Mir ist das Lastwagenexperiment nach Deutsch von 1960 noch im Gedächtnis, das belegt, dass zu Beginn einer möglichen Kooperationssituation zunächst die Skepsis vorherrscht, bevor etwaige Möglichkeiten einer Win-Win-Situation durch kooperatives Verhalten entdeckt werden. Meiner Meinung nach ist dieses Verhalten dem „Framing“ also der subjektiven Situationsbeschreibung ähnlich, die das entsprechende Handeln grundlegend beeinflusst.
Leider weiß ich weder, wie Herr/Frau Deutsch mit Vornamen heißt, noch kann ich irgend etwas zu diesem Experiment wiederfinden.
Deutsch und Krauss und Deutsch haben noch weitere Experimente durchgeführt, allerdings in der Folge und von daher ebensowenig aktuell.
Etwas aktueller sind da:
Kerr, N.L., & Kaufman-Gilliland, C.M. (1997). „. . and besides, I probably couldn’t have made a difference anyway”: Justification of Social Dilemma Defection via Perceived Self-Inefficacy“. Journal of Experimental Social Psychology. Vol. 33 (3), P. 211-230.
Zum Thema „Framing“ ist dieses: http://research.yale.edu/heblab/pub_pdf/pub28_Rothma… zu empfehlen (Rothman, A.J.,& Salovey, P. (1997). „Shaping Perceptions to Motivate Healthy Behavior: The Role of Message Framing“. Psychological Bulletin. Vol. 121 (1), P. 3-19.).