ich habe eine Canton-LSbox Ergo 91 DC, bei der der oberste Lautsprecher (der über dem Hochtöner) durchgebrannt ist. Der LS ist mit nichts beschriftet, außer dem Canton-Schriftzug und einer 4-stelligen Nummer (Klebeschild). Da der LS Teil des Filternetzwerkes (Frequenzweichen) ist, wäre eine Impedanz- und Leistungsangabe sehr hilfreich.
Kennt jemand diese Lautsprecherbox bzw. Näheres zu dem genannten Lautsprecher?
Du müsstest bei einem Austausch den genau gleichen Lautsprecher des gleichen Herstellers einbauen, nicht einen ähnlichen, da sonst das Klangbild nicht mehr stimmt. Besser noch wären 2 neue Lautsprecher, damit beide Boxen gleich klingen, denn auch Laustprecher unterliegen Alterungsveränderungen.
Die bekommst du wohl nur über die Fa. Canton. http://www.canton.de/de/kontakt.htm
Da der LS Teil des Filternetzwerkes (Frequenzweichen) ist,
danke für die Antworten, die Gesamtdaten des Lautsprechers (Box) habe ich schon aus der Bedienungsanleitung entnommen.
@ Heinz: das mit dem Netzwerk meine ich so:
Mit Hilfe eines Impedanzmeßgerätes, welches bei Frequenzen 63, 250, 1k, 4k, 8k und 16kHz messen kann, habe ich festgestellt, daß mit 1 defektem Lautsprecher, also dem oberen, bei ca. 250 Hz eine Impedanzsenke der Gesamtbox auf ca. 1 Ohm besteht. Schließe ich den defekten Lautsprecher kurz, verschiebt sich diese Senke auf ca. 1kHz. Die heile Box zeigt bei 250 Hz etwa 4 Ohm. Ein korrekter Lautsprecher (der obere) hat also Einfluß auf diese Impedanzsenke bezüglich Lage und Dämpfung.
Anhand des Schaltbildes, welches ich mir inzwischen mit Hilfe der beiden Platinen der Frequenzweichen gemacht habe, ist zu erkennen, daß die Lautsprecher mit ihren Impedanzen Einfluß auf die Resonanzkreise nehmen und damit dieses „Netzwerk“ beeinflussen. Damit ist klar, daß wirklich nur ein Originalteil verwendet werden sollte. Morgen rufe ich mal bei Canton an.
Die anfangs gestellte Frage ist ja eigentlich schon erledigt, aber ein Rätsel soll meine Antwort für Dich nicht sein.
Der Impedanzverlauf der Box ist insofern für mich von Interesse, weil der defekte Mitteltöner das Filter (Frequenzweichen) so beeinflußt hat, dass frequenzselektiv eine Impedanz von ca. 1 Ohm auftrat, was wiederum die Endstufe meines Verstärkers zerschossen hat. Ein neuer Lautsprecher muß also so sein, daß das Filter wieder ordentlich arbeitet und keine Impedanz unter 4 Ohm auftritt. Die Impedanz bei verschiedenen Frequenzen zu messen geht halt am besten mit einem entsprechenden Meßgerät.
Dass ein Mitteltöner, defekt oder in Ordnung, einen Einfluss auf die Impedanz hat, dafür braucht man keine messungen durchführen;
das sagt einem schon der gesunde Menschenverstand.
Und dass es ein Original Mitteltöner sein sollte, sagt einem auch schon der gesunde Menschenverstand;
ansonsten verschieben sich Impedanzverlauf, Wirkungsgrad, Übertragungsverhalten
etc.
Dass ein Mitteltöner, defekt oder in Ordnung, einen Einfluss
auf die Impedanz hat, dafür braucht man keine messungen
durchführen;
das sagt einem schon der gesunde Menschenverstand.
da muß der Mensch aber schon ziemlich gesund sein, um mit seinem Verstand die Änderung der Impedanz zu nennen
Und dass es ein Original Mitteltöner sein sollte, sagt einem
auch schon der gesunde Menschenverstand;
ansonsten verschieben sich Impedanzverlauf, Wirkungsgrad,
Übertragungsverhalten
etc.
das war überhaupt nicht meine Frage, wie Du am Anfang lesen kannst. Was soll also diese Anmache? Für mich ist die Sache hiermit erledigt.