nachdem ich über 12 Jahre mit einer Brille bzw. Kontaktlinsen umher laufe und mir vor allem letzte Alternative mittlerweile zu teuer wird, wollte ich mal nach Erfahrungen fragen hinsichtlich einer Laser-OP.
Ich bin 25 Jahre alt, Diabetiker und habe auch beiden Augen -2,5 Dioptrin. Gibt es ein bestimmtes Alter, ab dem man eine solche OP machen sollte hinsichtlich einer weiteren Verschlechterung der Augen? Mit welchem finanziellen Aufwand muss man rechnen?
eine Lasik kann mit der Schärfe bis zu einer Dioptrie danebenliegen. Ab 45 setzt übrigens die Altersweitsichtigkeit ein, spätestens dann brauchst Du wieder eine Brille.
Ich bin 25 Jahre alt, Diabetiker und habe auch beiden Augen
-2,5 Dioptrin. Gibt es ein bestimmtes Alter, ab dem man eine
solche OP machen sollte hinsichtlich einer weiteren
Verschlechterung der Augen?
Wie Du schon lesen konntest, lohnt sich das Lasern ab 40 nicht mehr, weil der Alters-Starrsinn äh der Alters-Star äh die Alterssichtigkeit dann anfängt (ich trag ne Gleitsichtbrille, soviel nur dazu), aber zu früh ist auch problematisch, falls sich in den Zwanzigern noch was ändern sollte an der Kurzsichtigkeit (zwar unwahrscheinlich, aber naja).
Der wichtigste Punkt aber scheint mir bei der Angelegenheit der zu sein, dass Du nur -2,5 Dioptrien hast. Bei so einer lechten Kurzsichtigkeit würde ich Keinen an meinen Augen herumlaseern lassen.
Ich hab -9 Dioptrien, da hätte es ich schon eher gelohnt, aber jetzt bin ich zu alt und zu alters(starr)sichtig.
Gruß,
Branden
Weiss jemand wie ausgeprägt das mit der großen Öffnung der Pupillen sein muss, dass man aussortiert wird?
Ich wurde nämlich schon mehrfach des Nachts (wie auch mein Bruder) von der Polizei (fälschlicherweise *hüstel*) des Drogenkonsums bezichtigt, weil wir oft (ich vermute genetisch bedingt) so große Pupillen in der Dunkelheit haben.
Und ich dachte auch an eine Laser-OP gegen meine Kurzsichtigkeit vielleicht nach dem Studium.
Ansonsten wird mein Sehstärke wohl dann auch bei -2,5 bis -3 Dioptrin liegen.
Wie sieht es denn mit der technischen Entwicklung in der Augenchirurgie aus. Wird das spürbar sicherer und genauer werden?
Nein, Scherz beiseite. Du hast dich neulich in irgendeinem
Posting selbst als „Gleitsichtfreak“ bezeichnet.
Da ich vor genau dieser Entscheidung stehe (ob Gleitsicht-
brille oder nicht), wollte ich mal nachhaken.
Verstehst du das „Freak“ als „Fan“ (–> bist also begeistert
von deiner Brille) oder einfach als „ich bin abnormal“.
Wenn zweites, dann stimme ich dir einfach zu und wir
lassen es gut sein.
Wenn ersteres, dann erzähl doch bitte mal, warum.
Mir stehen so etwa 1000 Euro Kosten ins Haus und ich
möchte mich da nur dranwagen, wenn ich einigermaßen
sicher sein kann, dass es die richtige Entscheidung ist.
Ich habe schon mal im Archiv gestöbert und vor allen Dingen
gelesen, dass es u.U. eine lange Eingewöhnungszeit braucht.
Auch melden sich Menschen, die gar nicht damit fertig
werden (aber sowas ist natürlich verzerrt dargestellt,
weil die, die zufrieden sind, seltener posten, es melden
sich die Unglücklichlichen und die Enthusiasten).
