystem“. Die
Analog- und auch Digitalein-/-ausgaben sind über ca. 15 m
lange Leitungen (Klingeldraht!) an die Sensoren bzw.
zwischengeschaltete TTL-Logik angeschlossen.
Eigentlich läuft alles ohne Probleme, vielleicht weil ich
keine steilen Flanken erfassen muss und keine „Frequenzen“
übertrage.
Was aber wäre eine „richtige, saubere“ Art, die langen
Leitungen anzuschließen? Ich meine die Beschaltung mit z.B.
Kondensatoren oder spezielle Eingänge zur Impulsformung usw.
Habe ich, aber nicht für ein Signal, einfach 10 verdrillte Klingelleitungen und darauf nacheinander die Signale gelegt. Masse und Plus daneben.
geschrimte Kabel verwenden
Wie gesagt: 10 verdrillte Klingelleitungen ohne Abschirmung in einem (Kunststoff-) Rohr )
wenn möglich Leitungen mit Abschlußwiderstand betreiben
nur teilweise - wie sich das aus der Schaltung ergibt.
Signale langsam machen und HF mittels Tiefpaß wegfiltern
-> bei Bedarf mit nachgeschalteten Signalaufbereitung
hab ich nicht, allerdings wird an die Geschwindigkeit keine Anforderung gestellt, die DE-Signale werden sekündlich abgetastet, werden aus Relaiskontakten oder Transistoren gebildet, die an Masse oder über ca. 1 kOhm an +5 V gehen.
Schönen Dank jedenfalls, bis jetzt läuft’s noch problemlos, aber ich werde mich bei Gelegenheit mal an einige Verbesserungen machen.
ich habe ein CControl als kleines „Hausleitsystem“. Die
Analog- und auch Digitalein-/-ausgaben sind über ca. 15 m
lange Leitungen (Klingeldraht!) an die Sensoren bzw.
zwischengeschaltete TTL-Logik angeschlossen.
Eigentlich läuft alles ohne Probleme, vielleicht weil ich
keine steilen Flanken erfassen muss und keine „Frequenzen“
übertrage.
Was aber wäre eine „richtige, saubere“ Art, die langen
Leitungen anzuschließen? Ich meine die Beschaltung mit z.B.
Kondensatoren oder spezielle Eingänge zur Impulsformung usw.
Die elektronischen Dinge sind ja schon im Vorposting erklärt - besser kann ich das auch nicht.
Aus programmiertechnischer Sicht würde ich noch eine „Plausibilitätskontrolle“ der Eingangssignale anschließen bzw. Meßwerte über eine bestimmte Zeit mitteln um nicht z.B. die Heizung im Minutentakt ein- und auszuschalten, nur weil irgendwelche einsteuungen in der Leitung sind.
Aus programmiertechnischer Sicht würde ich noch eine
„Plausibilitätskontrolle“ der Eingangssignale anschließen bzw.
Meßwerte über eine bestimmte Zeit mitteln …
„integrierende Analogeingabe“ nennt man das wohl.
um nicht z.B. die
Heizung im Minutentakt ein- und auszuschalten, nur weil
irgendwelche einsteuungen in der Leitung sind.
Kann nicht passieren, da z.Zt. nur die Aufladung einer Nachtspeicherheizung abhängig von der mittleren Tagestemp., die im Stundentakt gebildet wird, gesteuert wird. Aber du hast recht, da muss ich vielleicht noch was machen, insbesondere, wenn auch die Raumtemp. geregelt werden soll. Ebenso ein Rollladen, der abhängig von der Helligkeit über einen fotosensor gesteuert wird.
du wirst lachen, aber ich habe so gut wie keine der
von dir genannten Dinge erfüllt:
das war mir schon ziehmlich klar,
aber Du hast ja gefragt, was man optimal machen kann,
nicht was man mindestens machen muß.
Der Unterschied zwischen einer Bastelschaltung und einer
professionell entwickelten Schaltung ist eben der, daß
letztere auch in ungünstiger, gestörter Umgebung noch
zuverlässig lauft.
Im Heimbereich gibt’s meist weniger Probleme.
Auch sind 10m noch nicht wirklich eine lange Leitung.
Gruß Uwi
Habe ich, aber nicht für ein Signal, einfach 10
verdrillte Klingelleitungen und darauf nacheinander die
Signale gelegt. Masse und Plus daneben.
geschrimte Kabel verwenden
Wie gesagt: 10 verdrillte Klingelleitungen ohne Abschirmung in
einem (Kunststoff-) Rohr )
wenn möglich Leitungen mit Abschlußwiderstand betreiben
nur teilweise - wie sich das aus der Schaltung ergibt.
Signale langsam machen und HF mittels Tiefpaß wegfiltern
-> bei Bedarf mit nachgeschalteten Signalaufbereitung
hab ich nicht, allerdings wird an die Geschwindigkeit keine
Anforderung gestellt, die DE-Signale werden sekündlich
abgetastet, werden aus Relaiskontakten oder Transistoren
gebildet, die an Masse oder über ca. 1 kOhm an +5 V gehen.
Schönen Dank jedenfalls, bis jetzt läuft’s noch problemlos,
aber ich werde mich bei Gelegenheit mal an einige
Verbesserungen machen.