Wohnzimmer bleibt ohne, da dort eh ein 5.1 System von Teufel seinen Platz finden wird.
Es soll keine High-End-Beschallung stattfinden, sondern eben nur zum „täglichen Gebrauch“, Radio hören etc.
Nun aber meine Fragen:
Muss für jeden Lautsprecher ein extra Kabel verlegt werden oder können diese z.B. im 1. OG auch in Reihe oder Parallel (eine Zuleitung welche oben verteilt wird) geschaltet werden?
Welche Kabelstärke sollte ich verwenden?
Was für Lautsprecher sollte ich in Betracht ziehen? 2-Wege oder 3-Wege? Wieviel Ohm etc.?
Um später verschiedene Bereiche stumm zu schalten brauche ich dann vermutlich einen AV-Reciever mit diesem Zonen-Modus oder gibt es auch andere gute Möglichkeiten?
Gibt es dort auch Modelle, welche ich z.B. im ganzen Haus per Funkfernbedienung oder Android-App steuern kann?
Der letzte Punkt ist aktuell nur rein interessehalber. Ich bedanke mich für eure Hilfe!
Wie wäre es mit einem 2 oder 3 Wege Koax System aus dem KFZ bereicht…
Ich würde von jedem Lautsprecher das Kabel einzelnd zu der Quelle/Schaltstelle ziehen. Man ist auf jeden Fall flexibler…
Leitung ist (fast) unkompliziert… z.b. NYM 4x1.5 wo man dann jeweils 2 Adern parallel schaltet. Wobei bei kleinen Lautsprechern (nur der Tiefbass zieht richtig Saft!) auch 1.5mm² reicht. Hängt aber auch von der Entfernung ab. Alternativ wäre noch Steuerleitung aus der Industrie da die Adern „grob“ miteinander verdrillt sind. Gibt es in verschiedensten Ausführungen… bei mir liegt z.B. 4x2.5mm² zu den ELAC-Standboxen… (also 2x5mm², sauber auf Doppelendhülsen verpresst und am Amp. reduziert…).
Nur sollt man folgendes beachten… diese Leitungen sollten nicht parallel zu „sendenden“ Leitungen liegen. Das wären z.B. Leitungen von elektronischen Vorschaltgeräten von Niedervolt-Halogentrafos; EVG von Leuchtstofflampen… oder anderen großen Verbrauchern mit elektronischer Spannungsregelung.
Deshalb lieber einen getrennten Weg zu der normalen Installation wählen… nie parallel führen! Ansonsten muß man überlegen geschirmte Leitungen zu verwenden und den Schirm einseitig gut zu erden.
Nur zur Info:
E.Kupfer ist hochreiner Kupfer… Werbeaussagen wie spezielles Lautsprecherkabel mit hochreinem sauerstofffreiem Kupfer ist Unsinn!
Die Adern müssen auch nicht mehrdrähtig sein… da taucht manchmal der Begriff "Skineeffekt! auf… der ist bei Spannungen unter 50V und
Ich würde dir ein Sonossystem empfehlen. Da brauchst du keine Kabel verlegen, kannst im ganzen Haus die gleiche Musik hören oder auf jedem Gerät eine Andere. Guck einfach auf der Sonosseite nach dort werden verschiedene Möglichkeiten angeboten.
hallo …
überall im haus musik hören ist eine schöne sache. wenn man’s einrichten kann sollte man das auch tun.
>3 da du an dieser stelle keine hi-end-beschallung willst nimmt man für solche sachen breitbandlautsprecher. also keine 2 oder 3-wege systeme.
>1 extra kabel bedeutet separates ein/aus-schalten, es gibt durchaus auch die möglichkeit (zB. langer gang: mehrere lp’s zusammen zu schalten, können dann aber auch nur als gruppe ein/aus geschaltet werden
>2 für deine zwecke genügen auch 0,75 qmm
>4 als schaltzentrale gibt es die verschiedensten modelle, musst halt mal googeln. mit und ohne fernbediehnung, mit app oder ohne - wie man will…
selbstverständlich gibt es auch für deinen zweck „den mercedes“. man muss halt festlegen wie weit man die ganze sache treiben will.
gruß luedre
Wo besteht denn der Unterschied zwischen einem Breitband und 2/3-Wege-System? Wieso würdest du dies meinem Zweck vorziehen?
Wenn ich mich richtig informiert habe, verfügen die meisten Reciever über 3 schaltbare Zonen. Daher müsste ich eh mehrere Lautsprecher auf eine Zone legen und eine Gruppenschaltung nutzen.
Wie sieht diese Gruppenschaltung allerdings aus? In Reihe oder parallel geschaltet? Reicht dann nachwievor ein Leitungsquerschnitt von 2 x 0,75 Litze wenn der Gruppe 3 Lautsprecher zugeordnet werden?
Nochmals vielen Dank für eure Hilfe!
Das Sono-System sieht nicht schlecht aus, scheint mir allerdings sehr teuer. Davon abgesehen das ich bei den ganzen Geräten nicht so ganz durchgestiegen bin was wofür ist, frag ich mich auch wie der Empfang über ein Stockwerk z.B. gegeben ist.
Ein Breitbänder versucht ein möglichst großes Frequenzband abzudecken, kann das aber nie so gut wie ein 2/3 Wegesystem. D.h. aber nicht das Breitbänder generell schlecht sind! Kommt auf den Anwendungsfall und die Ansprüche an.
Ein Lautsprecher hat keinen festen Widerstand. Die Ohm Angabe ist die Impedanz (frequenzabhängiger Widerstand). Ein Breitbänder als einzelnes Chassis mit anderen zu kombinieren ist deutlich unkritischer als ein Mehrwegsystem.
Mir fällt da aber noch eine andere Lösung ein, anstatt die niederohmige Leistungsebene zu schalten könnte man genausogut die hochohmige Signalebene schalten. Du hättest also in jedem Raum entsprechende Lautsprecher mit eigenem Verstärker und schaltest das Chinch Signal…
Vorteil:
dünne Kabel
angepasste Lautsprecher in jedem Raum
jeder Raum kann vor Ort unterschiedlich eingestellt werden
Also:
am Amp. mit einem regelbaren Chinchausgang abgehen und verteilen. Alternativ Audiosignal über Wlan!
vor Ort die passenden aktiven Boxen… z.b. PC Lautsprecher, aktive Monitore usw…!
Hätte auch den Vorteil das man den Verstärker der Boxen auf der 230V Seite völlig unkritisch schalten kann. Eine Lautsprechergruppenschaltung auf Leistungsebene wäre da schon deutlich komplizierter!
Ich gehe einen anderen Weg… ich mache einfach lauter Aber das hat nur als Jungeselle funktioniert
hallo nochmal,
andre hat ja den unterschied zu einem breitband-lp schon erklärt. deshalb nur noch mein einwand warum ich diesen einsetzen würde:
stereo muss meistens nicht sein (treppenhaus, flur, küche) dort bewege ich micht oft und verweile nur kurz im abstrahlungsbereich. richtig guten sound hast du ja dann im wohnzimmer.
und wie schon gesagt: einfachere handhabung.
gruß luedre