Laptop austauschen, aufrüsten oder was sonst noch?

Hallo,
freue mich dieses Hilfe-Forum gefunden zu haben. Hoffentlich kann mir hier geholfen werden.

Folgende Laptops habe ich bei Ebay ersteigert:
Im Februar:
Gericom Laptop, 14,1 " P III, 20 GB HDD, 320 MB SDRAM

Jetzt zeigt sich, dass windows xp diesen laptop überfordert. Er flimmert und Arbeitsspeicher wird als völlig überlastet angezeigt(Grafik ganz oben die Linie…) Ich denke ich täusche mich da nicht?

Im März:
LAPTOP SIEMENS, 1,2 Gh, 512MB, MODEM/ LAN, FIREWIRE*MARKENNOTEBOOK SCHNELL & LEISE*

BEIDE Geräte sollten unbedingt mindestens DSL6000 fähig sein. Wenn Arbeitsspeicher für 16000 entscheidend ist, dann wäre auch da noch Überlegungsbedarf, falls in in ein/zwei Jahren es darauf hinauslaufen würde.

Vor allem im ersten Fall geht nichts mehr.
Ich las aus Einträgen hier raus, dass es anscheinend leicht sei einen von ebay gekauften speicherriegel SELBST ganz einfach einzubauen. Was würde dadurch verbessert? DSL und Windows, welche Anwendungen, wie wirkt sich das aus?
Welche Riegel bräuchte ich jeweils und wie viel ist MAXIMAL sinnvoll. Zuviel würde ja auch nur bremsen, ab bestimmter Größe?

Ich überlegte schon, ob ich den ersten nicht wieder hergebe. Der obere ist durch die 850 Mhz sicherlich im DSL und ALLGEMEINBEREICH viel langsamer? Zu langsam? Sollte ich gegen einen wie den anderen austauschen?

Ich danke Ihnen für Ihre Hilfe und aufschlussreichen Antworten.

Moien und willkommen.

Folgende Laptops habe ich bei Ebay ersteigert:
Im Februar:
Gericom Laptop

Egal welche Ausstattung der hat, verkauf ihn wieder. Für das Geld bekommt man besseres.

Jetzt zeigt sich, dass windows xp diesen laptop überfordert.

Gericoms sind mit fast allem überfordert und eigentlich nur als Briefbeschwerer zu gebrauchen.

Er flimmert

Das ist der sterbende Inverter. Verkaufen.

Im März:
LAPTOP SIEMENS, 1,2 Gh, 512MB, MODEM/ LAN,
FIREWIRE*MARKENNOTEBOOK SCHNELL & LEISE*

Kennst du den Spur: Muss es funktionieren oder darf es von Siemens sein ?

Nein, im Ernst: das ist schon im Klassen besser als der Gericom. Aber erwarte kein Wunder, ist ein consumer-gerät.

BEIDE Geräte sollten unbedingt mindestens DSL6000 fähig sein.

Man kann an beide DSL6000 anschliessen und auslasten. Aber nicht mit jedem Programm / Protokoll. Was hast du mit den 2 vor ?

Wenn Arbeitsspeicher für 16000 entscheidend ist, dann wäre
auch da noch Überlegungsbedarf, falls in in ein/zwei Jahren es
darauf hinauslaufen würde.

In 1-2 Jahren ist der Gericom tot und dem anderen wird’s nicht wesentlich besser gehen.

Ich las aus Einträgen hier raus, dass es anscheinend leicht
sei einen von ebay gekauften speicherriegel SELBST ganz
einfach einzubauen. Was würde dadurch verbessert?

Es würde helfen die Platte zu entlasten. D.h. bei allem was wiederholt auf die Platte zugreiffen muss.

DSL und Windows, welche Anwendungen, wie wirkt sich das aus?

DSL ist kein Speicherfresser, Windows XP kommt mit 320MB auch klar. Aber Download-programme wie eMule & Co wollen schon 512MB haben.

Welche Riegel bräuchte ich jeweils und wie viel ist MAXIMAL
sinnvoll.

512 MB im Siemens sind OK.

Beim Gericom wirst du eh Probleme mit dem Upgraden bekommen: da sind mit Sicherheit beide RAM-Slots belegt (der erste ist sicher gelötet, der andere evtl. austauschbar).

Zuviel würde ja auch nur bremsen, ab bestimmter
Größe?

