Hi!
!.) Heuzutage erzielst du mit jedem einigermassen optimierten
Rechner(= unnötige CPU-Fresser deaktivieren) Latenzwerte, die
den Laufzeitwerten entsprechen, die beim „wirklichen“
Musizieren auftreten.
Das ist, sorry, quatsch! 10ms treten in Proberäumen nicht auf, die Latenz von Computersystemen ist trotzdem enrom! Man kann zwar sehr gut optimieren, wenn man ahnung hat, aber Laufzeitwerte vom „wirklichen“ musizieren, was auch immer das genau sein soll, ist nicht korrekt!
Wenn der Schlagzeuger auf die Snare
haut, dauert es auch ein paar ms, bis der Schall etwa beim
Sänger ankommt.
Ja, dauert ein paar ms, wenn der sänger 100 Meter weiter weg steht… Stimmt so nicht, sorry!
„Null-Latenz“ wie bei ProTool$ Systemen sind
daher für die Statistik.
Nein, analogequipment hat „Latenzen“, wenn mans so nenne will, die jehnseits von allem liegen, da hier Lichtgeschwindigkeit herrscht…
2.) Die von Soundkarten verursachten Latenzen lassen, wenn
vernünftige (Asio !)Treiber lieferbar sind, eigentlich immer
unter 10ms bringen.
Muss nicht sein, habe ich auch schon komplett anders erlebt!
3.) Latenzwerte hängen viel stärker ab von: Anzahl der
genutzten Spuren, somit vom Verfügbaren RAM und, ganz
besonders wichtig, Schnelligkeit der Festplatte (nicht
vergessen, häufig zu defragmentieren !).
Sorry, aber das ist komplett falsch! Bei Asio2.0 wird mit dem „Dircet Monitoring“ keine CPU mehr behelligt, sondern die Sache läuft komplett durch die Karte. Die Festplatte hat mit Latenz rein gar nichts zu tun! Das Signal läuft ja nicht über die Platte, wie bei der Bandmaschiene das der fall wäre, defrwagmentieren macht nat. trotzdem Sinn.
Welcher Faktor hier
eine Rolle spielt, hängt von der Art deiner Anwendung ab.
Nein, nicht ganz!
Softsynths, Softsampler brauchen viel RAM, viele Audiospuren
ne schnelle Platte.
Eben, die SPUREN brauchen die Platte, nicht das Signal, was man durchschleift!
Hast du viele realtime PlugIns (insbes.
Hall !) aktiviert, brauchst du dagegen einen schnellen
Rechner.
Ja, aber die sind paralell geschaltet, und nicht seriell, also: Haben sie auf die Latenz keine Wirkung! Außerdem schaltet man Effekte beim Recording besser aus…
4.) Zur (Audio-)Qualität der Karten: Natürlich gibt´s da
höhrbare Unterschiede, aber nur (! ? ) in dem Masse, wie es
höhrbare Unterschiede zwischen einem 500 DM CD Player und
einem 5000 DM PLayer gibt. Wobei ich hier jetzt nicht von 50
DM Karten spreche.
Hat mit Latenz primär nichts zu tun (außer mit der verfügbarkeit von ASIO-Treibern vieleicht)
Ich selber hab nen nicht mehr ganz taufrischen Mac mit Logic
Audio und ner Audiowerk 8, das funzt alles wunderbar, noch nie
hat sich beim Einspielen ein Musiker über Latenz beschwert.
Dann warens entweder schlechte Musiker, oder DU hattest Glück! Ein Bekannter mit einem Fetten ProTools-System hatte da schonmal was gemerkt…
Ganz wichtig dabei: „Monitoring“ muss _aus_ sein, man braucht
also noch einen kleinen Mixer mit Aux-Wegen für Monitormixe.
Und genau da liegt der Hase im Pfeffer! Wenn Du`s professionell machen willst, sollte man schon HINTER der Soundkarte zurückhören, was dank ASIO auch OHNE signifikante Latenz möglich ist. Weiter oben sagst Du, die Musiker haben sich noch nicht beschwert, ok, wenn Du sie nicht über den MAC zurückhören lässt, ist das auch kein Wunder…
P.S. Natürlich haben ProTool$ Systeme ihre Berechtigung, nur
habe ich die 25 000DM dafür nicht. Man _muss_ aber kein
ProTool$ system haben, um ne „amtliche“ Produktion
hinzukriegen.
Darüber kann man geteilter Meinung sein 
Liebe Grüüße
Florian