Laufwagerl

Es ist immer wieder die selbe Disskusion, Laufwagen ja oder nein mit meinen Schwiegereltern. Ich hab bisher keins genommen, weil ich finde das es nicht gut ist für die Füsse, weil sie beim laufen so einen Spitzfuss machen müssen und weil sie damit schlimm stürzen können.

Auserdem hat man kein Laufwagerl muss das Kind sich selbst anstrengen, meiner mit 8 Monaten krabbelt perfekt, sitzt perfekt und seit ein paar Tagen steht er auch, zwar noch ziemlich wackelig aber er steht.

In manchen Ländern sind Laufwagen mittlerweile verboten, in Krankenhaus bekommt man nen Zettel mit, ja kein Laufwagen und auch von der Kinderärztin heisst es man sollte sowas nicht benützen.

Was habt ihr für Erfahrungen gemacht?

Hallo,

Was habt ihr für Erfahrungen gemacht?

Keine.
Weil es schon vor 16 Jahren Informationen gab, dass das nicht gut für die Kinder ist.
Du hast doch alle Argumente dagegen aufgezählt.

Gruß
Elke

Hallo Daniela,

Du hast alle Argumente dagenen aufgezählt - dafür gibt es keine.

Wenn Du einen bewegungsfreudigen Krabbler da hast und vielleicht die Wohnungseinrichtung das Langhangeln an Regalen etc. nicht her gibt, dann gib ihm z.B. einen stabilen Karton oder eine umgedrehte Kunststoffbox/Wäschekorb die er durch die Gegend schieben kann - wir hatten später einen super stabilen Lauflernwagen von HABA, welcher jetzt wieder aktuell ist um alles mögliche und unmögliche durch die Gegend zu schieben. - für einen ganz blutjungen Stehanfänger ist der noch zu schnell mit den Rädern, dann lieber die Kisten wählen, die sich nicht/nur langsam bewegen lassen.

Jedes Kind hat sein eigenes Tempo und muss die Bewegungen mit seinen eigenen Muskeln etc. schaffen. Nur so steht, geht, krabbelt es gesund. Alles andere schädigt den Körper.

Gruß,
Alexandra

Hallo,

eigentlich ist es immer wieder die gleiche Diskussion: Oma, Schwiegermutter Tante oder wer auch immer meint alles besser zu wissen, als die Mutter des Kindes. Hör auf dein Bauchgefühl!

Ich hab vor längerer Zeit ein kleines Gedicht aus einer FAQ umgeschrieben. Hier ist es nochmal:

Die liebe Oma

Die häufigsten Fragen und die vielleicht passenden Antworten:

F: Die Oma sagt mein Kind trinkt zuwenig!
A: Verlass dich auf dein Gefühl und schmeiß die Oma raus.

F: Die Oma sagt mein Kind isst zuwenig!
A: Verlass dich auf dein Gefühl und schmeiß die Oma raus.

F: Die Oma sagt mein Kind ist zu dünn angezogen!
A: Verlass dich auf dein Gefühl und schmeiß die Oma raus.

F: Die Oma sagt mein Kind sollte schon lange auf den Topf.
A: Verlass dich auf dein Gefühl und schmeiß die Oma raus.

F: Die Oma sagt mein Kind ist noch viel zu klein für den Kindergarten.
A: Verlass dich auf dein Gefühl und schmeiß die Oma raus.

Du kannst jetzt selbst die Zeilen für das Laufwagerl dazuschreiben.

Gruß

Kati

Hallo,

ich kann dir keine Argumente „für“ das Gehfrei (so nennt man das Ding glaube ich) nennen.
Als meine Kinder klein waren (1986, 1990, 1997) waren die Dinger auch schon verpönt, weil sie schlecht für die Entwicklung und dazu noch saugefährlich sind.

Gruß, C.

Hallo Daniela,

warum sollte man einen nehmen? Es gibt überhaupt gar keinen Grund dafür. Wenn das Kind wo hin will, soll es eben krabbeln, laufen etc.

Meine Schwägerin hatte einen und der Kleine ist damit ganz böse die Treppe runter gefallen. Ist schon ein paar Jahre her und damals hat man die Dinger halt noch genommen. Sie hat zwar immer aufgepasst, aber irgendwann hat sie halt doch mal in die andere Richtung geschaut.
Das Kind musste ins KH weil er sich so sehr verletzt hat. Und er hatte ganz arge Spitzfüße, weil der Wagen für ihn noch zu groß war und er nicht ganz an den Boden gekommen ist. Wenn er stehen kann, dann kauf ihm doch lieber so einen Lauflernwagen. Da kann er sich festhalten und muss selber laufen.

