Laptop-Handbuch

Hallo,

als ich mir kürzlich bei Saturn einen Laptop kaufte, einen Acer emachines, war lediglich eine Kurzanleitung dabei, die gerade mal die Schalter und Schnittstellen erklärte. Windows Vista, das laut Anzeige mitverkauft wird, war installiert, aber keine CD oder DVD dabei. Falls erwartet wird, dass ich mir selbst eine Recovery-CD erstelle, gibt es nicht einmal dazu eine Anleitung?

Die Hotline erklärte mir, das sei „normal“, wenn ich mehr Informationen bräuchte, müsste ich mir Literatur im Buchgeschäft kaufen.

Ist das wirklich heutzutage normal? Ich habe mir seit 1993 keinen PC mehr gekauft, weil ich meinen TowerPC durch Einbau von neueren Teilen laufend aktualisiert habe. Ich weiß aber aus der Zeit davor, dass man einen Ganzen Stapel von Handbüchern dazu bekam, zur Hardware wie auch zum Betriebssystem.

Grüße
Carsten

als ich mir kürzlich bei Saturn einen Laptop kaufte, einen
Acer emachines, war lediglich eine Kurzanleitung dabei

Hallo,

auch ich hatte mal eine Acer, waren nur die Acer CD dabei. Hatte dann mal einen Totalabsturz, und musste XP kaufen. Ist bei Acer so.

Gruß premme

Hallo,

Die Hotline erklärte mir, das sei „normal“, wenn ich mehr
Informationen bräuchte, müsste ich mir Literatur im
Buchgeschäft kaufen.

im übertragenen Sinne:

Das Autohaus liefert das Auto. Fahren lernt man in der Fahrschule.

Wer einen Computer bedienen kann, braucht auch keine großartige Doku. Es ist nicht Aufgabe des Herstellers, den Anwender in der Benutzung des Computers zu schulen. Zudem befindet sich umfangreiche Dokumentation in elektronischer Form auf der Festplatte.

Gruß

S.J.

Ziel meiner Anfrage
Hallo,

Das Autohaus liefert das Auto. Fahren lernt man in der Fahrschule.

Selbst bei einem Auto bekommt man eine Bedienungsanleitung mitgliefert, die umfangreicher ist, als die 6 Seiten, die dem Laptop beilagen.

Wer einen Computer bedienen kann, braucht auch keine großartige Doku.

Ein neues Betriebssystem bringt neue Probleme.

Es ist nicht Aufgabe des Herstellers, den Anwender in der Benutzung des Computers zu schulen.

Natürlich nicht. Aber ich erwarte eine „Gebrauchsanleitung“, auch für das Betriebssystem. Ich habe gesagt, dass es die früher gab, und mich interessiert, ob alle Firman heute den Anwender derart allein lassen oder ob ich bei anderen mehr erhalte.

Zudem befindet sich umfangreiche Dokumentation in elektronischer Form auf der Festplatte.

Danke für den Hinweis! Ja, ein wenig ausführlicher als das mitglieferte Papier ist das schon. Aber nirgendwo ein Hinweis darauf, auch nicht durch die Hotline.

Ich habe aber nach deinem Hinweis lange danach suchen müssen. Wenn man ein Ur-PC-Anwender ist wie ich, sucht man die Informationen direkt. Aber Vista ist noch „bedienungsfreundlicher“ als alles, was ich bisher kenne. Wenn da z. B. Texte wie „Der XY-Assistent geleitet sie bequem an Ihr Ziel“ denke ich: „Scheiße, jetzt wird es kompliziert.“

Ich habe bei Saturn ja noch Rückgaberecht. Ich würde denen das Ding gern um die Ohren hauen und ein anderes kaufen. Aber zuerst muss ich wissen, ob andere Firmen verantwortungsvoller mit Ihren Kunden umgehen.

Grüße
Carsten

Acer - und andere?
Hallo,

auch ich hatte mal einen Acer, waren nur die Acer CD dabei.
Hatte dann mal einen Totalabsturz, und musste XP kaufen. Ist bei Acer so.

