Laserpointer

Hi Leute,
weiss nicht genau ob ich in diesem Brett richtig bin. Ich suche für meinen Bruder einen Laserpointer. Mein Bruder ist Soldat und möchte ihn gern nutzen um Ziele auf Übungen zu markieren.
Dazu mehrere Fragen:
Wo gibt es seriöse Angaben zu Reichweite/Sichtbarkeit und Laserleistung?
Es wäre schön wenn der Laserpointer auch über grössere Distanzen relativ gut sichtbar wäre.
Bei Ebay habe ich Modelle mit 50mW gesehen. Dabei stellt sich unmittelbar die Frage: Wie gefährlich sind diese Dinger?
Ich hatte nat. ne wesentlich kleinere Leistungsklasse im Sinn.
Bis zu welcher Leistungsklasse sind Laser rel. gefahrlos nutzbar?
Wie zuverlässig sind Verkäuferangaben?
Wo bekomme ich einen Laserpointer mit zuverlässiger Leistungsangabe?
Ich habe bei Wiki gelesen, dass es selbst in der 1mW Klasse Streuungen der tatsächlichen Leistung bis zu 15mW geben soll.
Wie sieht es mit der Lebensdauer bei leistungsfähigeren Modellen aus?
Gibt es irgendwelche Empfehlungen in pukto seriöse Anbieter/max. Leistungklasse/Lebensdauer/Sichtbarkeit/Batterielaufzeit/…?

Gruss
Marco

Hi Leute,

Hiho Marco,

Mein Bruder ist Soldat und möchte ihn gern nutzen um Ziele auf Übungen zu
markieren.

Ist das wahr? Darf man jetzt selber Zielsuchgeräte basteln und sie
bei der Bundeswehr anwenden?

Es wäre schön wenn der Laserpointer auch über grössere
Distanzen relativ gut sichtbar wäre.

Aber dann doch sicher nur für die eigenen Truppen. Ich denke da an eine
bestimmte Wellenlänge die nur durch ein Glas der eigenen Truppen sichtbar
ist.

Bei Ebay habe ich Modelle mit 50mW gesehen.

Bild: „BUNDESWEHR BESTELLT VERTEIDIGUNGSWAFFEN BEI EBAY“

Dabei stellt sich unmittelbar die Frage: Wie gefährlich sind diese Dinger?

Bei mir nicht. Wenn sie als Zielmarkierung sind dürfen sie doch ruhig ein
kleines Loch reinbrennen.

Das beantwortet zwar nicht deine Fragen, ich musste es aber loswerden :wink:

Schönes Wochenende
Andi

Hi Leute,

Hiho Marco,

Mein Bruder ist Soldat und möchte ihn gern nutzen um Ziele auf Übungen zu
markieren.

Ist das wahr? Darf man jetzt selber Zielsuchgeräte basteln und
sie
bei der Bundeswehr anwenden?

K.A. ob es erlaubt ist, fakt ist aber das es gängige Praxis ist, dass Soldaten ihre eigene Ausrüstung am Start haben.
(und bevor die Frage auftaucht, nein das bezieht sich nicht auf Knarre oder ähnlich kritische Ausrüstung aber Taschenlampen, Messer, Laserpointer, …)

Es wäre schön wenn der Laserpointer auch über grössere
Distanzen relativ gut sichtbar wäre.

Aber dann doch sicher nur für die eigenen Truppen. Ich denke
da an eine
bestimmte Wellenlänge die nur durch ein Glas der eigenen
Truppen sichtbar
ist.

Nö, wieso. Das soll nur auf Übungsplatz uä. verwendet werden. Da sind eh nur die eigenen Truppen. Abgesehen davon nehme ich an ein potentieller Feind hätte auch die Möglichkeit sich solch ein „Glas“ anzuschaffen. :wink:

Bei Ebay habe ich Modelle mit 50mW gesehen.

Bild: „BUNDESWEHR BESTELLT VERTEIDIGUNGSWAFFEN BEI EBAY“

Dabei stellt sich unmittelbar die Frage: Wie gefährlich sind diese Dinger?

Bei mir nicht. Wenn sie als Zielmarkierung sind dürfen sie
doch ruhig ein
kleines Loch reinbrennen.

