erstmal will ich euch allen danken. Wobei ich die Synästhesie
nicht gemeint habe. Da ich gereade an einem Roman schreibe,
will ich die maximalen Gefühle der Leser alleine schon durch
den Schreibstil erzielen, ohne das „Was gesagt wird“ ich hoffe
das war verständlich hehe. Habt ihr hier rat schläge?
Hallo Savage,
Dachte auch erst, dass du das meinst, aber dann hat es wohl doch eher ein bisschen entfernt mit Onomatopoesie zu tun. Es gibt wahrscheinlich kaum 2 gleich-empfindende Synästhetiker, aber es gibt Tendenzen, die für fast alle gelten.
Es gab mal einen Test, mit zwei Formen, die eine ein dicker runder Fleck in einer warmen Farbe (dunkelorange oder so), mit ein paar Wölbungen, die andere ein grell-rosane explosionsartige Form mit Ecken und Spitzen. Dann wurden Wörter vorgegeben, wie „Bummo“ und „Kreppitz“ (sind jetzt nur ausgedacht, die waren anders) und die Leute sollten zuordnen, welche Form am besten zu den Namen passt. Natürlich haben mind. 95% der Leute der runden Form „Bummo“ zugeordnet und „Kreppitz“ dem gezackten Ding.
Ich wüsste nicht, wo man eine Auflistung von solchen Sachen finden könnte, man kann sie auch kaum genauen Gefühlen zuordnen, sondern eher Sachen wie warm/freundlich/ruhig und krass/aggressiv/aufbrausend oder sowas in der Art.
Vielleicht neigen Nasale (m, n, ng), Liquide (l), Halbvokale (j) und stimmhafte Laute (b, d, g, w) eher dazu, Ruhe auszudrücken, während Sibilanten und Affrikaten (s, tz, sch, tsch) und stimmlose Plosive (p, t, k) wahrscheinlich eher als aggressiv empfunden werden.
Bei Vokalen könnte das auch so sein, die hinteren Vokale (o, u) werden vielleicht auch eher (vll. auch wegen der Lippenrundung) als freundlich empfunden, Vordervokale (e, i) dagegen sicherlich eher als aggressiv.
Liebe Grüße,