Bei RAM kann es nicht zuviel sein. RAM wird (in solchen Systemen) nicht langsamer nur weil mehr eingebaut wird. OK, irgendwann kommst du an die Grenze der Verwaltung des Motherboard…

Der obere ist durch die 850 Mhz sicherlich im DSL und
ALLGEMEINBEREICH viel langsamer? Zu langsam? Sollte ich gegen
einen wie den anderen austauschen?

Ich surfe mit 600MHz. Allerdings auf einem ordentlichen Gerät und mit einem CPU- und Speicherschonenden Betriebssystem. Für Office langt’s auch. Nur falls irgendwann mal was ansprunchsvolleres wie ein Spiel, P2P, videorecodierung oder compiler ran müssen takte ich die CPU zurück auf ihren normalen Wert (1.6GHz)

Ich danke Ihnen für Ihre Hilfe und aufschlussreichen
Antworten.

Verkauf beide und hol dir ein gebrauchtes IBM-Teil.

Noch einen Tipp am Rande: Schreib niemals ein ganz Wort in Grossbuchstaben. Mach ein _ davor und dahinter (also: _wichtig_) oder benutz die HTML-tags. Wörter in Grossbuchstaben sind unhöflich.

cu

Er flimmert

>:smiley:as ist der sterbende Inverter. Verkaufen.

Hoffentlich kommt das Flimmern nur von der Überlastung. Wenn er sich dem Ende naht, dann wäre es zu spät ihn zu verkaufen.

Kennst du den Spur: Muss es funktionieren oder darf es von
Siemens sein ?
>:smile:

Was hast du mit den 2
vor ?
>Für Mutti und Schwiegermutti gedacht, vorallem sollten beide eben die Geschwindigkeit, Schnelligkeit von 6000 mit xp verkraften. Videobearbeitung etc. brauchen die nicht. Was gehen soll ist Surfen und Videotelefonie vom Feinsten.

Wenn Arbeitsspeicher für 16000 entscheidend ist, dann wäre
auch da noch Überlegungsbedarf, falls in in ein/zwei Jahren es
darauf hinauslaufen würde.

>In 1-2 Jahren ist der Gericom tot und dem anderen wird’s nicht
wesentlich besser gehen.

Was?*:frowning: oohhh Nur, weil ich keine Garantie mehr habe? Wenn ich einen zweiten Siemens bekomme, dann nicht doch längeres Leben absehbar vom Laptop?

Ich las aus Einträgen hier raus, dass es anscheinend leicht
sei einen von ebay gekauften speicherriegel SELBST ganz
einfach einzubauen. Was würde dadurch verbessert?

>Es würde helfen die Platte zu entlasten. D.h. bei allem was
wiederholt auf die Platte zugreiffen muss.

Wie viel könnte ich da maximal/sollte ich einbauen? dass es 1000MB sind? Schnell soll alles sein, natürlich auch nicht teuer. Aber Ärgern soll sich niemand damit: Videotelefonie eben soll funktionieren und Online-Clips von Nachrichtensendern usw.

Welche Riegel bräuchte ich jeweils und wie viel ist MAXIMAL
sinnvoll.

>512 MB im Siemens sind OK.

Und wenn doch 1000, wäre das wirklich gut? (Nur wenn ich die selbst einbauen kann.

Beim Gericom wirst du eh Probleme mit dem Upgraden bekommen:
da sind mit Sicherheit beide RAM-Slots belegt (der erste ist
sicher gelötet, der andere evtl. austauschbar).

>oha

Zuviel würde ja auch nur bremsen, ab bestimmter
Größe?

>Bei RAM kann es nicht zuviel sein. RAM wird (in solchen
Systemen) nicht langsamer nur weil mehr eingebaut wird. OK,
irgendwann kommst du an die Grenze der Verwaltung des
Motherboard…

Jemand meinte zu mir mal, ich dürfe in meinen PC von 1999 keine 1000 MB einbauen, würde das System nur bremsen.

>Ich surfe mit 600MHz. Allerdings auf einem ordentlichen Gerät
und mit einem CPU- und Speicherschonenden Betriebssystem. Für
Office langt’s auch. Nur falls irgendwann mal was
ansprunchsvolleres wie ein Spiel, P2P, videorecodierung oder
compiler ran müssen takte ich die CPU zurück auf ihren
normalen Wert (1.6GHz)

Speicherschonendes Betriebssystem. Verstehe ich nicht so. Außerdem, kann man mit 600 MHz so schnell surfen? (Wobei du sagtest hätte nichts mit Geschwindigkeit zu tun? )Was kann ich am CPU verbessern?

