Laptop als Oszilloskop

Hallo,

habe einen Laptop Amilo von Fujitsu/Siemens, den ich als Oszilloskop benutzen möchte, Anschluss der Quelle an Mikro/Line In. Nach Herstellerangaben verträgt dieser Eingang nicht mehr als 200 mV, zwei antiparallele Dioden reichen nicht als Schutz - sind ja auch 700 mVss.

Was kann ich als Schutzschaltung machen, damit nicht zu hohe Spgn. an den Eingang kommen?

Danke
Laika

Hallo,

Was kann ich als Schutzschaltung machen, damit nicht zu hohe
Spgn. an den Eingang kommen?

wie wär’s mit antiparallelen Dioden und danach noch ein Spannungsteiler?
Wobei das allerdings nicht mehr als Spielerei ist - DC-Betrieb ist wegen Koppelkondensator eh’ nicht möglich, oder sollte ich mich da täuschen?
Gruß
loderunner

Hallo,

wie wär’s mit antiparallelen Dioden und danach noch ein
Spannungsteiler?

Ja, wohl die einzige Möglichkeit …

Wobei das allerdings nicht mehr als Spielerei ist - …

Warum? Was ist keine Spielerei?

DC-Betrieb ist wegen Koppelkondensator eh’ nicht möglich,

Die sitzen ja wohl ohnehin im Laptop-Soundeingang.

Gruß
Laika

Hallo,

Wobei das allerdings nicht mehr als Spielerei ist - …

Warum? Was ist keine Spielerei?

Wegen der geringen Abtastrate und dem fehlenden DC-Betrieb. Dazu kommt oft noch das Problem mit der Masseanbindung. Von Eingangswiderstand will ich gar nicht erst reden. Und dann ist da noch das Risiko, dass sich wegen mangelhafter Schutzschaltung das ganze Laptop verabschiedet. Eine Diode ist z.B. nicht beliebig schnell. Und spitze, schnelle Impulse könnten sogar über Streukondensatoren um die Schutzschaltung herum kommen.

Fragt sich eben wirklich, ob sich der Aufwand lohnt oder nicht ein relativ billiges ‚echtes‘ Oszilloskop oder auch ein Oszilloskop-Multimeter die vernünftigere Lösung wäre.

Natürlich kommt es auf den Einsatzzweck an.

DC-Betrieb ist wegen Koppelkondensator eh’ nicht möglich,

Die sitzen ja wohl ohnehin im Laptop-Soundeingang.

Eben.

Gruß
loderunner