Hallo Sandra,
Ich find ja mittlerweile auch an den Koma-Script-Klassen
Gefallen.
Was ist das genau?
Alternative Dokumentenklassen, die mehr auf den deutsche Gepflogenheiten angepasst sind und sich ein wenig flexibler gestalten lassen, was Seitenaufbau, Papierformat und einige Details wie Kopf- und Fußzeilen betrifft. Du findest Dokumentation dazu in Deinem texlive-DOC Verzeichnis oder auf einem CTAN-Server Deiner Wahl
http://dante.ctan.org/CTAN/macros/latex/contrib/koma…
ok, mit makeidx kommt keine Fehlermeldung mehr.
Fein 
kannst du mir bitte die Funktion der fettgedruckten Teile kurz
erklären? Was muß ich da an mein spezielles Dokument anpassen?
An Deinem Dokument musst Du eigentlich nichts weiter machen. Nur musst Du eben neben latex auch noch makeindex aufrufen, um den Index zu erzeugen. Im ersten latex-Durchlauf erzeugt das Programm (aufgrund des \makeiundex-Anweisung in der Präambel) eine .idx-Datei mit den Verweisen und Seitenzahlen der Stichworte. Makeindex macht aus dieser .idx-Datei dann (nach bestimmten Stylevorgaben, siehe Anleitung zu Makeindex) eine .ind Index-Datei. Der zweite Latex-Durchlauf bindet dann (aufgrund der \printindex Anweisung) den Index an der Stelle ein, wo das \printindex Kommando steht.
(Sorry, ich hab wirklich keine Ahnung von der Sache)Wo sollte
eigentlich die Datei makeindex.exe stehen? Bei mir ist sie in
Texlive\bin\win32, funktioniert es von da aus?
Du solltest Dir Deinen Programmsuchpfad (echo $PATH) um das Verzeichnis erweitern, in dem die ganzen ausführbaren Programme Deiner TeX-Installation liegen. Dann klappt der Aufruf von überall.
PATH=$PATH;
klappt glaube ich unter Windows. Normalerweise sollte aber Dein TeX-Werkzeug (Winedt?) einen entsprechenden Aufruf für Dich per Mausklick erledigen. Wenn nicht, dann probiere mal TeXnicCenter. Das ist obendrein auch noch open source und kostet somit weder Geld, noch nervt es mit „registrier mich“ Meldungen.
http://dante.ctan.org/CTAN/systems/win32/TeXnicCente…
Was die >/dev/null in dem Fettfruck betrifft, so wird damit unter Linux lediglich die Ausgabe der Programme „unsichtbar“ gemacht (in den Mülleimer umgeleitet), das kannst Du für Windows vergessen. Außerdem ist es natürlich im Ernstfall wenig hilfreich, wenn Fehlermeldungen gelöscht werden. Es gibt allerdings auch die Logfiles (.log und .ilg für LaTeX und makeindex).
Die \begin{section}{Überschrift} … \end{section} Kombination kannte ich noch gar nicht. Das ist auch überflüssig, ein simples \section{Überschrift} ist eigentlich das übliche Vorgehen unter LaTeX 
Gruß
Fritze