Lautsprecherimpedanz - wie ermittelt/kombinierbar

hallo ich habe zwei paar selbstgebaute boxen geerbt. hinten steht auf dem einen boxenpaar 4 ohm drauf. die boxen haben jeweils einen hoch-, mittel- und tieftöner. das andere paar ist unbeschriftet und beim ausbauen der tief- und mitteltöner ist hinten ein aufkleber mit jeweils 8 ohm drauf.
bei meinem verstärker handelt es sich um einen yamaha rx 496.
jetzt zu meinen fragen: von wieviel impedanz kann ich bei den lautsprecherpaaren jetzt wirklich ausgehen (rechnet man die hoch-, mittel- und tieftöner wirklich zusammen oder wie läuft das). kann ich die jetzt an dem verstärker anschließen? und wenn ja - wie? meine damit ob ich unbedingt parallele decks benutzen muss oder ob ich sie über einen y-stecker auch zusammen an einem deck ansc

Hi.

hier mal ein beispiel:

Wie verhällt sich der Ohm-Wert wenn ich mehrere LS-Paare paralell zueinander schalte?

Z.B.: Verstärker 8 Ohm ausgang
LS1 8 Ohm
LS2 4 Ohm - beide paral. verklemmt

Hier geht der Verstärker kaputt. Aber erst wenn zu weit auf gedreht wird, bei mittlerer Lautstärke würde es wahrscheinlich funktionieren, garantieren kann man das aber nicht.

Hallo - zunächst danke für die schnelle Antwort, aber so
ganz schlauer bin ich nun nicht geworden.
Wie ist das genau wenn ich so eine Art „3-Wege-System“
als Box habe. Muss man da die einzelnen Lautsprecher als
parallel-geschaltetes System sehen oder bedeuten mir die
Aufkleber auf den Rückseiten (in diesem Falle 8 Ohm),
dass das ganze System einen Widerstand von 8 Ohm hat?
Also die großen Boxen (eben die oben genannten) und aber
auch das Boxenpaar mit den hinten draufgekritzelten 4
Ohm laufen auch - jeweils getrennt voneinander. Möchte
aber gern beide an den Verstärker anschließen, z. B. ein
Paar an Deck 1 und das andere ans andere Deck. Kann der
Verstärker da so einfach umschalten? Und was macht er
wenn beide Decks gleichzeitig betrieben werden?

…hallo nochmal.

klanglich ist es blödsinn 2 verschiedene boxensysteme laufen zu lassen. es kommt bei den widerständen auch darauf an ob eine frequenzweiche dazwischen geschalten ist. am besten ist das ausmessen des widerstandes. da aber nicht jeder ein multimeter zu hause hat, wirds da schwierig, da man nicht wissen kann wie diese bei selbstbauten ausgelegt ist, da hilft nur messen. bei originalschaltungen gilt die gesamtangabe am typenschild.

eine simple rechnung ohne freq-weiche wäre bei zb. 2 x 8 ohm in reihe = 16 ohm, paral. = 4 ohm. bei ls in verschiedenen widerständen hilft die formel die ich ihnen bereits geschickt habe (diese gilt aber wie gesagt nur für die ls, nicht für die freq-weiche).

sollten sie nun als. bsp. eine box mit 4 und eine mit 8 ohm haben, und beide am gleichen verstärker anklemmen, so wird die box mit dem höchsten widerstand zwangsläufug leiser spielen als die andere. was den verstärker angeht, so sollte man wie ihnen bereits geschrieben niemals unter den zulässigen widerstandswert gehen. größerer widerstand geht, bedeutet aber auch, das der verstärker mehr leistung erbringen muss, was diesen entsprechend mehr belastet.

in einem 3 wege system zb. sind technisch gesehen alle 3 ls paral. geschalten. allerdings geschieht das immer mit einer frequenzweiche, welche nicht nur die freq-filtert sondern die widerstände wieder so beeinflusst das der gesamtwiderstand dem eines einzelnen ls entspricht und die widerstandsbeinflussung der ls untereinander unterbindet. bei selbstbauten ist eine messung entsprechend notwendig. haben sie also eine 3 wegebox mit 8 ohm und mit original freq-weiche, so hat diese box auch 8 ohm. die freq-weiche ist an die versch. ls in freq-gang und widerstand angepasst, so dass jeder ls entsprechend seiner werte auch entsprechend angesteuert wird.

hoffe das war jetzt etwas verständlicher. ist nunmal etwas zähe materie ^^

Mfg&have a´nice DaY
Steve