(Langstrecken-)Peilsender_klein/günstig/ausdauernd

hallo zusammen…

ich beschäftige mich mit bonsai und ein großes thema is die sicherung bzw. wiederfindung von gestohlenen bäumen!

weiß jemand ob es kleine ‚implante‘ wie man sie z.b. beim tier-chippen benutzt gibt, welche man auch über größere distanzen anpeilen kann…?
…ganz so klein müssten sie nich sein :wink:

wichtig wär auch ein autarker betrieb über ein, zwei jahre.

mit gruß und dank jonny

Hallo jonny

weiß jemand ob es kleine ‚implante‘ wie man sie z.b. beim tier-chippen benutzt gibt, welche man auch über größere distanzen anpeilen kann…?
…ganz so klein müssten sie nich sein :wink:

wichtig wär auch ein autarker betrieb über ein, zwei jahre.

Chips, welche zur Kennzeichnung z.B. von Tieren benutzt werden, sind sogenannte Transponder. Diese kommen ganz ohne eigene Stromversorgung aus. Sie beziehen ihre Energie aus dem Feld des im Lesegerät eingebauten Senders und beeinflussen dieses durch variable Bedämpfung der ausgesandten HF in einem Rhytmus, der der im Transponder gespeicherten Information entspricht. Diese variable Bedämpfung wirkt sich auf den Stromverbrauch des Senders aus. So kann die Information des Transponders vom Lesegerät ausgelesen werden.

Daraus ist schon zu ersehen, dass das vom Sender des Lesegerätes ausgestrahlte HF-Feld relativ stark sein muss, damit der Transponder mit Betriebsenergie versorgt wird. Damit sowas auf größere Entfernungen funktioniert, und mit „größer“ meine ich den einstelligem Meter-Bereich, benötigst Du für das Lesegerät sehr große „Antennen“ (in der Regel Induktionsspulen). Was glaubst Du, warum die Diebsstahlüberwachungsgeräte am Ausgang von Kaufhäusern so groß sind, und da geht es um Entfernungen unter einem Meter.

Die zweite Möglichkeit wäre ein aktiver Sender, der in regelmäßigen Abständen ein Signal aussendet.

So was gibt es, um die Bewegungen von Wildtieren zu überwachen. Ich hab so was mal in der Serengeti bei einem Löwen gesehen. Das Gerät ist so groß, dass Du schon mehrere Bonsais kombinieren müsstest, um es gegenüber dem Dieb zu tarnen.

Was hältst Du von einem stabilen Stahlkäfig um den Bonsai?

Gruß merimies

hallo merimies…

erstmal danke für deine wirklich schnelle antwort…!

Hallo jonny

Was hältst Du von einem stabilen Stahlkäfig um den Bonsai?

Gruß merimies

ich weiß, ist ein spaß aber das ganze soll sich dann auch auf ausstellung erweitern…
da wär ja die 1. variante von dir eine nöglichkeit…

gibt es diese aktive peilsender nich kleiner…?

wie werden diese bezeichnet, sodass ich dahingehend weiter das i-net durchsuchen kann…

mit gruß jonny

Hallo jonny

gibt es diese aktive peilsender nich kleiner…?

Wie wär´s damit?
http://www.wichman.de/page7.html

wie werden diese bezeichnet, sodass ich dahingehend weiter das i-net durchsuchen kann…

Gugel einfach nach „Peilsender“

Gruß merimies

Hallo,

ich weiß, ist ein spaß aber das ganze soll sich dann auch auf
ausstellung erweitern…
da wär ja die 1. variante von dir eine nöglichkeit…

Frag mal beim Insolvenzverwalter von Quelle nach, ob er dir das System von einem Haus günstig anbieten kann. Ich glaube aber, daß Ordner, die den Ausgang überwachen trotzdem billiger sind, wenn man das nur für ein paar Tage braucht :wink:
Alternativ kann man ja einen dünnen Draht um den Stamm (und womöglich in der Erde tarnen) legen, und unter (Schwach)Strom setzen. Wenn er abgerissen wird, geht der Alarm los.

Cu Rene

Mahlzeit.

