Latex Kopfzeile manuell

hallo

mit \pagestyle{myheading} kann ich mittels \markright{RechterTitel}
Meinen Kolumnentitel rechts selbst bestimmen. Gibt es denn kein markleft???
Wie kann ich die linke Seite (Buch) zuweisen. Anderes Paket?
ich will also da wo bei \automark die section steht etwas hinschreiben…
(Ich habe keine „funktionierenden“ Überschriften, da ich alle mit \addcontentsline vergeben MUSS)

Danke
rm

Warum keine Überschriften?

hallo

(Ich habe keine „funktionierenden“ Überschriften, da ich alle
mit \addcontentsline vergeben MUSS)

Sorry, nur aus Neugier, warum?

Ich will Sie nicht im Text erscheinen lassen.
Mit \chapter{text}[] habe ich immer noch das Problem dass sie auch wenn sie unsichtbar sind sie vor und nach dem Eintrag einen großen Abstand hinterlassen, auf einer neuen Seite beginnen oder ähnliches. Trotzdem sollen sie aber im Inhaltsverzeichnis stehen.
Sinn der Sache ist unter anderem, dass die Kapitel, sowie die Unterkapitellängen sehr variieren. Anfangs sind da 3 oder 5 oder 10 Seiten dazwischen später 100 oder sogar 300 was die Kapitel angeht.
Eine andere Gliederung ist auf keinen Fall möglich, also um die Längen besser zu verteilen. Insgesamt geht es um 1100-1200 Seiten.
Im hinteren Teil „verkraftet“ man das also durchaus, aber am Anfang hätte ich dann an einer Stelle sogar zwei KapÜberschriften hintereinander, was angesichts der damit verbundenen Absätze und Abstände, etc. nicht gerade schön aussieht.
Mit den Sections ist es ähnlich, wenn auch nicht ganz so schlimm.
Subsections tauchen selten, aber absolut unregelmäßig auf…
subsubsections habe ich raus genommen und in ein extra Verzeichnis genommen, da sie thematisch recht getrennt vom restlichen text sind und mir das InhaltsVZ sonst zu unübersichtlich geworden wäre.

Um trotzdem eine stringete Lösung zu finden, was die Überschriften angeht… dann lieber keine Überschriften, sondern nur ins InhVZ und Kopfzeile.

Hat jemand eine Lösung für das Problem?

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

Ich will Sie nicht im Text erscheinen lassen.
Mit \chapter{text}[] habe ich immer noch das Problem dass sie
auch wenn sie unsichtbar sind sie vor und nach dem Eintrag
einen großen Abstand hinterlassen, auf einer neuen Seite
beginnen oder ähnliches.

Das hängt unter anderem von der gewählten Dokumentenklasse ab. Wenn Du „book“
oder davon abgeleitete Klassen nutzt, dann fangen Kapitel stets auf neuen
(ungeraden) Seiten an. Das ist bei „article“ z.B. nicht so. Aber bevor wir hier
weiter spekulieren, gibst Du uns vielleicht mal eine genauere Beschreibung
Deines Projektes? Es ist sehr unbefriedigend, herumraten zu müssen, was Du
eigentlich letztlich erreichen willst. Je genauer Du mitteilst, wie das
Ergebnis aussehen soll, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Dir
geholfen werden kann.

Nebenbei: Kennst Du die KOMA-script Klassen? Dort hast Du u.a. die
Option „smallheadings“ zur Verfügung, die im Zusammenhang mit der „scrartcl“
Klasse Dein Überschriftenproblem vermutlich lösen kann.

In der Anleitung zu KOMA-script gibt es auch eine genau Beschreibung, wie Du
gerade und ungerade Kopfzeilen definieren kannst. Dazu wird die
Erweiterung „scrpage2“ genutzt.

http://dante.ctan.org/CTAN/macros/latex/contrib/koma… bzw.
http://www.komascript.de/

Unter Umständen ist aber LaTeX überhaupt nicht das richtige Werkzeug für Dein
Projekt und es gibt bessere Werkzeuge. Das kann man aber erst sagen, wenn Du
uns verrätst, was genau denn Dein 1100 Seiten Epos sein soll.

Gruß

Fritze

Unter Umständen ist aber LaTeX überhaupt nicht das richtige
Werkzeug für Dein
Projekt und es gibt bessere Werkzeuge. Das kann man aber erst
sagen, wenn Du
uns verrätst, was genau denn Dein 1100 Seiten Epos sein soll.