Gelernt hab ich auch, dass ich auf relativ große
Gläser achten soll, weil sonst der eine oder andere
Bereich zu klein ausfällt und Probleme bereitet (was ist
zu groß - ich will nicht zum Stil der 70er Jahre zurück,
ich will eine möglichst leichte Brille: nie mehr rote
Flecken auf der Nase!!).
Also, plauder doch mal aus dem Nähkästchen, bitte.
ob die Grösse Deiner Pupille bei Dir ein Ausschlusskriterium ist kann Dir nur der Augenarzt nach einer Untersuchung sagen.
Wie sieht es denn mit der technischen Entwicklung in der
Augenchirurgie aus. Wird das spürbar sicherer und genauer
werden?
Natürlich schreitet die Entwicklung auch in der Augenchirurgie voran. Mittlerweile wird das Flap zum Beispiel nicht mehr „abgehobelt“ sondern mit einem Laser geschnitten (Femto-Lasik).
Ich bin 25 Jahre alt, Diabetiker und habe auch beiden Augen
Hallo Gerrit,
Da sich die Augen bei Diabetikern normalerweise immer mehr verschlechtern weiß ich nicht, ob eine Laserbehandlung in deinem Fall sinnvoll wäre.
Bei meiner Patentante hat eine Augenklinik im Saarland MURKS gemacht, nun sieht sie nur noch zu 20%. Sie ist innerhalb eines Jahres 4x nachoperiert worden, damit sie überhaupt wieder etwas sieht.
Überleg es dir gut, mir wäre das Risiko zu hoch.
Gruß
Sticky (0,75 und 1,25 ; trage die Brille nur zum Autofahren)
darf’s auch aus zweiter Hand sein? Mme d. hat es ausprobiert, sie ist damit nicht zurechtgekommen, konnte sich an das Gleiten einfach nicht gewöhnen. Das ging hin bis zu Gleichgewichtsstörungen. Aaaaber: Sie ist ohne Kosten davongekommen - der Optiker hat anstandslos die Gleitsichtbrille zurückgenommen und ihr eine normale Brille angepasst. Die Probephase haben die beiden natürlich vorher vereinbart.
Große Gläser sind bei der Gleitsichtbrille zwangsläufig, irgendwo müssen die unterschiedlichen Stärken ja bleiben. Bei zu kleinen Gläsern wird der Blick in den Außenspiegel ein Problem - Du willst in die Ferne schauen, guckst aber durch den Nahbereich. Oder du rammst das Kinn auf die Brust.
Rote Flecken auf dem Nasenrücken können zwei Ursachen haben: Gläser zu schwer, das lässt sich durch Draufzahlen (aber heftig!) beheben, oder Pantoffel zu klein, das wiederum ist eine kosmetische Frage. Je feiner sie sind, desto weniger sind sie zu sehen, desto tiefer graben sie sich aber ein.
ich habe diese Laseroperation machen lassen. M.E. ist das aller-, allerwichtigste die umfassende, ausführliche und ehrliche Beratung des Augenarztes deines Vertrauens.
Optimal wäre es, wenn dein Augenarzt selbst solche OP’s durchführt. Dies ist in der Nähe von großen Städten schon mal möglich.
Meine Augenärztin operiert ausdrücklich nicht bei jedem. Ihre erste Frage war, ob ich mit Brille und/oder Linsen denn nicht mehr klarkäme. Da dies der Fall war und die Bedingungen bei mir - operationstechnisch gesehen - optimal waren, hat sie mich zu den weiteren Untersuchungen zugelassen.
Diese Untersuchungen werden in der OP-Klinik durchgeführt und sind erneut sehr umfangreich. Selbst hier kannst du noch „rausfliegen“. Einem Kollegen, der auf meinen Rat ebenfalls zu dieser Ärztin ging, musste an dem vermeintlichen OP-Tag die Klinik unverrichteter Dinge wieder verlassen.
Die Zusammenfassung meines längeren Sermons soll heissen: Das Forum kann dir eigentlich nur einen seriösen Rat geben: Lass dich von einem Fachmann beraten.
