Ich habe eine Frage zum Thema Schlaf. Langschlaefer kennt ja jeder oder auch sogenannte Morgenmuffel. Aber ich frage mich ab welchem Punkt ‚lange schlafen‘ medizinisch oder vielleicht auch psychologisch bedenklich ist. Ich denke da an eine bestimmte Person, die morgens haeufig nicht nach 8/ 9 Stunden Schlaf von alleine wach wird. Wecker und aehnliche Krachmacher werden auch oft nicht wahrgenommen.Das sorgt im Alltag natuerlich fuer einige Probleme. Wie kann es sein, dass jemand so tief schlaeft? Ab wann ist dieser Zustand schon depressiv? Danke schon mal fuer Eure Beitrage.
Hallo Marcela,
die angegebenen Zeiten sind z. B. auch für größere Kinder völlig normal.
Wenn man älter wird, braucht man natürlich weniger Schlaf, und alte Leute wundern sich oft, warum sie nicht schlafen können, wenn sie abends um 21:00 schlafen gehen und um 3:00 hellwach sind.
Darüberhinaus hat jeder sein persönliches Schlafbedürfnis. Einer braucht mehr, einer weniger.
Nach 8-9 Std. Schlaf ist ein Erwachsener im allgemeinen doch schon recht ausgeschafen 
6 bis 8 Stunden gelten bei Erwachsenen als normal. Aber mancheiner braucht auch mehr, und andere kommen mit weniger aus.
Gruß, Renate
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Hallo,
Ich habe vor einiger Zeit mal eine Reportage zum Thema Schlaflosigkeit gedreht und war dazu in einigen Schlaflaboren. Wenn Menschen überdurchschnittlich viel schlafen (also, sagen wir, mehr als 9 - 10 Stunden am Tag), kann das unterschiedliche bedenkliche Ursachen haben: Psychische (wie Depressionen) und auch physische.
Aber: Grundsärtlich gilt, daß jeder Mensch unterschiedlich viel Schlaf braucht. Manche sind nach 5 Stunden schlaf fit (was allerdings ein Extremfall ist, für die meisten ist’s zu wenig), andere erst nach 10.
Der Professor in dem Schlaflabor erzählte mir eine sehr interessante Geschichte von einer Frau, die ständig schlapp und unausgeschlafen war. Sie kam ins Schlaflabor, um untersucht zu werden, ihre Symptome deuteten auf irgendeine schwere Schlafstörung hin. Nach wochenlanger Untersuchung kam aber folgendes heraus: Die Arme war einfach ein Extremfall: Sie brauchte 14 Stunden Schlaf pro Nacht, sonst war sie einfach müde. Und so viel kriegt ein normaler, berufstätiger Mensch nun mal fast nie. Die traurige Wahrheit für die Frau: Sie mußte lernen, damit zu leben, daß sie halt so viel Schlaf braucht.
Wenn Du beunruhigt bist ob des Schlafbedürfnisses Deines Bekannten (und er selbst es auch ist), sollte er sich von einem Arzt oder in einem Labor checken lassen. Am wahrscheinlichsten ist aber, daß er einfach viel Schlaf braucht.
Liebe Grüße und gut’s Nächtle,
Nike
(der das mit den Weckern genau so geht)
Hallo Nike!
Herzlichen Dank fuer Deinen wirklich interessanten Beitrag. Die Idee mit dem Schlaflabor ist gar nicht so schlecht.Werde das mal weitergeben.
Viele Gruesse
M.