Beginne in Kürze ein Studium, und da diese Loseblattsammlung der Mitschriften schwer zu bändigen sind, wie ich dies leidlich in der Kollegstufe erfahren musste, hätte ich gerne gewusst, ob jemand aus dem Forum schon Erfahrungen mit Tablet-PCs gemacht hat, ob nun im universitären Umfeld oder sonst wo. Was würdet ihr empfehlen, da bei schneller Redeart des Professors auch die Schrift darunter leidet und zumindest dieses Problem durch den Tablet PC behoben wäre und außerdem die Aufzeichnungen besser verwaltet werden könnten.
Hallo,
Ich persönlich bestize zwar nur einen PDA, hab aber da schon einiges
an erfahrung mit stifteingabe gemacht…
und ich würde sagen für das schnelle mitschreiben ist das nix…
ich persönlich tippe (10 finger-system) viel schneller und deutlicher
als ich es per stift könnte zumal die schriftzeichen erkennung bei mir
probleme macht… weil meine handschrift nicht besonders deutlich.
ist. deswegen würde ich sagen zum mitschreiben ist eine tastatur auf jedenfall
vorzuziehen. ansonsten hab ich festgestellt das der stift an sich ein hervorragender maus ersatz ist und besser funktioniert als
touchpads oder trackballs points… oder was es sonst so an laptops überlicher
weise gibt. trozdem würde ich glaube ich für ein studium auf jedenfall
einen laptop wählen. weil ich so zu deutlichen mitschriften komme.
gruss chris
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo erstmal,
dein Ansatz ist löblich, ich würde hierein allerdings kein großes Geld investieren, denn solch gute Vorsätze fallen schnell wieder. Tatsache ist, dass die Begeisterung für das Studium schnell dem Alltag weicht und da man im Gegensatz zur Schule auch niemand Rechenschaft über den Besuch der Vorlesungen ablegen muss, sucht man sich schnell die raus, bei denen man etwas mitnehmen kann, und eignet sich den Stoff anderer Vorlesungen lieber in der Bibliothek oder einer privaten AG, … an. D.h. der Wert der Mitschriften relativiert sich schnell.
Was die technische Seite angeht, so ist die Buchstabenerkennung nur für einzelne Worte/Buchstaben annehmbar, nicht aber für das Schreiben längerer Sätze oder gar ganzer Seiten (und seien es nur Stichworte). D.h. ein Tablet-PC macht eigentlich nur in Verbindung mit spezieller Software bzw. speziellen GUIs Sinn, die hierauf Rücksicht nehmen und mit Formularen arbeiten, bei denen keine längeren Volltexteingaben notwendig sind. Dementsprechend macht der Einsatz für Privatleute und in Verbindung mit Standardapplikationen wie Textverarbeitungen etc. keinen richtigen Sinn.
BTW: Ich hatte damals zwei Kommilitoninnen die im ersten Semester alle Vorlesungen per Band mitgeschnitten haben (rechtliche Aspekte mal außen vor). War verständlich, weil beide Ausländerinnen sind, aber auch dieses Projekt ist schnell eingeschlafen, weil kaum ein Band jemals wieder angehört worden ist.
Gruß und viel Spaß im Studium vom Wiz
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Auch hallo.
dein Ansatz ist löblich, ich würde hierein allerdings kein
großes Geld investieren, denn solch gute Vorsätze fallen
schnell wieder. Tatsache ist, dass die Begeisterung für das
Studium schnell dem Alltag weicht und da man im Gegensatz zur
Schule auch niemand Rechenschaft über den Besuch der
Vorlesungen ablegen muss, sucht man sich schnell die raus, bei
denen man etwas mitnehmen kann, und eignet sich den Stoff
anderer Vorlesungen lieber in der Bibliothek oder einer
privaten AG, … an. D.h. der Wert der Mitschriften
relativiert sich schnell.
Stimmt alles. Dazu kommt noch, dass so ein Gerät einiges an Krach machen kann. Von der Schlepperei mal abgesehen kann es sogar abhanden kommen… So gesehen sollte ein solches Gerät nur bei relevanten Aktionen zum Zug kommen (Programmieraufgaben z.B.)
HTH
mfg M.L.