Da wirst du aber ziemlich alt werden eh du mit nem 50mW Laser irgendwo was reingebrannt hast. Als Lasergun also wahrscheinlich eher untauglich. Außerdem bezweifle ich ernsthaft, dass diese „50mW“-Laserpointer die angepriesenen 50mW stabil über einen längeren Zeitraum liefern.

Das beantwortet zwar nicht deine Fragen, ich musste es aber
loswerden :wink:

Na wenn es denn eben sein musste.

Gruss
Marco

Schönes Wochenende
Andi

Hallo,

K.A. ob es erlaubt ist, fakt ist aber das es gängige Praxis
ist, dass Soldaten ihre eigene Ausrüstung am Start haben.
(und bevor die Frage auftaucht, nein das bezieht sich nicht
auf Knarre oder ähnlich kritische Ausrüstung aber
Taschenlampen, Messer, Laserpointer, …)

bei den Spezialeinheiten hat man, so habe ich gehört, angeblich auch die Möglichkeit, sich seine Lieblingswaffe zu besorgen.

Da wirst du aber ziemlich alt werden eh du mit nem 50mW Laser
irgendwo was reingebrannt hast. Als Lasergun also
wahrscheinlich eher untauglich.

Aber schon ein kurzer Zeitraum reicht, um mit einem 50mW-Laser ein Loch in eine Netzhaut zu brennen - sogar eine ungünstige Reflexion davon langt noch.
Ein Freund von mir hat neulich mal einen 15mW-Pointer mitgebracht (auch Ebay, 10 Euro fürs Gerät, 25 Versand). Schon da hab ich lieber nicht in den Punkt reingeguckt - Erlaubt sind in Deutschland für Laserpointer 1 oder 3 mW, und diese 15mW waren schon um einiges heller. Ich will ehrlich gesagt ohne Schutzbrille nicht wissen, wie 50mW aussehen.

Also kurzum: Wenn du sowas kaufen willst, dann im Ausland (ebay bietet sich hier in der Tat an), denn in Deutschland wirst du sowas für den Privatgebrauch kaum finden. Aber ich würde dir vom Kauf sowieso abraten. Das ist einfach zu gefährlich. Und jetzt sag nicht, Schusswaffen wären auch gefährlich, die haben wenigstens eine Sicherung :wink:

Wie es mit der Glaubwürdigkeit aussieht kann ich dir leider nicht sagen. Ich denke, hohe Leistungsangaben bedeuten in der Regel auch, dass die Leistung tatsächlich hoch ist. Ob sie allerdings exakt so hoch ist, wie die Angaben behaupten, ist eine ganz andere Frage.

mfg
MB

Hallo,

auch ich rate dir dringend vom Kauf eines solchen Lasergerätes ab. Auch ein Laserpointer mit den hierzulande geläufigen 1mW schädigen bereits das Auge. Man darf aber auch nicht auf den Lidschlussreflex bauen. Wenn ich das aus den Tabellen richtig entnehme, ist ein Laserpointer bereits ein Klasse 2-Laser. Gefahrlos nutzbar sind NUR Klasse-1-Laser.

Lasergeräte haben - wenn sie nicht gerade in die zig/hundert-tausende gehen - eine mehr oder minder ausgeprägte Divergenz. Das bedeutet, dass jeder einigermaßen kostengünstige Laser bereits nach 100m Entfernung einen Fleck in der Größe eines Kürbisses verursacht, entsprechend schwach. Laserpointer jeglicher Art sind Halbleiterläser, also mit Laserdiode. Sie eignen sich nicht besonders mit ihrer Divergenz.

Andere Lasertypen sind in aller Regel viel zu klobig und störanfällig (Stöße und Schläge kommen auf dem Übungsplatz nun mal dauernd vor).

Außerdem muss man bedenken, dass man mit einer nicht-lichtgeführten Schusswaffe immer das Problem hat, dass der Laser mit 299792458 m/s zum Ziel schießt und daher aufgrund zu vernachlässigender Wegüberbrückungsdauer genau den Punkt trifft. Die dann abgeschossene Kugel mit sagen wir bis zu 200 m/s tut das so nicht. Sie fällt genauso wie ein aus der hand fallender Hammer mit g=9,81 m/s² zu Boden, legt dabei aber einen gewaltigen Weg zurück.