Gruß

Fritze

Hallo Fritze,

im Wesentlichen geht es darum, dass ich die letzten 10 Jahre Tagebuch in eine gescheite Form bringen will, also aus Word heraus.
Über die Jahre variierte die Eintragsdichte was die zeitlichen Abstände und die jeweilige Länge angeht sehr stark, wie oben beschrieben.
Die Gliederung ist, die ich schon in Word hatte ist:

chapter:Jahr
Section:Monat
Subsection: diverse Text-Einfügungen
Subsubsection: besondere Ereignisse

smallheadings habe ich schon benutzt, kann mich aber nicht mit anfreunden, vor allem mit den Abständen vor und nach den Überschriften (auch wenn man das ändern könnte)
Die Klasse ist scrbook und ich hatte es auch so eingestellt, dass rechts Kapitel, links Section steht…

das Problem hat sich durch deinen Hinweis auf scrpage2 gelöst.
Vielen Dank dafür!
Interessanter Weise wird der Befehl \markright{TITEL} mit dem Kern von Koma mitgebracht (den habe ich ja schon benutzt) aber um \markleft{TITEL} (den ich kannte, benutzte und mich dann wunderte, dass er nicht funktionierte) zu benutzen muss man erst scrpage2 laden :smile:
Auf die Idee dass das eine geht, das andere nicht, bin ich nicht gekommen.
Funktioniert jetzt aber alles! Danke!

Was Latex generell angeht. Ich habe wie gesagt die ganzen Jahre in Word geschrieben und das so weit sehr gut geregelt bekommen.
(Was das Layout angeht, liegt es vielleicht auch einfach daran, dass ich das nun schon seit über 10 Jahren so vor mir sehe und ich mich einfach dran gewöhnt habe)
Da ich jetzt aber kein Standardformat der DIN Klassen zum Drucken will und damit einen gescheit konstruierten Satzspiegel brauche und das ganze im Buchformat (wechselde Seitenränder etc.) sein muss, dachte ich es wäre sinnvoll mit Latex zu beginnen. In Word habe ich das mit viel Spielerei zwar auch hinbekommen, aber andauernd hat es mir bei einer Formatierung irgendwas zerhauen. Bei Latex habe ich bisher den Eindruck, dass es „robuster“ gegenüber nachträglichen Veränderungen am Satzspiegel oder dem Format ist und man so ein wenig mehr „ausprobieren“ kann.
Dann kommen noch Vorzüge wie der besser funktierender Blocksatz, die Möglichkeit ohne „Umwege“ ein weiteres Verzeichnis zu machen und die bessere Handhabung was Tabellen angeht…
Der Druckerei war es recht egal, so lange das im pdf passt. Das Ganze soll auf echte Bünde gebunden werden und angsichts dessen, dass das schon eine Investition ist, versuche ich es so gut wie möglich hinzubekommen.
Schöner Nebeneffekt, ich habe dann die Möglichkeit Latex bei der Dipl zu benutzen, weil ich mich ein wenig auskenne.
Prinzipiell bin ich aber (auch?) der Meinung, dass man mit Word weiter kommt als viele denken.

Vielen Dank auf jeden Fall

Hallo,

im Wesentlichen geht es darum, dass ich die letzten 10 Jahre
Tagebuch in eine gescheite Form bringen will, also aus Word
heraus.

Wenn man es „gescheit“ machen will, dann packt man 10 Jahre Tagebuch nicht ein
einen dicken Band, sondern man macht daraus Jahresbände. Dann wird das Ergebnis
handlicher.

chapter:Jahr
Section:Monat
Subsection: diverse Text-Einfügungen
Subsubsection: besondere Ereignisse

Neue Jahre kommen doch nicht so oft vor. Ich halte die Abstände für nicht
übertrieben, insbesondere nicht bei „smallheadings“.

Evtl. wirst Du aber glücklicher, wenn Du Dir ein paar eigene Makros in TeX
(ohne La-) bastelst.

Gruß

Fritze

Auch wenn das Problem schon gelöst ist, so wäre eine weitere Möglichkeit vllt. die Größe der Überschriften auf „ganzklein“ zu stellen.

Sonst nutze ich für das KomaSkript immer:

\setkomafont{chapter}{\tiny}
\setkomafont{section}{\tiny}
\setkomafont{subsection}{\tiny}
\setkomafont{subsubsection}{\tiny}

Naja, ich sag nur
Nicht schön, aber selten :wink:

CU Xabbu