Moien,
Was hast du mit den 2
vor ?
Für Mutti und Schwiegermutti gedacht, vorallem sollten
beide eben die Geschwindigkeit, Schnelligkeit von 6000 mit xp
verkraften. Videobearbeitung etc. brauchen die nicht. Was
gehen soll ist Surfen und Videotelefonie vom Feinsten.
Surfen ist nicht das Problem, aber hochqualitative Videotelefonie schon. Es kommt dabei einerseits auf ausreichend RAM (400-500 MB unter windows XP, 250-300MB wenn man alle Browser vorher schliesst) aber noch viel, viel mehr auf die CPU-Power an. Und da könnte der Gericom durchaus an seine Grenzen kommen.
Nun benutzen die normalen videotelefonie Systeme keine hochwertigen Videosignale. Da sind Webcam-mässige 320x240 Pixel und eher unscharfe Bilder der normale Standard. Man erkennt meistens wer auf der anderen Seite sitzt, aber wirklich klar ist das Bild nicht. Für sowas ist der Gericom schnell genug.
Das Siemensgerät macht mir in dem Punkt keine Sorgen.
Noch ein Takt zum Surfen-deluxe: Zu dem Spiel gehören immer 2. Der Rechner kann nur so schnell Seiten anzeigen wie sie die Server lieferen. Schon eine DSL1000-Leitung werden die meisten Server nicht auslasten können. DSL6000 zum Surfen ist mit Kanonen auf Spatzen schiessen.
Bei hq-Video-Calls macht DSL 6000 allerdings wieder Sinn. Damit (und einem guten, genau abgestimmtem Codec) sollte man an VHS-Kasetten-Qualität rankommen.
Wenn Arbeitsspeicher für 16000 entscheidend ist, dann wäre
auch da noch Überlegungsbedarf, falls in in ein/zwei Jahren es
darauf hinauslaufen würde.
In 1-2 Jahren ist der Gericom tot und dem anderen wird’s
nicht
wesentlich besser gehen.
Was?*
oohhh Nur, weil ich keine Garantie mehr habe?
Das sind beides Consumer-Geräte. Die halten bei normalem, täglichen Gebrauch nur solange wie die Garantie läuft. Nun definiert Siemens „normalen Gebrauch“ etwas pessimistischer als Gericom, d.h. die Siemens überleben länger. OK, wenn man sie nur ein paar Stunden pro Monat benutzt …
Als Anhaltspunkt: von den Consumergeräten wird etwa 15-20% schon im ersten Jahr wegen einem Defekt zurück zum Hersteller geschickt. Bei Gericom sind’s deutlich mehr.
Wenn
ich einen zweiten Siemens bekomme, dann nicht doch längeres
Leben absehbar vom Laptop?
Es hängt von seiner Vorgeschichte, dem Umgang mit dem Gerät und zu einem beträchlichen Teil vom Glück ab. Wenn es dir um die Lebensdauer geht dann nimm ein richtiges Markengerät, also z.B. die A-Serie von IBM.
>Es würde helfen die Platte zu entlasten. D.h. bei allem
was
wiederholt auf die Platte zugreiffen muss.
Wie viel könnte ich da maximal/sollte ich einbauen?
Das Maximum hängt von jeweiligen Gerät ab. Da musst du die exakte Bezeichnung finden und beim Hersteller (oder im Fall des Gericom bei google) suchen. Manche Siemens vertragen maximal 2000MB, andere nur 512MB.
Für sinnvoll halte ich bei windows XP für ein problemloses arbeiten 500MB bis 700MB RAM. Mehr bringt nicht viel mehr. Unter 256MB wird’s sehr sauer mit XP.
Schnell soll alles sein, natürlich auch nicht
teuer. Aber Ärgern soll sich niemand damit: Videotelefonie
eben soll funktionieren und Online-Clips von
Nachrichtensendern usw.
512MB wären da ein (für mich persönnlich) gutes Mittel.
Welche Riegel bräuchte ich jeweils und wie viel ist MAXIMAL
sinnvoll.
Kann dir nur der Hersteller sagen.
