Laute und die damit verbundenen Gefühle?

Hallo.

Ich habe mich schon hab zutode gesucht, bei der folgenden frage.

vermehrte M-Laute z.b bewirken eine ruhige friedliche Atmosphäre in einem Text

Ich suche nach eine liste von A - Z mit den jeweiligen Gefühle die diese Buchstaben auslösen (wie oben beschrieben).

ich hoffe ihr könnt mir in einer form weiter helfen.

danke.

hi,

Ich habe mich schon hab zutode gesucht, bei der folgenden
frage.

vermehrte M-Laute z.b bewirken eine ruhige friedliche
Atmosphäre in einem Text

Ich suche nach eine liste von A - Z mit den jeweiligen Gefühle
die diese Buchstaben auslösen (wie oben beschrieben).

vergiss es. ich glaube nicht, dass man lauten seriös gefühle zuordnen kann. buchstaben schon gar nicht.
hammer mammut lämmer mathematik minimum maximum … „friedlich, ruhig“ ???

laute tragen keine bedeutung; sie sind allenfalls (wenn sie „phoneme“ sind) bedeutungsunterscheidend.

m.

Hi,

vielleicht hilft es dir etwas weiter, wenn du dich mit Interjektion und Onomatopoesie beschäftigst?

Das käme deiner Suche recht nahe, möchte ich meinen- allerdings bin ich der gleichen Meinung wie mein Vorposter.

Man kann Worte nicht auf Gefühle festlegen, höchstens miteinander assoziieren.

Viel Erfolg bei deiner Suche und LG, Bomba

Hallo Fragewurm,

Wenn es dafür einen genetischen Grund gäbe, hättest du den Schlüssel zu einer Weltsprache, welche nicht erlernt werden müsste.

Andernfalls ist es gelernt und anerzogen. Somit kann es nur innerhalb eine Sprachgruppe solche Regeln geben. Wenn du jetzt die Dialekte einbeziehst, müssen sich diese Bedeutungen alle 50 bis 100km verschieben.

MfG Peter(TOO)

Synästhesie??
Hi,

meinst du vielleicht Synästhesie - darunter versteht man, dass einige Menschen mit Zahlen oder Buchstaben Sinnesreize verknüpfen - also z.B. mit Zahlen Farben. Für Synästhetiker ist dann z.B. die Zahl vier unlöschlich mit der Farbe blau (als Beispiel) verbunden, ebenso kann das für Buchstaben auftreten, aber auch für Sinnesreize - ein Geräusch kann dann rot sein.
Da Synästhesie aber individuell ist, kann es - meiner Meinung nach - auch keine „Liste“ von Gefühlen geben, die jeweils Buchstaben zugeordnet werden. Jeder Synästhetiker empfindet den Buchstaben A also anders.

Im Netz findest du sicher Genaueres unter dem Stichwort S.

Vielleicht war es ja das, was du gemeint hast.

Gruß aus Wien, jenny

Hi Savage

Als Ergänzung zu Jennys Antwort: Lass dich nicht irritieren, wenn du im Internet unter dem Stichwort Synästhesie hauptsächlich von bunten Buchstaben und farbiger Musik liest. Das sind die häufigsten Formen von Synästhesie, aber falls du eine Klang-Gefühl-Verbindung hast, bist du damit bei weitem nicht die einzige.

Eine gute Anlaufstelle, um dich etwas einzulesen oder deine Frage dort einzustellen, wäre das Forum auf http://www.synaesthesie.net

Gruss
Ursula

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Bestätigung
Hallo

Da Synästhesie aber individuell ist, kann es - meiner Meinung
nach - auch keine „Liste“ von Gefühlen geben, die jeweils
Buchstaben zugeordnet werden. Jeder Synästhetiker empfindet
den Buchstaben A also anders.

Das kann ich bestätigen. Ich habe für meine Abschlussarbeit in der Ausbildung zum
Zeichenlehrer (Kunsterzieher) genau dieses Thema gewählt (Farbempfinden zu den
Vokalen A-E-I-O-U). Das nüchterne Fazit war, dass keine zwei von vielen befragten
Personen übereinstimmende synästhetische Assoziationen nannten.

Dabei war ich zu Beginn der Arbeit doch sooo überzeugt, dass meine eigenen
Zuordnungen (dunkle Vokale –> dunkle Farben usw.) völlig logisch – und daher
irgendwie allgemeinverbindlich – seien …

Rolf

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aber falls du
eine Klang-Gefühl-Verbindung hast, bist du damit bei weitem
nicht die einzige.

Servus, Ursula:smile:

Vielen Dank für Deine Ergänzung, die war sehr wichtig für den Fragesteller (auch wenn er nix dazu sagt…*grinzz*), denn natürlich wollte ich auch auf die Laut(Klang) - Gefühl Verbindung eingehen - schließlich war das ja die Ausgangsfrage…*lächel*

Irgendwie ist das dann untergegangen und ich hab’s auch nimmer kontrolliert!

