Laptop sinn?

Hallo,

ich bin im moment einbisschen durcheinander:

Ich wollte mir gern einen PC akufen. Dann habe ich ein paar Kumpels gefragt, was sie denn so empfehlen. Die meisten meinten ich soll mir einen Laptop/Notebook holen.

Nur ab wann macht ein Laptop wirklich sinn und ab wann ist es unnötig?

Ich könnte den Laptop/Notebook meistens nur zu Hause nutzen und unterwegs würde ich den net benutzen, mir würde im moment wirklich keine gelegeenheit einfallen wo ich ihn nutzen könnte, außer wenn ich faul wäre und den laptop ins Bett nehmen würde oder im Hof hocken würde…
danke für die Antworten.

Gruß
Juka1991

Hi,

Nur ab wann macht ein Laptop wirklich sinn und ab wann ist es
unnötig?

Wenn man mit dem Rechner nicht mobil sein muss oder will, ist das rausgeschmissenes Geld.
Die gleiche Leistung gibt’s bei einem Desktoprechner für etwa die Hälfte (Pi mal Daumen).

WoDi

kein notebook! nur weil man hipp sein will? bloß nicht! kostet mehr als ein normaler pc, die ergonomie ist bescheiden (display zu tief, zu spiegelnd, tastatur winzig) und wenn mal was kaputt geht, muss man es höchst wahrscheinlich einschicken und hoffen. ein pc ist aufrüstbar und wenn was kaputt geht kann man für ganz wenig geld ersatz bekommen (und den selbst einbauen).

Hallo,

Es wurde schon richtig festgehalten: Laptops ziehen im Vergleich zu gleich teuren Desktops in praktisch jeder Beziehung den Kürzeren: weniger Leistung fürs Geld, stromsparende Komponenten statt schnelle Komponenten, wenig Aufrüstbarkeit, schwierige Installation, schwierige Reparatur. Zudem haben sie wegen der exotischen Hardware oft haarsträubende Zicken. Die Faustformel „die Hälfte fürs doppelte Geld“ würde ich ebenfalls kommentarlos unterstreichen.

Man kann es aber auch anders rum betrachten, wenn man die Prioritäten anders bewertet. Auch ein mittelmäßig teures Laptop bietet heutzutage genügend Leistung für Office und Internet und sogar viele Spiele. Dass es um das selbe Geld einen deutlich schnelleren Desktop gegeben hätte interessiert nicht, schließlich bekomme ich für nicht benützte Leistung keine Gutschrift. Wenn das Laptop vom Händler/Verkäufer mit einem funktionerenden Treibersatz ausgestattet wurde, und man sich selber beim „tunen“ zurückhält, funktioniert es auch viele Jahre lang (außer man muss mal neu installieren - dann wirds für Ungeübte haarig, aber das gilt auch für Desktops).

An den Bildschirm, das Touchpad und die kleinere Tastatur gewöhnt man sich, und man kann natürlich die gröbsten Problembringer, wie die derzeit ärgerlichen „glare“ Displays (schauen nur gut aus im Geschäft wegen ach so knackiger Farben, weil die Geräte da so aufgestellt werden, dass man ihr extremes Spiegeln nicht bemerkt) beim Kauf vermeiden bzw. ausprobieren, ob man damit leben kann. Die meisten können es.

Warum der Kompromiss? Die kleine Bauform hat nicht nur unterwegs Vorteile. Ein Desktop-PC schaut - trotz Flachbildschirm - in der Wohnung eines nicht-Technikfreaks immer irgendwie störend aus. Er braucht irgendwo Platz für die Kiste, Tastatur, Maus und Bildschirm. Ein Laptop verschwindet in jeder Schublade. Und eher exotische Einbauten wie WLAN und Bluetooth haben die meisten Laptops schon ab Werk, bei Desktops muss man sie oft separat kaufen und installieren, wenn man z.B. sein Handy anbinden möchte.

Und wie schon erwähnt mag die mehr oder freie Arbeitsplatzwahl in einer (WLAN versorgten) Wohnung öfter angenehm sein als man glaubt, vor allem wenn man zu mehreren wohnt und/oder kein eigenes Arbeitszimmer hat.

Ich rate allerdings davon ab, die superbilligen Laptops zu kaufen. Ein gutes neues Laptop, mit dem man eine Weile Freude hat, gibt es meiner Meinung nach nicht unter 500 Euro, eher 600.