Gibt es ganz schöne von HABA. Wir hatten so einen, aber den fand meiner dumm. Lieber läuft er am Sofa oder Tische entlang.

Ich würde keinen Gehfrei kaufen!!

Und hört nicht soviel auf die Oma. Du bist die Mama und sie hat gar nix zu sagen. Gilt auch für Opas.

Gruß Lulea

Hallo,

noch mal was anderes (weil zu dem eigentlichen Punkt ja schon alles gesagt wurde): Lass Dir und insbesondere deinem Kind bloß keinen Stress machen, wann es was zu lernen/zu können hat! Leistungsdruck kommt noch früh genug, und wenn ich hier lese, dass man offenbar meint, einem Kind mit acht Monaten schon beim Laufen lernen auf die Sprünge helfen zu müssen, dann wird mir ganz anders. Die Bandbreite dessen was an altersgerechter Entwicklung von Kindern normal ist, ist riesig, und kein Kind muss/sollte mit acht Monaten schon laufen können, oder es dringend lernen. Das geht ganz ohne Hilfsmittel von selbst, wenn es denn für genau dein Kind dafür an der Zeit ist. Und es kann sein, dass dein Kind dabei eher zu den Frühstartern, zum ganz normalen Mittelmaß, oder auch als letztes im ganzen Freundes- und Bekanntenkreis eine bestimmte Fähigkeit erwirbt. Aber auch in der großen Bandbreite des Normalen gibt es nun mal den Ersten und den Letzten. Also sich weder auf das Eine etwas einbilden, noch wegen des anderen gleich in Panik verfallen, sondern die Dinge einfach so nehmen wie sie sind. Wenn es um das nächste Thema geht, kann die Welt genau anders herum aussehen, …

Gruß vom Wiz

Was habt ihr für Erfahrungen gemacht?

kind ist die treppe runtergefahren, blaues auge.
mama schreck und schamesrot.

beide brüder KEINEN wagen.

;-/

der jüngste hat mal so eine art schiebe-rasenmäher geliehen.
das war der hit…

etwa so.
http://www.yoomcom.de/images/53970.jpg

und konnte damit üben.

tilli

hallo senf

Und hört nicht soviel auf die Oma. Du bist die Mama und sie
hat gar nix zu sagen. Gilt auch für Opas.

aber später darf sie enkel sitten, oder wie?

muß sowas sein?

tilli

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Hallo,

A: Verlass dich auf dein Gefühl und schmeiß die Oma raus.

A: Verlass dich auf dein Gefühl und schmeiß die Oma raus.

A: Verlass dich auf dein Gefühl und schmeiß die Oma raus.

A: Verlass dich auf dein Gefühl und schmeiß die Oma raus.

A: Verlass dich auf dein Gefühl und schmeiß die Oma raus.

klingt irgendwie nicht so, als sei da jemand zu frieden mit der eigenen mutter.

wer sagt eigentlich, dass immer die aktuelle mutter recht hat?
und die ex-mutter = großmutter automatisch unrecht?

warum ist gefühl IMMER > erfahrung oder distanz?

tilli

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hallo senf

Und hört nicht soviel auf die Oma. Du bist die Mama und sie
hat gar nix zu sagen. Gilt auch für Opas.

aber später darf sie enkel sitten, oder wie?

muß sowas sein?

ach und weil sie evtl. mal mein Kind nimmt, darf sie mir in meine Erziehung reden. Dürfen das dann auch die Nachbarn und die Kindergärtnerin, mein Schwägerin oder ne Freundin wenn sie das Kind mal nehmen?

