ich bin auf der Suche nach einem wirklich guten Tool, was eine Rechtschreibprüfung auf meinen .tex-Dateien durchführt. Ich verwende TeXnicCenter als Editor, der Spellchecker dort ist nicht wirklich gut. Habe schon 4spell ausprobiert, das ist nicht schlecht, aber hat Probleme bei zusammengesetzten Wörtern und auch bei einigen Flektionsformen. D.h. er macht bei Wörtern wie „verwendende“ in „… die zu verwendende Funktion …“ Probleme und schlägt Sachen wie „verwendender, verwendendes, verwendenden“ vor
Was verwendendendendet ähhhh verwendet ihr denn am liebsten als Spellchecker für LaTeX?
ich bin auf der Suche nach einem wirklich guten Tool, was eine
Rechtschreibprüfung auf meinen .tex-Dateien durchführt.
Ich empfehle dafür GNU aspell. Es erkennt TeX-Syntax und filtert sie automatisch aus bei der Korrektur. Wenn Du den Word-Spellchecker für gut befindest, wirst Du von aspell begeistert sein. Aspell schlägt nämlich Words Korrekturhilfe um Längen (siehe http://aspell.net/test/). Es ist auch eine Windows-Version erhältlich:
schade, dass es dazu kein GUI-Frontend für Windows gibt (oder
zumindest hab ich keins gefunden…)
XEmacs
Da mit kann man dann nebenbei noch Mails und News lesen (mit einem Funktionsumfang, den kaum ein anderer Mail- oder Newsreader bietet) LaTeX schreiben, Literaturdatenbanken verwalten, HTML schreiben, im Internet Browser, FTP und IRC nutzen, rechnen, spielen, Programme in einer Vielzahl von Porgramiersprachen entwickeln, Dareiversioen im CVS verwalten, eintwickeln, Sounds abspielen und viele weitere Dienge. Kaffee kochen zum Beispiel.
schade, dass es dazu kein GUI-Frontend für Windows gibt (oder
zumindest hab ich keins gefunden…)
Abgesehen davon, dass ein Kommandozeilenaufruf auch keine unüberwindbare Hürde darstellt, heisst Deine GUI doch TeXNicCenter. Lässt sich dort nicht eine beliebige Rechtschreibprüfung integrieren?
Emacs (off Topic)
*g* bist ja ein echter Emacs-Süchtiger so wies aussieht. Klar kenn ich den, aber ich finde, dass Programme mit zuviel Funktionen im Endeffekt eher weniger bieten als klare, überschaubare, einfachere Progis, die für speziellere Zwecke gemacht sind. Die schlagen einen nicht so tot wie der Emacs
Ich will damit aber jetzt keine philosophische Diskussion lostreten, das musste aber gesagt werden… Danke für den Tipp, trotzdem!
*g* bist ja ein echter Emacs-Süchtiger so wies aussieht. Klar
kenn ich den, aber ich finde, dass Programme mit zuviel
Funktionen im Endeffekt eher weniger bieten als klare,
überschaubare, einfachere Progis, die für speziellere Zwecke
gemacht sind. Die schlagen einen nicht so tot wie der Emacs
Dann nimm vi. Der kann (und das wird Sebastian bestaetigen) nur zwei Dinge: piepen und Dinge kaputt machen. Beides hat bislang fuer mich beim Schreiben von LaTeX-Dokumenten gereicht.
Ich will damit aber jetzt keine philosophische Diskussion
lostreten,
Och schade. [secret-editor-flamewar-weapon wieder gesichert]
das musste aber gesagt werden… Danke für den Tipp, trotzdem!
Im Ernst: ich bin mir ziemlich sicher, dass emacs fuer LaTeX die bessere Wahl ist (wenn man nicht schon vorher auf den anderen trainiert wurde).
*g* bist ja ein echter Emacs-Süchtiger so wies aussieht. Klar
kenn ich den, aber ich finde, dass Programme mit zuviel
Funktionen im Endeffekt eher weniger bieten als klare,
überschaubare, einfachere Progis, die für speziellere Zwecke
gemacht sind.
„One job, one tool“ ist in der Tat ein vernünftiger Ansatz.
Dennoch denke ich, daß Du nicht eine annähernd so braucnbare Kombination zum Bearbeiten von LaTeX bekommen wirst wie mit AucTeX, TefTeX und preview-latex.