Lautsprecherkabel verlängern?

Hallo,

vielleicht ne „blöde“ Frage, aber kann man eigentlich Lautsprecherkabel verlängern? … teoretisch geht das freilich, aber was ist mit Tonverlust?

Ich hab ein absolut leistungsfähiges Surroundsystem und die Kabel wurden durch die Decke verlegt. Jetzt muß meine Anlage 1,5 m „umziehen“ und von 1 Frontlautsprecher und dem Center sind die Kabel zu kurz.

Der Aufwand um die Kabel unter der Holzdecke neu durchzuziehen ist immens, drum stell ich mir grad die Frage, ob man die nicht (verlustfrei?) verlängern kann. Immerhin wird ja überall eine Menge über hochwertige Lautsprecherkabel und so geschrieben …

Sorry, falls jetzt jemand die Hände über’m Kopf zusammen schlägt, aber ich weiß es echt nicht! :smile:)

Dankeschön

Dagmar

Ich sehe da kein Problem. Man sollte es nur ordentlich machen…Tonverluste hören wohl nur die, die sich Spezialnetzstecker für 800€ kaufen.

Aber ja

vielleicht ne „blöde“ Frage, aber kann man eigentlich
Lautsprecherkabel verlängern? … teoretisch geht das
freilich, aber was ist mit Tonverlust?

Bei Lautsprecherleitungen gibt es eine ganz einfache Faustregel: Dick müssen sie sein, d.h. der Querschnitt zählt. Und bei uns in der Beschallung auch, dass das Zeug flexibel ist und jeden Tag ausgerollt und wieder eingerollt werden kann. Das brauchst du nicht.

Die billigste Lösung sind einfach Netzkabel aus dem Bauhaus und wenn es hübscher aussehen soll auch sog. Lautsprecherkabel.

Also wenn du z.B. eine 3 x 2,5 mm² Stromleitung in flexibel (muss nicht die teure Gummileitung für die Werkstatt sein) kriegst du die in weiss, braun und schwarz und manchemal auch in grau. 2 Adern zusammengeklemmt kommst du auf durchschnittlich 3,75 mm² Leitungsquerschnitt - also fast die 4 mm² die ich für Hifi-Ansprüche bis 10 m empfehlen würde.

Für wenige m und/oder bassarme Wiedergabe reichen auch die 3 x 1,5 mm² (z.b. für die Surround-Lautsprecher) völlig aus. Damit kommst du auf durchschnittlich 2,25 mm² Querschnitt.

Die lässt du dir von dem Netten Verkäufer die Kabel von der Trommel mit 1 - 2 m Überlänge (vielleicht doch falsch gemessen) ablängen und lässt dir von dem gleich die Aderendhülsen um 2! Kabel zusammenzustecken mitgeben. Meine hier haben die Art.-Nr. 18522 von „Voltomat“ - aber die hat es auch von anderen Herstellern.

Der Aufwand um die Kabel unter der Holzdecke neu durchzuziehen
ist immens, drum stell ich mir grad die Frage, ob man die
nicht (verlustfrei?) verlängern kann.

Verlängern? Also lässt du dir noch einen Doppelpack Lüsterklemmen mitgeben für große Querschnitte (3/5 mm² je nachdem ob dur 1,5 oder 2,5 mm² nimmst) und schraubst die Kabel mit den Aderendhülsen darüber rein.

Falls an den Lautsprechern nur die berühmte dünnen Klingelstrippen dran sind - abschneiden oder komplett tauschen.

Gruß

Stefan

Hi

löten, Schrumpschlauch drüber und ab dafür. An nicht oder schlecht zugänglichen Stellen würde ich keinesfalls mit Lüsterklemmen rummachen.

