Der Compiler gibt mir den Fehler „no Boundingbox“ und zeigt
die Grafiken extrem gross an. Was kann ich machen?
Hmm … eine Bounding Box definieren? Die ist lediglich in EPS Dateien direkt enthalten. Am besten wandelst Du die Grafiken entsprechend um. Dazu gibt es das Tool „bmeps“. Siehe dazu auch TeXFAQ Frage 6.4.1
Dort steht alles drin, was Du wissen musst. Im übrigen würde ich die Größenangabe nicht in cm machen, sondern relativ zu Seitenbreite. Also z.B. \includegraphics[width=0.5\linewidth]{bild.eps}. Das hat den Vorteil, dass die Abbildungen bei Formatwechseln etc. immer korrekt mit skaliert werden. Einzige Ausnahme: Es kommt auf den Maßstab an. Dann geht das natürlich nicht und man muss mit absoluten Größen arbeiten.
Ich füge meine .png Grafiken mit folgendem Makro ein:
LaTeX kann keine png-Graphiken einbetten. Du willst sie entweder in postscript umwandeln (was ich eher als Notloesung ansehen wuerde) oder pdflatex verwenden.
das mit pdflatex ist so eine Sache. Pdflatex ist *nicht* Latex. Insbesondere importiert Pdflatex wiederum keine eps Grafiken, sondern lediglich einige Bitmapformate und eben pdf. Da müsstest Du dann ggf. vorhandene eps Dateien umwandeln.
Generell ist es eine eher schlechte Idee Bitmapgrafiken zu verwenden. Insbesondere, wenn es sich um Funktionsplots, Skizzen und Diagramme handelt. Bitmapgrafiken skalieren äußerst schlecht. Was auf dem Bildschirm bei extrem niedriger Auflösung (bis ca. 120 dpi) sehr gut aussieht, sieht auf dem Papier bei 1200 dpi eher bescheiden aus oder ist entsprechend auf Brifmarkengröße geschrumpft. Vektorgrafiken hingegen skalieren ohne Verluste.
Wenn Du also mit Deinem Pdflatex etwas schreibst, was am Bildschirm gelesen werden soll, dann ist die Verwendung von png etc. eine akzeptable Lösung. Wenn Du für’s Papier schreibst, dann besorge Dir Kopieen der Grafiken mit mindestens 600 dpi. Oder überlege Dir, ob Du je nach Grafiktyp und erzeugender Software nicht lieber auf ein Vektorformat ausweichen willst.