LCD _ Display

Hallo erstmal,

ich habe von meinem alten Handy noch das Display behalten und jetzt frage ich mich ob man das Selbige über den seriellen port an meinem Compi betreiben kann. die Frage ist nur wie und was brauche ich dafür? Die Beschaltung und Spannung für das Display sind wahrscheinlich noch zu bekommen aber wie müssen die Daten zur Darstellung aussehen? Gibt es da eine gute WWW-Seite oder Ähnliches? Oder hat das schon mal jemand von euch gemacht?

im voraus danke,ZY

Hallo,
vergiß es. Du hast da sicher ein nacktes Display.
Um das richtig betrieben zu können, ist ein Haufen
Elektronik nötig.
Gruß Uwi

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,
vergiß es. Du hast da sicher ein nacktes Display.
Um das richtig betrieben zu können, ist ein Haufen
Elektronik nötig.

Und „nackte“ Displays gibts hier ab 10 Cent…
http://www.pollin.de/search.asp?global=display
Für 2 Euro sogar mit Datenblatt.
Main: http://www.pollin.de/
Markus

Hallo,
ich kenn es genau anders herum. Beispielsweise setzt(e) Nokia LCD-Treiber von Philips ein ( kundenspezifisch ) und die Datenblätter dazu fand ich im Internet ( OM… ). Wenn Du ein Byte überträgst findest Du die Bits auf dem Display übereinander wieder.
Versuchst Du allerdings beim Handy Service die Anschlußbelegung herauszubekommen wirst Du auf Granit stoßen. Da kannst Du Vermutungen anstellen und vom Datenblatt des Treibers auf die Anschlußpins auf dem Glas schließen.
Willst Du wirklich was mit solchen Displays machen, besorg Dir besser Neuware ( mit Datenblatt ) direkt in FernOst ( 4-5 USD / 1k ) oder ( fast ) doppelter Preis hier beim Distri.
Anschluß an PC :
Die LCD-Treiber ( gibt es wirklich viele ) werden i.A. parallel angesteuert oder über I2C oder synchron seriell ( clock und daten plus weitere Leitungen wie Kommando/Daten, Reset ect. ) RS232 am PC ist asynchron seriell und hat keine extra clock. Somit gehts eher über die LPTx ( parallel ), auf der Du noch genug Leitungen zur Reserve hast ( um clock und sonstige Signale zu erzeugen ), und die Spannungspegel sich auch eher geeignet.
Gruß
Uwe P.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Gilt das auch für Taschenrechnerdisplays?
Hallo,

ich habe noch ein Taschenrechnerdisplay ohne Taschenrechner von einem ex Texas Instruments (vielleicht ein TI86 oder so?). Ich wollte den auch schon ansteuern. Im Internet habe ich aber auch noch nicht danach gesucht. Ich wollte Dich nur spontan fragen, ob ihr sowas auch schon mal versucht habt.

