Ich hatte noch nie gesperrte Laufwerke, weil sie in meinen
Netzwerken kontraproduktiv gewesen wären. Es hängt stark von
der Anwendung ab, ob eine Sperrung notwendig ist oder nicht.
es hängt wohl mehr von den anwendern ab anstatt von den anwendungen.
Folge: (anfangs) Bootsektorviren, wo man hinsah
Hätte ich
die Laufwerke abgestellt, hätten aber viele Leute nicht mehr
vernünftig arbeiten können.
nun, in normalen firmen gibt der arbeitnehmer seine arbeitskraft an die firma ab und arbeit somit auch in der firma! (lt. vertrag)
dafür stellt der arbeitgeber technik etc. zur verfügung.
homeoffice ist ein speziallfall … da sollte der datenaustausch ebenfalls speziell eingerichtet sein.
es ist m.E. wenig produktiv wenn firmeninterne dinge auf irgendeine weise unkontrolliert die firma verlassen - sein es disketten oder unverschlüsselte emails.
was wohl der geschätsführer davon hält wenn firmeninternas plötzlich auf irgendeinem notebook oder datenträger ausserhalb der firma auftauchen; oder wenn ein mitarbeiter seine emailweiterleitung nach aussen selbst eintragen kann…
aber bei einer uni wird ja nichts produziert … da bedeutet Sicherheit vielleicht was anderes.
In einem kleineren Netzwerk hatte ich eine Weile lang einen
Haufen Webdesigner und Programmierer. Die mussten immer mal
was nachinstallieren - die Programmierer mussten sogar
Administrator-Rechte auf ihren NT-Maschinen haben.
das ist eigentlich was anderes … solchen leuten kann man ein fundiertes wissen um datenschutz und viren etc. unterstellen (oder fordern)
Sicherheit ist ein relativ leichtes Thema: es gibt sie
schlichtweg nicht. Als Administrator bin ich verantwortlich
die sicherheit ist immer so groß wie der schwächste (oder kreativste) mitarbeiter …
Also sind bei mir heute auf allen Maschinen Virenscanner
installiert, der Mailserver scannt jede Mail, bevor sie ins
und jemand mit disketten oder einem zip umgeht dieses „problem“ wunderbar ohne das es ein admin oder die GF auch nur mitbekommt.
Das Abschalten der Laufwerke würde mir schon mal den Rücken
freihalten vor den Benutzern im Netz, die eh alles besser
wissen als der Admin
Daher ist das Abschalten von
Laufwerken auf denArbeitsplätzen, auf denen sie wirklich nicht
gebraucht werden, schon eine vernünftige Sache.
und an den anderen rechnern auch weil die user ja in dem fall kreativität entwickeln -> „warum soll ich denn zum admin gehen und meine diskette scannen lassen wenn nebenan das laufwerk freigeschaltet ist“ …
der admin sollte restriktiv handeln und nicht den schwachstellen hinterkehren - also: nur das freigeben was erlaubt ist und nicht - nur das unterbinden was verboten ist.
andersrum gehen nämlich die meisten user ran: was nicht verboten ist, ist erlaubt.
z.b. wenn manche leute „drucken“ auswählen ohne zu schauen was für ein drucker ausgewählt ist … und sich dann wundern wenn der ausdruck in einem anderen teil des konzernes rauskommt, dann ist das zum einen falsche bediedung zum anderen könnte es richtig sein.
die frage ist nur ob man allen mitarbeitern das wissen vermittelt diesen unterschied zu erkennen oder ob man es als admin einfach festlegt (ein drucker pro abteilung e.ä.)
der beste admin hat eigentlich nichts mehr zu tun - jeder MA kann mit seinem rechner SEINE arbeit (für die firma) machen … nicht mehr und nicht weniger.
stefan
STK