Hallo.
Was ist der Ursprung des Begriffs Lasso? Vielleicht spanisch? Was heißt es?
Hallo.
Was ist der Ursprung des Begriffs Lasso? Vielleicht spanisch? Was heißt es?
Hallo.
Was ist der Ursprung des Begriffs Lasso? Vielleicht spanisch?
Was heißt es?
Hallo Ostlandreiter,
der Begriff Lasso war im Westen absolut unbekannt; das, was wir Lasso nenne, war für die Cowboys einfach „rope“.
Es kann sein, daß der Begriff Lasso von „lazo reata“ abgeleitet ist; in den deutschen Sprachgebrauch ist das Wort Lasso erst seit Karl May geraten.
Gruß - Hugo
Hallo.
Was ist der Ursprung des Begriffs Lasso? Vielleicht spanisch?
Was heißt es?
Hallo !
Lasso stammt aus dem Spanischen = „lazo“.
Span. Bedeutung „Schnur, Schlinge“. Latein. „laqueus“.
mfgConrad
Hallo.
Was ist der Ursprung des Begriffs Lasso? Vielleicht spanisch?
Was heißt es?
Hallo.
Modernes Italienisch: lacco, alt: lazo (selten auch heute noch gebraucht) heißt wie im Spanischen Schlinge, Fessel, Schnur.
Mit freundlichen Grüßen
Alexander Berresheim
in den deutschen Sprachgebrauch ist das Wort Lasso erst seit Karl May geraten.
Wobei man vielleicht anmerken könnte, dass May in seiner früheren Geschichten, das Wort „Lariat“ vorzog.
Aus: „Der erste Elk“ (später in die Surehandbände eingearbeitet):
Und diese Superiorität bestand zu vollem Recht, denn Old Wabble war trotz seiner Schlotterigkeit nicht nur ein Meister im Reiten, im Gebrauche des Rifle und des Lariat , sondern es entging ihm auch nicht eine der andern Eigenschaften, welche ein richtiger Westmann besitzen muß.
Oder aus: „Der Pfahlmann“ (eine pilchnereske Liebesgeschichte übrigens):
»Sehr genau. Figur lang, breit und kräftig, Haare blond und lang, Bart ebenso, Augen blau, Mund klein, Zähne gut, Kleidung ein Jagdrock, ausgefranst und zerrissen, Leggins, ausgefranst und zerfetzt, Moccassins, ausgefranst und zersprungen, Hut, ein Stück Filz ohne Gestalt und Farbe, Pferd, ein Brauner mit weißem Stern, Waffen, eine Doppelbüchse, ein Stutzen, Messer, Tomahawk und Lariat , besondere Kennzeichen, macht Lieder und schlägt Pfahlmänner todt. So, nun könnt Ihr ihn steckbrieflich verfolgen lassen, so genau ist die Beschreibung.«
Es war wohl erst der Karl-May-Verlag, der konsequent „der Lasso“ (wohlgemerkt: maskulin; erst nach dem Umzug aus Radebeul nach Bamberg wurde „der Lasso“ entmannt) verwendete.
Gruß Fritz Ben Nemsi
in den deutschen Sprachgebrauch ist das Wort Lasso erst seit Karl May geraten.
Wobei man vielleicht anmerken könnte, dass May in seiner
früheren Geschichten, das Wort „Lariat“ vorzog.
Das ist ja komplizierter als man annehmen sollte.
Woher kommt das wort „Lariat“??
der Begriff Lasso war im Westen absolut unbekannt; das, was
wir Lasso nenne, war für die Cowboys einfach „rope“.
Das habe ich letztens auch gelesten. Deshalb kam ich überhaupt erst zu der frage. Irgendwo muß der Begriff ja herkommen.
Es kann sein, daß der egriff Lasso von „lazo reata“ abgeleitet
ist; in den deutschen Sprachgebrauch ist das Wort Lasso erst
seit Karl May geraten.
Ich bin auf das Wort aufmerksam geworden, nachdem es in „Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk“, dessen 2. Band ich gerade lese, vorgekommen ist. In einer Szene malt sich der Bataillons-Geschichtsschreiber aus, daß einer der Soldaten von einem feindlichen Flugzeug aus mit einem Lasso erwürgt wird. Im Tschechischen muß es den Begriff doch wahrscheinlich erst noch später gegeben haben als im Deutschen.