Bei RAM kann es nicht zuviel sein. RAM wird (in solchen
Systemen) nicht langsamer nur weil mehr eingebaut wird. OK,
irgendwann kommst du an die Grenze der Verwaltung des
Motherboard…
Jemand meinte zu mir mal, ich dürfe in meinen PC von 1999
keine 1000 MB einbauen, würde das System nur bremsen.
Vor dem Pentium II wurden manche billig Motherboards mit einer schlechten Adressverwaltung für den Cache ausgeliefert. Die kommt man tatäschlich mit zuviel RAM bestücken und da bremste das ganze.
Generel: bei CPUs mit mehr als 200MHz gibt es das nicht mehr. Das Problem taucht bei solchen Laptops nicht auf, dafür sind die deutlich zu neu.
Speicherschonendes Betriebssystem. Verstehe ich nicht so.
Nun, windows XP sieht schön aus, alle Menüs klappen mit einer Animation auf, alle Fenster sind abgerundet, manches ist halbdurchsichtig, viele interne Erweiterungen werden bereitgehalten, alles mögliche kann emuliert werden… alles das kostet Platz im RAM und CPU-Power.
Und deshalb läuft ein normales, nicht weiter eingestelltes oder optimiertes WindowsXP langsamer als ein windows 2000 oder windows 98 (ebenfalls ohne Optimierungen).
Wenn man sich nun mit diesen alten Eisen ein bisschen abgibt und Feintuneing kann man erstaunlich viel Speed aus einem billigen Rechner holen.
Außerdem, kann man mit 600 MHz so schnell surfen? (Wobei du
sagtest hätte nichts mit Geschwindigkeit zu tun? )
Nun, beim surfen wartet nachdem was angeklickt wurde. Da passiert folgendes:
- Der Rechner fragt im Internet nach den Informationen (Dauer: 5-10ms, je nach CPU)
- Das Internet sucht die Informationen zusammen (Dauer 100-2000 ms, je nach Server)
- Die neuen Daten werden übertragen (100-300ms, je nach DSL-Anschluss und Seite)
- Der Rechner stellt die Daten dar (10-50ms, je nach CPU)
Du siehst, die CPU fällt da nicht sonderlich auf. Beim surfen ist es also eher wurscht was da in der Box arbeitet. Problematisch wird es wenn dem Rechner der RAM ausgeht. Dann kann man die CPU-Zeiten glatt mal 1000 oder 1 000 000 nehmen. Und auch einem Rechner mit sehr, sehr viel RAM geht irgendwann der RAM aus, man muss nur genug Webseiten gleichzeitig offen haben.
Was kann ich am CPU verbessern?
Bei Laptops so gut wie gar nichts. Der Aus/Einbau ist sehr, sehr aufwendig und es gibt kaum verfügbare CPUs. Dann beschleunigt die Aktion den Rechner nicht wirklich. Bei Laptops sind RAM und Festplatte die 2 einzigen (meistens) austauschbaren Teile.
Verkauf beide und hol dir ein gebrauchtes IBM-Teil.
Wollte eben zwei gleichgute und fürs Surfen und
Videotelefonie, Geschwindigkeit, schnelles booten.
Stickwort: schnelles Booten. Windows XP (und windows 2k) beherschen Hibernate, auch suspend-to-disk genannt (wie heist das in der deutschen Version ?). Damit starten auch lahme und alte Systeme erfreulich schnell.
Der Rechner merkt sich was er gerade tut und schaltet dann ab. Schaltet man wieder ein so kuck er was gerade anstand und macht genau da wieder weiter. Das Starten von windows selbst dauert so nur 5-15 Sekunden (Wird langsamer wenn mehr RAM verbaut ist, da der RAM-Inhalt komplett auf die Festplatte geschrieben werden muss).
Funktioniert auch gut, nur will ich noch mehr rausholen.
Installier windows neu. Installiere nur die Treiber der Geräte, ansonsten keinerlei Zusatzsoftware. Mach ein Update von windows auf den neusten Stand. Schalt alle XP-Effekte ab.
Das alleine sollte die 2 schon etwas schneller werden lassen.
Den mikrigen jedoch sollte ich
austauschen?
ja.
nacht.