HH

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Das würd ich so nich sagen. Die Tonverluste stellen sich überraschend schnell ein. Ich bin vor längere Zeit bei meiner Anlage von 2,5 auf 4 mm² umgestiegen und das war ein Unterschied wie Tag und Nacht (bei Kabellänge von 10 - 15m)und ich habe Komponenten die ganz sicher nicht der Referenzklasse entsprechen. Aber wenn man dickere Kabel hat, kann man die eigentlich problemlos mit „Audiolüsterklemmen“ aus dem Elektronikfachgeschäft verlängern. Irgendwelche Basteleien sind nicht immer gut.
schönen Gruß
Sascha

Du könntest es mal mit geschirmtem Kabel versuchen, das ist fast verlustfrei. Da bietet sich rg58 an, das ist ein feinadriges 60 ohm Kabel für Funker. Für Audio ideal geignet.
Aber bei 1,5 m hast du normalerweise keine Verluste.
Sehe nur, das du mindestens 2,5 mm3 und sehr feinadriges nimmst.
Und Löten ist immer besser als klemmen!!

MFG.: Robert

Hallo,

Du könntest es mal mit geschirmtem Kabel versuchen,

warum sollte er das? Es will Lautsprecherkabel verlängern,
also keine Signalkabel.

das ist fast verlustfrei.

Was verstehst du unter Verlustfrei im Zusammenhang mit
Lautsprecherkabeln, niedrigen Frequenzen und einem Koaxkabel???

Da bietet sich rg58 an, das ist ein
feinadriges 60 ohm Kabel für Funker. Für Audio ideal geignet.
Aber bei 1,5 m hast du normalerweise keine Verluste.
Sehe nur, das du mindestens 2,5 mm3 und sehr feinadriges nimmst.

RG58 in 2,5mm². Ist das dein Ernst?
Und warum muß es feinadrig sein?

Gruß Uwi

Hallo,

Das würd ich so nich sagen. Die Tonverluste stellen sich
überraschend schnell ein.

So ? Schneller als der Schall ?

Ich bin vor längere Zeit bei meiner
Anlage von 2,5 auf 4 mm² umgestiegen und das war ein
Unterschied wie Tag und Nacht (bei Kabellänge von 10 - 15m)und

Und genau solche Aussagen ordne ich auch unter
Audioesoterik ein .

Aber ist ja auch klar, wenn man sich soviel Mühe gibt, muß es
ja hinterher deutlich besser klingen.

Ich hoffe, du hast auch sonst ordentliche Kabel.
Besonders rauschfreie Netzverteilerdosen aus sauerstofffreien
Audikupfer mit hochglanz polierten Stirnflächen und
platinbeschichteten Hochleistungslitzen mit Antiskineffekt :wink:

ich habe Komponenten die ganz sicher nicht der Referenzklasse
entsprechen. Aber wenn man dickere Kabel hat, kann man die
eigentlich problemlos mit „Audiolüsterklemmen“

Oha, „Audiolüsterklemmen“ aus dem Fachgeschäft.
Sachen gibt’s , Tststs , Kopfschüttel.
Ich wette, die kosten 10 mal so viel wie normale Lüsterklemmen.

aus dem Elektronikfachgeschäft verlängern.
Irgendwelche Basteleien sind nicht immer gut.

Nö, auf keinen Fall. Aber wo fängt sowas an ?

Gruß Uwi

Hallo Uwi,

Da bietet sich rg58 an, das ist ein
feinadriges 60 ohm Kabel für Funker. Für Audio ideal geignet.
Aber bei 1,5 m hast du normalerweise keine Verluste.
Sehe nur, das du mindestens 2,5 mm3 und sehr feinadriges nimmst.

RG58 in 2,5mm². Ist das dein Ernst?

Hat mir da mal einer ein Stück als Muster :wink:)

MfG Peter(TOO)

wimo Aircell

RG58 in 2,5mm². Ist das dein Ernst?

Hat mir da mal einer ein Stück als Muster :wink:)

Hallo Peter,

er meint wohl den Kabeltyp Aircell, den es z.B. bei wimo zu kaufen gibt. Ich finde ein Kabel, dass für 10 GHz gut ist ein wenig übertrieben ungefähr um den Faktor 100.000. Aber wenn Geld und Platz keine Rolex spielen …

Gruß

Stefan