Verkauf beide und hol dir ein gebrauchtes IBM-Teil.
> Wollte eben zwei gleichgute und fürs Surfen und Videotelefonie, Geschwindigkeit, schnelles booten. Eben, dass das nebenbei auch genutzt wird. Von daher müssten zwei sein und das bessere Siemens teil wollte ich behalten, wenn nicht wirklich etwas dagegen spricht. Funktioniert auch gut, nur will ich noch mehr rausholen. Den mikrigen jedoch sollte ich austauschen?

Noch einen Tipp am Rande: Schreib niemals ein ganz Wort in
Grossbuchstaben. Mach ein _ davor und dahinter (also:
_wichtig_) oder benutz die HTML-tags. Wörter in
Grossbuchstaben sind unhöflich.

> Tut mir leid. Ab sofort weiss ich das. Danke für die Rücksicht.

Danke für deine Hilfe pumpkin

Moien,

Was hast du mit den 2
vor ?

Für Mutti und Schwiegermutti gedacht, vorallem sollten
beide eben die Geschwindigkeit, Schnelligkeit von 6000 mit xp
verkraften. Videobearbeitung etc. brauchen die nicht. Was
gehen soll ist Surfen und Videotelefonie vom Feinsten.

Surfen ist nicht das Problem, aber hochqualitative Videotelefonie schon. Es kommt dabei einerseits auf ausreichend RAM (400-500 MB unter windows XP, 250-300MB wenn man alle Browser vorher schliesst) aber noch viel, viel mehr auf die CPU-Power an. Und da könnte der Gericom durchaus an seine Grenzen kommen.

Nun benutzen die normalen videotelefonie Systeme keine hochwertigen Videosignale. Da sind Webcam-mässige 320x240 Pixel und eher unscharfe Bilder der normale Standard. Man erkennt meistens wer auf der anderen Seite sitzt, aber wirklich klar ist das Bild nicht. Für sowas ist der Gericom schnell genug.

Das Siemensgerät macht mir in dem Punkt keine Sorgen.

Noch ein Takt zum Surfen-deluxe: Zu dem Spiel gehören immer 2. Der Rechner kann nur so schnell Seiten anzeigen wie sie die Server lieferen. Schon eine DSL1000-Leitung werden die meisten Server nicht auslasten können. DSL6000 zum Surfen ist mit Kanonen auf Spatzen schiessen.

Bei hq-Video-Calls macht DSL 6000 allerdings wieder Sinn. Damit (und einem guten, genau abgestimmtem Codec) sollte man an VHS-Kasetten-Qualität rankommen.

Wenn Arbeitsspeicher für 16000 entscheidend ist, dann wäre
auch da noch Überlegungsbedarf, falls in in ein/zwei Jahren es
darauf hinauslaufen würde.

In 1-2 Jahren ist der Gericom tot und dem anderen wird’s
nicht
wesentlich besser gehen.

Was?*:frowning: oohhh Nur, weil ich keine Garantie mehr habe?

Das sind beides Consumer-Geräte. Die halten bei normalem, täglichen Gebrauch nur solange wie die Garantie läuft. Nun definiert Siemens „normalen Gebrauch“ etwas pessimistischer als Gericom, d.h. die Siemens überleben länger. OK, wenn man sie nur ein paar Stunden pro Monat benutzt …

Als Anhaltspunkt: von den Consumergeräten wird etwa 15-20% schon im ersten Jahr wegen einem Defekt zurück zum Hersteller geschickt. Bei Gericom sind’s deutlich mehr.

Wenn
ich einen zweiten Siemens bekomme, dann nicht doch längeres
Leben absehbar vom Laptop?

Es hängt von seiner Vorgeschichte, dem Umgang mit dem Gerät und zu einem beträchlichen Teil vom Glück ab. Wenn es dir um die Lebensdauer geht dann nimm ein richtiges Markengerät, also z.B. die A-Serie von IBM.

>Es würde helfen die Platte zu entlasten. D.h. bei allem
was
wiederholt auf die Platte zugreiffen muss.

Wie viel könnte ich da maximal/sollte ich einbauen?

Das Maximum hängt von jeweiligen Gerät ab. Da musst du die exakte Bezeichnung finden und beim Hersteller (oder im Fall des Gericom bei google) suchen. Manche Siemens vertragen maximal 2000MB, andere nur 512MB.

Für sinnvoll halte ich bei windows XP für ein problemloses arbeiten 500MB bis 700MB RAM. Mehr bringt nicht viel mehr. Unter 256MB wird’s sehr sauer mit XP.

