Hallo,
ich hatte ein sehr merkwürdiges Problem:
Ein Bekannter hat mir ein virenverseuchtes Acer-Laptop zur Virenbeseitigung gegeben. Ich habe die Viren mit der Knopicillin-Boot-CD aus der ct entfernt, das Laptop hat sich immer noch „virenverdächtig“ verhalten (konnte keinen Virenscanner installieren bzw Virenwächter ist sofort abgestürzt) daraufhin habe ich die Windows-Partition gelöscht und Windows XP neu installiert.
Die Windows-Installation ist absolut problemlos durchgelaufen. Habe dann SP2 installiert - auch ohne die geringsten Probleme. Danach wollte ich die Chipsatz-Treiber von der dem Laptop beiliegenden Treiber-CD installieren. Auch diese Installation lief ohne Fehlermeldung nach Abschluss wollte das Laptop neustarten - es fährt normal runter, dann bleibt der Bildschirm komplett dunkel.
Und so ist es dann auch geblieben: Nach dem Einschalten geht der Lüfter kurz an dann wieder aus (dies ist normal - Centrino-Laptop bei dem der Lüfter nur extrem selten angeht), das Power-Lämpchen leuchtet und das wars - der Bildschirm bleibt komplett schwarz (also auch keine BIOS-Anzeigen) und auch sonst kein Lebenszeichen (wie z.B. Festplattenzugriffe).
Ich habe bereits das Laptop komplett stromlos gemacht, also Akku rausgenommen und vom Stromnetz getrennt und auch mal mehrere Stunden gewartet - erfolglos.
Habe dann das Laptop dem Bekannten zurückgegeben, der will es jetzt einschicken bzw in Reparatur zum Händler geben.
Frage: Kann dies nur durch die Installation durch die Board-Treiber passiert sein? Selbst wenn es die falschen Treiber gewesen wären, müssten doch wenigstens BIOS-Anzeigen auf dem Bildschirm erscheinen und ich müsste von CD booten können???
Als ich das Laptop bereits dem Bekannten wieder zurückgegeben hatte, habe ich dies im Freundeskreis erzählt und dort meinte einer, ein falscher Treiber hätte den CMOS-Speicher des Laptops zerschossen, man hätte das Laptop aufschrauben und den CMOS-Speicher per Jumper zurücksetzen müssen.
Kann das sein???
Hattet Ihr sowas auch schon mal???
Vielen Dank!
CIAO
Helmut