Mit den superbilligen Desktops (schon gesehen: unter 300 Euro samt Tastatur, Betriebssystem, Maus, Boxen und Flachbildschirm) hat man normalerweise keiner echte Freude. Abgesehen davon dass manche so lahm sind dass sie von einem schnellen Laptop bereits eingeholt werden sind sie meistens von miserabler Qualität, werden unverhältnismäßig laut spätestens wenn man sie unter Stress setzt, und der Händler bietet nach dem Kauf lieber Ausreden als Garantieleistungen, sofern es nicht sowieso zu seinem Geschäftsmodell gehört, zur Vermeidung von Garantieansprüchen regelmäßig umzufirmieren oder pleite zu gehen.

Ein gutes gebrauchtes Laptop der „Business“ Klasse von HP oder IBM (In Massen gehandelt etwa 2-3 jährig als Leasing-Rückläufer um die 300-400 Euro) schlägt die meisten superbilligen Neugeräte meiner Meinung nach um Längen, der meist abgenudelte Akku spielt für den Betrieb in der Wohnung keine große Rolle, und man hat eine sehr gute Treiberversorgung über die Herstellerseite. Ihre Mucken - wenn sie welche haben - sind weitgehend bekannt und es gibt Tipps wie man sie umgehen kann.

Einzig die fehlende Garantie macht manchmal Sorgen, und man sollte einen Kumpel zur Hand haben der bei Auswahl und Installation hilft, oder bei einem seriösen Gebrauchthändler (im Komplettpaket mit installiertem Betriebssytem und mit Rückgaberecht) kaufen.

AL.

Hallo

(schauen nur gut aus im Geschäft wegen ach so knackiger
Farben, weil die Geräte da so aufgestellt werden, dass man ihr
extremes Spiegeln nicht bemerkt)

LOL. Schön wärs. Also, bei den Geschäften, die ich so kenne, sind die Geräte mit glänzenden Displays (egal ob Notebooks oder Displays…) so aufgestellt wie die nicht glänzenden. Und man bemerkt das Spiegeln…

Er braucht irgendwo Platz für die Kiste, Tastatur, Maus und
Bildschirm.

Da gibts Alternativen. Z.B. Apple iMac oder die iMac-Kopien aus dem Windows-Lager, die Dell und ASUS mittlerweile anbieten, wo der Rechner im Display integriert ist. Damit fällt die ‚Kiste‘ schon mal weg.

Oder eine Lösung mit kleinem Rechner wie ein Mac Mini oder ein Barebone-System.

Ein Laptop verschwindet in jeder Schublade.

Will man das Ding wirklich dauernd versorgen? Oft genug stellt man das Ding zu Hause dann doch wieder an einen bestimmten Ort, wenn man längere Zeit damit arbeiten will. Schliesst ggf. eine externe Maus, Tastatur an. Und schon ist der Platzverbrauch nicht mehr so gering.

Notebooks, die sehr klein und leicht sind, so dass man sie gut mitnehmen und wirklich mobil nutzen kann, haben kein CD- bzw. DVD-Laufwerk. Das würde das Gerät nämlich wieder grösser und schwerer machen. Also muss man da ggf. auch eine externe Lösung verwenden.

Oder dann ist das Gerät so gross und schwer, dass man es dann doch nicht so häufig mitnimmt…

Und eher exotische Einbauten wie WLAN und
Bluetooth haben die meisten Laptops schon ab Werk, bei
Desktops muss man sie oft separat kaufen und installieren,
wenn man z.B. sein Handy anbinden möchte.

Och, wenn man es braucht, kann man es ggf. nachrüsten. Aber das Handy kann man ja auch via USB-Kabel anschliessen.

Und wie schon erwähnt mag die mehr oder freie Arbeitsplatzwahl
in einer (WLAN versorgten) Wohnung öfter angenehm sein als man
glaubt, vor allem wenn man zu mehreren wohnt und/oder kein
eigenes Arbeitszimmer hat.

Dafür muss man das WLAN verschlüsseln etc., damit nicht die ganze Nachbarschaft mitliest.