Schnell soll alles sein, natürlich auch nicht
teuer. Aber Ärgern soll sich niemand damit: Videotelefonie
eben soll funktionieren und Online-Clips von
Nachrichtensendern usw.

512MB wären da ein (für mich persönnlich) gutes Mittel.

Welche Riegel bräuchte ich jeweils und wie viel ist MAXIMAL
sinnvoll.

Kann dir nur der Hersteller sagen.

Bei RAM kann es nicht zuviel sein. RAM wird (in solchen
Systemen) nicht langsamer nur weil mehr eingebaut wird. OK,
irgendwann kommst du an die Grenze der Verwaltung des
Motherboard…

Jemand meinte zu mir mal, ich dürfe in meinen PC von 1999
keine 1000 MB einbauen, würde das System nur bremsen.

Vor dem Pentium II wurden manche billig Motherboards mit einer schlechten Adressverwaltung für den Cache ausgeliefert. Die kommt man tatäschlich mit zuviel RAM bestücken und da bremste das ganze.

Generel: bei CPUs mit mehr als 200MHz gibt es das nicht mehr. Das Problem taucht bei solchen Laptops nicht auf, dafür sind die deutlich zu neu.

Speicherschonendes Betriebssystem. Verstehe ich nicht so.

Nun, windows XP sieht schön aus, alle Menüs klappen mit einer Animation auf, alle Fenster sind abgerundet, manches ist halbdurchsichtig, viele interne Erweiterungen werden bereitgehalten, alles mögliche kann emuliert werden… alles das kostet Platz im RAM und CPU-Power.

Und deshalb läuft ein normales, nicht weiter eingestelltes oder optimiertes WindowsXP langsamer als ein windows 2000 oder windows 98 (ebenfalls ohne Optimierungen).

Wenn man sich nun mit diesen alten Eisen ein bisschen abgibt und Feintuneing kann man erstaunlich viel Speed aus einem billigen Rechner holen.

Außerdem, kann man mit 600 MHz so schnell surfen? (Wobei du
sagtest hätte nichts mit Geschwindigkeit zu tun? )

Nun, beim surfen wartet nachdem was angeklickt wurde. Da passiert folgendes:

  • Der Rechner fragt im Internet nach den Informationen (Dauer: 5-10ms, je nach CPU)
  • Das Internet sucht die Informationen zusammen (Dauer 100-2000 ms, je nach Server)
  • Die neuen Daten werden übertragen (100-300ms, je nach DSL-Anschluss und Seite)
  • Der Rechner stellt die Daten dar (10-50ms, je nach CPU)

Du siehst, die CPU fällt da nicht sonderlich auf. Beim surfen ist es also eher wurscht was da in der Box arbeitet. Problematisch wird es wenn dem Rechner der RAM ausgeht. Dann kann man die CPU-Zeiten glatt mal 1000 oder 1 000 000 nehmen. Und auch einem Rechner mit sehr, sehr viel RAM geht irgendwann der RAM aus, man muss nur genug Webseiten gleichzeitig offen haben.

Was kann ich am CPU verbessern?

Bei Laptops so gut wie gar nichts. Der Aus/Einbau ist sehr, sehr aufwendig und es gibt kaum verfügbare CPUs. Dann beschleunigt die Aktion den Rechner nicht wirklich. Bei Laptops sind RAM und Festplatte die 2 einzigen (meistens) austauschbaren Teile.

Verkauf beide und hol dir ein gebrauchtes IBM-Teil.

Wollte eben zwei gleichgute und fürs Surfen und
Videotelefonie, Geschwindigkeit, schnelles booten.

Stickwort: schnelles Booten. Windows XP (und windows 2k) beherschen Hibernate, auch suspend-to-disk genannt (wie heist das in der deutschen Version ?). Damit starten auch lahme und alte Systeme erfreulich schnell.

Der Rechner merkt sich was er gerade tut und schaltet dann ab. Schaltet man wieder ein so kuck er was gerade anstand und macht genau da wieder weiter. Das Starten von windows selbst dauert so nur 5-15 Sekunden (Wird langsamer wenn mehr RAM verbaut ist, da der RAM-Inhalt komplett auf die Festplatte geschrieben werden muss).

Funktioniert auch gut, nur will ich noch mehr rausholen.

Installier windows neu. Installiere nur die Treiber der Geräte, ansonsten keinerlei Zusatzsoftware. Mach ein Update von windows auf den neusten Stand. Schalt alle XP-Effekte ab.

Das alleine sollte die 2 schon etwas schneller werden lassen.

