Hallo tilli,
ich denke, es kommt auf das empfängerohr an. „reinreden“
klingt anders als „zu denken geben“, „vorschlagen“,
„auffallen“.
naja, wenn dann die Omi „vorschlägt“, das Kind weniger in den Arm zu nehmen, sondern einfach schreien zu lassen, dann soll die Mutter des Kindes doch bitte ihre eigenen Ängste, aus kindlicher Vereinsamung zum mindestens mit entstanden, ignorieren und unbedingt das Kind schreien lassen.
nicht jeder hinweis von außen ist eine einmischung und
anmaßung. ich finde die formulierung „gar nix zu sagen“ sehr
irritierend.
Und wenn schon die Omi das Kind bei Tisch kritisiert, dann muss unbedingt die Mutter mitmachen, weil ja zwei gegen einen Zwerg nicht unfair ist. Sonst kritisiert, entschuldigung, „schlägt“ die Omi „vor“, dass doch die Mutter mit den Zurechtweisungen unbedingt mitmachen soll.
klar, wer wird schon gerne kritisiert. aber das pauschal
abzulehnen, weil man ja selber ganz allein an seinem kind
rummurksen darf (das nun auch mal überspitzt), scheint mir der
sache nicht dienlich.
Ich glaube doch, dass Vorschläge etwas anderes sind, als ewige nervtötende Nörgelei am Erziehungsstil der Tochter (oder Schwiegertochtes, letzteres kann ich mangels Schwiegermutter aber nicht beurteilen).
wir sollten doch alle austausch anstreben. es kann halt in
beide richtungen zur selbstgefälligkeit werden.
Vor allem, wenn Austausch nicht möglich ist, weil Omi leider schon zu alt ist, um einsehen zu können, dass Kindererziehung einem Wandel unterworfen ist.
Ich glaube nicht, dass Eltern, die sich mit ihren Eltern austauschen können, so leicht verzweifelt hier im Forum schreiben.
Gruß, Karin