Hallo,
ich habe seit längerem mit einer sehr auffälligen Behaarung zu kämpfen. Nicht nur, dass die Haare an den typischen Stellen stark wachsen sondern auch dort wo sie bei einer Frau nichts zu suchen haben, wenn man das mal so sagen mag. (Abends rasieren, morgens Stoppeln. Mancher Mann wäre da neidisch. Und nein, wachsen, epilieren etc. hilft alles nicht.)
Mein Gynäkologe ließ eine Blutuntersuchung machen und es stellte sich, wie erwartet, heraus, dass die männlichen Hormone erheblich überwiegen. Seiner Aussage nach könne man da wenig bis gar nichts machen, da dies genetisch bedingt ist. Er verschrieb mir zunächst eine Pille mit antiandrogener Wirkung (Cyproderm, empfahl gleichzeitig auch die Diane da selber Wirkstoff.)
Mir wurde gesagt, dass die Pille eine Vorlaufzeit von etwas 3-4 Monaten hat bis man eine „erhebliche Verbesserung“ feststellen kann.
Diese trat enttäuschenderweise leider nicht ein, zudem verschlechterte sich das Hautbild noch mehr. Es traten im Gesicht, Hals, Dekolleté und Beinbereich rote Flecken und winzige Pickelchen auf, massenweise. Die Pille wurde daraufhin abgesetzt, der Ausschlag geht nun zurück. Die Haut ist durch das ständige Rasieren natürlich nach wie vor gereizt.
Mich würde nun eine Laserbehandlung interessieren. Im Sommer mit Kragen oder Schal herumzulaufen und für eine 13 jährige Teenagerin gehalten zu werden, wenn man eigentlich doppelt so alt ist macht auf Dauer wenig Spaß. Dieses Hormonproblem bestimmt mittlerweile mein(en) Leben (Tagesablauf).
Wie sieht es mit Risiken einer solchen Laser-Behandlung aus? Braucht es dazu eine Art Attest eines Dermatologen oder Gynäkologen?
Werden die Kosten ab einem bestimmten Grad von der KK übernommen? Über 6 Ecken erfuhr ich, dass wohl auch ein Attest eines Therapeuten benötigt würde.
Danke für Infos.