Den mikrigen jedoch sollte ich
austauschen?

ja.

nacht.

Hallo pumpkin, danke für deine wirklich einfühlende Beantwortung und dein ausführliches Eingehen auf all meine Fragen.

Surfen ist nicht das Problem, aber hochqualitative
Videotelefonie schon. Es kommt dabei einerseits auf
ausreichend RAM (400-500 MB unter windows XP, 250-300MB wenn
man alle Browser vorher schliesst) aber noch viel, viel mehr
auf die CPU-Power an. Und da könnte der Gericom durchaus an
seine Grenzen kommen.

> CPU…?

Nun benutzen die normalen videotelefonie Systeme keine
hochwertigen Videosignale. Da sind Webcam-mässige 320x240
Pixel und eher unscharfe Bilder der normale Standard. Man
erkennt meistens wer auf der anderen Seite sitzt, aber
wirklich klar ist das Bild nicht. Für sowas ist der Gericom
schnell genug.

Das Siemensgerät macht mir in dem Punkt keine Sorgen.

> logitech webcam stx von 1 und 1 soll angeschlossen sein, also gute auflösung. Wenn der Siemens damit keine Probleme hat, dann ist gut. Natürlich wird die Qualität bei dem durch die DSL 1000 herabgesetzt sein. Aber irgendwann wird schon auch 6000 möglich sein.

Noch ein Takt zum Surfen-deluxe: Zu dem Spiel gehören immer 2.
Der Rechner kann nur so schnell Seiten anzeigen wie sie die
Server lieferen. Schon eine DSL1000-Leitung werden die meisten
Server nicht auslasten können. DSL6000 zum Surfen ist mit
Kanonen auf Spatzen schiessen.

> Das erklärt wohl, weshalb ich mich wunderte, weshalb bei meinem Bruder bei DSL 1000 das meiste genauso schnell geht wie bei mir (6000) . Hängt mit den Servern der aufgerufenen Seiten wohl zusammen. *ich glaub ich beginne zu verstehen*gg

Bei hq-Video-Calls macht DSL 6000 allerdings wieder Sinn.
Damit (und einem guten, genau abgestimmtem Codec) sollte man
an VHS-Kasetten-Qualität rankommen.

Würde da in zwei Jahren-unabhängig von laptop- auch 16000 was bringen? Natürlich nur spekulativ, ist ja wieder teurer und alles muss man nicht haben.

Das sind beides Consumer-Geräte. Die halten bei normalem,
täglichen Gebrauch nur solange wie die Garantie läuft. Nun
definiert Siemens „normalen Gebrauch“ etwas pessimistischer
als Gericom, d.h. die Siemens überleben länger. OK, wenn man
sie nur ein paar Stunden pro Monat benutzt …

>Da lerne ich gerade aber wieder viel.* Wußte ich nicht.

Es hängt von seiner Vorgeschichte, dem Umgang mit dem Gerät
und zu einem beträchlichen Teil vom Glück ab. Wenn es dir um
die Lebensdauer geht dann nimm ein richtiges Markengerät, also
z.B. die A-Serie von IBM.

>Wenn ich für mich einen kaufe, würde ich das berücksichtigen. Zu dem Zweck werde ich hier bald eh noch weiter nachfragen.

Manche Siemens vertragen

maximal 2000MB, andere nur 512MB.

Für sinnvoll halte ich bei windows XP für ein problemloses
arbeiten 500MB bis 700MB RAM. Mehr bringt nicht viel mehr.
Unter 256MB wird’s sehr sauer mit XP.

Um also vom Siemens das Optimum rauszuholen, wäre es gut, wenn ich das Risiko der Langlebigkeit mal unbeachtet lasse, einen zusätzlichen 500MB -Riegel reinzulegen. Werde ich selber machen können, irgendwo muss da ne Klappe sein. Wird schon noch ein Steckplatz frei sein.

512MB wären da ein (für mich persönnlich) gutes Mittel.

Würde vielleicht sogar. Dann kostet es nichts zusätzlich.

Vor dem Pentium II wurden manche billig Motherboards mit einer
schlechten Adressverwaltung für den Cache ausgeliefert. Die
kommt man tatäschlich mit zuviel RAM bestücken und da bremste
das ganze.

Generel: bei CPUs mit mehr als 200MHz gibt es das nicht mehr.
Das Problem taucht bei solchen Laptops nicht auf, dafür sind
die deutlich zu neu.