Was ich sagen will: Wenn man nicht genau weiß, wie weit das Ziel weg ist und es tatsächlich weit weg ist, so braucht man gar nicht erst mit einem Laser anzufangen. Ausnahme: Man hat einen Laserinterferometer gleich mit dran, mit dem man die Entfernung messen und die daraus resultierende Winkelstellung des Kanonenlaufes berechnen kann.

Also, schönes Spielzeug, nur leider nutzt es nichts. Allerdings können Kameraden (keine Feinde!) durch den Laser im Augenlicht geschädigt werden, auch durch Reflexion. Rate deinem Bruder lieber davon ab.

Liebe Grüße

Thea

Wie schon anfänglich erwähnt wollte ich keinen 50mW Laserpointer. Ich wollte Informationen/Quellen über Sichtbarkeit/Reichweite/…
Siehe erstes Posting!

Trotzdem noch mal Danke für den Hinweis. Mein vorhergehendes Posting erweckt den Eindruck als wäre ein 50mW Laserpointer ungefährlich was er eben nicht ist.

Gruss Marco

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

Hallo auch,

auch ich rate dir dringend vom Kauf eines solchen Lasergerätes
ab. Auch ein Laserpointer mit den hierzulande geläufigen 1mW
schädigen bereits das Auge. Man darf aber auch nicht auf den
Lidschlussreflex bauen. Wenn ich das aus den Tabellen richtig
entnehme, ist ein Laserpointer bereits ein Klasse 2-Laser.
Gefahrlos nutzbar sind NUR Klasse-1-Laser.

Genau das such ich ja. Einen Laserpointer der Klasse-1 bei dem man sich auf die Angabe verlassen kann, da die Streuung bei Billigprodukten bis in den 10mW reicht was schon Laserklasse 3b oä sein kann.

Lasergeräte haben - wenn sie nicht gerade in die
zig/hundert-tausende gehen - eine mehr oder minder ausgeprägte
Divergenz. Das bedeutet, dass jeder einigermaßen
kostengünstige Laser bereits nach 100m Entfernung einen Fleck
in der Größe eines Kürbisses verursacht, entsprechend schwach.
Laserpointer jeglicher Art sind Halbleiterläser, also mit
Laserdiode. Sie eignen sich nicht besonders mit ihrer
Divergenz.

Gibt es denn keine Qualitätsprodukte die etwas höhere Reichweite haben?

Andere Lasertypen sind in aller Regel viel zu klobig und
störanfällig (Stöße und Schläge kommen auf dem Übungsplatz nun
mal dauernd vor).

Nunja, er sollte schon ins Handgepäck passen.

Außerdem muss man bedenken, dass man mit einer
nicht-lichtgeführten Schusswaffe immer das Problem hat, dass
der Laser mit 299792458 m/s zum Ziel schießt und daher
aufgrund zu vernachlässigender Wegüberbrückungsdauer genau den
Punkt trifft. Die dann abgeschossene Kugel mit sagen wir bis
zu 200 m/s tut das so nicht. Sie fällt genauso wie ein aus der
hand fallender Hammer mit g=9,81 m/s² zu Boden, legt dabei
aber einen gewaltigen Weg zurück.

Physikalisch nicht ganz korrekt. Erstens ist das die Lichgeschwindigkeit für Vakuum (Sorry aber das hast du mit deiner genauen Angabe herausgefordert :wink: zweitens hat die Geschwindigkeit in diesem Fall relativ wenig mit der Zielgenauigkeit zu tun und drittens fällt ein abgeschossenes Projektil nicht genauso schnell zu Boden wie es bspw. ein gefallenlassener Stein in der selben Zeit tun würde.

Was ich sagen will: Wenn man nicht genau weiß, wie weit das
Ziel weg ist und es tatsächlich weit weg ist, so braucht man
gar nicht erst mit einem Laser anzufangen. Ausnahme: Man hat
einen Laserinterferometer gleich mit dran, mit dem man die
Entfernung messen und die daraus resultierende Winkelstellung
des Kanonenlaufes berechnen kann.

