Begreift ein ’ Betroffener ’ es …warum keine…
…außenstehenden…
Dann sind 2 Jahre aber zu viel und zu wenig zugleich.
2 Jahre als Status " Leiharbeiter " sind definitiv lt. ursprünglicher Beschreibung zu viel.
Für den Arbeitnehmer heißt das in gewissen Branchen das er
vermutlich niemals irgendwo länger arbeiten kann als max 2
Jahre.
Da gab es auch konkrete Gesetze vor der Agenda 2010. Mit " ihr" wurden diese Gesetze leider " aufgeweicht.
Das heißt nicht nur oft wechseln sondern auch Zulagen,
Urlaubstage etc. die man sich erarbeitet hat fallen immer
wieder weg.
Soweit kann es rechtlich nicht eindeutig in diesem Thread gesehen werden.
Da besteht man als Leiharbeiter zumindest auf Dem, was einem jährlich eingeräumt wird.
( Da beginnt dann leider oft das Spiel mit „Hoffnung und Versprechen“)
Andere Länder sehen Leiharbeit unter anderen Vergütungsmodellen. ( mehr, weil… )
Für den Arbeitgeber sind zwei Jahre aber lange genug das es
sich lohnt trotzdem nur Zeitarbeiter zu halten.
Das sind leider gesetzliche Möglichkeiten für AG ( Entleihbetiebe ).
Wird AN krank, hat der Verleiher umgehend eine neue Kraft zu stellen.
Einarbeitungzeit 1-2 Monate / 2 Jahre Arbeit und dann Wechsel.
Dann hat dieser AN es ja noch relativ gut " erwischt ". Seiner Spezialisierung steht es aber ebenfalls entgegen. Ich sehe es neben beruflicher Anerkenung auch in sozialem Aspekt. ( Letztlich auch noch Entlohnung und innerbetriebliche Aufstiegschancen )
Arbeitgeber die mit einer großen Flotte von Zeitarbeitern
arbeiten kennen da nichts und haben durchaus auch finanzielle
Gründe warum keiner festangestellt wird.
Geht es der Firma schlecht, ist der Leiharbeiter weg. Der Firmeninhaber fragt dabei nicht immer nach der sozialen Befindlichkeit des L-AN.
Wie ich auch schon schrieb, die Idee ist sicherlich gut
gemeint und ich verstehe auch deine Aussage. Aber dann sind
zwei Jahre viel zu lang.
Jepp.
Dann sollte es ein Gesetz geben das festlegt das Zeitarbeiter
wirklich nur bei Engpässen und vielleicht maximal 6 Monate
oder noch kürzer beschäftigt werden dürfen.
" Schwarz - Gelb " wehrt sich vehement dagegen, L-AN kompromisslos gleichen Lohn für gleiche Arbeit zusprechen zu wollen.
Zumal es auch noch diese " Dreckstarife " gibt. Einheitlich in einer Einarbeitung etwas weniger, ist schon o.K.
Es darf aber nicht einfach ausnutzbar sein.
Denn dann lohnt es
sich nicht mehr für den Arbeitgeber Jobs mit Zeitarbeitern zu
füttern.
So wie es jetzt wohl wird, sehe ich das aber nicht so. Ich
glaube das geht eher zum Nachteil der Arbeitnehmer aus.
Das ging es mit der Leiharbeit schon seit der Agenda 2010. Nach " Hörensagen " bietet Frankreich dazu bislang noch eine angemessene Lösung zu befristeter Direkteinstellung.
Gerade
für die die jetzt nach X Jahren auf Grund dessen ihren Job
verlieren werden.
Da wäre eher die Frage, warum der AN lange Jahre ohne Nachfrage in 3 fremde Hände wirtschaftete ?
- produzierender Betrieb muss Gewinn machen ( klar )
- an den Staat + Sozialkassen sind Beiträge zu entrichten ( klar )
- Ein " Verleiher " kassiert AN zusätzlich ab unter o.g. Grundbedingungen ?
( unverständlich auf Dauer )
mfg
nutzlos