Unter Umständen ist aber LaTeX überhaupt nicht das richtige
Werkzeug für Dein
Projekt und es gibt bessere Werkzeuge. Das kann man aber erst
sagen, wenn Du
uns verrätst, was genau denn Dein 1100 Seiten Epos sein soll.
Gruß
Fritze
Hallo Fritze,
im Wesentlichen geht es darum, dass ich die letzten 10 Jahre Tagebuch in eine gescheite Form bringen will, also aus Word heraus.
Über die Jahre variierte die Eintragsdichte was die zeitlichen Abstände und die jeweilige Länge angeht sehr stark, wie oben beschrieben.
Die Gliederung ist, die ich schon in Word hatte ist:
chapter:Jahr
Section:Monat
Subsection: diverse Text-Einfügungen
Subsubsection: besondere Ereignisse
smallheadings habe ich schon benutzt, kann mich aber nicht mit anfreunden, vor allem mit den Abständen vor und nach den Überschriften (auch wenn man das ändern könnte)
Die Klasse ist scrbook und ich hatte es auch so eingestellt, dass rechts Kapitel, links Section steht…
das Problem hat sich durch deinen Hinweis auf scrpage2 gelöst.
Vielen Dank dafür!
Interessanter Weise wird der Befehl \markright{TITEL} mit dem Kern von Koma mitgebracht (den habe ich ja schon benutzt) aber um \markleft{TITEL} (den ich kannte, benutzte und mich dann wunderte, dass er nicht funktionierte) zu benutzen muss man erst scrpage2 laden 
Auf die Idee dass das eine geht, das andere nicht, bin ich nicht gekommen.
Funktioniert jetzt aber alles! Danke!
Was Latex generell angeht. Ich habe wie gesagt die ganzen Jahre in Word geschrieben und das so weit sehr gut geregelt bekommen.
(Was das Layout angeht, liegt es vielleicht auch einfach daran, dass ich das nun schon seit über 10 Jahren so vor mir sehe und ich mich einfach dran gewöhnt habe)
Da ich jetzt aber kein Standardformat der DIN Klassen zum Drucken will und damit einen gescheit konstruierten Satzspiegel brauche und das ganze im Buchformat (wechselde Seitenränder etc.) sein muss, dachte ich es wäre sinnvoll mit Latex zu beginnen. In Word habe ich das mit viel Spielerei zwar auch hinbekommen, aber andauernd hat es mir bei einer Formatierung irgendwas zerhauen. Bei Latex habe ich bisher den Eindruck, dass es „robuster“ gegenüber nachträglichen Veränderungen am Satzspiegel oder dem Format ist und man so ein wenig mehr „ausprobieren“ kann.
Dann kommen noch Vorzüge wie der besser funktierender Blocksatz, die Möglichkeit ohne „Umwege“ ein weiteres Verzeichnis zu machen und die bessere Handhabung was Tabellen angeht…
Der Druckerei war es recht egal, so lange das im pdf passt. Das Ganze soll auf echte Bünde gebunden werden und angsichts dessen, dass das schon eine Investition ist, versuche ich es so gut wie möglich hinzubekommen.
Schöner Nebeneffekt, ich habe dann die Möglichkeit Latex bei der Dipl zu benutzen, weil ich mich ein wenig auskenne.
Prinzipiell bin ich aber (auch?) der Meinung, dass man mit Word weiter kommt als viele denken.
Vielen Dank auf jeden Fall