Laptop:Empfehlung für externes Festplatten-Format?

Ich möchte mein altes Notebook als Server verwenden, der im Netzwerk Daten zur Verfügung stellen soll.
Mein großer ehemaliger Rechner auf dem jetzt alle Daten sind, verbraucht mir einfach zuviel Strom.

Die Fragen sind jetzt:
Macht es Sinn in eSata zu inwestieren (ist ja sehr teuer), wenn ich mir eine neue Platte zulege?

Was sind das für Geschwindigkeitsunterschiede in der Praxis? (eSata ist am Laptop nicht vorhanden, muss also per PCMCIA-Karte nachgerüstet werden, ist das dann überhaupt schneller als USB?)

Kann ich mir irgendeine SATA-Platte holen und die mit nem entsprechenden Gerät/Gehäuse auf eSata umrüsten, geht das auch mit meinen alten IDE-Platten?

Über kurz oder lang werden es sicherlich mehrere Platten sein die extern an dem Laptop hängen (u.a. die IDEs aus dem alten Rechner).
Wie stelle ich das am besten an?

Danke für die vielen Antworten auf meine vielen Fragen schon im Vorraus.

Karfau

Hallo!

Über kurz oder lang werden es sicherlich mehrere Platten sein
die extern an dem Laptop hängen (u.a. die IDEs aus dem alten
Rechner).

Zumindest wenn es 3,5"-Platten sind, hat dann jedes externe Gehäuse noch ein Netzteil und der Stromsparvorteil ist dahin, vermute ich.
Da würd ich eher auf Grundlage z.B. eines D201GLY2-Boards [1] einen billigen und sparsamen Rechner zusammenschustern. An das konkrete Board bekommt man 2 SATA- und 2 PATA-Laufwerke ran. Und über den PCI-Slot kann man dann ja noch eSATA-Schnittstellen schaffen.

Jan

[1] http://www.intel.com/products/motherboard/D201GLY2/i…

Moien

Die Fragen sind jetzt:
Macht es Sinn in eSata zu inwestieren (ist ja sehr teuer),
wenn ich mir eine neue Platte zulege?

Nein, ist es wahrscheinlich nicht. 90% der Leute haben zuhause immernoch 100MBit Netzwerk. Das kann ~10MB/s schaufeln. USB-Platten (selbst billige mit 2,5’er Platten) schaffen > 20MB/s. D.h. die Platten werden deutlich mehr Daten liefern als das Gerät per Netzwerk verschicken kann. Wenn man per WLAN drauf zugreift wird es nur deutlicher.

Dann benutzen die meisten SMB (windows freigaben). Die schaffen wegen dem recht …uhm … interessanten Protokoll nur 6-7 MB/s über 100MBit Ethernet. Bei Gethernet kommt man auf 50-70 MB/s. D.h. nur bei GEthernet könnte man evtl. einen wirklichen Unterschied zwischen eSATA und USB merken. Und ob der stört wage ich mal zu bezweifen.

(eSata ist am Laptop nicht vorhanden, muss also per
PCMCIA-Karte nachgerüstet werden, ist das dann überhaupt
schneller als USB?)

Ja, ist immernoch besser als USB. USB macht ab 35MB/s Probleme (synchrones Protokoll mit jeder Menge ACK-Packeten) und bei etwa 40MB/s ist dann definitiv Schluss. PCMCIA -> eSATA läuft über PCI und hält etwa 120MB/s Dauerlast aus. 120MB/s ist schneller als die meisten Platten.

Und nimm Platten mit eigenem Netzteil und automatischem Schalfmodus bei Inaktivität. Mehr als eine 2,5’er externe USB-Platte ohne Netzteil würde ich nicht an ein Laptop hängen und ohne Schalfmodus verbrauchen die Platten ständig Strom.

cu

Hallo Karfau,

Macht es Sinn in eSata zu inwestieren (ist ja sehr teuer),
wenn ich mir eine neue Platte zulege?

wenn du einen eSATA Controller auf dem Motherboard hast und Videobearbeitung machst, oder mit großen Datenbanken arbeitest, ja.

Was sind das für Geschwindigkeitsunterschiede in der Praxis?

tja, das kann man nicht so pauschal sagen, das ist abhängig vom Festplatten-/Controllertyp:
http://de.wikipedia.org/wiki/ATA/ATAPI
http://de.wikipedia.org/wiki/Serial_ATA
http://de.wikipedia.org/wiki/Usb

(eSata ist am Laptop nicht vorhanden, muss also per
PCMCIA-Karte nachgerüstet werden, ist das dann überhaupt
schneller als USB?)

i.d.R. ja, aber es kommt auf den PCMCIA-Controller an.

Kann ich mir irgendeine SATA-Platte holen und die mit nem
entsprechenden Gerät/Gehäuse auf eSata umrüsten, geht das auch
mit meinen alten IDE-Platten?

jein, mit entsprechenden Adaptern kann man die Festplatten anschließen, d.h. aber lange noch nicht, dass dadurch eine Geschwindigkeitssteigerung erfolgt.

Über kurz oder lang werden es sicherlich mehrere Platten sein
die extern an dem Laptop hängen (u.a. die IDEs aus dem alten
Rechner).

und das Ganze verbraucht dann weniger Strom?

Wie stelle ich das am besten an?

Mein Rat: lass es, es bringt keine Stromersparnis! Im Gegenteil, pro externer FP ein Netzteil, das selbst im ausgeschalten Zustand der Platte noch Strom verbraucht …

Wie willst du all die Platten am Notebook anschließen? Per USB? über einen USB-Verteiler? Da sind die Probleme schon vorprogrammiert!

Grüße aus Schönberg (Lübeck)
Wolfgang
(Netwolf)