Der Laserpointer soll zur Zielzuweisung verwendet werden und nicht um ihn auf ne Kanone zu montieren und zu gucken ob man richtig Zielt.
Also einer Zeigt auf was und der andere guckt durchs Fernglas und bekommt sein Ziel zugewiesen. (dabei wird es sich in den allermeisten Fällen wohl eh nicht um Menschen handeln trotzdem sollte es natürlich sicher sein)

Also, schönes Spielzeug, nur leider nutzt es nichts.
Allerdings können Kameraden (keine Feinde!) durch den Laser im
Augenlicht geschädigt werden, auch durch Reflexion. Rate
deinem Bruder lieber davon ab.

Deswegen eben ein Laserpointer der gefahrlos verwendet werden kann und keines von diesen ebay Teilen.

Gruss
Marco

PS: Das Teil ist nicht für den Kampfeinsatz sondern für Übungsplätze!

Liebe Grüße

Thea

Hallo,

da ich zufällig Geräte entwickle, in denen Halbleiterlaser LD
verbaut werden, kenne ich micht damit etwas aus.

Dazu mehrere Fragen:
Wo gibt es seriöse Angaben zu Reichweite/Sichtbarkeit und
Laserleistung?

Die gibt es kaum, weil das von meheren Parametern abhängt.

1. Leistung: Laserpointer gehören zur Laserklasse2
 Damit sind max. 1mW - Dauerlichtleistung zulässig !
 Alles darüber ist auch eindeutig Augengefährlich.

2. Wellenlänge: Da gibt es deutliche Unterschiede.
 Die ersten roten Laserdioden strahlten bei ca. 670-680nm
 Diese tiefrote Licht sieht man kaum.
 Deutlich besser sichtbar sind die Laser mit ca655nm.
 Inzwischen sind aber LD mit ca 630-635nm für Laserpointer
 verfügbar. Solche LD haben eine ca. 5fach bessere Sichtbarkeit.
 Optimal sind aber grüne LD. Die werden gegenüber roten LD
 bei gleicher leistung nochmal deutlich heller sein.
3. Optik(Kollimation): Da gibt es auch deutliche Unterschiede in
 der Qualität. Es werden üblicherweise billige Kollimationslinsen
 mit sehr kurzer Brennweite benutzt. Ab ca 10m Abstand kann man 
 damit keinen sauberen Fleck mehr projezieren. 
 Natürlich sollte der Fokkus einstellbar sein, damit man 
 wenigstens das Optimum rausholen kann.
 Wirklich gute Abbildungen über größere Entfernungen kan man 
 mit Laserpointern aber nicht 
4. Umgebungsbedingungen: Klar, nachts kann man einen Laserfleck
 noch in 50m Entfernung sehen. Am Tage bei vollem Sonneschein
 kaum auf 10m Abstand. 
 Die Farbe der Ziels spielt natürlich auch eine große Rolle.

Es wäre schön wenn der Laserpointer auch über grössere
Distanzen relativ gut sichtbar wäre.

Das nur mit Fernglas oder mit deutlich mehr Leistung und
anderem Lasern (z.B. Rubinlaser).

Bei Ebay habe ich Modelle mit 50mW gesehen. Dabei stellt sich
unmittelbar die Frage: Wie gefährlich sind diese Dinger?

Benutzung als laserpointer ist IMHO schon strafbar.

Ich hatte nat. ne wesentlich kleinere Leistungsklasse im Sinn.
Bis zu welcher Leistungsklasse sind Laser rel. gefahrlos
nutzbar?

1mW, nur bei sichtbarem Licht.

Wie zuverlässig sind Verkäuferangaben?
Wo bekomme ich einen Laserpointer mit zuverlässiger
Leistungsangabe?

In ordentliche Läden, z.B. Conrad.

Ich habe bei Wiki gelesen, dass es selbst in der 1mW Klasse
Streuungen der tatsächlichen Leistung bis zu 15mW geben soll.

Bis 2…3mw Sicher, aber bis 15mW eher nicht.
In Pointern werden die billigsten LD verbaut. Die haben
üblicherwiese max. 5…7mW. Bei 15mW verbrennen die sofort.

Wie sieht es mit der Lebensdauer bei leistungsfähigeren
Modellen aus?