Gruß Lulea

tilli

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nachbarn und so

hallo senf

Und hört nicht soviel auf die Oma. Du bist die Mama und sie
hat gar nix zu sagen. Gilt auch für Opas.

aber später darf sie enkel sitten, oder wie?

muß sowas sein?

ach und weil sie evtl. mal mein Kind nimmt, darf sie mir in
meine Erziehung reden. Dürfen das dann auch die Nachbarn und
die Kindergärtnerin, mein Schwägerin oder ne Freundin wenn sie
das Kind mal nehmen?

ich denke, es kommt auf das empfängerohr an. „reinreden“ klingt anders als „zu denken geben“, „vorschlagen“, „auffallen“.

nicht jeder hinweis von außen ist eine einmischung und anmaßung. ich finde die formulierung „gar nix zu sagen“ sehr irritierend.

klar, wer wird schon gerne kritisiert. aber das pauschal abzulehnen, weil man ja selber ganz allein an seinem kind rummurksen darf (das nun auch mal überspitzt), scheint mir der sache nicht dienlich.

wir sollten doch alle austausch anstreben. es kann halt in beide richtungen zur selbstgefälligkeit werden.

tilli

p.s. ja, auch meine nachbarn dürfen mal ihren senf dazugeben, wenn ihnen was auffällt. denken müssen die eltern dann allerdings alleine, das stimmt.

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klingt irgendwie nicht so, als sei da jemand zu frieden mit
der eigenen mutter.

wer sagt eigentlich, dass immer die aktuelle mutter recht hat?
und die ex-mutter = großmutter automatisch unrecht?

Hab ich nicht gesagt. Viele Anfragen hier beziehen sich aber darauf, dass xy etwas sagt und die Mutter ist verunsichert.

warum ist gefühl IMMER > erfahrung oder distanz?

Schmarrn ich hab doch nichts von distanz geschrieben. So bitterernst ist das Sprüchlein nicht gemeint und ich denke mal die meisten haben das verstanden.

Gruß

Kati

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hi,

Hab ich nicht gesagt. Viele Anfragen hier beziehen sich aber
darauf, dass xy etwas sagt und die Mutter ist verunsichert.

aber ist es dann gut, ihr zu schreiben: schmeiß die oma raus, die hat nix zu sagen? klingt doch sehr harsch.

Schmarrn ich hab doch nichts von distanz geschrieben.

nein, das ist von mir und heißt: gefühl größer bewertet als erfahrung/distanz.

lg
tilli

Hallo!

Sprichst Du von einem sogenannten Gehfrei? In Ihrer Funktion als Lauflernhilfe sind die Dinger in Tat überflüssig. Ich wollte sowas auch nie haben. Ich muß aber zugeben, daß wir irgendwann mal einen Gehfrei zu Hause hatten, ein Erbstück meiner Nichte. Und - schlagt mich jetzt nicht! - mein Sohn saß auch ab und zu mal drin. Ich habe es als Spielzeug betrachtet und es hat ihm einen riesen Spaß gemacht, damit durch die Gegend zu flitzen. Allerdings nie länger als ein paar Minuten. Ich denke, da macht die Dosis das Gift. Ein paar Minuten im Gehfrei werden wohl dem Kind nicht schaden. Wenn es gleich den halben Tag drinhockt, sieht die Sache natürlich anders aus. Spitzfüße, Haltungsschäden etc.

Das Laufen kann man den Kindern nicht beibringen und das kann man auch nicht üben. Irgendwann können sie es einfach. Vor allem spielt es letzten Endes auch keine Rolle. Schreibt ja keiner in sein Bewerbungsschreiben „konnte schon mit acht Monaten laufen“ :smile:

Schöne Grüße,

marvin

Hallo Daniela,
jedes Kind lernt laufen (es sei denn es liegt eine körperliche Behinderung vor) - ohne Hilfen.
Mein Sohn ist nie gekrabbelt und er war sehr frustriert wegen seiner Fischperspektive. Ich vergesse nie als er mit etwas über einem Jahr sehr spät abends kurz vor dem Schlafengehen plötzlich freihändig aufstand und ein Paar Schritte davon gewackelt ist. Er ist hingefallen und wieder aufgestanden und er hat aus tiefstem Herzen gelacht und sich über diese Leistung, die er selbst vollbracht hat gefreut.
Das gleiche wiederholte er mit drei Jahren auf dem Fahrrad. Bloss keine Stützräder und bloss nicht festhalten - selber machen und dieses Wahnsinnsgefühl es ohne Hilfe geschafft zu haben.

Ich bin dazu übergegangen, dass eine Philosophie dahinterstecken kann - Hilfen können hindern, zumindest verzögern.