Die Frage, warum er von Karl May überhaupt verwendet wurde, erübrigt sich ja jetzt, nachdem wir erfahren habe, daß er es Lariat nannte.
Woher kommt das wort „Lariat“??
Hallo, Ost(warum nicht Western)landreiter,
das kannst du schon aus Hugos Antwort erschließen.
„lazo reata“ (spanisch) = Seil zum Anbinden, zum Sichern, zum Festhalten von Tieren.
La reata = die Sichernde, Anbindende (Leine), amerikanisiert zu Lariat.
Es gibt einen Knoten, der im Englischen: Lariat Loop heißt = Lassoschlinge.
Lariat Loop
The name describes the use. The knot forms the fixed loop through which the cowgirl/cowboy pokes through the remaining long rope to form an elastic hoop, which is then spun overhead (lots of wrist action) and thrown to capture (or lasso) an animal.
siehe: http://www.troop7.org/Knots/Lariat.html
Gruß Fritz, der mit den Wörtern tanzt!
Liebe (etwas off topic)
Hallo Fritz,
Oder aus: „Der Pfahlmann“ (eine pilchnereske Liebesgeschichte
übrigens):
das freut mich aber, daß Du die Liebesgeschichten von Herrn May mit denen von Frau Pilcher in einem Atemzug nennst (oder gar auf eine Stufe stellst?). 
Und wo bleibt der Scan mit Liebe aus „Der Pfahlmann“?
Büddebüdde, wenigstens einen kleinen Ausschnitt.
Gruß Gudrun *die fast alle Pilcher gelesen und gesehen hat*
Liebe die zweite (immer noch off topic)
Hallo nochmal Fritz,
Es gibt einen Knoten, der im Englischen: Lariat Loop heißt =
Lassoschlinge.Lariat Loop
The name describes the use. […]
… to capture (or lasso) an animal.
Only animals? Da war doch noch was?
Jimmy Shannon sieht sich gerne als wilder Mustang, der frei von jedem Zaumzeug ungestüm durch die Prärie prescht. Ein Junggeselle bis in alle Ewigkeit, immer auf der Hut vor der Lassoschlinge, die ihm die Freiheit rauben könnte.
Quelle:
http://www.cineman.ch/movie/1999/TheBachelor/
Gruß Gudrun *duck&wech*
Und wo bleibt der Scan mit Liebe aus „Der Pfahlmann“?
Büddebüdde, wenigstens einen kleinen Ausschnitt.
Etwa sowas:
”Sie scheint also doch einen „wahren Gentleman“ gefunden zu haben, wie ihr Ausdruck in der Morgenpost lautet. Die Fenster sind erleuchtet, und hinter den Gardinen bewegte sich ein männlicher Schatten.“
Der, von welchem dieser Schatten herrührte, hatte in der Bibliothek manches Buch gefunden, welches nicht ohne Werth für ihn war, und dachte erst zu ungewöhnlich später Stunde daran, die Ruhe aufzusuchen. Als er das dunkle Wohnzimmer betrat, bemerkte er, daß drüben im gegenüberliegenden Hause die Lichter des zweiten Stockes erloschen seien. Jetzt waren einige Fenster des ersten Stockes erleuchtet; die Vorhänge waren zurückgezogen; die Altanthüre stand auf, und durch diese glänzte die große, lichtverbreitende Kuppel einer Lampe, welche auf dem Sophatische stand. Eine weibliche Gestalt in weißem, luftigem Gewande glitt wie schwebend durch das Gemach. Sie trat an den Tisch; das blendendhelle Licht fiel auf ihre hohe, volle Gestalt, doch da sie von ihm abgewandt stand, so konnte er von ihrem Gesicht nichts sehen. Unbeweglich aber hielt er seinen Blick auf sie gerichtet, indem er erwartete, daß sie sich mehr seitwärts wenden werde. Jetzt erhob sie ein Buch, schlug es auf und hielt es dem Lichte näher, und weißer als ihr Gewand, weißer als das Papier glänzte wie ein selbstleuchtender Gegenstand ihre Hand zu ihm herüber.