Bei normaler Temp. sehr lange (einige zehntausend h)

Gibt es irgendwelche Empfehlungen in pukto seriöse
Anbieter/max.
Leistungklasse/Lebensdauer/Sichtbarkeit/Batterielaufzeit/…?

Die Stromversorgung ist ein ganz anderes Thema.
Gruß Uwi

Hallo,

Hallo,

danke schonmal für die Informationen. Leider ist deine Angabe über die Reichweite ziemlich enttäuschend. Ich habe eigtl. was gesucht was mit Fernglas bis ca. 500m zu sehen ist. (Farbe eigtl. egal, Hauptsache gut sichtbar, grün ~530nm wird oft empfohlen da vom Auge eben sehr gut wahrgenommen) Also kann ich die 500m knicken? (Nur legal benutzbare/ungefährliche Laserpointer sind eine Option für mich)

Gruss
Marco

da ich zufällig Geräte entwickle, in denen Halbleiterlaser LD
verbaut werden, kenne ich micht damit etwas aus.

Dazu mehrere Fragen:
Wo gibt es seriöse Angaben zu Reichweite/Sichtbarkeit und
Laserleistung?

Die gibt es kaum, weil das von meheren Parametern abhängt.

  1. Leistung: Laserpointer gehören zur Laserklasse2
    Damit sind max. 1mW - Dauerlichtleistung zulässig !
    Alles darüber ist auch eindeutig Augengefährlich.

  2. Wellenlänge: Da gibt es deutliche Unterschiede.
    Die ersten roten Laserdioden strahlten bei ca. 670-680nm
    Diese tiefrote Licht sieht man kaum.
    Deutlich besser sichtbar sind die Laser mit ca655nm.
    Inzwischen sind aber LD mit ca 630-635nm für Laserpointer
    verfügbar. Solche LD haben eine ca. 5fach bessere
    Sichtbarkeit.
    Optimal sind aber grüne LD. Die werden gegenüber roten LD
    bei gleicher leistung nochmal deutlich heller sein.

  3. Optik(Kollimation): Da gibt es auch deutliche Unterschiede
    in
    der Qualität. Es werden üblicherweise billige
    Kollimationslinsen
    mit sehr kurzer Brennweite benutzt. Ab ca 10m Abstand kann
    man
    damit keinen sauberen Fleck mehr projezieren.
    Natürlich sollte der Fokkus einstellbar sein, damit man
    wenigstens das Optimum rausholen kann.
    Wirklich gute Abbildungen über größere Entfernungen kan man
    mit Laserpointern aber nicht

  4. Umgebungsbedingungen: Klar, nachts kann man einen
    Laserfleck
    noch in 50m Entfernung sehen. Am Tage bei vollem
    Sonneschein
    kaum auf 10m Abstand.
    Die Farbe der Ziels spielt natürlich auch eine große Rolle.

Es wäre schön wenn der Laserpointer auch über grössere
Distanzen relativ gut sichtbar wäre.

Das nur mit Fernglas oder mit deutlich mehr Leistung und
anderem Lasern (z.B. Rubinlaser).

Bei Ebay habe ich Modelle mit 50mW gesehen. Dabei stellt sich
unmittelbar die Frage: Wie gefährlich sind diese Dinger?

Benutzung als laserpointer ist IMHO schon strafbar.

Ich hatte nat. ne wesentlich kleinere Leistungsklasse im Sinn.
Bis zu welcher Leistungsklasse sind Laser rel. gefahrlos
nutzbar?

1mW, nur bei sichtbarem Licht.

Wie zuverlässig sind Verkäuferangaben?
Wo bekomme ich einen Laserpointer mit zuverlässiger
Leistungsangabe?

In ordentliche Läden, z.B. Conrad.

Ich habe bei Wiki gelesen, dass es selbst in der 1mW Klasse
Streuungen der tatsächlichen Leistung bis zu 15mW geben soll.

Bis 2…3mw Sicher, aber bis 15mW eher nicht.
In Pointern werden die billigsten LD verbaut. Die haben
üblicherwiese max. 5…7mW. Bei 15mW verbrennen die sofort.

Wie sieht es mit der Lebensdauer bei leistungsfähigeren
Modellen aus?

