Hallo Markus,
Natürlich sind die auszuwählenden Highlights in den 3 Großstädten reine Geschmacksache. Ich war 3 mal im Westen der USA und habe neben diesen 3 Großstädten vor allem die berühmten Nationalparks schätzen gelernt. Während man in Los Angeles aufgrund seine unglaublichen Dimensionen immer auf das Auto angewiesen waren, kann man in S.F und Las Vegas vieles zu Fuß erledigen. Eine Parkplatzsuche ist hier sowieso sehr schwer, nur in der Nähe der Golden Gate kann man immer parken. Meine Meinung zu den Städten:
Los Angeles:
Die Stadtteile Hollywood und Beverly Hills liegen westlich von Downtown und nördlich vom Flughafen LAX. Man erreicht sie am besten von Downtown über den Freeway I-5. Sehr interressant ist der „Walk of Fame“ in Hollwood, wo für jeden Star ein Stern in den Boden eingelassen wurde. Wir haben so 1km abseits vom Hollywood-Boulevard immer einen (kostenlose) Parkplatz bekommen, denn die Amerikaner laufen nicht gerne und geben lieber 2 Dollar pro 15 Minuten aus. Auf jeden Fall mal den Hollywood-Boulevard hinunterschländern, allein wegen der Nostalgie. Zu dem Villenviertel Beverly Hills ist es praktischer, das Fahrzeug zu benutzen. Beverly Hill ist eine Insel eleganter und extravaganter Villen inmitten vor Los Angeles und zählt zahlreiche Film- und Fernsehstars zu seinen Einwohnern. Eine Fahrt über den Santa Monica Blvd. oder ein Spaziergang in der Nähe des Stadtzentrums vermittelt eine vage Ahnung von Luxus. Man sollte Hollywood nicht verlassen, ohne über den Sunset Strip nach Beverly Hills zu fahren.
Recht interessant ist auch ein Spaziergang z.B. an der Manhattan Beach entlang bis zum ausgedienten Luxusschiff Queen Mary an der Long Beach (heute Hotel, Restaurants, Einkauparadies). Evtl. Baden und Strandleben in Santa Monica und Venice Beach (im Norden).
Las Vegas:
Die touristische Attraktion von Las Vegas ist „The Strip“ am Las Vegas Blvd. Ein Spielkasino reiht sich an Hotel oder Spielkasino. Die Leuchtreklamen blinken selbst am Tag. Auf jeden Fall sollte man die Themenparks der berühmten Hotels am Strip erleben, vor allem das unterirdische Venedig im Hotel Venecian, die Themenparks des Paris Paris, des Caesar Palace, des Excalibur, des Luxor und des Alladin. Kostenlose Vergnügen sind u.a.:
Seeschlacht vor dem Treasure Island Hotel. Echt toll, man muß nur früh da sein.
Zirkusvorstellung im Circus Circus Hotel Casino. Habe ich selbst ausgelassen.
Feuerspeiender Vulkanausbruch vor dem Mirage. Alle 30 Minuten wird aus einem Springbrunnen ein Vulkan, aber nur, wenn es dunkel ist. Auch nicht schlecht.
Wunderschön sind die größten Wasserspiele der Welt direkt am Strip vor dem Hotel (mir fällt der Name nicht mehr ein), aber direkt gegenüber dem „Eifelturm“ des Paris Paris.
Am Strip stehen auch die berühmten Wedding Chapels, in denen pro Jahr mehr als 100000 Ehen geschlossen werden. Die Freemont Street Experience ist zu 500m überdacht, dort gibt es eine künstliche Fußgängerzone mit künstlichen Nebelbänken.
San Franzisko:
Das schönste in Frisco war für micht der Fußmarsch über die Golden Gate (der reizvollste Aussichtspunkt ist der Visa Point, der Hügel auf der Nordseite der Brücke, aber auch Fort Point zu Füßen der südlichen Ausfahrt) und Einkaufen/Essen in Chinatown (größte chinesische Ansiedlung außerhalb Chinnas). Wenn man das richtige Lokal erwischt, werden einem wie in China das (nur für uns „Langnasen“) fehlende Besteck direkt aus 5m Entfernung auf den Plastiktisch geworfen, die Soße ziehe eine Spur von der schmuddeligen Küche bis auf den Tisch und der Kellenr hat natürlich auch noch seinen Finger drin. Für Naturfreunde recht interressant ist der Golden Gate Park und die Robben am Pier 39.
Von Chinatown kann man mit der Cable Car (der Fahrer heißt Gripman) zur Fisherman’s Wharf fahren. Drei Blocks entfernt von Fisherman’s Wharf ist die Lombard Street, die krummste Straße der Welt, die sich den nahgelegenen Russian Hill hinaufschlängelt (40% Steigung, 10 Haarnadelkurven, bunte Blumenbeete). Historische viktorianische Häuser gibt es am Alamo Square, die „Six Sisters“. Ich persönlich halte Frisco für die schönste Stadt Amerikas, doch es kann dort auch sehr kalt werden. Ein Alcatraz-Besuch muß schon sehr lange voraus gebucht werden und ist mehr was für die, die auch die Filme gesehen haben und vieles wiederentdecken. Uns hats aber gefallen.
Viele Grüße
Peter