CU
Peter

Hallo

(schauen nur gut aus im Geschäft wegen ach so knackiger
Farben, weil die Geräte da so aufgestellt werden, dass man ihr
extremes Spiegeln nicht bemerkt)

LOL. Schön wärs. Also, bei den Geschäften, die ich so kenne,
sind die Geräte mit glänzenden Displays (egal ob Notebooks
oder Displays…) so aufgestellt wie die nicht glänzenden. Und
man bemerkt das Spiegeln…

Dann ist man selber schuld. Schau mal genau *wo* bei Geiz ist Geil die Computertheke steht, und wie sie angeordnet ist: eher hinten in der Halle, und so, dass die Bildschirme eine Wand im Rücken haben und kein Fenster. An der Decke hängen oft nicht die normalen Standardfunzeln, sondern welche mit speziellem Bildschirmlamellen im Spiegelraster, die mehr oder weniger gerade runter zielen und die man deswegen nicht bemerkt. Oder man nimmt die Reihe direkt an der Wand, damit schräg dahinter und drüber keine auffälligen Lichtquellen sind. In der Computerecke die Leuchtstärke runterdimmen ist auch gang und gäbe. Sind nicht blöd, die Jungs :smile:

Och, wenn man es braucht, kann man es ggf. nachrüsten. Aber
das Handy kann man ja auch via USB-Kabel anschliessen.

Pfui. Das coole Designerteil an eine schnöde Strippe legen, Kabelsalat, eher was für Retro-Freaks. Außerdem geht USB praktisch immer sofort und auf Anhieb, das gilt gemeinhin als langweilig :smile:

Und wie schon erwähnt mag die mehr oder freie Arbeitsplatzwahl
in einer (WLAN versorgten) Wohnung öfter angenehm sein als man
glaubt, vor allem wenn man zu mehreren wohnt und/oder kein
eigenes Arbeitszimmer hat.

Dafür muss man das WLAN verschlüsseln etc., damit nicht die
ganze Nachbarschaft mitliest.

Ich weiß nicht, wie Du das machst, aber ich habe die Verschlüsselung irgendwann 2006 mal eingestellt, und seither macht sie mir keinen nenneswerten Aufand mehr :smile: Hast Du noch eins der WLAN wo Du permanent kurbeln musst, damit die Verschlüsselung erfolgt? Ich stells mir in etwa so vor wie das Lotto-Ziehungsgerät :smile:

AL.

Hallo Nimral!

In Massen gehandelt etwa 2-3 jährig als Leasing-Rückläufer um die 300-400 Euro

Wie kommt man denn an solche Geräte?

mfg
christoph

Hallo Nimral!

In Massen gehandelt etwa 2-3 jährig als Leasing-Rückläufer um die 300-400 Euro

Wie kommt man denn an solche Geräte?

Die werden von Gebrauchtcomputerhändlern aufgekauft, meistens ein wenig gereingt und ggf. geflickt (aus 2 kaputten mach ein ganzes), und dann vertickt. Auf EBay findest Du massenweise solche Händler.

Ich habe eine Weile recherchiert, und vor Jahren mal den da gefunden:

http://www.quantelectronic.de

Der hat seine Schraubhalle praktisch vor meiner Haustüre (Augsburg).

Wenn mal wieder ein gebrauchtes Laptop für mich oder einen Kumpel fällig ist schaue ich auf der Webseite, was er gerade anbietet. Sortierung nach Preis, dann das Preislimit suchen. Wenn eins auf meine Anforderungen passt, recherchiere ich kurz im Netz ob es bekannte Macken hat, und wenn nicht fahre ich hin und lasse mir das Gerät zeigen. Meistens liegt eine ganze Palette davon da, und wenn mir das Gerät zu schmuddelig ist oder ein Problem hat stellt er mir ein anderes hin. War aber bisher nie notwendig, die scheinen Geräte in richtig schlechtem Zustand bereits vorab auszusortieren, und die Artikelbeschreibung war bisher immer genau formuliert.

Du kannst jetzt entweder nach Augsburg umziehen (meine Wohnung wird ab Sommer frei …), oder recherchieren, ob nicht auch in Deiner Nähe ein Computerverwerter/aufbreiter sein Domizil hat. Wahrscheinlich gehts so wie seinerzeit bei mir am Einfachsten über Ebay: such nach ein paar bekannten Geräten Deiner Leistungsklasse, stell die Ebay Umkreissuche auf 50km, und die Kaufoption auf „Sofort kaufen“. Passende Händler erkennst Du sofort an den Bildern, und daran dass sie immer viele Geräte eingestellt haben. Gelegenheitsschrauber würde ich meiden. Dann schaust Du ins Impressum des Webshops, und hast die Adresse in der Hand.

Der Rest ist Verhandlungssache. Was immer rauskommen soll, auch wenn Du das Gerät selber abholst - ist ein schriftlich zugesichertes 14-Tage Rückgaberecht mit Cash zurück ohne wenn und aber wie bei Internetkauf, selbst wenn Du das Gerät erst vor Ort in Augenschein nimmst und erst dann - wenn überhaupt noch notwendig - übers Internet zuschlägst.

AL.

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