Bei normaler Temp. sehr lange (einige zehntausend h)

Gibt es irgendwelche Empfehlungen in pukto seriöse
Anbieter/max.
Leistungklasse/Lebensdauer/Sichtbarkeit/Batterielaufzeit/…?

Die Stromversorgung ist ein ganz anderes Thema.
Gruß Uwi

Die dann abgeschossene Kugel mit sagen wir bis
zu 200 m/s tut das so nicht.

Mit Pistolen wird auf die Entfernung üblicherweise nicht geschossen. Und Gewehrkugeln, die etwas auf sich halten, fangen ihren Flug mit 750…900 m/s an. Panzerbrechende Geschosse (APDFS) von Kampfpanzern gerne auch doppelt so schnell.

Was ich sagen will: Wenn man nicht genau weiß, wie weit das
Ziel weg ist und es tatsächlich weit weg ist, so braucht man
gar nicht erst mit einem Laser anzufangen.

Doch, um das Ziel eigenen Leuten anzuzeigen oder zu markieren.

MfG

C.

Halo,

üblicherweise verwendet man für derartige Entfernungen He/Ne-Laser, deren Reichweite einige hundert Meter beträgt. Nachteil ist, sie werden meistens mit Netzspannung betrieben.

Es ist ein leichtes aus den Daten der Laserdiode die Reichweite in Abhängigkeit des Durchmessers und der Lichtstärke zu berechnen.

Gute Diodenlaser mit hoher Reichweite findest du nicht im Baumarkt oder bei Ebay, sondern in der Industriemesstechnik. Die Preise dürften allerdings jenseits des Nutzens liegen.

Was aber alle Laser dieser Leistung haben: sie gehören meist zur Klasse 3.

Hallo,

Genau das such ich ja. Einen Laserpointer der Klasse-1 bei dem
man sich auf die Angabe verlassen kann, da die Streuung bei
Billigprodukten bis in den 10mW reicht was schon Laserklasse
3b oä sein kann.

Die gibt es ohne weiters. Der größte Kostenpunkt sind jedoch nicht die Laserdioden (übrigens werden in den meisten Pointern fehlerhafte verbaut), sondern die erstklassige Optik. Preis im 5-stelligen EUR-Bereich sind dabei normal.

Aber auch für dich sollte es was passendes geben:

Der LRF 1200 Scan von Leica könnte dafür interessant sein.

Hi…

Außerdem muss man bedenken, dass man mit einer
nicht-lichtgeführten Schusswaffe immer das Problem hat, dass
der Laser mit 299792458 m/s zum Ziel schießt und daher
aufgrund zu vernachlässigender Wegüberbrückungsdauer genau den
Punkt trifft. Die dann abgeschossene Kugel mit sagen wir bis
zu 200 m/s tut das so nicht. Sie fällt genauso wie ein aus der
hand fallender Hammer mit g=9,81 m/s² zu Boden, legt dabei
aber einen gewaltigen Weg zurück.

Physikalisch nicht ganz korrekt. Erstens ist das die
Lichgeschwindigkeit für Vakuum (Sorry aber das hast du mit
deiner genauen Angabe herausgefordert :wink: zweitens hat die
Geschwindigkeit in diesem Fall relativ wenig mit der
Zielgenauigkeit zu tun

Lichtgeschwindigkeit oder Geschoßgeschwindigkeit? „Relativ wenig“ ist in beiden Fällen falsch. Die Lichtgeschwindigkeit ist nun mal sehr hoch und damit völlig belanglos, die Geschoßgeschwindigkeit ist dagegen absolut wesentlich.
BTW: Wäre die Lichtgeschwindigkeit in der Größenordnung der Geschossgeschwindigkeit, würde der Lichtstrahl ähnlich wie das Geschoß nach unten abgelenkt, was die Zielgenauigkeit verbessern würde.

und drittens fällt ein abgeschossenes
Projektil nicht genauso schnell zu Boden wie es bspw. ein
gefallenlassener Stein in der selben Zeit tun würde.