Schnell holte er ein Opernglas herbei, welches er auf dem Schreibtische gesehen hatte, und eilte, dasselbe vor sein Auge haltend, hinaus auf den Balkon, wo er in der Dunkelheit nicht bemerkt werden konnte. Da stand die Unbekannte nun so klar und deutlich vor ihm, als befinde er sich in ihrer unmittelbaren Nähe. Ihre Hand fesselte wieder seinen Blick. Er hatte schon manche schöne Hand gesehen, vielleicht auch eine von ihnen besungen, wie weit aber blieb alle seine Poesie gegen diese Wirklichkeit zurück! Wie graziös berührten sich ihre lang gestreckten, spitz zulaufenden Finger an dem Papiere; wie leicht und schön gebogen hob sich das Handgelenk, und wie reizend schaute der Arm aus der durchsichtigen Spitzenhülle hervor! Es war ihm, als brauche er sich nur vorzubeugen, um seine Lippen auf diese Lilienhand zu drücken, so nahe, so deutlich sah er sie vor sich. Und immer noch wollte die Eigenthümerin derselben sich nicht wenden, immer noch konnte er ihr nicht in das Angesicht schauen! Ob die Schönheit ihrer Züge wohl mit der ihrer Hand im Einklang stand? Ihr Kopf war klein und edel geformt, und zwischen den reichen, braunen Locken, die über die Schultern herniederfielen, schaute ein zierlicheres Ohr hervor, als er in seinem Leben jemals gesehen hatte.
Es durchfluthete ihn ein vollständig fremdes Gefühl. Es war ihm, als harre er auf eine Seligkeit, die ihm von Minute zu Minute vorenthalten werde; seine Ungeduld steigerte sich immer mehr und – da, da drehte sie sich halb um, und er erblickte dasselbe wunderbare schöne Angesicht, welches heute einen so tiefen Eindruck auf ihn gemacht hatte.
”Sie ists; ich hab’ es geahnt!“
Heiße Wogen drängten sich nach seinem Herzen; war es von dem zu scharfen Sehen durch das Glas? Ein Taumel, ein der Trunkenheit ähnlicher Zustand wollte ihn erfassen. Er kannte die Macht weiblicher Schönheit, aber er hatte sie noch nicht an sich selbst erfahren; jetzt zitterte ihr Einfluß ihm durch das tiefste Leben, und er hätte um keinen Preis der Erde die Fülle von Ahnungen und unbewußten Wünschen, welche seine Brust schwellten, hingegeben.
Da nahm sie die Lampe und trat in das Nebengemach. Die weißen, neidischen Gardinen, welche die dortigen Fenster verhüllten, ließen nur noch ihren Schatten sehen, welcher auch bald verschwand, als sie das Licht verlöschte. Sie war schlafen gegangen.
Noch lange stand er, ob gedankenvoll oder gedankenlos, er selbst hätte es nicht sagen können. Nicht ihre Schönheit allein hatte ihn begeistert; das Vornehme und Edle ihres Aeußeren und die Reinheit, welche sie umwebte und umschwebte wie das Licht die Sonne, hatte ihn gefangen genommen.
”Schlaf wohl, Du herrliches, Du unvergleichliches Wesen!“ flüsterte er aus überschwellendem Herzen und trat wieder in die Bibliothek zurück.
Es trieb ihn hin zum Schreibtisch, es lenkte seine Hand zur Feder, und bald flossen die glühenden Stanzen auf das Papier, so glockentönig und farbenprächtig, wie sie nur die erste, alles Irdische überlodernde Liebe zu diktiren vermag. Er nahm das Blatt und las es wiederholt.
”Meine beste Arbeit, vielleicht die einzige gute und untadelhafte von allen. Nicht ich habe sie geschrieben, sondern die himmlische Macht, die sich heute mir zum ersten Male offenbarte. Was thue ich? Darf ich oder nicht? Noch ist die Redaktion mit der Zusammensetzung des Morgenblattes beschäftigt – ja, es wird gewagt!“
(total OT) Hedwig, eat your heart out! (owt)
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So schööööööööööön, lieber Fritz,
habe ich mir das nicht vorgestellt.
Tja, da werde ich jetzt wohl das Ganze lesen, und sei es nur, um zu erfahren, ob und wie sie sich am Ende „gekriegt“ haben! 
Danke herzlich für die Mühe und die prompte „Lieferung“.
Gruß Gudrun
hi,
Woher kommt das wort „Lariat“??
ist das vielleicht der kleine bruder vom „laminat“?
grüße
burkhard