Bei mir war überhaupt keine CD dabei, gar nichts, außer 6 Seiten „Dokumentation“. Das interessiert mich eben: Ob das so sein darf! Wenn alle Firmen das so machen, habe ich wohl schlechte Karten, Infos nachzufordern. Vielleicht muss ich mit der Frage ins Rechtsbrett?

Meine Bitte geht deshalb an Laptop-Besitzer anderer Fabrikate, ob das bei ihnen genauso war.

Aber
zuerst muss ich wissen, ob andere Firmen verantwortungsvoller
mit Ihren Kunden umgehen.

Zunächst war doch mal der potenzielle Kunde gefragt, also du.

Bevor man sich ein Gerät kauft, ob das nun ein Laptop oder eine Kaffeemaschine ist, informiert man sich vorher über das jeweilige Gerät. Das geht heute durch das Internet wesentlich einfacher als früher.

Wenn dir Dinge wie eine ausführliche gedruckte Dokumentation und ein physischer Datenträger mit dem BS drauf so wichtig sind, hätte also wenig Recherche sowie eine vorherige Nachfrage bei dem Verkäufer gereicht, um Klarheit zu schaffen.

Überdies hättest du dir dieses oder ein vergleichbares Gerät im Internet kaufen können. Dadurch hättest du mindestens 14 Tage (manchmal 4 Wochen) Rückgaberecht ohne Angabe von Gründen gehabt.

Die Herstellerfirmen tragen zunächst sich selbst bzw. ihren Aktionären gegenüber Verantwortung. Und dass bei Herstellern, deren Produkte eher im billigeren Bereich angesiedelt sind, nun mal keine Ausstattungswunder zu erwarten sind, dürfte klar sein.
Aber das kann man, wie schon erwähnt, alles vorher abklären.

Jetzt im Nachhinein die Welle zu machen, dürfte nicht von großem Erfolg gekrönt sein, es sei denn, du wurdest durch falsche Angaben getäuscht.

WoDi

Hallo carsten,

im Januar erwarb ich bei Saturn ein Asus Notebook mit Vista Home Premium drauf. Mein allererstes Notebook *hach*.

Vorher habe ich fast einen Monat lang berufene Freunde und das halbe Inet gelöchert und weichgeklopft, bis zu guter Letzt zwei Modelle preismäßig und meinen Belangen entsprechend übrigblieben.

Ich mag jetzt hier absolut keine Diskussion über Asus lostreten (hier im Forum scheint die Firma sone Art Gottseibeiuns darzustellen), aber ich scheine bisher einen guten Fang gemacht zu haben. Und du wolltest Erfahrungen mit anderen Fabrikaten.

Selbstverständlich war da eine Recovery-CD dabei. Und noch 4 andere CDs mit Asus-Softwarekrempel. Okee, bei letzterem handelte es sich um bestenfalls nutzlosen Firlefanz, teilweise auch durchaus hinderlich, ich, als blutiger Laie (bezahlt ist bezahlt *gg*) spielte das dummerweise alles brav drauf und durfte das so nach und nach hinterher mühsam wieder runterkanten, aber das ist jetzt offtopic.

Und ein 130seitiges Nutzerhandbuch, verfasst in passablem Deutsch bekam ich obendrein. Inklusive einer mehrseitigen Anleitung betreffs der Handhabung beispielsweise des Touchpads. Da ich ein ziemliches Gewohnheitstier bin, deinstalliere ich das Ding zwar regelmäßig, aber dies ist wieder ne andere Baustelle.

Also sich so einen Abend in Ruhe mit dem Ding auseinandersetzen reichte völlig.

Anders sieht es bei der Vistaproblematik aus. Kannte ich vorher auch nur vom Hörensagen. Weder dein Händler noch der Hersteller deines Notebooks sind allerdings für dieses zuständig, sondern die Firma Microsoft.

