Hallo liebe Experten,
eine Form der Depression ist ja die „lavierte Depression“, bei der die seelischen/ psychischen Probleme sich durch körperliche Beschwerden (Magenschmerzen, Übelkeit etc.) äußern.
Wie behandelt man einen Patienten der unter dieser Form der Depression leidet und darauf versteift ist dass er ausschließlich organisch krank ist?
Ich stelle mir das schwierig vor wenn derjenige nicht dazu bereit ist in sich zu „graben“.
Danke für eure Antworten.
Gruß Miriam
liebe miriam, da hast du schon recht, man kann einen solchen
Patienten vorerst nicht behandeln.
Man kann nur hoffen, daß er durch die wiederholten versicherungen der
untersuchenden ärzte und den daraus resultierenden zunehmenden
leidensdruck die überlegung entwickelt doch seelisch krank zu sein.
ob man das krankheitsbild dann larvierte depression nennen soll ist
eine andere sache. hier müßte vor der therapie eine intensive
psychosomatische diagnostik erfolgen.
viele grüße nashorn
eine Form der Depression ist ja die „lavierte Depression“, bei
der die seelischen/ psychischen Probleme sich durch
körperliche Beschwerden (Magenschmerzen, Übelkeit etc.)
äußern.
Wie behandelt man einen Patienten der unter dieser Form der
Depression leidet und darauf versteift ist dass er
ausschließlich organisch krank ist?
Ich stelle mir das schwierig vor wenn derjenige nicht dazu
bereit ist in sich zu „graben“.
Hallo,
danke für deine Antwort.
Wie würde eine psychosomatische Diagnostik in so einem Fall aussehen? Wie kann ein Patient von etwas überzeugt werden, an das er selbst nicht glaubt oder das er nicht wahrnehmen möchte?
Welche Rolle spielt die medikamentöse Behandlung?
Danke und Gruß
Miriam
Diagnostik
Wie würde eine psychosomatische Diagnostik in so einem Fall
aussehen? Wie kann ein Patient von etwas überzeugt werden, an
das er selbst nicht glaubt oder das er nicht wahrnehmen
möchte?
Welche Rolle spielt die medikamentöse Behandlung?
hallo Miriam, der erste schritt ist; daß der patient sich bei einem
psychosomatiker/psychiater vorstellt.
bei dieser vorstellung kann der Psychosomatiker/psychiater eine
diagnose stellen und mit dem patienten die entsprechenden
therapeutischen schritte einleiten.
oft genug weiß der patient zu wenig über all dies und die information
befähigt ihn zu einem neuen schritt.
wenn der patient aber nichts von allem wissen will, alle seelischen
zusammenhänge ablehnt, und nur darauf besteht neue somatische
untersuchungen durchführen zu lassen, dann kann auch der beste
psychosomatiker nichts machen.
Medikamente, z.b. antidepressiva sind bei bestimmten formen
depressiver erkrankungne sinnvoll.
viele grüße nashorn