Lautsprecheranschluss an TV-Gerät

Hallo zusammen,

habe mir vor kurzem einen neuen Fernseher (Plasma-TV) gekauft. Hierzu möchte ich mir gerne Lautsprecher direkt anschliessen. Die technischen Daten dafür sind:

Output (RMS): 15W (7.5W + 7.5W) RMS bei 8 Ohm

Meine Frage nun:
Kann ich an diesen Fernseher die Boxen meiner alten Stereoanlage (passiv) also Stromversorgung über das TV-Gerät anschliessen ??
Die Boxen haben eine Leistung von 60 Watt ?
Welche Boxen wären dafür möglich ? welche maximale Leistung ist anschliessbar ? Kann das Netzteil des TV-Gerätes überlastet werden ?

Danke bereits im voraus

Hallo Thomas,

Output (RMS): 15W (7.5W + 7.5W) RMS bei 8 Ohm

bedeutet, dass Du jede Art passiver Box anschließen kannst, die mindestens 8 Ohm hat und wenigstens 7.5 W verträgt.
Eine passive Box hat nie eine Leistung, sondern verträgt maximal so viel wie drauf steht.

Gruß
WB

Vielen Dank für die schnelle Antwort !
Ich war mir nur nicht sicher ich dachte, dass die Lautsprecher je nach Watt-Zahl eine Stromleistung vom Netzteil des TV-Gerätes abnehmen und diese Watt Leistung nicht zu hoch sein dürfte …

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi Thomas,

Output (RMS): 15W (7.5W + 7.5W) RMS bei 8 Ohm

Meine Frage nun:
Kann ich an diesen Fernseher die Boxen meiner alten
Stereoanlage (passiv) also Stromversorgung über das TV-Gerät
Die Boxen haben eine Leistung von 60 Watt ?

Das ist kein Problem.

Welche Boxen wären dafür möglich ?

Jede Box mit 8 OHm und mind. 7.5 WATT.

welche maximale Leistung
ist anschliessbar ?

Ist so etwas kompliziert. Doch je mehr Leistung eine Box verträgt, umso mehr Leistung sollte ihr seitens des Verstärkers zugestellt werden, da ansonsten schwingungen im System auftreten, die Dir schlimmstenfalls die Treiber zerstören. Von Daher würd ich maximal ne 20 Watt-Box am TV anschließen, für alles andere fehlt da einfach die Leistung, wenns dann laut werden soll untersteuert der Lautsprecher und dann klingts echt fies.

Kann das Netzteil des TV-Gerätes
überlastet werden ?

Nein, nicht durch das anschließen zu großer Lautsprecher.
Aber ich empfehle Dir, für die von dir erwähnten Lautsprecher lieber einen externen Verstärker zu betreiben.
Lieben Gruß,
Daniel

Danke auch für diese Antwort
Für das TV-Gerät gibt es „extra abgestimmte“ Boxen allerdings habe ich das Gefühl dass diese überteuert sind !
für 2 x 7.5 Watt Boxen ohne Verstärker 99 Euro + Versand !
Wo kann ich evtl. auch günstigere passende Lautsprecher finden ?

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi
sie können durchaus ihr Geld wert sein, das kann man so nicht sagen.
wenn du nicht abgeschirmte LS nimmst könnte das zu psychedelischen Effekten bei zu TV-naher Aufstellung führen, vielleicht magst du es ja, oder hast sowieso TV-ferne Aufstellung geplant.
HH

Ist so etwas kompliziert. Doch je mehr Leistung eine Box
verträgt, umso mehr Leistung sollte ihr seitens des
Verstärkers zugestellt werden, da ansonsten schwingungen im
System auftreten, die Dir schlimmstenfalls die Treiber
zerstören.

Das ist leider Unsinn. Die max. Belstbarkeit der Lautsprecher steht in keinem Zusammenhang mit der Verstärkernennleistung.

