Hallo,
ich habe in vollster Zufriedenheit eine 400 Seiten-Arbeit mit unglaublich vielen Abbildungen, Tabellen etc. in LaTeX / TeXnixCenter geschrieben und als PDF anzeigen lassen. Wunderbar!
Nun möchte ich es zur Korrektur geben. Die sollte mit Open Office oder word (ich dachte bisher, das sei identisch) durchgeführt werden. Für meine interne KOrrektur habe ich von PDV in Word kopiert. Sah zwar richtig schlecht aus - und von den Abbildungen / Tabellen waren nur die Buchstaben vorhanden - aber für mich hat es gereicht. Für die Korrektur reicht es so vermutlich nicht!! Ohne anständige Zeilenumbrüche etc. lässt sich der Zusammenhang noch schwerer erschließen.
Meine Frage:
Gibt es eine Möglichkeit, von TeXnixCenter aus in Word/Open Office etwas eleganter und bearbeitbarer umzuwandeln als ich es getan habe?
Bevor eine Diskussion beginnt: ich würde mich mit der Kommentarfunktio in Adobe begnügen und zur Korrektur genügt mir die Wordlösung, weil ich völlig hinter Tex stehe. Es geht nur darum, dass es zur Korrektur soll.
Vielleicht ist die Frage auch:
Wie kann man PDF-Dokumente mit Word oder Open Office
bearbeiten?!?
Die Antwort ist so einfach wie unbefriedigend: Gar nicht.
Du kannst mit „detex“ alle (La)TeX Kommandos entfernen und die Datei als reinen Text weiterbearbeiten. Das einpflegen von Korrekturen ist dann aber lästig. Was haben denn Deine Korrekturleser gegen ein PDF in Verbindung mit dem Quelltext auszusetzen?
Wenn Du die PDF Datei bearbeiten willst, dann brauchst Du meines Wissens eine Vollversion von Adobe Acrobat (nicht den Reader).
Wie kann man PDF-Dokumente mit Word oder Open Office
bearbeiten?!?
Die Antwort ist so einfach wie unbefriedigend: Gar nicht.
Ok, ich hatte es befürchtet —
Du kannst mit „detex“ alle (La)TeX Kommandos entfernen und die
Datei als reinen Text weiterbearbeiten.
Wo gebe ich das „detex“ dann ein?
Das einpflegen von
Korrekturen ist dann aber lästig.
Das ist es wohl so oder so, weil ein einfaches „Änderungen annehmen“ wie in Word wohl nicht funktionieren wird.
Was haben denn Deine
Korrekturleser gegen ein PDF in Verbindung mit dem Quelltext
auszusetzen?
Vielleicht nutzen sie ein Rechtschreibprogramm, das in Worddokumenten läuft?
Quelltext meint dann Word ohne Befehle?
Wenn Du die PDF Datei bearbeiten willst, dann brauchst Du
meines Wissens eine Vollversion von Adobe Acrobat (nicht den
Reader).
Ich habe die Vollversion, kann dort aber trotzdem nicht in das Dokument schreiben, nur Kommentare. Bzw. hat die korrigierende Person das nicht und daher egal.
Vielleicht nutzen sie ein Rechtschreibprogramm, das in
Worddokumenten läuft?
Quelltext meint dann Word ohne Befehle?
Rechtschreibprogramme gibt es auch inkl. „LaTeX“ Erkennung. Damit sollte es keine Probleme geben. Allerdings erkennt die von Word solche Konstrukte natürlich nicht.
Wenn Du die PDF Datei bearbeiten willst, dann brauchst Du
meines Wissens eine Vollversion von Adobe Acrobat (nicht den
Reader).
Ich habe die Vollversion, kann dort aber trotzdem nicht in das
Dokument schreiben, nur Kommentare. Bzw. hat die korrigierende
Person das nicht und daher egal.
Wenn Du Adobe Acrobat hast, dann kannst Du (ab Version 7) aber das Kommentieren per Acrobat Reader erlauben und aktivieren. Dann brauchen die Korrekturleser nur den Reader (ab Version 7), um Kommentare direkt ins PDF zu schreiben. Vielleicht ist das eine Möglichkeit?
Die Option heißt „Zum Kommentieren und für Analyse in Adobe Reader aktivieren“ im Menü „Kommentare“.
Soll das nur eine Einbahnstrasse PDF -> Word sein, oder anders gesagt, macht es was aus, wenn die Formatierung verloren geht?
Unter welchem Betriebssystem soll das stattfinden?
Die ‚offizielle‘/Komfort-Lösung wäre Adobe Acrobat, also nicht der Acrobat Reader, sondern die kostenpflichtige Vollversion. Die enthält eine Funktion zum Exprotieren des PDF-Dokuments in das RTF-Format. RTF kann von Word und OO weiterverarbeitet werden.