>Und bei meinem PC? Man sagte mir, dass 1000 zuviel seien (1999 gekauft-Siemens)

Speicherschonendes Betriebssystem. Verstehe ich nicht so.

Nun, windows XP sieht schön aus, alle Menüs klappen mit einer
Animation auf, alle Fenster sind abgerundet, manches ist
halbdurchsichtig, viele interne Erweiterungen werden
bereitgehalten, alles mögliche kann emuliert werden… alles
das kostet Platz im RAM und CPU-Power.

Und deshalb läuft ein normales, nicht weiter eingestelltes
oder optimiertes WindowsXP langsamer als ein windows 2000 oder
windows 98 (ebenfalls ohne Optimierungen).

Wenn man sich nun mit diesen alten Eisen ein bisschen abgibt
und Feintuneing kann man erstaunlich viel Speed aus einem
billigen Rechner holen.

> Wenn das so viel bringt, sollte ich wirklich die Optik vereinfachen. Funktion scheint mir hier wichtiger, gut so lang Farbe noch da ist. :smile:

Außerdem, kann man mit 600 MHz so schnell surfen? (Wobei du
sagtest hätte nichts mit Geschwindigkeit zu tun? )

Nun, beim surfen wartet nachdem was angeklickt wurde. Da
passiert folgendes:

  • Der Rechner fragt im Internet nach den Informationen (Dauer:
    5-10ms, je nach CPU)
  • Das Internet sucht die Informationen zusammen (Dauer
    100-2000 ms, je nach Server)
  • Die neuen Daten werden übertragen (100-300ms, je nach
    DSL-Anschluss und Seite)
  • Der Rechner stellt die Daten dar (10-50ms, je nach CPU)

Du siehst, die CPU fällt da nicht sonderlich auf. Beim surfen
ist es also eher wurscht was da in der Box arbeitet.
Problematisch wird es wenn dem Rechner der RAM ausgeht. Dann
kann man die CPU-Zeiten glatt mal 1000 oder 1 000 000 nehmen.
Und auch einem Rechner mit sehr, sehr viel RAM geht irgendwann
der RAM aus, man muss nur genug Webseiten gleichzeitig offen
haben.

Was kann ich am CPU verbessern?

Bei Laptops so gut wie gar nichts. Der Aus/Einbau ist sehr,
sehr aufwendig und es gibt kaum verfügbare CPUs. Dann
beschleunigt die Aktion den Rechner nicht wirklich. Bei
Laptops sind RAM und Festplatte die 2 einzigen (meistens)
austauschbaren Teile.

Würde die Geschwindigkeit durch externe oder andere Festplatte noch besser werden?

Stickwort: schnelles Booten. Windows XP (und windows 2k)
beherschen Hibernate, auch suspend-to-disk genannt (wie heist
das in der deutschen Version ?). Damit starten auch lahme und
alte Systeme erfreulich schnell.

Der Rechner merkt sich was er gerade tut und schaltet dann ab.
Schaltet man wieder ein so kuck er was gerade anstand und
macht genau da wieder weiter. Das Starten von windows selbst
dauert so nur 5-15 Sekunden (Wird langsamer wenn mehr RAM
verbaut ist, da der RAM-Inhalt komplett auf die Festplatte
geschrieben werden muss).

> Ich habe bemerkt, dass man einfach den Deckel zumacht und wenn man wieder öffnet ist schon wieder alles da und nicht einmal Batterie verbraucht. Ist das die Funktion? Muss ich da nicht mehr extra runterfahren? Sollte man das über Nacht nicht so machen?

Den mikrigen jedoch sollte ich
austauschen?

ja.

> werde für meine Mutti den Gericom gegen einen Siemens austauschen, wo ich den anderen auch gebraucht erhalten habe. Wenn ich bischen mehr CPU= Arbeitsspeicher(ca.insgesamt 762 MB dann habe) ist alles ok? Bei ebay kaufen (gebraucht ok?) und ich versuche die selbst einzubauen, kaputt wird nichts dabei werden?

Erst einmal vielen Dank, dass du noch spät nachts so viel geschrieben hast.

Moien

Surfen ist nicht das Problem, aber hochqualitative
Videotelefonie schon. Es kommt dabei einerseits auf
ausreichend RAM (400-500 MB unter windows XP, 250-300MB wenn
man alle Browser vorher schliesst) aber noch viel, viel mehr
auf die CPU-Power an. Und da könnte der Gericom durchaus an
seine Grenzen kommen.

> CPU…?

CPU, Qualität der Treiber, Qualität des Chipset,… bei Gericom seh ich schwarz, egal was getan werden soll.

