Tja, wusste nicht recht, in welchem Brett ich posten soll, aber da Langusten auch „Nutztiere“ sind…
Habe im Netz Informationen über die Viecher gesucht, viele Kochrezepte gefunden (Graus!), aber sonst nicht viel. Ich möchte wissen, was sie für „Füße“ haben und woraus diese bestehen. Chitin?
Gruß,
Eva
Hallo, Eva,
Nutztiere im eigentlichen Sinne sind sie ja nun gerade nicht, das Biologiebrett wäre vielleicht „antwortreicher“ gewesen.
Langusten gehören zu den Krebstieren und zwar zur Klasse der Crustaceen (die genauere Bestimmung: Vielzeller - Gliederfüßer - Krebstiere). Hier findest Du vieles über diese schmackhaften Tierchen: http://people.freenet.de/biologie-web/evolution/kreb…
Krebstiere haben ein vielfach gegliedertes Aussenskelett aus Chitin, das durch eingelagerten Kalk verstärkt ist. Ihr Körper ist in Segmente unterteilt, die wiederum zu funktionellen Abschnitten zusammentreten: Kopf, Brust und Hinterleib. Ursprünglich ein Paar Extremitäten pro Segment. Antennen, hochentwickelte Komplexaugen.
Sie kommen in unterschiedlichen Größen von nur Millimeter groß bis eben zum Hummer. Ihre Nahrung bestreiten sie sehr unterschiedlich, meist sind sie Resteverwerter.
Die Languste gehört zu den „Höheren Krebsen“. Gegliedert in Carapax (Kopf-/Brustteil) und gegliederten Abdomen. Sie verfügen über fünf Laufbeinpaare. Auffällig an der Languste sind die langen Antennen.
hier noch ein Bild: http://www.fotofish.at/Dia60.htm
Schöne Grüße
Eckard.
(übersetzt Du jetzt ein Kochbuch?)
Nutztiere im eigentlichen Sinne sind sie ja nun gerade nicht
…deswegen die „Gänsefüßchen“… 
das Biologiebrett wäre vielleicht „antwortreicher“ gewesen.
Vielleicht versuch ich’s da auch noch.
Langusten gehören zu den Krebstieren und zwar zur Klasse der
Crustaceen
…zu den Ritterkrebsen - klingt irgendwie gut. Viel zu schade, um kopfüber in kochendes Wasser getaucht zu werden…
Krebstiere haben ein vielfach gegliedertes Aussenskelett aus
Chitin, das durch eingelagerten Kalk verstärkt ist.
Das mit dem Chitin wollte ich wissen. Weil, die (der? bin mir jetzt nicht sicher)Carapax wird auch als Hautfalte beschrieben, durch Kalkablagerungen versteift, und da dachte ich, mit „Chitin“ liege ich völlig falsch und Leute, die das später lesen, schütteln den Kopf über diese doofen Übersetzer…
hier noch ein Bild: http://www.fotofish.at/Dia60.htm
Dann laufen die Beine einfach nur spitz zu, ohne ein „Fußteil“, eine Kralle oder so…? Da muss ich vielleicht doch noch unter „Biologie“ posten.
(übersetzt Du jetzt ein Kochbuch?)
Nee, phantasievolle Fantasy von China Mieville, und da kommen eben ganz spezielle „Langusten“ vor. Außerdem - ich esse zwar Fleisch - seufz! -, aber vor einem lebenden Tier stehen und sagen: „DAS tötet jetzt für mich“, da nehme ich lieber ein Butterbrot. Und wenn man z.B. die Hummer so erbärmlich herumkrebsen sieht mit ihren zusammengeklebten Scheren - ARRRGH. In Griechenland durfte ich auch beobachten, wie man Tintenfische auf Steinen weichprügelt und dass man kleine putzige Seesterne mit ganz vielen Angelhaken durchbohrt als Köder benutzt. Hab beim Tauchen zufällig einen gefunden. Tja, wenn nur Steak medium nicht so lecker schmecken würde 
Gruß,
Eva
Dann laufen die Beine einfach nur spitz zu, ohne ein
„Fußteil“, eine Kralle oder so…? Da muss ich vielleicht doch
noch unter „Biologie“ posten.
Nee, laß mal, Eva, das machen wir gleich hier - die Katzenfreunde werden das schon noch tolerieren.
Ursprünglich trägt auch noch jedes Segment eine gegliederte Extremität (sichtbar in frühen Embryonen, aber auch bei manchen adulten Crustacea und den Myriapoda), später werden es dann weniger. Die Extremitäten können aus zwei Ästen bestehen (Spaltfuß der Crustaceen) oder nur einem Ast wie bei Insekten und Myriapoden. Die Vielfalt der Extremitäten ist wahrscheinlich einer der Schlüssel zum Erfolg der Arthropoden: Die Extremitäten stellen im Prinzip multifunktionale Werkzeuge für jeden Zweck dar.
gefunden bei http://www.bio2.rwth-aachen.de/teaching/ws02/BO02_13…
Das dürfte hoffentlich Deine Neugierde befriedigen.
Gruß Eckard
Das dürfte hoffentlich Deine Neugierde befriedigen.
Also einen Spaltfuß haben die armen Viecher, mit dem Begriff kann ich arbeiten. (Ich wünschte, das wäre das einzige Poblem, vor das dieser Roman mich stellt…)
Merci und schöne Restwoche!
Eva
Nee, laß mal, Eva, das machen wir gleich hier - die
Katzenfreunde werden das schon noch tolerieren.
Hab’ ich vergessen zu erwähnen: der Katzen zween habe ich auch, und die erproben ihre bekrallten Samtpfötchen grade an meiner neuen Couchgarnitur - aber Hauptsache, sie haben Spaß, die kleinen Racker 
Gut’s Nächtle,
Eva