Hallo! Ich habe ein Problem mit meinem Laptop, einem Microstar / Medion MD6442: nachdem ich ihn eine gewisse Zeit anhabe, „friert“ er plötzlich ein, d.h. das Bild bleibt zwar da, verschwimmt nur manchmal etwas, aber es gibt keine Reaktion mehr. Man kann nur noch ausschalten. Habe jetzt nach etwas herumsuchen hoffnungsvoll geschlossen, dass es vielleicht nur der verdreckte Lüfter ist, der mittlerweile etwa 6 Jahre ohne Wartung seinen Dienst tut. Man muss den Laptop aber wohl aufschrauben um ihn zu reinigen (richtig?), was ich leider nicht schaffe. Ich habe alle Schrauben an Unterseite und Rückseite gelöst, aber das Ding geht einfach nicht auf.
Meine Frage: Sind das vielleicht einfach nur Steckverschlüsse? Sollte man Gewalt anwenden? Oder gibt es irgendwas anderes, was ich berücksichtigen muss? (Garantie habe ich nicht mehr, brauch ich also keine Rücksicht drauf zu nehmen)
Danke für eure Antworten!
Hannes
doch nicht Überhitzung - was dann?
es ist anscheinend doch nicht Überhitzung, die den Laptop spontan einfrieren lässt. Gerade ist das Ding direkt nach dem Einschalten ausgegangen. Ich glaube es hing irgendwie damit zusammen, dass ich den Laptop bewegt habe. Weiß jemand, woran es sonst liegen könnte?
Kann es sein, dass kurze Unterbrechungen der Stromversorgung sowas auslösten? Ich habe keinen Akku im Laptop.
Hannes
Moien
Ich glaube es hing irgendwie damit
zusammen, dass ich den Laptop bewegt habe.
Wenn Gehäuse nicht steif genug sind gibt es öfter Probleme mit grösseren aufgelöteten Chips. Die Boards biegen sich problemlos ein bisschen durch, die Chips aber nicht. Dabei brechen die Lötstellen und alles mögliche kann passieren. Neu verlöten können nur sehr wenige Leute. Die meisten Anfänger verbrennen dabei einfach nur die Chips.
Bei einem so alten Medion würde ich keine Ursachenforschung mehr machen (Du benutzt den nicht täglich, oder ?). Das Ding hat wesentlich länger durchgehalten als seine Brüder und darf jetzt auch in den grossen e-Schrott Himmel.
cu
Bevor es in den Schrott geht…
Hi,
… kann er ja noch ein bisschen üben. Mal auseinander nehmen, gucken, rumprobieren…
Wer weiß… Die Wahrscheinlichkeit für einen erfolgreichen Reparaturversuch ist zwar sehr gering, der Spaßfaktor beim Frickeln könnte aber noch sehr groß sein…
Ansonsten stimme ich dir aber vollkommen zu, pumpkin.
Der Segen des Konrad Zuse sei über dem Teil (im Elektroschrott Himmel) 
Viel Spaß, und allseits noch einen schönen Abend!
LG Yorick
hi,
nachdem pumpkin den supergau beschrieben hat, versuch ichs mal mit den harmloseren möglichkeiten:
kabelbruch im anschlusskabel;
netzbuchse oxidiert oder federspannung dieser zu gering.
hast du den akku nicht mehr um diesen vorübergehend einzusetzen, um ein versorgungspannungsproblem auszuschliessen?
gruss wgn
Wahh!! Wegwerfen?
Schade! Wegwerfen will ich den wirklich noch nicht. Bin auch eigentlich sehr zufrieden mit dem Teil, gerade was Preis-Leistung angeht. Zur Zeit läuft er wieder, ich werde mir wohl mal eine externe Festplatte kaufen und die Daten sichern und kaufe mir dann einen neuen wenn das Teil endgültig abkratzt.
Kann sowas auch durch die Stromversorgung ausgelöst werden? Ich habe mir vor kurzem ein neues Netzteil gekauft.
Danke für die bisherigen Antworten.
Hannes
Danke für diese etwas optimistischere Antwort! Habe ich vor meiner letzten AW nicht gesehen!
Akku habe ich nicht mehr, bzw. das Ding ist ganz kaputt. Wenn ich ihn reinstecke geht gar kein Strom mehr.
Aus deiner Antwort entnehme ich, dass sowas auch durch eine kurze Unterbrechung der Stromzufuhr ausgelöst sein kann?! Was ich in meiner letzten Antwort schon mal geschrieben hatte und hier noch mal schreibe damit du es auch mitkriegst:
Ich habe mir ein neues Netzteil gekauft. Kann das irgendwas falsch machen? Voltzahl stimmt, Amperezahl ist etwas zu niedrig (der Rechner will 4,7, das Netzteil gibt 3,5).
Hannes
So, habe ihn gerade mal ein bisschen „provoziert“ (an dem Stromanschluss gewackelt, ein bisschen geschüttelt…) - nichts passiert. Keine Ahnung woran das liegen soll. Ich lass ihn erstmal so weiterlaufen und speichere öfter mal zwischen, denke ich.
Hannes
Moien
Ich habe mir ein neues Netzteil gekauft. Kann das irgendwas
falsch machen? Voltzahl stimmt, Amperezahl ist etwas zu
niedrig (der Rechner will 4,7, das Netzteil gibt 3,5).
AUA, wer macht den sowas? Die Amperezahl des neuen muss immer grösser oder gleich sein, niemals kleiner. Dann auch noch ohne Akku als Stabilisator.
Das neue NT müsste unter Dauerlast ziemlich warm werden, oder ?
cu
So, habe ihn gerade mal ein bisschen „provoziert“ (an dem
Stromanschluss gewackelt, ein bisschen geschüttelt…) -
nichts passiert. Keine Ahnung woran das liegen soll. Ich lass
ihn erstmal so weiterlaufen und speichere öfter mal zwischen,
denke ich.
hi nochmals,
für mich ist dein problem relativ klar - dein netzteil ist unterdimensioniert.
wenn das läppi mal richtig strom „ansaugen“ will, bricht die versorgungsspannung zusammen, da das netzteil schutzschaltet, bzw einfach nicht ausreichend strom liefern kann. dann kommts halt zum aufhängen. bis dahin alles nicht schlimm, nur ärgerlich. aber es kann auch passieren, das das netzteil irgendwanneinmal die „grätsche“ macht, und deinen läppi mit in die ewigen jagdgründe reisst.
gruss wgn
Hannes
OK! Hört sich ja ganz plausibel an. Danke für die Hilfe. Werde mir dann mal ein passenderes Netzteil besorgen (zu meiner Verteidigung: ich hatte das umsonst gekriegt, hätte sonst schon drauf geachtet, dass es besser passt…
, heiß wird es wirklich, aber ich dachte halt wenn es nicht zuviel Strom reinlässt wird es nicht so schlimm sein - Physik war schon immer die Hölle für mich).
Viele Grüße
Hannes
Leider nicht die Lösung 
Ich habe mir ein korrektes Netzteil besorgt, leider friert der Laptop trotzdem weiter ein. Man kann also ausschließen: falsches Netzteil, schlechte Kontakte (friert auch ein, ohne dass er bewegt wird, Wärme (friert auch ein, wenn er länger aus was und nicht heiß sein kann). Irgendwelche anderen Ideen?
Hannes