Von Daher würd ich maximal ne 20 Watt-Box am TV
anschließen, für alles andere fehlt da einfach die Leistung,
wenns dann laut werden soll untersteuert der Lautsprecher und
dann klingts echt fies.

Hättest Du die Güte zu erklären, was Lautspecher-Untersteuern sei?

Ich habe auch den Eindruck, daß Du die Begriffe Belastbarkeit und Wirkungsgrad etwas vermengt hast.

MfG

C.

Hi Thomas,

Danke auch für diese Antwort
Für das TV-Gerät gibt es „extra abgestimmte“ Boxen allerdings
habe ich das Gefühl dass diese überteuert sind !
für 2 x 7.5 Watt Boxen ohne Verstärker 99 Euro + Versand !
Wo kann ich evtl. auch günstigere passende Lautsprecher finden

In den Boxen befinden sich Magnete, welche auch ein Magnetfeld in deren Umgebung erzeugen.
Bildröhren und Plasmabildschirme werden aber durch Megnetfelder gestört. Elektronen und Plasma lassen sich durch Magnetfelder beeinflussen.
Bei LCD tritt dieser Effekt nicht auf.

MfG Peter(TOO)

Hallo Crannmer

Das ist leider Unsinn. Die max. Belstbarkeit der Lautsprecher
steht in keinem Zusammenhang mit der Verstärkernennleistung.

Hm, ich weiß nicht, ob das wirklich Unsinn ist… bin Sound-technisch weiß Gott nicht der fitteste, aber elektrotechnisch weiß ich a bisserl was.
Wenn der Amp versucht höhere Lautstärken zu realiesieren muss er mehr Strom ziehen etc… Wenn ein Amp an seiner Leistungsgrenze ist, verzerrt er das Signal. Er hat auch keine richtige Kontrolle mehr über die LS, das nennt man dann Clipping. Und genau dies zerstört die Hochtöner. Beim Clipping ist die Endstufe über den Bereich ihrer Vollaussteuerung bereits hinaus, das Signal wird oberhalb abgeschnitten. Das führt dann zu Oberwellen, also extrem hochfrequente Anteile die durch die Frequenzweiche an den HT geschickt werden. Er hat aber gegenüber dem TT nur eine sehr geringe Belastbarkeit, dafür aber einen vielfach höheren Kennschalldruck.
Das ist jedenfalls mein Wissenstand.

Von Daher würd ich maximal ne 20 Watt-Box am TV
anschließen, für alles andere fehlt da einfach die Leistung,
wenns dann laut werden soll untersteuert der Lautsprecher und
dann klingts echt fies.

Hättest Du die Güte zu erklären, was Lautspecher-Untersteuern
sei?

Siehe oben!

Ich habe auch den Eindruck, daß Du die Begriffe Belastbarkeit
und Wirkungsgrad etwas vermengt hast.

Nein, eigentlich nicht.Lieben Gruß, Daniel

Belastbarkeit, Wirkungsgrad, Leistung, Clipping

Hm, ich weiß nicht, ob das wirklich Unsinn ist… bin
Sound-technisch weiß Gott nicht der fitteste, aber
elektrotechnisch weiß ich a bisserl was.

Das wollen wir mal sehen.

Wenn der Amp versucht höhere Lautstärken zu realiesieren muss
er mehr Strom ziehen etc…

Aus der Wandsteckdose vielleicht.

Wenn ein Verstärker stärker ausgesteuert wird, erhöht sich die Ausgangsspannung. Diese Spannung bewirkt an der Impedanz des Lautsprechers einen höheren Strom. Strom mal Spannung mal Phasenwinkel ergibt die Leistung.

Wenn ein Amp an seiner
Leistungsgrenze ist, verzerrt er das Signal. Er hat auch keine
richtige Kontrolle mehr über die LS, das nennt man dann
Clipping.

Clipping ist das Abschneiden der Signalspitzen beim Übersteuern des Verstärkers und hat mit Kontrolle über den Laustprecher in erster Linie wenig zu tun.