Da mir bewußt war, dass die Windows-Hilfe, übrigens gilt dies bei allen deren Betriebssystemen eine blanke Unverschämtheit ist, ging das sich Reinfinden ebenfalls nur with a little help from my friends und nicht zuletzt mit sachkundiger Unterstützung der Cracks hier bei wewewa.

Und ich durfte feststellen, dass Vista eben nicht halb so scheiße ist wie alle sagen *g*. Mittlerweile komme ich einigermaßen gut zurecht. Man verzeihe mir dieses neuerliche Abschweifen.

Gruß

Annie

Hallo,

Es ist nicht Aufgabe des Herstellers, den Anwender in der Benutzung des Computers zu schulen.

Natürlich nicht. Aber ich erwarte eine „Gebrauchsanleitung“,
auch für das Betriebssystem. Ich habe gesagt, dass es die
früher gab, und mich interessiert, ob alle Firman heute den
Anwender derart allein lassen oder ob ich bei anderen mehr
erhalte.

eine Gebrauchsanweisung erhälst du, wenn du F1 drückst. Das war schon bei allen Windows Versionen so und die Doku wird immer besser. Früher war natürlich alles besser, da kostete ein Notebook aber auch noch 5000 DM. Ich bin immer wieder erstaunt, wie es heute möglich ist ein Notebook für gut 300 Euro ohne Mehrwertsteuer herzustellen, um die halbe Welt zu transportieren und dann noch etwas daran zu verdienen. Ein gutes Computerbuch kostet im Handel hingegen schon 50 Euro. Würden die Hersteller so ein Buch beilegen, würden alle Geräte teurer. Zurück zu früher: Da hat dann ein Großunternehmen 1000 Geräte gekauft und die Dokumentation flog druckfrisch in den Altpapiercontainer.

Mir ist kein Hersteller bekannt, der noch umfangreiche gedruckte Doku beilegt. Selbst die Dell Server, die ich kaufe, sind mit ein paar Blättchen und ein paar CDs ausgestattet. Selbst wenn ein Server Betriebssystem mitgekauft wurde.

Danke für den Hinweis! Ja, ein wenig ausführlicher als das
mitglieferte Papier ist das schon. Aber nirgendwo ein Hinweis
darauf, auch nicht durch die Hotline.

Ich habe aber nach deinem Hinweis lange danach suchen müssen.

Wie gesagt: F1

Ich habe bei Saturn ja noch Rückgaberecht. Ich würde denen das
Ding gern um die Ohren hauen und ein anderes kaufen. Aber
zuerst muss ich wissen, ob andere Firmen verantwortungsvoller
mit Ihren Kunden umgehen.

Ob ein solches besteht weiß ich nicht. Zumindest stellt Saturn einen Betrag für die Neuinstallation des Windows in Rechnung.

Hast Du mal darüber nachgedacht, ob deine Anforderungen etwas von dem abweichen, was üblich ist?

Gruß

S.J.

Hallo,
meine Nachfrage beim Verkäufer ergab:
Das ist alles eine Preisfrage.
Mein PC hätte mit einer Windows CD repariert werden können, aber ich hatte nur drei Acer CD`s dabei.
PS: Ein Kumpel von mir hat sich einen PC mit Windows Programm und CD gekauft. Aber die Hülle war leer. Händler sagte, das die Lieferanten manchmal die CD entnehmen und dann verkaufen, also als Original. Also, gleich beim Händler alles überprüfen.

Gruß premme

Hallo,
habe ein Lenovo Notebook, es war außer einer Kurzanleitung nichts dabei.
Also habe ich die Hotline von Lenovo angerufen. Der nette Herr an Telefon ist mit mir meine Festplatte durchgegangen, hat mir erklärt wo die Handbücher gespeichert sind und mir weiterhin erklärt wie ich eine Recovery CD herstelle. Hat alles prima geklappt. Es gibt noch einen guten Support.
Aus meinen Dell Desktop habe mit Hilfe der Dellhotline wieder hin bekommen. Wobei auch dieser nette Herr ausnehmend geduldig war.
Gruß Günter