Guten Morgen,
demnächst starten wir eine 12h-Zugfahrt mit unserer Kleinen (fast 2J.). Was könnt Ihr uns empfehlen, mitzunehmen, um Langeweile zu vertreiben, und überhaupt -was braucht man, woran man so nicht denkt? (Gepäckumfang ist aufgrund der Bahnfahrt reduziert. )
Vielen Dank, Deborah
Hallo Deborah,
wichtig ist für unseren Kleinen (2,5) vor allem sein Lieblingsbuch und unmengen von Schnullern. Ansonsten ist eh alles so aufregend, dass es kaum eine Sekunde langweilig wird. Allerdings: für Euch packt eine zweite Garnitur Nervenkostüm ein, es ist ziemlich stressig.
Gruß
Heinz
Guten Morgen,
HallO!
Fahrt Ihr nachts? oder Tags? Liebligs spielschen und wenn es geht ein eigens Apteil buchen.
Hallo! Ich denke auch, dass zu viel Spielkram gar nicht noetig ist: Ein gutes Buch und ein Stofftier reichen, glaub´ich , weil es ja ansonsten viel zu sehen gibt.Die „Migusch-Buecher“ eignen sich fuer solche Zwecke immer wieder gut. Bekannt sind sie als Riesenbilderbuecher (viel zu schwer!) aber es gibt sie jetzt auch in der kleinen Fassung. Auf den einzelnen Bilderbuchseiten passiert immer unglaublich viel, so dass man sich das Buch 1000 mal ansehen kann, ohne dass es langweilig wird. Soweit ich weiss,werden darin auch die chaotischsten Szenen eines Bahnhofs illustriert.Also fuer Eure Reise ziemlich ideal.(Obwohl ich hoffe, dass es bei Euch nicht chaotisch ablaeuft
)
Fuer das entsprechende Stofftier kann man ein Stueck Papier, als „Spiel-Zugticket“ zurechtschnippseln. Der Schaffner wird dann hoffentlich so freundlich sein, und auch das Ticket fuer den Baeren entwerten.(Nur so´ne Idee… als Nicht-Mutter neigt man manchmal dazu etwas pseudokreativ zu sein. Mir haette das als Kind auf jeden Fall Spass gemacht.)
Gute Reise und viel Glueck
M.
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Natürlich sind Lieblingsspielsachen und Lieblingsbär/-puppe zum
Dranfesthalten wichtig. Genau so wichtig sind aber ein paar neue
Spielsachen (können winzig sein, so dass sie in die Hosentasche
passen), die man im Bedarfs-(Not-)Fall aus dem Hut zaubern kann.
Wichtig ist auch, dass abwechselnd das eine und andere Elternteil
mit dem Kind im Zug mal auf Wanderschaft gehen. Das ist gut gegen
langes Stillsitzen, und man sieht jede Menge Neues,
Interessantes: andere Kinder, andere Leute (vielleicht auch ein
paar freundliche), sieht dem Schaffner ein paar Abteile lang bei
seiner Arbeit zu und erklärt sie (oder lässt sie erklären). Und
vielleicht kann man aus dem vordersten Wagen auch einen Blick auf
die Lok werfen. Ferner gibt es einen Speisewagen, der
hochinteressant ist. Dort darf man vielleicht, wenn nicht gerade
Hochbetrieb ist, auch einen kurzen Blick in die Küche werfen.
Manchmal kann man sogar durch einen Post-/Gepäckwagen durchgehen.
Und, Verzeihung: In Zügen birgt für Kinder auch das Klo viel
Neues …
Viel Spaß auf der langen Reise, trotz allem!
R.B.
Fuer das entsprechende Stofftier kann man ein Stueck Papier,
als „Spiel-Zugticket“ zurechtschnippseln. Der Schaffner wird
dann hoffentlich so freundlich sein, und auch das Ticket fuer
den Baeren entwerten.
Ist auf jeden Fall eine Superidee!!!
Das Kind wird sich auf jeden Fall sehr ernst genommen fühlen. Wäre zumindestens bei unserern so.
Gandalf
Hallo.
Jetzt werden mich wahrscheinlich alle auslachen, aber ich finde eine Reisezahnbürste (Set) für Kinder und natürlich auch eine für die Eltern wichtig. Daran denkt man meist zuletzt. Dennoch sollte auch auf einer langen Reise die Zahnpflege nicht zu kurz kommen. Ich weiß, daß das manche für nicht so wichtig halten. Ist auch nur ein Vorschlag.
Gute Reise
Stefan
(RAMIUS)
Habe erst kürzlich gute Erfahrungen mit Knetgummi gemacht. Bei meinem 2jährigen gebe ich nicht gleich alle Farben raus und erst gegen Ende der Reise, das Abteil ist danach nicht mehr so topfit!
Abteil und Plätze sind schon reserviert, Knetgummi könnte man noch selbst herstellen,-Fahrkarte für´s Lieblingstier „kaufen“ wir. Dann hoffen wir nur, dass sie auch mal schläft!
Vielen Dank,
Deborah
Wen es interessiert:
die Kleine hat gut mitgemacht; vielleicht hatten wir extra dicke Nerven an den Hin- und Rückreisetagen, aber die Quengelei hielt sich in Grenzen, obwohl sie kaum geschlafen hat (von 12 Stunden Fahrt eine halbe Stunde). Das beste sind die Mutter-Kind-Abteile in den neuen ICE-Generation (Klettergerüst, Liegemöglichkeiten für Kinder).
Deborah