Und genau dies zerstört die Hochtöner. Beim Clipping
ist die Endstufe über den Bereich ihrer Vollaussteuerung
bereits hinaus, das Signal wird oberhalb abgeschnitten. Das
führt dann zu Oberwellen, also extrem hochfrequente Anteile
die durch die Frequenzweiche an den HT geschickt werden. Er
hat aber gegenüber dem TT nur eine sehr geringe Belastbarkeit,
dafür aber einen vielfach höheren Kennschalldruck.
Das ist jedenfalls mein Wissenstand.

Das angeführte fundierte Halbwissen erklärt aber den anfangs angeführten Zusammenhang der Belastbarkeit des Lautsprechers mit der Nennleistung des Verstärkers überhaupt nicht.

  1. Clipping ist kein Normalbetriebszustand. Die Aussagen zum Verhalten bei Clipping gehen am Thema vorbei.
  2. Die Belastbarkeit der Lautsprecher ist eine Eigenschaft, die dem Verstärker völlig verborgen bleibt. Die Belastbarkeit ergibt sich aus der baulichen Ausführung der Chassis, der Weiche und des Gehäuse (sowohl thermisch und elektrisch, als auch mechanisch), aus etwaigen passiven oder aktiven Kühlmaßnahmen und aus etwaigen Schutzmaßnahmen gegen Überlastung.

Der Verstärker sieht aber gar keine Belastbarkeit,sondern nur Impedanz. Für den Verstärker ist es Schnuppe, ob der Lausprecher 20, 200, oder 2000 W Belastbarkeit hat, solange die Impedanz die gleiche ist. Der Zusammenhang Belastbarkeit-Impedanz ist nicht gegeben.

Die Aussagen über angebliche Schwingungen, Schäden oder sonstige negativen Erscheinungen bei (zu) hoher Lautsprecherbelastbarkeit entbehren jeglicher Grundlage.

Die Belastbarkeit kann z. B. mittels rückstellbaren Sicherungen oder Sofitte-Lampen deutlich erhöht werden. Das heißt aber nur, daß die zu hohe Leistung an der Schutzbeschaltung verbratten wird.

Was von Belang ist, wäre der Lautsprecherwirkungsgrad. Je niedriger er ist, desto mehr Verstärkerleistung braucht man für gleiche Lautstärke. Wenn der Lautsprecherwirkungsgrad für die erwartete Lautstärke und den eingesetzten Verstärker zu gering ist, läuft man gefahr, den Verstärker so weit aufzudrehen, daß er ins Clippen kommt. Mit schlechten Folgen für den Klang und ggf. für die Hochtöner.

Da aber der Wirkungsgrad weder von der Belastbarkeit abhängt, noch mit derselben irgendwie korreliert, sind Aussagen von angeblich schädlichen zu hohen Belastbarkeit schlichweg unsinnig.

Siehe oben!

Falsch. Ein Lautsprecher-Untersteuern ist kein gängiger Begriff, sondern Deine Wortschöpfung.

Ich habe auch den Eindruck, daß Du die Begriffe Belastbarkeit
und Wirkungsgrad etwas vermengt hast.

Nein, eigentlich nicht.

Wie man sieht, eben doch.

Mit gleichem Gruß

C.

Hey,

Falsch. Ein Lautsprecher-Untersteuern ist kein gängiger
Begriff, sondern Deine Wortschöpfung.

Na, mein Wissen darüber ist wirklich bloß Halbwissen, doch dieses Wort ist - das weiß ich selber - zwar eine Wortschöpfung… doch (leider nicht) meine!!!
Gruß,
Daniel

Hi

Na, mein Wissen darüber ist wirklich bloß Halbwissen, doch
dieses Wort ist - das weiß ich selber - zwar eine
Wortschöpfung… doch (leider nicht) meine!!!

in dem Zusammenhang schon…
http://www.google.de/search?hl=de&rls=GGLJ%2CGGLJ%3A…
kein einziges verwendetes Untersteuern bezieht sich auf Lautsprecher…

HH