das Fragewort heißt „quid“; die andere Version kann nur ein Druckfehler sein.
Der Name des Dichters war Vergilius; die Form Virgil begegnet allerdings häufig, wohl weil er im Mittelalter (Dante!) hoch geschätzt war und die Namensform mit „i“ an virgo erinnerte.
das Fragewort heißt „quid“; die andere Version kann nur ein
Druckfehler sein.
Das dachte ich Anfangs auch. Aber :
Bei der wörtlichen Schreibweise „Nunc scio qui t sit amor“ ergibt Google 302 Treffer, bei „Nunc scio qui d sit amor“ nur 83… da kann es sich sicher um keinen Druckfehler mehr handeln, oder?
Der Name des Dichters war Vergilius; die Form Virgil begegnet
allerdings häufig, wohl weil er im Mittelalter (Dante!) hoch
geschätzt war und die Namensform mit „i“ an virgo erinnerte.
bei der Google-Suche finde ich auch 297 Treffer mit „quit“. Ich hab dann die Suche auf deutschsprachige eingeschränkt - da war’s nur noch einer! Ob da bei Anglophonen das englische Wort „to quit“ reingeistert? Denen da drüben ist ja alles zuzutrauen, und wenn’s erst mal eingerissen ist, schreibt’s einer vom andern ab…
In indirekten Fragesätzen steht im Lateinischen meist der Konjunktiv, der in diesem Fall nicht einen anderen „Modus“ ausdrückt, sondern daß es sich um einen abhängigen Fragesatz handelt; daher „sit“, aber im Deutschen indikativisch zu übersetzen mit „ist“.