Grüße

Bernhard

Vollgrafik oder Einzeiler ?
Hallo,

zu meiner Zeit waren gerade die TI 30 nicht mehr so in. Das hatte den Vorteil daß die Dinger ganz zünstig zu beschaffen waren. Und die hatten ein „40 Tasten-Eingabefeld“ und eine ( LED ) Anzeige mit vielen, vielen ( roten ) Ziffern. Da konnte man prima Rechner dranlöten und anschließend auch mit programmieren ( 8085 und son altes Zeug ). OK, danach hast Du nicht gefragt ( soll einfach nur heißen, daß es früher eben einfacher war ). Jetzt zum TI 86 : Kenne ich nicht. LCD, sagst Du. Ich gehe schwer davon aus, daß es sich um ein reines Glas handelt. Also, dreh das Teil um und Du siehst am Rand Kontaktflächen, wahrscheinlich zwei Sorten. Was den Unterschied ausmacht kann ich nicht sagen, aber unter Ingenieuren : Du wirst es herausfinden. Eventuell unterschiedliche Größen. Eventuell sind vom einen Typ genau 8 (!) vorhanden. Eventuell sind einige in den Ecken angebracht. Soweit klar ?
Jetzt gib ein Spannungsdifferential geringer Größe auf zwei unterschiedliche (!) Anschlußflächen. Wenn das Teil Batteriebetrieben war, so nimm in erster Annäherung mal die Batteriespannung als Potentialdifferenz. Na also, da wird doch schon mal was schwarz. Jetzt ist es gut, wenn Du eine Oma oder einen Techniker hast, der Dir die schweißtreibende Arbeit abnimmt herauszufinden, welche Anschlußkombination welchen Bereich schwarz macht ( Sach ihnen : immer zwei unterschiedliche Anschlußtypen ! ) Wenn die Oma zittert, nimm den Techniker. Wenn der zittert, sach : Keine Angst, kann nix explodieren. Dann geh auf Deine Meetings. Wenn Du zurückkommst hat Du eine wunderbare Dokumentation vorliegen ( eventuell ). Eventuell findest Du auch ein KrikelKrakel vor und der Techniker hat schon Feierabend. Dafür hast Du dann Jahrelang studiert, um aus dem wirren Zeug was vernünftiges herauszulesen ( Dem I.i.n.z.s. ) Egal, jetzt kommt der spannende Moment : Wenn Du das Teil mit Gleichstrom betreibst, hat Deine Oma garantiert die höhere Lebenserwartung. Deshalb : Benutz Wechselspannung ( für das LCD ) sonst zersetzt sich die Flüssigkeit und aus ists mit der Anzeige ( wie gesagt, nicht unbedingt direkt, aber doch in endlichen Zeiten ). Und nun Deine Aufgabe : Wie kann man an all die vielen Anschlüsse an dem LCD-Glas ( hier wirklich ein Glas ) so Spannungen anlegen, die zwischen 0 und Vbatt liegen, daß an jedem Kreutzungspunkt der zwei unterschiedlichen Anschlußtypen kein Gleichspannungsanteil entsteht ? Geht nicht, sagst Du. Und Du hast Recht. Aber dieser LCD-Flüssigkeit genügt es, wenn sie für einen Bruchteil der Zeit diesen Spannungs-Kick bekommt. Volle Spannung für ein achtel der Zeit, beispielsweise. Es gibt LCDs, denen genügt das. Die haben ein MUX von 1:8. Wie gesagt kenne ich den TI 86 nicht. Stellt er Vollgrafik dar, hat er bestimmt ein Mux von 32 oder höher ( d.h. 32 Anschlüsse allein für die horizontalen Linien, jeder Pixel wird 1/32 der Zeit voll angesteuert).
Benutz einfach 5 Spannungspegel ( 0,2 * Vbatt, 0,4 * Vbatt ect ), verteil sie geschickt auf die Anschlüsse, und schon wird es funktionieren. Für weitergehende Fragen stehe ich natürlich gerne zur Verfügung.
Herzlichst,
Uwe P.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

1 „Gefällt mir“

Hallo,
ich kenn es genau anders herum. Beispielsweise setzt(e) Nokia
LCD-Treiber von Philips ein ( kundenspezifisch ) und die
Datenblätter dazu fand ich im Internet ( OM… ). Wenn Du ein
Byte überträgst findest Du die Bits auf dem Display
übereinander wieder.
Versuchst Du allerdings beim Handy Service die
Anschlußbelegung herauszubekommen wirst Du auf Granit stoßen.
Da kannst Du Vermutungen anstellen und vom Datenblatt des
Treibers auf die Anschlußpins auf dem Glas schließen.
Willst Du wirklich was mit solchen Displays machen, besorg Dir
besser Neuware ( mit Datenblatt ) direkt in FernOst ( 4-5 USD
/ 1k ) oder ( fast ) doppelter Preis hier beim Distri.
Anschluß an PC :
Die LCD-Treiber ( gibt es wirklich viele ) werden i.A.
parallel angesteuert oder über I2C oder synchron seriell (
clock und daten plus weitere Leitungen wie Kommando/Daten,
Reset ect. ) RS232 am PC ist asynchron seriell und hat keine
extra clock. Somit gehts eher über die LPTx ( parallel ), auf
der Du noch genug Leitungen zur Reserve hast ( um clock und
sonstige Signale zu erzeugen ), und die Spannungspegel sich
auch eher geeignet.
Gruß
Uwe P.

Danke für die schnelle Antwort. Die Spannungen und Anschlüsse , sowie technische Spezifikationen herauszufinden ist´nicht wirklich schwer. Sitz quasi an der Quelle. Die Frage bezog sie mehr auf die eigentliche Datenübertragung, bzw Protokoll oder was und wie ich was damit das was ich will auch so ausieht wie das was ich will. Ein Chr$ auf die paralele Schnittstelle zu poken wird ja woll nicht reichen. Wie gesagt es geht mehr um die Soft als um die Hardware.

ZY

Hallo,
genaueres, wie so ein LCD-Modul angesteuert wird, findet man z.B. im Datenblatt eines LCD-Controllers. Schau mal hier: http://www.qsl.net/wb4vlq/PCF8566.pdf
Ab Seite 6 wird die Ansteuerung beschrieben. Sind übrigens ca. 190kB.
Axel