> logitech webcam stx von 1 und 1 soll angeschlossen sein,
also gute auflösung.

Ja, maximal 640x480 Videos. Ich schätze mal wirklich flüssig und scharf wird v-telefonie bei 400x300 Pixel laufen.

Der Witz bei dem ganzen ist der Codec/Kompression. Die Rohdaten, so wie sie die WebCams liefern, sind zu gross für einen Transport via Internet. Also werden sie komprimiert und auf der anderen Seite wieder dekomprimiert. Die Kompression kann man von der normalen CPU oder einem Spezialchip erledigen lassen. Der Vorteil des Arbeiten per CPU ist die grosse Flexibilität. Kommt eine neue Kompression raus oder wechselt man die v-telefonie Software so reicht eine Softwareinstallation zum Umstellen. Allerdings sind CPUs nicht wirklich für die Kompression von Videos gemacht. Sie können in der kurzen Zeit keine optimalen Resultate liefern. Nur extrem optimierte Software bringt gute Resultate.

Spezialchips beherrschen nur eine Kompressionsart, die dann aber perfekt. Leider sind die Chips teuer, funktionieren meist nur mit einer einzigen Software und die verfügbaren Chips arbeiten oft mit schlechten Kompressionsverfahren.

Es gibt unter den Verfahren 2 „Klassiker“: MPEG2 und MPEG4. Mit MPEG2 braucht man für einen 90min Film in TV-Qualität etwa 5 GB, mit MPEG4 etwa 0.7GB. Chips für MPEG2 gibt es zuhauf, MPEG4 ist verdammt selten.

In Profi v-telefonie Systemen werden aber MPEG4-Chips verbaut. Auf den Messen und in Prospekten sieht man solche Teile. Aber Selbstbau aus 2 Laptops und DSL 6000 ist nicht drin. Selbst die besten verfügbaren CPUs schaffen es nicht perfektes TV-MPEG4 in Echtzeit zu zaubern. Deshalb muss man irgendwo Abstriche machen: Auflösung, Anzahl der Bilder pro Sekunde oder Qualität der Kompression müssen dran glauben.

Mit DSL 6000 hat man etwa 500 kbit/s (= 45 KB/s) zur Verfügung. Bei TV-Auflösung und MPEG2 wird das nicht sonderlich gut aussehen. Bei MPEG4 würde es um einiges besser aussehen, aber ob ein Laptop das schafft … Also sollte die Auflösung um einiges kleiner gewählt werden.

Wenn der Siemens damit keine Probleme
hat, dann ist gut. Natürlich wird die Qualität bei dem durch
die DSL 1000 herabgesetzt sein.

Bei DSL 1000 hat man ~10KB/s Upload. Das sind verdammt wenig Daten für Video. Über 320x240 Pixel kommen da nicht raus.

Bei hq-Video-Calls macht DSL 6000 allerdings wieder Sinn.
Damit (und einem guten, genau abgestimmtem Codec) sollte man
an VHS-Kasetten-Qualität rankommen.

Würde da in zwei Jahren-unabhängig von laptop- auch 16000 was
bringen? Natürlich nur spekulativ, ist ja wieder teurer und
alles muss man nicht haben.

Bis dahin gibt’s hoffentlich MPEG4-Chips für PC. Oder CPUs mit genug Power für live MPEG4 in hoher Qualität. Dann bringt 16000 nicht mehr viel.

Für sinnvoll halte ich bei windows XP für ein problemloses
arbeiten 500MB bis 700MB RAM. Mehr bringt nicht viel mehr.
Unter 256MB wird’s sehr sauer mit XP.

Um also vom Siemens das Optimum rauszuholen, wäre es gut, wenn
ich das Risiko der Langlebigkeit mal unbeachtet lasse, einen
zusätzlichen 500MB -Riegel reinzulegen. Werde ich selber
machen können, irgendwo muss da ne Klappe sein. Wird schon
noch ein Steckplatz frei sein.

Beim Bau wird immer das billigste verwendet. Die Geräte haben 2 Slots und 2x 256 MB sind wesentlich billiger als 1x 512MB. Ich glaube du wirds einen Slot erstmal freiräumen müssen.

Generel: bei CPUs mit mehr als 200MHz gibt es das nicht mehr.
Das Problem taucht bei solchen Laptops nicht auf, dafür sind
die deutlich zu neu.

>Und bei meinem PC? Man sagte mir, dass 1000 zuviel seien
(1999 gekauft-Siemens)

Du musst mehr über den Rechner rausfinden. Exakte Motherboardbezeichnung und CPU wären hilfreich.