Zumindest bin ich der Überzeugung (und ich bin eine absolute Montessori Verfechterin), dass ein Kind immer und auch nur etwas tun soll wozu es auch selbst in der Lage ist. „Hilf mir es selbst zu tun“.
Auf den konkreten Fall des Laufenlernens zu beziehen: wenn das Kind zeigt, dass es Hilfe braucht, dann reiche Deine Hand und lasse vorsichtig los, wenn sie nicht mehr gebraucht wird.

Vielleicht hilft Dir das in Deiner Argumentation mit Deiner Mama.

Viele Grüße

Hallo tilli,

ich denke, es kommt auf das empfängerohr an. „reinreden“
klingt anders als „zu denken geben“, „vorschlagen“,
„auffallen“.

naja, wenn dann die Omi „vorschlägt“, das Kind weniger in den Arm zu nehmen, sondern einfach schreien zu lassen, dann soll die Mutter des Kindes doch bitte ihre eigenen Ängste, aus kindlicher Vereinsamung zum mindestens mit entstanden, ignorieren und unbedingt das Kind schreien lassen.

nicht jeder hinweis von außen ist eine einmischung und
anmaßung. ich finde die formulierung „gar nix zu sagen“ sehr
irritierend.

Und wenn schon die Omi das Kind bei Tisch kritisiert, dann muss unbedingt die Mutter mitmachen, weil ja zwei gegen einen Zwerg nicht unfair ist. Sonst kritisiert, entschuldigung, „schlägt“ die Omi „vor“, dass doch die Mutter mit den Zurechtweisungen unbedingt mitmachen soll.

klar, wer wird schon gerne kritisiert. aber das pauschal
abzulehnen, weil man ja selber ganz allein an seinem kind
rummurksen darf (das nun auch mal überspitzt), scheint mir der
sache nicht dienlich.

Ich glaube doch, dass Vorschläge etwas anderes sind, als ewige nervtötende Nörgelei am Erziehungsstil der Tochter (oder Schwiegertochtes, letzteres kann ich mangels Schwiegermutter aber nicht beurteilen).

wir sollten doch alle austausch anstreben. es kann halt in
beide richtungen zur selbstgefälligkeit werden.

Vor allem, wenn Austausch nicht möglich ist, weil Omi leider schon zu alt ist, um einsehen zu können, dass Kindererziehung einem Wandel unterworfen ist.

Ich glaube nicht, dass Eltern, die sich mit ihren Eltern austauschen können, so leicht verzweifelt hier im Forum schreiben.

Gruß, Karin

Hallo tilli,

naja, wenn dann die Omi „vorschlägt“, das Kind weniger in den
Arm zu nehmen, sondern einfach schreien zu lassen, dann soll
die Mutter des Kindes doch bitte ihre eigenen Ängste, aus
kindlicher Vereinsamung zum mindestens mit entstanden,
ignorieren und unbedingt das Kind schreien lassen.

hm?

Und wenn schon die Omi das Kind bei Tisch kritisiert, dann
muss unbedingt die Mutter mitmachen, weil ja zwei gegen einen
Zwerg nicht unfair ist. Sonst kritisiert, entschuldigung,
„schlägt“ die Omi „vor“, dass doch die Mutter mit den
Zurechtweisungen unbedingt mitmachen soll.

HM.

klar, wer wird schon gerne kritisiert. aber das pauschal
abzulehnen, weil man ja selber ganz allein an seinem kind
rummurksen darf (das nun auch mal überspitzt), scheint mir der
sache nicht dienlich.

.

Vor allem, wenn Austausch nicht möglich ist, weil Omi leider
schon zu alt ist, um einsehen zu können, dass Kindererziehung
einem Wandel unterworfen ist.

also, ich denke, von obigen fällen reden wir nicht.
es wurde gefragt: „Es ist immer wieder die selbe Disskusion, Laufwagen ja oder nein mit meinen Schwiegereltern.“

es ging m.e. um die frage, welche argumente „gegen“ die schwiegers denn vorgebracht werden können.
man ist also im gespräch, wenn auch langsam genervt.

in diesem zusammenhang fand ich den tip, die omi rauszuschmeißen, recht unerhört.

Ich glaube nicht, dass Eltern, die sich mit ihren Eltern
austauschen können, so leicht verzweifelt hier im Forum
schreiben.

ich las da nichts wirklich verzweifeltes raus.
klar kann die penetranz nerven, die schwiegers vielleicht an den tag legen, wenn sie denken, dem enkel müßte xy angedeihen.
aber gleich rauswerfen?

tilli