Oh doch.
Allerdings schlägt das Geschoß im Allgemeinen schon im Ziel ein, bevor es mehr als ein paar cm gefallen ist.

genumi

Hallo,
bin mir nicht sicher, kann auch sein das totaler Mist ist.
Glaube was du eigentlich eminst sind Infrarot Laser. Die Zielortung reagiert dann auf diesen Lichtpunkt und auf ganz schnelle unterbrechungsimpulse.
Ein normaler Rotlichtlaser ist leider sehr gut zu sehen, das bedeutet das eher das Ziel wird, als das er etwas markiert.
Wenn aus einer Stellung so eine tolle Markierung kommt freut sich der am Granatwerfer für das tolle Ziel

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

bin mir nicht sicher, kann auch sein das totaler Mist ist.

indirekt.

Glaube was du eigentlich eminst sind Infrarot Laser. Die
Zielortung reagiert dann auf diesen Lichtpunkt und auf ganz
schnelle unterbrechungsimpulse.

Sowas gibt es, das wird benutzt, damit Bodentruppen Ziele für Lasergelenkte Bomebn markieren können und so Spielchen.

Da der Pointer allerdings nur gedacht ist, um den Kameraden bei einer Übung auf dem eigenen Übungsplatz ein Ziel zuzuweisen, ist es ja gerade beabsichtigt, dass der Punkt und ggf. auch der mit dem Pointer gesehen werden. Feind gibt es da ja keinen.

Was ich mich nur so spontan frage: Im echten Einsatz machen die das ja sicher anders, sonst wäre ein Laserpointer Teil der Ausrüstung. Warum üben die das also nicht „richtig“? :smile:

mfg
MB

Brauchst du das nur 1 Tag?
ann leihe ich dir evtl. für ein Fässchen Bier einen Laser.

)
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Die gibt es ohne weiters. Der größte Kostenpunkt sind jedoch
nicht die Laserdioden (übrigens werden in den meisten Pointern
fehlerhafte verbaut), sondern die erstklassige Optik. Preis im
5-stelligen EUR-Bereich sind dabei normal.

Genau das meinte ich…

Außerdem muss man bedenken, dass man mit einer
nicht-lichtgeführten Schusswaffe immer das Problem hat, dass
der Laser mit 299792458 m/s zum Ziel schießt und daher
aufgrund zu vernachlässigender Wegüberbrückungsdauer genau den
Punkt trifft. Die dann abgeschossene Kugel mit sagen wir bis
zu 200 m/s tut das so nicht. Sie fällt genauso wie ein aus der
hand fallender Hammer mit g=9,81 m/s² zu Boden, legt dabei
aber einen gewaltigen Weg zurück.

Physikalisch nicht ganz korrekt. Erstens ist das die
Lichgeschwindigkeit für Vakuum (Sorry aber das hast du mit
deiner genauen Angabe herausgefordert :wink: zweitens hat die
Geschwindigkeit in diesem Fall relativ wenig mit der
Zielgenauigkeit zu tun und drittens fällt ein abgeschossenes
Projektil nicht genauso schnell zu Boden wie es bspw. ein
gefallenlassener Stein in der selben Zeit tun würde.

Das mit dem Stein hat man wo anders ebenfalls bestätigt. Nunja, wenn du meinst, es genau haben zu wollen, so kannst du die angegebene Lichtgeschwindigkeit mit den Indizes des Snellius’schen Brechungsgesetzes multiplizieren und erhälst dann eine geringfügig langsamere Geschw. . Luft zu Vakuum tut sich fast nichts. n(Vakuum) = 1; n(Luft) = 1,003.

c0 * n(Vakuum) / n(Luft)

Du siehst, an dieser Stelle zu diskutieren ist sinnlos. Was die Zielgenauigkeit anbelangt, dachte ich in der Tat an eine Zielmarkierung mit der eigenen Schusswaffe in der hoffnung, das Ziel auch zu treffen. Und da die Kugel nun mal fällt und der Lichtstrahl prinzipiell nicht…

Das ist genauso wie mit dem Gewitter und der Ermittlung der Entfernung durch Zählen der Sekunden. Die Zeit, die das Licht benötigt, um diese Distanz zurückzulegen, ist gemessen an der Zeit des Schalls quasi Null. Daher funktioniert die Faustformel Entfernung = Sekunden / 3 sehr gut.

Thea