Bei Laptops so gut wie gar nichts. Der Aus/Einbau ist sehr,
sehr aufwendig und es gibt kaum verfügbare CPUs. Dann
beschleunigt die Aktion den Rechner nicht wirklich. Bei
Laptops sind RAM und Festplatte die 2 einzigen (meistens)
austauschbaren Teile.

Würde die Geschwindigkeit durch externe oder andere Festplatte
noch besser werden?

Eine andere Platte wird das Starten von Windows und Programmen beschleungigen. Externe Platten bringen in dem Punkt nix.

Eine Hitachi Travelstar 7K60 sollte helfen. (Finger weg von der E-Version, das gibt nur Ärger). Es gibt ähnliche Platten von Seagate,… und auch anderen.

Bei Notebookplatten muss man die Höhe der alten Platte messen. Es gibt 2.5 Zoll Platten nämlich in unterschiedlichen Bauhöhen und nicht alle passen in alle Notebook-schächte…

> Ich habe bemerkt, dass man einfach den Deckel zumacht und
wenn man wieder öffnet ist schon wieder alles da und nicht
einmal Batterie verbraucht. Ist das die Funktion?

Das sollte Suspend-to-RAM, genannt Stand-By sein. Eine volle Batterie wird nach etwa 2-3 Tagen leer sein. Mehr zu dem Thema: http://www.microsoft.com/windowsxp/using/mobility/ge…

Muss ich da
nicht mehr extra runterfahren? Sollte man das über Nacht nicht
so machen?

Ich mach das immer so. Mein Laptop hat vor ein paar Wochen zuletzt neu gestartet. Beim windows XP sollte man 1x pro Monat, windows 2k einmal pro Woche neu gestartet werden.

Wenn ich bischen mehr CPU= Arbeitsspeicher(ca.insgesamt 762 MB
dann habe) ist alles ok? Bei ebay kaufen (gebraucht ok?) und
ich versuche die selbst einzubauen, kaputt wird nichts dabei
werden?

Solange du in etwa das richtige kaufst (Also DDR für DDR-Systeme, SD für SD,…) und nicht murkst geht nix kapput. Beim Einbau solltest du auf statische Aufladung achten (erde dich und das Laptop an einer Heizung bevor du aufschraubst und zieh nix an was sich kräftig aufladen kann).

Funktionieren wird das ganze nur wenn der RAM die gleiche oder eine schnellere Geschwindigkeit beherscht als das Motherboard und/oder der alte RAM.

cu

Hallo
Ich habe auch einen Gericom, allerdings einen neueren, Modell Hummer.

Bei der Speichernachrüstung sollte es keine Probleme geben, allerdings steht in der Anleitung genau, was für Module rein dürfen, und das sind z.B. zwei gleiche, zusammen zum Beispiel 256 MByte oder 512 Mbyte. Deine Speichergröße ist eine etwas krumme Zahl, so das ich annehme, die Module sind verschieden. Das geht eventuell nicht.
Mit 256 MByte kann ich XP laufen lassen, und noch 1 oder 2 andere Betriebssysteme nebenbei(Spezialsoftware).

Bei meinem Gericom habe ich hauptsächlich 2 Probleme gehabt:
Minderwertige Kunststoffteile.
Ich hatte Probleme im Geschäft überhaupt ein unbeschädigtes Gehäuse zu bekommen, ich hätte da lieber sofort abspringen sollen.
Am Scharnier vom Display ist es jetzt gerissen, und ich mußte das Gehäuse öffnen und eine Verstärkung einkleben, Operation gelungen :smile:) .
Wohl durch unwuchtige CD’s hat sich im Gerät mal eine Schraube gelockert, Problem konnte rechzeitig gelöst werden, Schwein gehabt.

Aber ansonsten: mit 2,6 Ghz ist die Leistung ganz Klasse, und selbst wenn die CPU überhitzt, taktet sie sich von alleine runter, insgesamt sehr hochwertige Technik. Eigentlich sehr schade, das hier und da Mängel am Gehäuse sind.

MfG
Matthias

Ich sage erst mal vielen Dank für die super Informationen.
Wahrscheinlich werde ich darauf in Kürze noch eingehen und nachfragen.

Erst einmal : Vielen Dank.

Schade, dass ich für solche vielen und aufschlussreichen Antworten nicht Bestwertungen vergeben kann, da ich noch zu " neu " bin hier.

Vielen Dank!!!

Gruss mapug