Es gibt entsprechende Sender, die beispielsweise zur Ortung von Tieren verwendet werden. Wobei die Ortung darauf basiert, das Signal mit einer Richt- bzw. Peilantenne, etwa einer HB9CV, zu verfolgen. Entsprechende Sender haben in etwa die Größe einer 9V-Block-Batterie, senden zwischen 30 und 180 Tage lang ihr Signal aus und sind bei günstigen, geogrfaischen, Verhältnissen und der Wahl eines entsprechenden, störungsfreien Frequenzbandes, auf ca. 20 bis 40 km Distanz zu peilen. Was allerdings gewisse Erfahrung in Sachen Funkpeilung erfordert.

Dabei gilt: Je niedriger die Frequenz auf der die Dinger senden, desto höher ist die Reichweite. Allerdings gilt dabei auch: Je niedriger die Frequenz auf der die Dinger senden, umso größer wird die Antenne, welche zudem auch angepasst sein sollte.

Dummerweise hat man bei den Frequenzen nicht die Freie Auswahl. Entsprechende Anwendungen müssen für das entsprechende Frequenzband von der Bundesnetzagentur genehmigt werden. Betreibst Du einen Sender ohne Genehmigung und stört dieser einen anderen Funkdienst, kann Dir das Geldstrafen im fünfstelligen Bereich bescheren.

Eine Möglichkeit, ein Objekt über einen größeren Raum zu verfolgen, wären GPS-Sender. Brauchbare Exemplare, die mit einer kleinen Spannungsquelle zu betreiben sind, werden in Afrika für die Verfolgung von Tierwanderungen eingesetzt. Die Größe entspricht in etwa der einer Haarspraydose. Sie beinhalten einen GPS-Empfänger und senden in regelmäßigen Abständen ein Signal mit der errechneten GPS-Position an einen Empfangssatelliten. Leider sind die Dinger recht teuer. Und es braucht in der Regel wenigstens eine Universität die hinter Dir steht, um Zugriff auf die Satelliten zu bekommen.

Zwar gibt es für den Kfz-Bereich Geräte, auf deren Empfänger einfacher zugegriffen werden kann. Aber diese Geräte haben in der Regel etwa Taschenbuchgröße, also so etwa 180x120x40mm und brauchen zudem eine Spannungsversorgung von 12V.

Was weiterhin möglich wäre, wäre eine Ortung basierend auf GPS und GSM. Dafür gibt es GPS-Tracker-Module, die ihre Position nicht permanent senden. Die Geräte loggen ihre jeweilige Position bzw. Bewegung und senden diese Positionsdaten per SMS über ein integriertes GSM-Modul (braucht ne PrePaid-Handykarte) an ein Handy, sobald sie per eingehender SMS dazu aufgefordert werden. Die Größe entspricht etwa einer Zigarettenschachtel.

Siehe etwa:

http://www.phonetracker.de/projects/phonetracker/CMS…

Allerdings halten die Dinger nicht allzu lange. Bei maximaler Leistung liegt der Standby bei etwa 12 Stunden. Mit maximalem Energiesparmodus reicht der Akku zwar 100 Stunden. Dafür bekommst Du Positionsmeldungen allerdings auch nur noch in der Großstadt. Auf dem platten Land, wo die GSM-Zellen sehr ausgedehnt sind, klaffen da dann ziemliche Sendelücken. Kostenpunkt je Modul 80 - 150,- EUR.

Wenn Du lediglich einen Diebstahl bemerken willst, gäbe es da noch die Möglichkeit, einen kleinen Kurzstreckensender zu verwenden, der regelmäßig ein Signal an einen Empfänger im Haus schickt, welcher wiederum bei Ausbleiben des Signals über einen definierten Mindestzeitraum einen akustischen / optischen Alarm auslöst.

Das lässt sich mit einem aktiven Sender machen. Die Größe läge etwa bei der einer Streichholzschachtel, bei einer Sendedauer von etwa 30 Tagen. Aber ebenso auch über einen passiven Sender per RFID, dessen Größe dann etwa einer halben Streichholzschachtel entspräche. Der aktive Sender könnte sich Alarmfrei etwa in einem Radius von 50m bewegen. Bei der passiven Variante, die es als fertige Module etwa für die Zentralverriegelung von Pkw gibt, läge dieser Radius bei etwa 5 Metern. Kostenpunkt für fertige Module aus dem Kfz-Bereich, um 65,- EUR je Anlage, wobei jede Anlage in der Regel zwei Module besitzt.

HiH
Es gruselt

DBQ424 de Andre