Die Kosten schwanken. Dies liegt jeweils am Alter des Equipments (gerade angeschafft oder bereits seit einiger Zeit im Einsatz) bzw. an der jeweiligen Auslastung der Klinik. Aus diesen und anderen Parametern wird der Preis recht häufig neu festgesetzt. Pro Auge solltest du aber mit einem Minimum von 1.500 Euro rechnen, wobei bei mir die Vor- und Nachuntersuchungen und (damals) sogar eine theoretische Nach-OP eingerechnet war. Skala nach oben natürlich offen.
Ab einem gewissen Alter kommt die Altersfehlsichtigkeit, dann wieder Brille, stimmt natürlich. Allerdings kommt es immer darauf an wie die ursprüngliche Basis gewesen ist. Wenn du - so wie ich - statt zusätzlich zu 8,5 und 5,5 Dioptrien minus noch eine Lesebrille benötigst (oder Gleitsichtgläser) ist das doch etwas anderes als wenn du - so wie ich jetzt - von 0,25 minus und 0 ausgehst.
Also sieh zu das du einen gescheiten Augenarzt findest. Es gibt auch verschiedentlich Informationsveranstaltungen etc. Im Netz solltest du dazu allerhand finden.
rgendwo müssen die unterschiedlichen Stärken ja bleiben. Bei
zu kleinen Gläsern wird der Blick in den Außenspiegel ein
Problem - Du:davongekommen - der Optiker hat anstandslos die
Gleitsichtbrille zurückgenommen und ihr eine normale Brille
angepasst. Die Probephase haben die beiden natürlich vorher
vereinbart.
Das hat mein Optiker auch vorgeschlagen.
Große Gläser sind bei der Gleitsichtbrille zwangsläufig,
Rote Flecken auf dem Nasenrücken können zwei Ursachen haben:
Gläser zu schwer, das lässt sich durch Draufzahlen (aber
heftig!) beheben, oder Pantoffel zu klein, das wiederum ist
eine kosmetische Frage. Je feiner sie sind, desto weniger sind
sie zu sehen, desto tiefer graben sie sich aber ein.
Schon klar. Aber nachdem ich nun die letzten zwei Brillen
randlos bzw. ganz kleiner Rand oben hatte, will ich einfach
nie, nie mehr eine schwere Brille.
Hi Elke,
ich trage schon seit über 10 Jahren Gleitsichtbrillen, bin extrem kurzsichtig, habe einen Astigmatismus, naja und die hier schon angesprochene „Altersstarrsichtigkeit“.
Ich komme mit meiner Brille bestens klar – außer beim Sport, wenn z.B. der Federball in den Nahbereich „gleitet“ und ich daneben schlage. Deshalb trage ich beim Sport weiche Kontaktlinsen, die rutschen auch nicht immer so von der Nase,
wenn ich schwitze.
Meinen Brillengläser sind relativ klein (oval 5,0 cm lang und 3,5 cm hoch an den entferntesten Punkten - gerade nachgemessen!). Sie sind doppelt gehärtet und gepresst (oder wie das heißt), das Gestell ist rahmenlos. Meine Brille ist extrem leicht und wurde von einem wirklich guten Optiker angefertigt, der alles genau ausgemessen hat. Ich trage meine jetzige Brille seit über 4 Jahren – ohne Beanstandungen.
Davor hatte ich eine ähnliche Brille von einem anderen Optiker angefertigt. Da hatte ich Probleme beim Treppensteigen und beim Autofahren (Rückspiegel!). Es hängt also viel vom Optiker ab, ob du mit deiner Brille später zufrieden bist oder nicht.
meine Frau und ein Freund haben diese OP machen lassen und sind sehr (meine Frau) und einigermaßen (Freund) zufrieden.
Meine Frau hatte neben der Fehlsichtigkeit noch einen Zylinder, der bestens korrigiert wurde.
Der Freund mußte einmal nachoperiert werden.