Lieben Gruß aus dem Waldviertel, jenny

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erstmal will ich euch allen danken. Wobei ich die Synästhesie nicht gemeint habe. Da ich gereade an einem Roman schreibe, will ich die maximalen Gefühle der Leser alleine schon durch den Schreibstil erzielen, ohne das „Was gesagt wird“ ich hoffe das war verständlich hehe. Habt ihr hier rat schläge?

erstmal will ich euch allen danken. Wobei ich die Synästhesie
nicht gemeint habe. Da ich gereade an einem Roman schreibe,
will ich die maximalen Gefühle der Leser alleine schon durch
den Schreibstil erzielen, ohne das „Was gesagt wird“ ich hoffe
das war verständlich hehe. Habt ihr hier rat schläge?

Hallo Savage,
Dachte auch erst, dass du das meinst, aber dann hat es wohl doch eher ein bisschen entfernt mit Onomatopoesie zu tun. Es gibt wahrscheinlich kaum 2 gleich-empfindende Synästhetiker, aber es gibt Tendenzen, die für fast alle gelten.
Es gab mal einen Test, mit zwei Formen, die eine ein dicker runder Fleck in einer warmen Farbe (dunkelorange oder so), mit ein paar Wölbungen, die andere ein grell-rosane explosionsartige Form mit Ecken und Spitzen. Dann wurden Wörter vorgegeben, wie „Bummo“ und „Kreppitz“ (sind jetzt nur ausgedacht, die waren anders) und die Leute sollten zuordnen, welche Form am besten zu den Namen passt. Natürlich haben mind. 95% der Leute der runden Form „Bummo“ zugeordnet und „Kreppitz“ dem gezackten Ding.

Ich wüsste nicht, wo man eine Auflistung von solchen Sachen finden könnte, man kann sie auch kaum genauen Gefühlen zuordnen, sondern eher Sachen wie warm/freundlich/ruhig und krass/aggressiv/aufbrausend oder sowas in der Art.

Vielleicht neigen Nasale (m, n, ng), Liquide (l), Halbvokale (j) und stimmhafte Laute (b, d, g, w) eher dazu, Ruhe auszudrücken, während Sibilanten und Affrikaten (s, tz, sch, tsch) und stimmlose Plosive (p, t, k) wahrscheinlich eher als aggressiv empfunden werden.
Bei Vokalen könnte das auch so sein, die hinteren Vokale (o, u) werden vielleicht auch eher (vll. auch wegen der Lippenrundung) als freundlich empfunden, Vordervokale (e, i) dagegen sicherlich eher als aggressiv.

Liebe Grüße,

  • André

Vielleicht neigen Nasale (m, n, ng), Liquide (l), Halbvokale
(j) und stimmhafte Laute (b, d, g, w) eher dazu, Ruhe
auszudrücken, während Sibilanten und Affrikaten (s, tz, sch,
tsch) und stimmlose Plosive (p, t, k) wahrscheinlich eher als
aggressiv empfunden werden.
Bei Vokalen könnte das auch so sein, die hinteren Vokale (o,
u) werden vielleicht auch eher (vll. auch wegen der
Lippenrundung) als freundlich empfunden, Vordervokale (e, i)
dagegen sicherlich eher als aggressiv.

Super… Andre du hast begriffen um was es mir geht… vielleicht habe ich mich auch falsch ausgedrückt.

Tut mir leid wenn ich frage, aber kann von den oben genannnt beispielen ausgehen?? Oder wahren das nur Vermutungen von dir?

Versteh mich bitte nicht falsch, das du dir soviel mühe gemacht hast, ist wirklich sehr sehr nett von dir.

Danke Savage

Tut mir leid wenn ich frage, aber kann von den oben genannnt
beispielen ausgehen?? Oder wahren das nur Vermutungen von dir?

Versteh mich bitte nicht falsch, das du dir soviel mühe
gemacht hast, ist wirklich sehr sehr nett von dir.

Danke Savage

Kein Problem. =)
Also von diesem Beispiel mit den Formen und Namen schon, allerdings müsste man mal nach den Originalnamen und -formen googeln. Nur fallen mir da grad keine Begriffe ein. :S

Die Laute und ihre Assoziationen, die ich aufgelistet hatte, waren aber nur 'ne Vermutung bzw. mein Eindruck. Ich bin selber Synästhesist und bei mir stimmt das mit den ‚warmen‘ Farben auch nicht so ganz überein. B und P sind hellblau und J und S sind orange/gelb, obwohl in unterschiedlichen ‚emotionalen Kategorien‘.

Also ist wie gesagt nur eine Einschätzung, wie die Tendenzen sein könnten; ich könnt mir vorstellen, dass viele Leute diese Laute so empfinden. Würdest du das auch so ungefähr sehen? Du könntest auch im Bekanntenkreis oder unter Freunden eine kleine Umfrage machen, dann könntest du’s überprüfen.

Liebe Grüße,

  • André

MOD: Vollzitat gekürzt.

danke…ich werd mich mal eingehender mit dem Thema befassen.