Laptopkauf - mobile prozessor? shared memory?

Hallo!

Es sind hier ja schon einige Fragen und Antworten zum Thema „Laptopkauf“ vorhanden. Trotzdem muss ich nun doch noch ne Frage stellen. Mein Laptop braucht nicht unbedingt einen mobile Prozessor zu haben, da ich sowieso die meiste Zeit an der Steckdose sitze. Allerdings habe ich Bedenken, dass ein „normaler“ Prozessor zu heiss laueft und somit zum einen der Luefter staendig nervt und zum anderen wegen der Hitzeentwicklung auch andere Betriebskomponenten in Mitleidenschaft gezogen werden. Wie ist Eure Meinung/Erfahrung dazu?

Weiterhin bin ich etwas ratlos was „shared memory“ anbelangt. Ich brauche den Rechner fuer normale Office Anwendungen, bissi Graphiken und Bildbearbeitung in Corel Draw/PhotoPaint und als DVD-Spieler soll er auch noch dienen. Wie sehr wirkt sich denn „shared memory“ aus, wenn ich 512MB RAM habe?

Ach ja, und wenn ich schon dabei bin … wie ist denn Eure Erfahrung mit Garantiezeiten?? Ich bin am ueberlegen, die Garantiezeit auf 2 oder 3 Jahre zu verlaengern, was allerdings recht kostspielig ist. Habt Ihr die Erfahrung gemacht, dass tatsaechlich im zweiten Jahr die ersten Probleme auftreten?

Vielen Dank schon mal fuer Eure Antworten!

Marcus

Hi Marcus,

a. was die Hitzeentwicklung angeht:

mittlerweile bekommst Du ja ohnehin fast bei allen aktuellen Notebooks einen mobile Prozessor, allerdings gibt es da Unterschiede in der Archtitektur: im neuen ALDI-NB zum Beispiel wird zwar ein „mobile P4“ verwendet, allerdings ist das eine besondere Variante… sie arbeitet am Netz mit voller Kraft (wird dementsprechend heiss) und mit Akku nur mit halber Kraft, ohne Möglichkeit dies zu ändern.

Dann gibt es ausserdem die Centrino CPUs, sie zeichnen sich durch extrem hohe Akku-Laufzeiten aus. Das heisst, das Akku hält 5-6 Stunden. Centrino heisst zudem auch immer, dass WLAN integreiert ist.

Die herkömmlichen mobile P4 Prozessoren brauchen hingegen mehr Strom, der Leistung bei Spielen sind sie etwas stärker - allerdings auch wieder zu Lasten der Hitze.

Ganz abzuraten ist von Desktop CPUs in Notebooks, da laufen die Teile so heiss dass Bluescreens vorprogrammiert sind.

b. was den share memory betrifft:

ich habe die erfahrung gemacht, dass auch trotz 512 mb und schneller cpu bei share memory die wiedergabe von dvds ruckeln kann. Daher würde ich Dir raten ein Gerät mit einer „richtigen“ Grafikkarte zu erstehen, die Kosten sind nicht viel höher, die Freude am Gerät wird Dir aber langfristig garantiert.

Ich hoffe, das hilft Dir.

Hi,

grobe Richtung: soll der Rechner nicht ausschließlich für Office-Anwendungen genutzt werden, dann Finger weg von Shared Memory - das gilt für alle Bereiche von Spielen über einfache 3D-Graphikbearbeitung bis hin zum DVD-schauen.

Gruß, Joachim