AUf jeden Fall solltest Du von Billigangeboten, speziell im Ausland abstand nehmen, da die Vorbesprechungen und eev. Nachsorgemaßnahmen entwerder gar nicht angeboten werden oder durch die Reise ziemlich ins Geld gehen können.
Eine gute Klinik macht eine ausführliche Voruntersucheung, die manchmal sogar von der Kase bezahlt wird und ein ausführliches Gespräch, in dem die Vor- und Nachteile bzw. Komplikationen angesprochen werden.
Die OP kostet alels in allem rund 2000,- € pro Auge, bei deutlich geringeren Preisen wäre ich vorsichtig.
Wenn Du kurzsichtig bist, mußt Du damit rechnen, schneller Altersweitsichtig zu werden --> wieder ne Brille.
Hallo Elke
Aber gern plaudere ich da mal ein bißchen aus dem Nähkästchen.
Verstehst du das „Freak“ als „Fan“ (–> bist also
begeistert
von deiner Brille)
In der Tat, ich bin begeistert und könnte nur mit Mühe drauf verzichten. Anfangs war ich auch unsicher, wie Du, ob sich das teure Ding lohnt, weil Freunde von mir GARNICHT damit zurecht kamen.
Ich hab mich aber sehr schnell daran gewöhnt.
Wenn ich mal meine alte Sonnebrille mit nur Kurzsichtigen-Gläsern aufhabe im Süden und sitze im Straßencafe und will die Speisekarte studieren, ist das schon ne mittlere Katastrophe.
Gelernt hab ich auch, dass ich auf relativ große
Gläser achten soll, weil sonst der eine oder andere
Bereich zu klein ausfällt und Probleme bereitet (was ist
zu groß - ich will nicht zum Stil der 70er Jahre zurück,
ich will eine möglichst leichte Brille: nie mehr rote
Flecken auf der Nase!!).
Also, bei mir ist der Unterschied zwschen Nah und Fern-Bereich mittlerweile mehr als 2 Diptrien (minus 9 für die Ferne!) und ich komme auch mit einer kleinen Brille zurecht. Ich hab dem Optiker aber auch gesagt, er soll den Fernbereich großzügiger machen und den Lesebereich nicht gar so hoch.
Vielleicht solltest Du es ähnlich individuell auslegen lassen und vorher genau besprechen.
Viel Glück, Mut und Spaß wünscht
Branden
bedenken solltest du noch, dass du nach einer laser-OP, wenn deine Augen schlechter werden bzw. die OP die fehlsichtigkreit nicht ausreichend ausgeleicht, keine Linsen mehr tragen kannst - ergo auf Brille angeweisen bist. Wenn das und die Kosten für die Linsen ein problem sidn: Ich habe jahrelang bei meinem Augenarzt und dessen Frau („Kontaktlinsenspezialistin“) pro Linsenpaar über 300,- Euro nur an Zuzahlung gelöhnt. Dann gab’s nichts mehr von der krankenkasse und ich bin mal zu der großen deutschen Augenoptikerkette gegangen - da kosten die GLEICHEN Linsen vom GLEICHEN Hersteller nur 90,00 Euro!
Vielleicht ist das ja eine Alternative zur Laser-OP? Meine frühere kollegin hat das übrigens machen lassen, hatte ein Jahr lang ziemliche Schwierigkeiten (unscharfes Sehen, trocvkene Augen, musste ständig künstliche Tränen tropfen) ist mittlerweile aber sehr zufrieden, da sich das alles gegeben hat.
bedenken solltest du noch, dass du nach einer laser-OP, wenn
deine Augen schlechter werden bzw. die OP die fehlsichtigkreit
nicht ausreichend ausgeleicht, keine Linsen mehr tragen kannst
das ist nicht richtig. Zum einen sind bei seriösen Ärzten Nachoperationen kostenlos, zum Andern kann man sehr wohl (in den meisten Fällen) nach einer (Femto)LASIK Kontaktlinsen tragen.